Thermalright HR-03 Plus & HR-11
Autor: Reinhard Moser
Testergebnisse (aktiv)
Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Die Raumteperatur lag hierbei immer bei 20°.
Wie man hier gut sieht, setzt sich der Thermalright HR-03 Plus mit unserem Minebea auf 12V doch recht deutlich vom Nvidia Standardkühler ab. Dabei geht dieser trotz 1440UPM um einiges leiser und angenehmer ans Werk als der Referenzpedant, welcher ca. 2650U/min brauchte um die Karte auf Temperatur zu halten. Selbst bei 7V, was nach unserem Empfinden schon nahezu unhörbar ist, kann der HR-03 Plus die GPU und den VRAM noch ohne Probleme kühlen. Bei 5V ist der Lüfter gänzlich unhörbar. Allerdings dreht der Minebea dann so langsam, dass die Kühlleistung sehr stark einbricht und die Kühlleistung weit hinter dem Referenzkühler liegt. Bei 103° GPU-Temperatur sollte man einen dauerhaften Betrieb der Grafikkarte vermeiden.
Die Ergebnisse des Thermalright HR-11 überraschten uns dann doch von Anfang an. Im Durchschnitt konnte er die GPU-Temperatur um weitere 6-10° senken. Auch die Temperatur des VRAMs fiel um einige beachtliche Grade. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die kleinen RAM-Bausteine die meiste Wärme an das PCB abgeben, welches wiederrum vom HR-11 gekühlt wird. Die Lamellen des HR-11 wurden dabei gut warm und somit kann gesagt werden, dass ein Backside-Kühler doch nicht ganz unnütz ist. Hierbei sei allerdings gesagt, dass der HR-11 sein volles Potential nur bei sehr hohen Temperaturen wirklich ausspielen kann. Herrscht eine stärkere Gehäusebelüftung und/oder eine bessere Belüftung des HR-03 Plus, dann bringt der HR-11 ca. 2-5°.
Info zum Beitrag
geschrieben am Samstag, den 20. Oktober 2007 um 21:41 Uhr
Kategorie(n): Grafikkarten-Kühler





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