Scythe Mugen und Ninja mini
Autor: Jörg Sukale
Scythe Mugen im Detail
Die stabile und grafisch aufwändig gestaltete Pappschachtel des Scythe Mugen wurde im Vergleich zum Vorgängermodell des Infinity nur leicht verändert. Der Lieferumfang gleicht sich jedoch bis auf den mitgelieferten Lüfter aufs Haar genau. Zwei Lüfterklammern, eine kleine Tüte Wärmeleitpaste, eine mehrsprachige Montageanleitung und sämtliches Montagematerial findet der Anwender in einem separaten Schächtelchen. Der 120mm Lüfter wurde hingegen zum dritten Mal ausgetauscht und soll nun insbesondere durch einen verhältnismäßig hohen Luftdurchsatz überzeugen.
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe- Kühler
- fünf 6mm Heatpipes
- Gewicht: 930g (inkl. Lüfter)
- 120mm Lüfter mit 1200U/min (Förderleistung: 68,54CFM Lautstärke: 25dBA)
- Gesamtmaße(H/B/T): 160mm x 125mm x 116mm (mit Lüfter)
- Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2 und LGA775 ohne Einschränkungen
Der Kühler im Detail
Vergleicht man den Kühlkörper des Scythe Mugen mit dem eines älteren Infinity, wird man keinen Unterschied feststellen können. Die Qualität befindet sich weiterhin auf allerhöchstem Niveau und wirkt sehr hochwertig. Im Gegensatz zu einigen neueren Kühlern aus dem Hause Scythe, besitzt der Mugen immer noch eine normale Kupferbodenplatte. Wie wir an unserem Infinity feststellen konnten, neigte das Kupfer dazu, anzulaufen. Die Vernickelung der Kupferböden an anderen Kühlern soll diesem Anlaufen nun aber entgegenwirken.
Da Scythe keinerlei Änderungen am Kühlkörper selbst durchgeführt hat, blieben auch der Aufbau und die Arbeitsweise identisch. Die Abwärme des Prozessors wird demnach weiterhin über eine dünne, absolut plane Kupferbodenplatte aufgenommen und mittels fünf 6mm Heatpipes an die Aluminiumlamellen weitergegeben. Der Namen für die spezielle Lamellenstruktur wurde ganz einfach von „Infinity Interleave Fin Structure“ (IIFS) in „Mugen Interleave Fin Structure“ (MIFS) geändert, um den rechtlichen Problemen auch hier aus dem Weg zu gehen. Dabei werden unterschiedlich große Lamellen eingesetzt, die bei den Heatpipes einen niedrigen Lamellenabstand und eine große Kühlfläche bereitstellen. In den anderen Bereichen des Kühlers hingegen ist der Lamellenabstand ausreichend groß, um auch bei Minimalbelüftung erstklassige Ergebnisse zu erzielen.
Montage
Wie am Kühler selbst hat Scythe auch an den Montagevarianten nichts geändert. Beim Sockel 775 wird weiterhin die bei vielen Anwendern unbeliebte und kritisierte Pushpin-Variante verwendet. Eine Alternative dazu bietet Scythe jedoch mit dem Universal Retention Kit an, mit dessen Hilfe der Kühler auch ohne Pushpins an einem Metallretentionmodul montiert werden kann. Wir haben jedoch noch keine schlechten Erfahrungen mit den Pushpins gemacht, weshalb wir die Montage bis auf das schwere Demontieren als durchaus einfach und unkompliziert bezeichnen können.
Test des Scythe Universal Retention Kit @ SilentHardware.de
Test des Scythe Infinity @ SilentHardware.de
Info zum Beitrag
geschrieben am Mittwoch, den 10. Oktober 2007 um 09:13 Uhr
Kategorie(n): CPU-Kühler
Tags: 120mm Lüfter, Mugen, Ninja mini, Scythe, Tower-Kühler




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