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Scythe Mugen und Ninja mini

Scythe Ninja mini im Detail

Der Scythe Ninja mini wird in einer ziemlich großen hellblau gestalteten Verpackung an die Kunden ausgeliefert. In der Kartonage befinden sich neben dem Kühlkörper selbst, ein 80mm Lüfter, vier Lüfterklammern für 80mm und 92mm Lüfter, sowie sämtliches Montagematerial, eine kleine Tüte Wärmeleitpaste und eine mehrsprachige Montageanleitung.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe- Kühler
  • sechs 6mm Heatpipes
  • Gewicht: 580g (mit Lüfter)
  • 80mm Lüfter mit 2300 U/min (Förderleistung: 32,2CFM Lautstärke: 24,4dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 115mm x 110mm x 110mm (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2 und LGA775 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Der Scythe Ninja mini kann wie sein großer Bruder qualitativ auf ganzer Linie überzeugen. Scythe setzt durchweg hochwertige Materialien ein, die allesamt auf Hochglanz poliert sind. Eine kleine Veränderung gegenüber dem normalen Ninja stellt die vernickelte Kupferbodenplatte dar. Insbesondere Verfärbungen möchte man damit bei Scythe vermeiden, die es bei vielen anderen Modellen zuvor gegeben hatte.

Auf den ersten Blick sieht der Ninja mini wie ein gekürzter normaler Ninja aus. Im Detail erkennt man jedoch ein paar kleinere sinnvolle Änderungen. Endlich liegen die drei Heatpipes nicht mehr an jeder Seite direkt nebeneinander, sondern sind leicht aufgespreizt, damit die Wärme besser auf die gesamte Fläche der Aluminiumlamellen verteilt werden kann. Positiver Nebeneffekt dieser Optimierung ist außerdem die erweiterte Kompatibilität, da die Heatpipes nun nicht mehr so weit herausragen und somit auch keine Probleme mehr mit nahe liegenden Kühlern auftreten. Der Lammellenabstand des Ninja mini wurde zudem minimal verringert, was sich allerdings im kaum sichtbaren Bereich bewegt. Aufgrund der niedrigen Bauhöhe bleiben somit noch insgesamt 17 Lamellen, die für die effektive Wärmeabgabe sorgen sollen.

Dem Ninja mini legt Scythe einen 80mm Lüfter bei, ermöglicht jedoch durch die Beigabe zweier größerer Lüfterklammern auch den Einsatz von einem 92mm Lüfter. Aufgrund der straffen Klammern ist zudem an eine Entkoppelung nicht zu denken, was sich in Verbindung mit dem mitgelieferten 80mm Lüfter auch durch recht deutliches Brummen negativ bemerkbar macht. In nahezu allen Fällen dürfte der Ninja mini jedoch ohne separaten Lüfter betrieben werden, weshalb die bekannte Lüftermontage weniger schwer ins Auge fällt. Preislich positionierte Scythe den kleinen Kühler nahezu gleich auf mit dem großen Bruder, weshalb man mindestens 30 Euro auf den Tisch legen muss, um den Ninja mini sein Eigen zu nennen.

Montage

Wer bereits einen anderen aktuellen Scythe Kühler montiert hat, wird auch bei der Montage des Ninja mini keine Probleme bekommen. Je nach verwendeter Plattform werden entsprechende Haltemodule mittels vier Schrauben am Kühler befestigt. Anschließend erfolgt die werkzeuglose Montage am jeweiligen Retentionmodul oder bei Intelplattformen (Sockel 775) einfach per Pushpins. Sowohl das Befestigen, als auch das Lösen der Pushpins gestaltete sich bei uns als sehr einfach und unkompliziert.

Inkompatibilitäten dürfte es mit dem Ninja mini nahezu keine mehr geben. Die niedrige Bauhöhe erlaubt es, den Kühler sogar in die meisten HTPC Gehäuse zu montieren, während die geänderten Heatpipes für eine erhöhte Kompatibilität mit Bauteilen rund um den Prozessorsockel sorgen. Lediglich in Gehäusen, in denen das Netzteil direkt über dem Prozessor liegt, kann auch der Ninja mini nicht montiert werden, da hier meist nur ein sehr geringer Abstand zum Netzteil vorhanden ist.

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