Sharkoon Rebel9 Economy
Autor: Hartmut Massny
Einleitung
Seit den AnfĂ€ngen der Computer bauen sich Bastler aus aller Welt Computer zusammen. Die Grundlage dafĂŒr ist natĂŒrlich das GehĂ€use. Weil aber nicht jeder dabei ĂŒber den gleichen Geldbeutel verfĂŒgt, gibt es GehĂ€use in verschiedenen Preiskategorien. Das Sharkoon Rebel9 in der Economy-Edition siedelt sich im oberen Bereich der gĂŒnstigsten GehĂ€use an. Ob es sich in diesem stark umkĂ€mpften Bereich behaupten und herausstechen kann, wollen wir mit diesem Test klĂ€ren.
An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei der ALTERNATE Computerversand GmbH fĂŒr den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Sharkoon Rebel9 Economy Testmusters. Das GehĂ€use ist ab sofort bei Alternate erhĂ€ltlich.
Das Rebel9 wird in einem einfachen Karton geliefert. Auf ihm finden sich alle wichtigen Eigenschaften und die GehÀusevariante.
Technische Daten
- Typ: Miditower
- Mainboard: ATX, ”ATX
- Laufwerke: 9x 5.25″ (extern), Schienen fĂŒr 4x 3.5″ (max 1x extern)
- Material: Stahlblech, Kunststoff und Lochblech
- LĂŒfteröffnungen: 2x 120mm (Front, Heck)
- 7 SteckplÀtze
- FrontanschlĂŒsse: 4x USB 2.0, Audio
- Abmessungen: 435 x 200 x 486 mm (HxBxT)
Nach dem Auspacken des GehÀuses findet man in einer Box im Innenraum den Lieferumfang.
Lieferumfang
- Mainboardblende
- Viel Befestigungsmaterial
- 4 Schienenpaare zum Einbau von 3,5″-Laufwerken in 5,25″-SchĂ€chten
- Halterung fĂŒr einen FrontlĂŒfter
Nach dem Entfernen der Kunststofffolie sieht man zunĂ€chst nur Lochblech, denn alle Laufwerksblenden sind aus ihnen gefertigt. Dann fallen einem die Positionierung des Powerschalters und der FrontanschlĂŒsse ins Auge. Die aus chromiertem Kunststoff bestehenden Power- und Resetschalter durchbrechen das sonst in schwarz gehaltene Design.
Die untere Blende wird von dem Sharkoon-Schriftzug geschmĂŒckt. Da die Blenden aber abnehmbar sind, kann diese an jeder beliebigen Position eingesetzt oder komplett entfernt werden.
Genau das gleiche der Fall bei der 3,5″-Blende. Wenn man nur normale optische Laufwerke einsetzen will, kann man diese getrost entfernen.
Die Ăffnungen fĂŒr die LĂŒfter sind wohl dimensioniert und lassen den Tower genug Luft zum Atmen. FĂŒr den Massenmarkt sind diese vielen Luftöffnungen vielleicht zutrĂ€glich, doch in unserem Forum ist mit der Zeit die Theorie des strikt gefĂŒhrten Luftstroms von der unteren Front zum oberen GehĂ€use- und NetzteillĂŒfter entstanden. Und nach dieser sind seitliche LĂŒfteröffnungen dem Luftstrom unzutrĂ€glich.
Die GehĂ€usefĂŒĂe sind aus einfachen Kunststoff gearbeitet und entkoppeln so das GehĂ€use ĂŒberhaupt nicht vom Boden. So können Schwingungen, die vom GehĂ€use ausgehen, ungefiltert auf den Boden weitergegeben werden.
Durch Entfernen von vier Thumbscrews werden beide GehÀusewÀnde einfach entfernt und man kann einen Blick auf das Innere werfen.
Die Kabel der AnschlĂŒsse sind ausreichend bemessen und erlauben auch eine versteckte Verlegung.
Der durchgehende Laufwerksschacht dient nicht nur zur Befestigung der optischen Laufwerke, er dient mit jeweils einem Paar Schienen als Befestigung von 3,5″-Laufwerken und der Halterung fĂŒr einen vorderen 120mm-LĂŒfter. Leider sind von Haus aus keinerlei Möglichkeiten vorhanden, die Festplatten entkoppelt zu verbauen. Da muss man zu Fremdprodukten greifen.
Die Befestigung erfolg wie gewohnt mit Schrauben. Dies ist vielleicht ein wenig aufwÀndiger beim Zusammenbau, aber auch sicherer als irgendwelche Plastikschienen.
Die LĂŒfteröffnungen am Heck sind ausreichend groĂ bemessen und es kann ein 120mm-LĂŒfter verbaut werden.
In der Front kann an beliebiger Stelle der Rahmen fĂŒr einen 120mm-LĂŒfter verbaut werden.
Der Einbau der Hardware gestaltet sich sehr leicht. Einige Gewinde sind sogar schon am Mainboardboden eingelassen, so braucht man nicht so viele Abstandhalter selber montieren.
Das Verlegen der Kabel gestaltet sich auch sehr einfach, da DurchfĂŒhrungen an Vorder- und RĂŒckseite des GehĂ€uses zwischen den Laufwerkstreben vorhanden sind. Dies geht aber nur bei ausreichend bemessenen Kabeln des Netzteils.
Die Festplatten werden leider unentkoppelt mit Winkeln im 5,25″-Laufwerksschacht verbaut. Dies ist dem GerĂ€uschpegel unzutrĂ€glich und lĂ€sst die Schwingungen der Festplatten auf das GehĂ€use ĂŒbergehen.
Das Sharkoon Rebel9 Economy weiĂ zu ĂŒberzeugen. Mit einem Kampfpreis tritt es an und sieht sogar gut aus. Das Blech ist natĂŒrlich dĂŒnner als bei der teureren Konkurrenz, doch wirkt es keinesfalls instabil. Dies verdankt das GehĂ€use hauptsĂ€chlich dem durchgehenden 5,25″-Schacht.
Positiv
- GĂŒnstiger Preis
- luftiges Design
- Viel Befestigungsmaterial
Negativ
- Keine entkoppelte Festplattenmontage
- KunststofffĂŒĂe
Links
Diskussionsthread in unserem Forum
Herstellerwebseite
Info zum Beitrag
geschrieben am Donnerstag, den 8. November 2007 um 18:05 Uhr
Kategorie(n): GehÀuse
Tags: 120mm LĂŒfter, Rebel9 Enconomy, Sharkoon




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