Cooler Master Hyper 212
Autor: Jörg Sukale
Einleitung
Einst präsentierte Cooler Master unter dem Namen „Hyper 6“ einen Tower-Kühler, der sich gekonnt an die Spitze der damaligen Kühlercharts setzte. In der Folgezeit konnten die Computerspezialisten allerdings keinen vergleichbaren Erfolg einfahren und mussten zusehen, wie selbst wahre Monsterkühler wie der GeminII von weitaus kleineren Kühlern in die Schranken gewiesen wurde. Mit dem ersten Towerkühler im 12cm-Format – den Hyper 212 – möchte Cooler Master nun endlich wieder richtig Fuß fassen. Dazu stattet man die neue Speerspitze mit 4 Heatpipes und einem bisher einmaligen Toppel-Tower-Layout aus, um die Konkurrenten hinter sich zu lassen. Ob das Unternehmen gelingt, klären wir im aktuellen Testbericht.
An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Caseking für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Der Cooler Master Hyper 212 CPU-Kühler ist ab sofort bei Caseking erhältlich.
In den typischen Cooler Master-Farben erreicht der Hyper 212 die zahlende Käuferschaft. Der weiß-violette Pappkarton samt Sichtfenster beinhaltet zusätzlich zum Kühler eine mehrsprachige Montageanleitung, eine Tube Wärmeleitpaste, sämtliches Montagematerial sowie eine zusätzliche Lüfterbefestigungsplatte für den optionalen Zwei-Lüfter-Betrieb.
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
- vier 6mm U-Heatpipes (effektiv acht)
- Gewicht: 710g (inkl. Lüfter)
- 120mm PWM-Lüfter mit 2000 U/min (Förderleistung: 69,69CFM Lautstärke: 19dBA)
- Gesamtmaße(H/B/T): 160mm x 122mm x 92mm (ohne Lüfter)
- Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2 und Sockel478 sowie LGA775 ohne Einschränkungen
Der Kühler im Detail
Wie eh und je kann die Qualität bei Cooler Master durchaus überzeugen. Sowohl die verwendeten Materialien als auch die Verarbeitung liegen auf hohem Niveau, müssen jedoch im Vergleich zu anderen Premiummarken zurückstecken. Die Materialien erstrahlen in einem matten Glanz und versprühen eher einen soliden als edlen Eindruck. Dagegen gibt es verarbeitungstechnisch keinerlei Kritikpunkte, die wohlmöglich sogar zu Einbußen in der Kühlleistung führen könnten. Insbesondere den absolut planen Kupferboden möchten wir deshalb lobend hervorheben.
Im Aufbau findet sich vermutlich die einzige Spur von Extravaganz, die Cooler Master dem Hyper 212 mit dem Doppel-Tower-Design gegeben hat. Im Gegensatz zu Kühlern wie dem Thermaltake Sonic Tower oder auch dem Thermalright IFX-14 dient dieses Design allerdings nicht dazu, die Kühlleistung durch einen zwischen den beiden Türmen platzierten Lüfter zu optimieren. Denn im Falle des Hyper 212 klafft ein etwa 2cm großes Loch zwischen den beiden Kühltürmen, wodurch die Luft wie durch einen Tunnel gepresst werden soll und somit eine vergleichsweise schnelle Wärmeabgabe an die Luft erfolgen soll. Ob dies allerdings die fehlende Kühlfläche ersetzen wird, werden wohl unsere Testergebnisse zeigen müssen. Die fehlenden Lamellen sollen sich zudem auch positiv auf das Gewicht des Kühlers auswirken, der mit 710g allerdings trotz dieser Optimierung ein echtes Schwergewicht ist. Ein Grund dafür ist sicherlich die hohe Lamellendichte, denn mit jeweils 55 Aluminiumlamellen pro Kühlturm besitzt der Cooler Master Hyper 212 eine extrem hohe Lamellenanzahl und einen dementsprechend geringen Lamellenabstand. Neue Rekorde mit langsam drehenden Lüftern dürfte man demnach nicht erwarten können.
Einen weiteren Grund für das recht hohe Gewicht des Hyper 212 dürften die massiven Metallkonstruktionen für die Lüfterbefestigung darstellen. An diesen können dann sogar bis zu zwei Lüfter im Push-Pull-Prinzip angebracht werden und auf Wunsch mit handelsüblichen Vibrationsdämpfern entkoppelt werden. Leider liegt dem Hyper 212 aber wieder ein recht starker PWM-Lüfter bei, der im Normalbetrieb zu laut zur Sache geht. Preislich liegt der Kühler dagegen eher im gemäßigten Bereich für einen 120mm Towerkühler. Bei ansprechenden Leistungen könnte sich der bereits für unter 35 Euro erhältliche Kühler zudem als Preis-Leistungs-Tipp mausern und eine breite Käuferschaft für sich gewinnen.
Montage
Um Kosten zu sparen, verwendet Cooler Master bei fast allen Kühlern ein einheitliches Montageprinzip. Wie bei den bereits ebenfalls getesteten Hyper UC und GeminII geht sowohl bei AMD als auch bei Intelplattformen ein Mainboardausbau mit der Montage einher. Dafür werden am Kühler selbst entsprechende Montagestreben befestigt und anschließend auf den Prozessor gesetzt. Abschließend muss dieser dann etwas umständlich mit Muttern von der Rückseite des Mainboards befestigt werden. Dies stellt keineswegs eine optimale Lösung dar, überzeugt jedoch durch eine gewisse Stabilität, die insbesondere durch die mitgelieferte Backplate für AMD Systeme hergestellt wird.
Inkompatibilität erwarten wir lediglich durch die Bauhöhe von 16cm in engen oder niedrigen Gehäusen. Mit umliegenden Bauteilen dürfte es dafür weitaus weniger Probleme als mit anderen Kühler geben, da der Cooler Master Hyper 212 im unteren Bereich sehr kompakt gebaut und wenig ausladend konstruiert ist. Sehr große Kühler auf Northbridge oder Spannungswandlern können aber auch hier im Weg sein und die Montage letztendlich verhindern.
Testsystem
- Intel Core 2 Duo E6700
- Asus Striker (Nvidia nForce 680i SLI)
- 2x 1024MB G.Skill DDR-II 800 CL4
- Thermaltake Eureka (abgeklebte Seitenwand)
- Scythe S-FLEX SFF21E variabel gesteuert
- Enermax Liberty 400W mit Scythe S-Flex SFF21E variabel gesteuert
- Gigabyte GV-NX76T256D-RH GeForce 7600GT (im mittleren PCIe Slot)
- Seagate ST3160812AS @ Bitumenbox by NoNoise
Dies ist mittlerweile unser zweites auf dem Core 2 Duo basierendes Testsystem, welches im Vergleich zum alten ein paar kleinere Änderungen erfuhr. Das Herz bildet nun ein Intel Core 2 Duo 6700 mit 4MB L2-Cache und einer von Intel angegebenen TDP von 65 Watt mitsamt dem Asus Striker, welches den Nvidia 680i SLI Chipsatz besitzt. Das Mainboard wird dabei von der hauseigenen Heatpipe-Konstruktion gekühlt und durch drei Temperatursensoren an der North- und Southbridge sowie den oberen Spannungswandlern überwacht. Das Grundgerüst unserer Testplattform stellen weiterhin das Thermaltake Eureka mit abgeklebtem Seitenteil sowie ein modifiziertes Enermax Liberty 400W Netzteil dar. Bei den beiden einzig verbauten Lüftern handelt es sich jeweils um einen Scythe S-Flex SFF21E, welche sich im Netzteil und am Heck des Gehäuses befinden. Dabei drehen diese Lüfter grundsätzlich mit einer konstanten Drehzahl, damit Testergebnisse nicht verfälscht werden können.
Testablauf
Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. Ab sofort führen wir auch einen noch stärker belastenden Praxistest durch, der auf Basis des UltraSilent-Setups mit zwei Instanzen Prime95 sowie ATITool für 30min durchgeführt wird. Die neuen Werte aus dem Praxistest sind somit nicht mehr mit den alten vergleichbar. (der neue Praxistest wird seit dem 29.12.2007 durchgeführt)
- zweistündige Aufwärmphase durch 3DMark06 Loop + DualPrime
- jeweils 30min Aufheizen mittels DualPrime “large FFT’s”
- Aufzeichnen der CPU-Temperatur durch CoreTemp und Everest Ultimate Edition
- Aufzeichnen der Systemtemperaturen durch AquaSuite für Aquaero
- zehnminütige Abkühlphase
- Wiederholung der letzten vier genannten Punkte
- zum Abschluss: 30min Praxistest mit Prime95 + ATI Tool unter UltraSilent-Settings
- Aufzeichnen sämtlicher Systemtemperaturen während dieses Durchlaufes
Neben den integrierten Temperatursensoren des Prozessors und der Grafikkarte haben wir insgesamt sechs weitere externe geeichte Temperaturfühler am Aqua Computer Aquaero und dem Asus Striker angeschlossen und überwachen diese während des gesamten Testablaufes. Die Raumtemperatur ermitteln wir durch einen Sensor an der Front des Thermaltake Eureka nahe des einzigen Lufteinlasses. Die Gehäusetemperatur ermitteln wir dagegen an zwei unterschiedlichen Punkten. Zum einen sitzt ein Sensor im untersten 5,25“ Schacht und zum anderen sitzt der andere Sensor mittig genau unter dem Deckel des Gehäuses. Die anderen drei Temperatursensoren haben wir an North- und Southbridge sowie die oberen Spannungswandler verteilt.
| [Testeinstellungen] |
[Referenzlüfter] |
Prozessor: 3000MHz @ 1,4V Prozessor: 3000MHz @ 1,4V Prozessor: 2667MHz @ 1,3V Prozessor: 2667MHz @ 1,3V Prozessor: 2133MHz @ 1,05V |
“Performance”: 1000U/min “Performance”: 1200U/min “Performance”: 1400U/min “Performance”: 1600U/min “Performance”: 2000U/min |
In der linken Spalte sind unsere neuen Testeinstellungen aufgelistet. Dabei haben wir verschiedene Lüfterkonfigurationen bei drei verschiedenen Prozessoreinstellungen getestet und können durch die erhöhte Wärmeverlustleistung bei den neuen Testbedingungen die getesteten Produkte besser voneinander abgrenzen.
Die rechte Spalte zeigt dagegen unsere verwendeten Referenzlüfter in den jeweiligen Größen inklusive der entsprechenden Drehzahlen für die einzelnen Testsituationen. Wir haben dabei besonders großen Wert auf eine annährend gleiche Lautstärke der Lüfter in den jeweiligen Einstellungen gelegt.
Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Die grau unterlegten Messwerte entsprechen aufgrund der abweichenden Drehzahlen des CPU-Lüfters dabei nicht unseren standardisierten Testbedingungen und werden nicht in die Kühlercharts eingehen.
- Kühlleistung Aktiv (65Watt und 85Watt WVL)
| Modus | Kühler Lüfter, Drehzahl | delta T CPU / Raum | Temperatur CPU (Raum / Case) |
|---|---|---|---|
OC | Cooler Master Hyper 212 120mm Standardlüfter – 1900 U/min (12V) | ||
OC | Cooler Master Hyper 212 120mm Standardlüfter – 1200 U/min (5,8V) | ||
OC | Cooler Master Hyper 212 Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V) | ||
OC | Cooler Master Hyper 212 120mm Standardlüfter – 800 U/min (3,6V) | ||
OC | Cooler Master Hyper 212 Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V) | ||
Standard | Cooler Master Hyper 212 Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V) | ||
Standard | Cooler Master Hyper 212 Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V) |
- Kühlleistung Fanless (2133MHz, 1,05V – 35Watt WVL)
| Kühler Lüfter, Drehzahl | delta T CPU / Raum | Temperatur CPU (Raum / Case) |
|---|---|---|
| Cooler Master Hyper 212 Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min |
- Praxistest 3DMark06 (2667MHz, 1,3V – 65Watt WVL)
| Kühler | Temperaturen CPU / NB / PWM / VGA (Raum / Case) |
|---|---|
| Cooler Master Hyper 212 |
Der Cooler Master Hyper 212 zeigt insbesondere im aktiv belüfteten Betrieb sehr gute Leistungen und überrascht sogar mit einem merklichen Leistungszuwachs bei voller Drehzahl und Lautstärke. Allerdings müssen wir auch einen deutlichen Abfall der Kühlleistung bei niedrigen Drehzahlen feststellen, welcher eindeutig durch das spezielle Design und den extrem geringen Lamellenabstand des Kühlers zu Stande kommt. Ohne Lüfter reicht die Kühlleistung dementsprechend nur noch für einen stabilen Betrieb aus und ist ohne viel Spielraum nach oben.
Werfen wir nun einen Blick auf den ersten Teil unserer Kühlercharts.
Kühlercharts Standard Silent |
|
|---|---|
| Thermalright IFX-14 mit HR-10 |
27.1
|
| ZEROtherm Nirvana NV120* |
28.2
|
| Thermaltake V1* |
28.3
|
| Thermalright Ultra-120 eXtreme |
29.5
|
| Thermalright IFX-14 ohne HR-10 |
29.5
|
| Thermalright HR-01 Plus |
30.1
|
| Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 |
30.3
|
| Scythe Ninja Copper |
30.5
|
| Xigmatek HDT-S1283 |
30.6
|
| Scythe Infinity / Mugen |
30.6
|
| Cooler Master Hyper 212 |
31.2
|
| Thermalright Ultima-90 |
31.9
|
| silentmaxx FrostBite (blasend) |
31.9
|
| Enzotech Ultra-X (blasend) |
31.9
|
| Scythe Ninja PLUS Rev.B |
33.8
|
| Scythe Ninja mini |
33.8
|
| OCZ Vendetta |
34.1
|
| Cooler Master GeminII (blasend)** |
35.1
|
| (Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,3V - ca. 65W WVL - Casefan @ 500U/min) | |
Kühlercharts Standard UltraSilent |
|
|---|---|
| Thermaltake V1* |
31.4
|
| Thermalright HR-01 Plus |
33.2
|
| Scythe Ninja Copper |
33.5
|
| Scythe Infinity / Mugen |
33.6
|
| Thermalright IFX-14 mit HR-10 |
34.1
|
| Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 |
34.3
|
| Thermalright IFX-14 ohne HR-10 |
35.5
|
| Scythe Ninja PLUS Rev.B |
35.8
|
| Cooler Master Hyper 212 |
36.2
|
| Thermalright Ultra-120 eXtreme |
36.5
|
| Xigmatek HDT-S1283 |
36.7
|
| Enzotech Ultra-X (blasend) |
37.1
|
| Thermalright Ultima-90 |
38.9
|
| silentmaxx FrostBite (blasend) |
39.9
|
| Scythe Ninja mini |
41.8
|
| Cooler Master GeminII (blasend)** |
42.2
|
| OCZ Vendetta |
42.9
|
| (Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,3V - ca. 65W WVL - Casefan @ 500U/min) | |
Kühlercharts Fanless |
|
|---|---|
| Scythe Ninja Copper |
25.4
|
| Thermalright IFX-14 mit HR-10 |
28.1
|
| Thermalright IFX-14 ohne HR-10 |
28.9
|
| Thermaltake V1* |
29.5
|
| Scythe Ninja PLUS Rev.B |
30.5
|
| Thermalright HR-01 Plus |
32.4
|
| ZEROtherm Nirvana NV120 |
34.1
|
| Scythe Infinity / Mugen |
36.1
|
| Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 |
36.5
|
| Scythe Ninja mini |
40.1
|
| Thermalright Ultra-120 eXtreme |
40.2
|
| Xigmatek HDT-S1283 |
40.8
|
| Cooler Master Hyper 212 |
41.1
|
| Thermalright Ultima-90 |
42.3
|
| OCZ Vendetta |
49.1
|
| (Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,05V - ca. 35W WVL - Casefan @ 500U/min) | |
In allen hier aufgezeigten Kategorien platziert sich der Cooler Master Hyper 212 auf etwa gleicher Höhe mit dem Xigmatek HDT-S1283 im Mittelfeld unserer Kühlercharts. Erstaunlich ist jedoch, dass der Hyper 212 den Xigmatek und den Thermalright Ultra-120 eXtreme im UltraSilent-Betrieb hinter sich lassen kann. Hier liegt die Vermutung nahe, dass sich das Loch zwischen den beiden Kühltürmen des Hyper 212 positiv auf die Kühlleistung in so einem Fall auswirkt und der extrem geringe Lamellenabstand etwas kompensiert wird. Im Passivbetrieb reicht es dagegen nur für den vorletzten Platz knapp hinter den schon genannten Kühlern von Xigmatek und Thermalright.
Im zweiten Teil unserer Kühlercharts vergleichen wir die bisher getesteten Kühler bei stärkerer Belüftung und höherer Wärmeverlustleistung. Inwiefern sich dies auf die Reihenfolge auswirkt, zeigen die anschließenden Tabellen.
Kühlercharts OC Performance |
|
|---|---|
| Thermalright IFX-14 mit HR-10 |
29.4
|
| ZEROtherm Nirvana NV120* |
31.2
|
| Thermalright IFX-14 ohne HR-10 |
31.4
|
| Thermaltake V1* |
31.9
|
| Thermalright Ultra-120 eXtreme |
32.5
|
| Scythe Ninja Copper |
32.5
|
| Scythe Infinity / Mugen |
32.6
|
| Thermalright HR-01 Plus |
33.1
|
| Cooler Master Hyper 212 |
33.1
|
| Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 |
34.1
|
| Enzotech Ultra-X (blasend) |
34.2
|
| Xigmatek HDT-S1283 |
34.6
|
| Thermalright Ultima-90 |
34.7
|
| OCZ Vendetta |
35.5
|
| silentmaxx FrostBite (blasend) |
35.9
|
| Scythe Ninja mini |
36.4
|
| Scythe Ninja PLUS Rev.B |
36.8
|
| Cooler Master GeminII (blasend)** |
38.2
|
| (Intel Core 2 Duo E6700 @ 3000MHz 1,4V - ca. 85W WVL - Casefan @ 800U/min) | |
Kühlercharts OC Silent |
|
|---|---|
| Thermalright IFX-14 mit HR-10 |
31.8
|
| ZEROtherm Nirvana NV120* |
33.2
|
| Thermalright IFX-14 ohne HR-10 |
33.9
|
| Thermaltake V1* |
33.9
|
| Scythe Ninja Copper |
34.5
|
| Thermalright HR-01 Plus |
35.4
|
| Scythe Infinity / Mugen |
35.6
|
| Thermalright Ultra-120 eXtreme |
35.6
|
| Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 |
36.1
|
| Cooler Master Hyper 212 |
36.1
|
| Enzotech Ultra-X (blasend) |
36.2
|
| Xigmatek HDT-S1283 |
36.6
|
| Scythe Ninja PLUS Rev.B |
38.8
|
| Thermalright Ultima-90 |
38.9
|
| silentmaxx FrostBite (blasend) |
39.9
|
| Cooler Master GeminII (blasend)** |
40.2
|
| OCZ Vendetta |
40.5
|
| Scythe Ninja mini |
41.5
|
| (Intel Core 2 Duo E6700 @ 3000MHz 1,4V - ca. 85W WVL - Casefan @ 800U/min) | |
Im übertakteten Zustand bei stärkerer Belüftung scheint sich der Hyper 212 ein bisschen wohler zu fühlen und kann sich im Performance-Modus deutlich vom Xigmatek HDT-S1283 distanzieren, der zumindest im Silent-Betrieb noch fast gleich auf liegt. Die neuen direkten Konkurrenten im Performance-Modus heißen demnach Thermalright HR-01 Plus oder Scythe Mugen, die wenn dann nur minimal bessere Ergebnisse erzielen können.
Kommen wir nun zur Geräuschentwicklung, die für Viele immer wichtiger wird und gar nicht gering genug sein kann. Die Geräuschentwicklung der Lüfter ist auf jedem der Kühlkörper in etwa gleich und deshalb bewerten wir direkt die Lüfter in Sachen Laufruhe und Geräuschentwicklung. Zur Optimierung der Lautstärke sollten Lüfter allerdings generell noch entkoppelt werden.
Wie zu erwarten war, ist der blau beleuchtete PWM-Lüfter bei 12V nur als störend laut zu bezeichnen. Denn mit knapp 2000U/min erzeugt der Lüfter einen enormen Luftstrom, der zusammen mit dem Motor eine unüberhörbare Geräuschkulisse erzeugt. Einigermaßen angenehm wird der Lüfter dagegen erst bei deutlich unter 5V, enttäuscht in diesem Bereich allerdings durch merkliches Klackern. Dies hat uns in der Tat etwas überrascht, da wir von anderen mitgelieferten Modellen aus dem Hause Cooler Master zwar das hohe Drehzahlniveau aber keineswegs solche Nebengeräusche gewohnt waren.
Ermittelte Daten:
Drehzahl bei 12V: 1900U/min
Drehzahl bei 7V: 1420U/min
Drehzahl bei 5V: 1040U/min
Nebengeräusche bei 5V: Klackern
Wollen wir abschließend ein paar zusammenfassende Worte für den Cooler Master Hyper 212 finden. Einen Überflieger wie einst der Hyper 6 stellt der neue Hyper 212 leider nicht dar, kann sich jedoch zumindest bei entsprechend starker Belüftung im Vorderfeld unserer Kühlercharts platzieren und weiß in Sachen Qualität zu überzeugen. Weniger erfreulich waren dagegen die eher mäßige Performance bei geringen Lüfterdrehzahlen und im Passiv-Betrieb, die eher umständliche aber stabile Montage sowie der laute und nicht nebengeräuschfreie mitgelieferte PWM-Lüfter. Wenn man jedoch den recht niedrigen Preis des Hyper 212 betrachtet, kann der Kühler zumindest für einige weniger geräuschempfindliche Naturen eine echte Alternative darstellen und den Xigmatek HDT-S1283 als Preis-Leistungs-Empfehlung verdrängen.
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Info zum Beitrag
geschrieben am Sonntag, den 16. Dezember 2007 um 20:32 Uhr
Kategorie(n): CPU-Kühler
Tags: 120mm Lüfter, Cooler Master, Hyper 212, Tower-Kühler




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