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Großes Grafikkartenkühler-Roundup

Einleitung

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In früheren PC-Zeiten war das Kühlungskonzept einfach: Es gab nur eine, maximal zwei, potentielle Hitzequellen im Inneren des Rechenknechts – CPU und eventuell das Netzteil. Doch schon in näherer Vergangenheit wird auch die Abführung der Abwärme der Grafikkarte zum großen Problem bei der Zusammenstellung des Rechners. Von Verbräuchen um die 200W-Grenze packte einen vor einigen Jahren noch die blanke Panik – heute wird dies billigend für die brachiale Performance in Kauf genommen. Doch soviel Wärme will auch abgeführt werden: Heute werden wir uns zehn Kühllösungen verschiedener Dritthersteller ansehen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, die Abwärme der aktuellen 3D-Boliden effizient und vor allem leise abzuführen – der Test wird zeigen, inwiefern sich dies bewahrheiten kann.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei folgenden Partnern für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung der Testmuster bedanken.

Caseking – Apack ZEROtherm Hurricane HC92, CoolerMaster CoolViva Z1 und Gigabyte V-Power
PC-Cooling – Thermalright HR-03 GT und Thermalright V2
PCSilent – Zalman VF1000LED und Zalman VNF100
PNL-Tec – MACS-8200 M-Sorceress
Thermaltake – Thermaltake DuOrb
Xen-Micro – Apack ZEROtherm GX810

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Einleitung und Lieferumfang

Mit dem Z1 schickt Coolermaster einen Kühler für die aktuellen Midrange-Karten ins Rennen, welcher die „CoolViva“-Reihe des Gehäuse-Spezialisten um eine lautlose Kühlvariante erweitert. Zu erst wollen wir uns die genauen Spezifikationen des Blau-Silbernen Kühlers ansehen:

• Abmessung: 171×122x58mm (L x B x H)
• Gewicht: ca. 285g
• Material: Kupfer (Bodenplatte), Aluminium (Kühlkörper, Lamellen)
• Lieferumfang: Kühler, Montagematerial, Wärmeleitpaste, Anleitung
• Kompatibilitäten:
• NVIDIA (PCI-E):
- 6600, 6600 GT
- 6800, 6800 LE, 6800 GS, 6800 GT, 6800 XT, 6800 Ultra, 6800 Ultra Extreme
- 7300 GS, 7300 GT
- 7600 GS, 7600 GT, 7800 GS, 7900 GT, 7950 GT
- 8500 GT, 8600 GT, 8600 GTS
• NVIDIA (AGP):
- 6200,7800 GS
• ATI (PCI-E):
- X1300, X1300 Pro
- 1600 Pro, X1600 XT
- 1800 XL AIW
• ATI (AGP):
- X1300, X1300 Pro
- X1600 Pro

In einer leicht zu öffnenden Blisterverpackung mit fragwürdiger Farbgebung kommt der in Blau und Silber gehaltene Kühler daher – gut zu erkennen sind außerdem die acht blauen selbstklebenden Ramkühler.

Der Kühler im Detail

Nach dem Öffnen entnimmt man den in zwei Teile unterteilten Kühlkörper. Beide Kühlkörper sind aus Aluminium gefertigt und lassen keine groben Qualitätsmängel erkennen. Der blaue Kühlkörper, der später auf der Grafikkartenvorderseite zu finden sein wird, verfügt über zahlreiche, üppig gespreizte Kühlfinnen, die zudem etwas geschwungen sind.

Der rückwärtige Kühlkörper hat eine leichte L-Form und besteht aus insgesamt 46 Lamellen. Diese sind zwar am Rand teils etwas ungerade und haben ein wenig Spielraum, machen aber immer noch einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Lamellen werden zusätzlich von zwei, ebenfalls aus Aluminium gefertigten Stangen durchzogen, die als Befestigung für den Lüfterrahmen dienen. An ihnen kann bei Bedarf ein 80mm-Lüfter montiert werden um die Kühlleistung zu steigern.
Auf der Innenseite des silbernen Kühlkörpers ist zu dem eine nicht leitende Plastikfolie angeklebt, um den Kontakt zu Grafikkarte zu verhindern und somit einem Kurzschluss vorzubeugen. Dass die Folie etwas schief angeklebt ist wird wohl nur Hobby-Neurotiker stören, soll aber nicht unerwähnt bleiben.

Verbunden sind beide Kühlkörper durch zwei Aluminium-Heatpipes, welche die Wärme von der Bodenplatte zuerst an den blauen Kühlkörper und später an den Lamellen-Kühlkörper abgeben. Letzteres hätte etwas effektiver gestaltet werden können, da die Heatpies sehr nah beieinander liegen und so keine optimale und großflächige Wärmeabgabe möglich ist.
Die große runde Kupferbodenplatte ist ordentlich und sauber verarbeitet. Allerdings verzichtet CoolerMaster auf eine Hochglanzpolitur, weshalb noch kleinere Riefen erkennbar sind und die Bodenplatte nicht als Ersatzspiegel herhalten kann.

Montage

Mit nur vier Federschrauben lässt sich der CoolViva Z1 wirklich kinderleicht montieren. Zwar können nur sieben der acht mitgelieferten Ram-Kühler angebracht werden, was aber aufgrund des umstrittenen Nutzens nicht von großer Bedeutung ist.
Auch die Montage des Lüfters gestaltet sich sehr einfach. Die Lüfterhalterung wird von den Aluminiumstangen geklipst und der Lüfter mit vier Schrauben (oder wie in unserem Falle mit vier Gummientkopplern) befestigt. Zu beachten ist dabei, dass nur Entkoppler benutzt werden können, die auf einer Seite den „Gumminippel“ haben – beidseitige passen nicht.

Leider ragt die Kühlkonstruktion mit unserem 80mm-Referenzlüfter in Standard-Breite knappe 5,3 cm über das PCB der Karte herüber – eine Verwendung im ersten PCI-E-Slot ist somit auf Grund des riesigen Scythe Ninjas ausgeschlossen. So musste die Karte in den zweiten Slot ausweichen, was zu Folge hatte, dass der blaue Kühlkörper auf der Vorderseite kaum Luft zum atmen hatte, da er sehr nah an der Soundkarte lag. Einzig und allein die gelochte PCI-Blende des Zwei-Slot-Kühlers verschaffte dem Kühlkörper etwas Frischluft.
Auch die Position des Lüfters war nicht optimal. Wie auf den Fotos zu sehen, kühlt er zwar hervorragend den Chipsatz des Mainboards, erreicht dort aber sicher nicht die beste Kühlleistung.
Trotz der Inkompatibilitäten, weiß der CoolerMaster-Kühler durch eine denkbar einfache Montage zu überzeugen.

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Einleitung und Lieferumfang

Der sonst eher für Mainboards, Grafikkarten oder Gehäuse bekannte Hersteller wirft mit dem V-Power einen neuen Kühler für Grafikkarten auf den Markt. Dessen Design erinnert stark an den Referenz-Kühler der 7800/7900GTX-Karten aus dem Hause nVidia, was kein schlechtes Omen sein muss. So war dieser doch in Kennerkreisen besonders auf Grund seiner niedrigen Geräuschkulisse beliebt. Doch schauen wir uns zuerst die genauen Daten an:

• Maße: 186×105x34mm (LxBxH)
• Material: Kupfer, Aluminium-Fins
• Heatpipes: 4
• Lüftergröße: 90×90x25mm, 0~2000rpm
• Geeignet für:
ATi RADEON X1950 Series
ATi RADEON X1900 Series
ATi RADEON X1800 Series
NVIDIA Geforce 7900 Series
NVIDIA Geforce 7800 Series
NVIDIA Geforce 6800 Series

In einer nett designten Pappschachtel mit großem Sichtfenster, welches den Blick auf den Kühler zulässt, kommt Gigabytes neuster Spross zu uns. Der Lieferumfang ist sehr umfangreich. So liefert der Hersteller neben den obligatorischen Beigaben wie Ram-Kühler, Montagematerial und Anleitung zusätzlich noch einige Schmankerl mit: Eine gelochte PCI-Slotblende, eine PCI-Lüftersteuerung sowie einen Kühleraufsatz, der die erwärmte Luft sofort aus dem Gehäuse transportiert.

Der Kühler im Detail

Die Funktionsweise des V-Powers ist ebenso einfach wie effektiv: Die vier Heatpipes werden über die Kupfer-Bodenplatte mit Wärme „versorgt“. Die Wärmerohre leiten die Hitze an die Lamellen weiter, welche durch den fest integrierten 90mm-Lüfter gekühlt werden. Die Plastikabdeckung sorgt dafür, dass der Luftstrom geordnet verläuft und die erwärmte Luft mit Hilfe des Plastikaufsatzes sofort aus dem Gehäuse transportiert wird.

Verarbeitungstechnisch befindet sich der Kühler auf hohem Niveau. Die an der Unterseite abgeknickten Lamellen stehen alle parallel zueinander und weisen nicht den geringsten Qualitätsmangel auf. Auch die Heatpipeeinfassung gibt keinen Anlass zu Kritik. Ebenso wenig wie die Bodenplatte, die dem modebewussten Käufer zwar nicht als Spiegel dienen kann, aber dennoch plan und von guter Qualität ist.

Montage

Die Montage ist mit die einfachste im Test. Es werden lediglich vier Schrauben festgezogen, schon sitzt der Kühler bombenfest. Ein weiteres Detail fällt auf: Gigabyte spendiert den Ram-Kühlkörpern eine etwas zu große Abdeckfolie – langes und nerviges rumfummeln entfällt damit.

Die Durchdachtheit der Montage lässt sich auch im Platzbedarf des Kühler wieder finden: Nur ein weiterer PCI-Slot wird blockiert, wobei empfohlen wird einen PCI-Slot frei zu lassen, da der Lüfter sonst keinen Platz zum „atmen“ hat. Auch der große Spannungswandlerkühler lässt sich erfreulicherweise trotz geringer Höhe des Gigabyte-Kühlers montieren.
Ein durchdachtes Produkt also, wir werden sehen, wie sich der V-Power in Sachen Kühlleistung schlägt.

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Einleitung und Lieferumfang

CPU-Kühler mit Peltier-Elementen hatten bis jetzt keinen guten Ruf – die Kühlleistung war zwar gut, doch es waren extrem laute Lüfter notwendig um einen geeigneten Kühlungsgrad zu erreichen. Ungeachtet dieser Erfahrungen bringt die Firma Macs mit dem M-Sorceress einen Grafikkartenkühler heraus, der ebenfalls auf den Peltier-Effekt setzt. Bevor wir uns ansehen, wie MACS das umgesetzt hat, werfen wir einen Blick auf die Spezifikationen des Kühlers:

• Abmessung: 218 x 108 x 43 mm (LxBxH)
• Gewicht: 360g
• Leistungsaufnahme: 3-18W
• Lüfterabmessung: 80×80x10 mm
• Material: Lamellen aus Aluminium, Bodenplatte und Heatpipes unbekannt

Die Verpackung des M-Sorceress ist beeindruckend, so lang und so hochwertig verarbeitet ist sie. Der Kühler wird durch seitliche eine Schaumstoffdämmung gut von außen geschützt und nach dem Öffnen der Zubehör-Box stellt sich die Frage, ob MACS wirklich nichts vergessen hat, da die Packung so groß ist, dass der sonst ordentliche Lieferumfang in ihr sehr verloren wirkt. Fehlen tut dem Zubehör nur die sonst üblichen Ram-Kühler – Montagematerial, Wäremleitpaste, Anleitung und ein Anschlusskabel sind enthalten.

Der Kühler im Detail

Die Funktionsweise des Kühlers weicht in einigen Punkten stark von den üblichen Kühlern – allen voran das Peltier-Element. Der Peltier-Effekt soll hier nicht im Einzelnen erklärt werden, nur so viel sei gesagt: Durch Stromzufuhr wird die kalte Seite weiter abgekühlt und die wärmere Seite erwärmt. Die kalte Seite ist natürlich die des Grafikchips – die warme die des Kühlkörpers. Für interessiert Anwender bietet der Wikipedia-Artikel eine gute Grundlage zum Thema Peltier-Element.
Beim M-Sorceress ist ein 30×30mm-Peltier-Element verbaut, welches zwischen den beiden Bodenplatten sitzt, in die jeweils zwei Heatpipes integriert wurden. Die Heatpipes der unteren Bodenplatte leiten die Wärme an den rechten Kühlkörper weiter, die Heatpipes der oberen Platte an den linken Kühlkörper. Pro Kühlkörper ist ein 15mm tiefer 80mm-Lüfter eingelassen, die beide unter der schwarzen Kühler-Abdeckung temperaturgesteuert rotieren.

Die Qualität des Kühlers ist nicht unbedingt die beste. Die Bodenplatte und auch die Heatpipes sind zwar sauber verarbeitet, aber die Lamellen lassen sich beispielsweise durch zu festes Anziehen der Kühlerabdeckungsschrauben sehr leicht verformen. Und auch die Abdeckung selbst ist nicht die stabilste, wie sich beim Betrieb herausstellte. Schließlich war sie so verformt, dass der linke Lüfter nicht in der Lage war, sich klackerfrei zu bewegen oder gar ganz hängen zu bleiben, doch dazu später mehr.
An der hinteren Seite ist zudem eine etwas wackelige Steuereinheit verbaut, die den Betrieb von Peltier-Element und Lüftern steuert und durch einen 3-Pol-Stecker (bzw. über einen Adapter durch einen 4-Pol-Molex-Stecker vom Netzteil) mit Strom versorgt wird. Ein manuelles Regeln entfällt dadurch leider.

Montage

Die Montage des Kühlers ist leider nicht mehr zeitgemäß. Über eine Backplate und vier kleine Schrauben muss der Kühler mit viel Druck an die Karte gepresst werden – das Risiko des Verkantens oder der Zerstörung des Chips bei Karten ohne Spacern ist damit sehr hoch.
Nach einiger Übung sitzt der Kühler aber trotzdem fest auf der Grafikkarte. Doch schon nach dem ersten Anschalten der Schock: lautes Klackern und schon stand der linke Lüfter. Auch durch mehrmaliges Zurechtbiegen der Abdeckung konnte nicht sichergestellt werden, dass der Lüfter nicht mehr an die Abdeckung anschlug. So wurde der Kühler schließlich ohne Abdeckung in Betrieb genommen.

Nachdem auch diese Hürde genommen war, bei der sich schon vorher herausstellte, dass die Montage des Spannungswandlerkühlers nicht möglich war, kam der nächste Rückschlag so gleich. Der Lüfter regelte sich nicht. Schon im Idle-Betrieb erreichte er eine Laustärke, die einen Vergleich mit den anderen Kühlern nicht möglich machte. So wurde der Kühler nur separat getestet und nicht mit in die Kühlercharts aufgenommen.
Ein sehr durchwachsener Auftritt des M-Sorceress also, wenn man es wohlwollend formuliert.

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Einleitung und Lieferumfang

Schon vor einem gutem Jahr brachte Thermalright seinen zweiten VGA-Kühler auf den Markt. Während sich der erste Sprössling V1 bzw. V1 Ultra weniger Beliebtheit erfreuen konnte, schlug der HR-03 wie eine Bombe ein. Lange blieb die Kühlleistung unerreicht und die Serie wurde an verschiedene Grafikkarten-Generationen angepasst. Heute schauen wir uns den neusten Vertreter der HR-03-Serie an – den GT. Ursprünglich für die neue nVida G92-Chips entwickelt, findet er auf den Weg auf unsere Referenzkarte. Doch sehen wir uns zuerst an, was Thermalright im Vergleich zum Vorgänger verändert hat:

• Maße: 156 x 130 x 56 mm (LxBxH)
• Gewicht: ca. 410g
• Heatpipes: 6
• Material: Kupfer (Boden, Heatipes, vernickelt), Aluminium (Lamellen)

In dem gewohnten thermalrightschen Karton kommt auch der HR-03 GT zu uns. Nur ein schwarzer Aufdruck an der Seite des braunen Kartons verheißt die Ankunft des neusten Kühlers aus dem Hause Thermalright. Der Lieferumfang ist gewöhnlich üppig – es fehlt nichts. Diverse Ram-Kühler, die allerdings nun im „Doppelpack“ (also länger) und im normalen Ausmaß daherkommen, sowie das Montagematerial, Wärmeleitpaste und die Anleitung haben in dem großen Zubehörkarton Platz gefunden. Wie gewohnt werden die Kühler ohne Lüfter ausgeliefert, so dass man sich bei der Auswahl seines Modells komplett auf die eigenen Anforderungen konzentrieren kann.

Der Kühler im Detail

Im Vergleich zum normalen HR-03 hat Thermalright dem GT zwei Heatipes mehr und daraus folgend eine größere Bodenplatte spendiert. Alle sechs Heatpipes ziehen sich von der vernickelten Kupfer-Bodenplatte einmal durch die insgesamt 34 Lamellen. Bei der normalen Version wurden die beiden äußeren Heatpipes noch einmal durch die Lamellen geführt um die Wärmeabgebende Fläche zu vergrößern. Dies ist beim GT nun nicht mehr der Fall – der gleiche Bereich wird nun von den zwei zusätzlichen Heatpipes abgedeckt.

Die Qualität ist über jeden Zweifel erhaben. Die Lamellen lassen sich kaum verformen und sind sauber mit den Heatpipes verbunden, welche perfekt in die Bodenplatte eingepasst sind. Lediglich der Bodenplatte hätte ein blank poliertes Aussehen besser zu Gesichte gestanden – nun bleibt es bei einem planen aber nicht spiegelnden Boden.

Montage

Die Montage ist immer noch in zwei Richtungen möglich, genauso wie beim normalen HR-03. Allerdings wurden als Folge der größeren Bodenplatte und somit auch der größeren Halterung die Rändelschrauben verkleinert. Bei der hängenden Montage ist dies noch unproblematisch, doch bei der Montage auf der Grafikkartenrückseite war das Anziehen der Schrauben nur durch eine Pinzette möglich – schade. Trotzdem ist die Montage immer noch eine der besten im Test – die Erfahrung von Thermalright zahlt sich hier aus.

Wie gewohnt sind dem Kühler zwei Draht-Lüfterhalterungen beigelegt, die für 92mm-Lüfter vorgesehen sind, aber auch problemlos für die Montage eines 120mm-Lüfters benutzt werden können. Wir haben im Test beides ausprobiert, wobei durch die gigantischen Außmaße nur bei der hängenden Variante eine aktive Belüftung möglich war.

Ein gewohnt vielfältiger Kühler also, der leider auch durch seine immensen Ausmaße zu bestechen weiß – bei hängender Montagevariante fallen locker drei, fast vier PCI-Steckplätze weg. Wenn dies durch ebenso gute Kühlleistung honoriert wird, sehen wir darüber aber guten Gewissens hinweg.

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Einleitung und Lieferumfang

Mit dem V2 bringt die renommierte Edelkühlerschmiede Thermalright einen weiteren Boliden für ihre Grafikkartenkühler-Serie heraus. Deutlich kleiner als HR-03 oder V1-Ultra und komplett aus Kupfer gefertigt, präsentiert sich der Neuzugang. Werfen wir einen genaueren Blick auf seine Spezifikationen:

• Maße: 116.2 x 95.6 x 27.6 mm (LxBxH)
• Gewicht ca. 290g
• Material: Kupfer
• Lüfter: 80mm-Fan in 15 oder 25mm Breite optional

Die Verpackung kommt Thermalright-untypisch daher. Ein großes Sichtfenster ermöglicht schon von außen den Blick auf den V2. Eine Montageanleitung und Spezifikationen auf der Rückseite überraschen uns ebenso – das hatten wir von Thermalright nicht erwartet.

Der Kühler im Detail

Der Lieferumfang fällt nicht sehr reichlich aus. Ram-Kühler, Wärmeleitpaste und Montageanleitung sowie Montagematerial sind obligatorisch. Leider liefert Thermalright für die Lüftermontage nur je 2 Befestigungshaken mit – so wackelt der Lüfter im Betrieb etwas. Einzig der Aufkleber mit Thermalright-Schriftzug ist ein nettes Gimmick. Die Funktionsweise ist ebenfalls sehr einfach zu erklären: Die vier geschwungenen Kupfer-Heatpipes leiten die Wärme von der Bodenplatte zu den 52 Lamellen, welche allerdings auch direkt mit der Grundplatte verbunden sind.

Die Qualität ist wiederum Thermalright-untypisch. Zwar ist der gesamte Kühler sehr kompakt und stabil, nur hat man nicht mehr das Gefühl „etwas besonderes“ in den Händen zu halten. So quellen Lötzinnreste aus den Heatpipeübergängen heraus und auch die Bodenplatte ist nur glatt – nicht aber poliert oder frei von Riefen. Flecken auf den Heatpipes verstärken dieses Bild nur noch.

Montage

Bei der Montage zeigt sich allerdings Thermalrights Erfahrung. Obwohl relativ viele Einzelteile verwendet werden, ist der Kühler blitzschnell und bombenfest montiert. Teils sogar so fest, dass sich die Karte etwas biegt.

Die Inkompatibilitäten werden bewusst sehr klein gehalten. So ist der V2 ausdrücklich für den Betrieb mit zwei Grafikkarten verwendbar – die geringe Höhe (auch mit 80×80x25mm-Lüfter) macht es möglich. Wie schon am Anfang erwähnt, lässt sich der Lüfter nur mit zwei Halterungen montieren, was den Lüfter leicht schräg und vor allem locker sitzen lässt. Schade, dass Thermalright keine vier Halterungen mitliefert.

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Einleitung und Lieferumfang

Nach dem mäßigen Erfolg der TMG-Grafikkartenkühler-Serie hat Thermaltake ein neues Eisen aus dem Feuer geholt. Das Aussehen hat er auf jeden Fall schon – komplett in Kupfer und damit heißen Metall in der Farbe sehr ähnlich kommt der neuste Spross DuOrb daher. Doch sehen wir uns vor einem genaueren Blick zuerst einmal die Spezifikationen an:

• Maße: 180,5×98,5×30mm (LxBxH)
• Material: Kupfer
• Heatpipes: 2x Ø 6mm
• Lüfter: 2x 80×80x15mm (2500RPM, 23,8 CFM)
• Anschluss: 4-Pin
• Gewicht: ca. 324g
• Geeignet für:
- ATI ATI HD 3870
- ATI X1950 PRO/XT/XTX
- ATI X1900 GT/XT/XTX
- ATI X1800 GTO/XL/XT
- NVIDIA 8800 GT/GTS/GTX/Ultra
- NVIDIA 7900 GTX
- NVIDIA 7800 GS/GT/GTX
- NVIDIA 6800 GS/GT

Der für die neusten Grafikkarten geeigneten Kühler kommt in einer schlicht designten Pappschachtel zu uns, die weder durch erstklassige Qualität noch durch schlechte Verarbeitung aufzufallen weiß. Der Lieferumfang ist in einem viel zu kleinen Pappkarton untergebracht und enthält neben Montagematerial, Wärmeleitpaste und Anleitung ungewöhnlich viele Ram-Kühler – kein Wunder, denn schließlich ist der Kühler für die 8800er-Serie von nVidia zugelassen und dort gibt es bauartbedingt deutlich mehr zu kühlen.

Der Kühler im Detail

Der Name „DuOrb“ ist bei näherer Betrachtung Programm: Zwei Lüfter, zwei Heatpipes aber leider vier Lüfterstecker-Pins. Auch wenn durch diesen Stecker das Anschließen an das Netzteil direkt ermöglich wird – es ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. So fehlt die Funktion der Drehzahlüberwachung völlig.
Die eben erwähnten zwei Heatpipes leiten die von der Bodenplatte aufgenommene Wärme sofort an die im Kreis um die beiden 80mm-Lüfter angeordneten Lamellen weiter. Diese sind nach außen hin aufgefächert und ähneln ein wenig dem Lamellendesign des hauseigenen CPU-Kühlers „V1“.

Die Qualität der Lamellen selbst lässt keinen Anlass zu Kritik – nur leider sind sie recht unregelmäßig angeordnet, was den sonst guten Eindruck vom Kühler etwas zu Nichte macht. Im Gegensatz zu den Lamellen sind Bodenplatte, Heatpipes und deren Verbindung zu den Lamellen mehr als nur Standard – Thermaltake hat seit Sonic-Tower-Zeiten deutlich zugelegt. Lötzinnreste an den Heatpipes zerstören zwar das sonst wunderbar einheitliche, nur durch die blau beleuchteten Lüfter und deren Halterung durchbrochenen, Äußere, scheinen aber in Anbetracht andere Kupfer-Kühler kaum vermeidbar.

Montage

Die Montage des DuOrbs gestaltet sich zwar nicht schwierig, hätte aber durchaus einfacher ausfallen können. So werden zuerst zwei Schienen angeschraubt, auf die dann vier Doppelschrauben gesetzt werden. Diese werden auf der Rückseite durch zu klein geratene Sechskantschrauben angezogen.

Auf Grund der niedrigen Höhe nimmt der DuOrb zwar nur einen PCI-Steckplatz in Anspruch, er lässt dadurch aber auch keine Montage des Spannungswandlerkühlers zu. Im Übrigen darf der Sinn der sehr klein geratenen Ram-Kühler angezweifelt werden, die besonders in diesem Falle wohl mehr isolieren als kühlen.
Trotzdem liefert der DuOrb ein ordentliches Bild ab – keine Gourmetküche aber leckere Hausmannskost.

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Einleitung und Lieferumfang

Lang ist es her, dass der Name Zalman, der zwar immer noch für erstklassige Verarbeitung steht, an den Spitzen der Kühlercharts zu finden ist. Nach Einführung der äußerst populären 8800er Reihe von nVidia zog Thermalright bereits blitzschnell mit einem Alternativ-Kühler nach. Um dem Konkurrenten nicht kampflos das Feld zu überlassen und um sich die Krone in der Kühlleistung wieder zu holen, hat Zalman den VF1000 LED auf den Markt gebracht. Doch sehen wir uns erst einmal die Spezifikationen genauer an:

• Maße des Kühlers : 160 x 100 x 30mm (LxBxH)
• Material: Voll-Kupfer
• Gewicht: 380g
• Maße des Lüfters: 80 x 80 x 15mm
• Drehzahl: 1.400 ~ 2.500rpm ± 10%

Lediglich die Farbe, der Inhalt und der Schriftzug unterscheiden die ebenfalls sehr stabile Verpackung des VF1000 LEDs von der seines passiven Bruders. Der Lieferumfang ist genauso, wie er sein sollte. Montagematerial, Ram-Kühler und Wärmeleitpaste sind zwar Standard, aber besonders für Käufer, die keine eigene Lüftersteuerung besitzen, dürfte die ausgezeichnete Zalman-Fan-Mate ein sehr nützliches Extra sein. Bei Nenndrehzahlen bis maximal 2.500 U/min dürften sich auch die Ohren über diese nützliche Beigabe freuen.

Der Kühler im Detail

Zu der Funktionsweise des Kühlers lässt sich wie bei den meisten Konkurrenten wenig sagen, da sie alle dem gleichen Prinzip vertrauen. Auch bei Zalman wird die Wärme von der Bodenplatte aufgenommen und von den vier Heatpipes an die 52 Lamellen abgegeben. Wie der gesamte Kühler sind auch sie aus Kupfer gefertigt. Nur der eingelassene 80mm-Lüfter, der leider nur eine Breite von 15mm aufweist, ist logischerweise aus Plastik. Eine interessante Idee verfolgt Zalman mit der Aufhängung des Lüfters, dessen Halteschiene mit weicherem Kunststoff eingefasst ist. Zalman erhofft sich hierdurch wohl eine Verringerung der Geräusche durch entstehende Vibrationen, die sich auf den Kühlkörper übertragen können.

Die Qualität des Kühlers ist auf allerhöchstem Niveau und ist als Beste im Test zu bezeichnen. Die Bodenplatte könnte man jeder Freundin als Spiegel unterjubeln und auch die Lamellen sind ausgezeichnet stabil und könnten kaum verbogen werden. Lediglich die Lötzinnreste an den Heatpipes stören das Gesamtbild etwas.

Montage

Bei der Montage macht sich Zalmans langjährige Erfahrung deutlich bemerkbar. Es werden vier Schrauben an den Kühler gesetzt, danach auf der Rückseite vier Rändelmuttern angezogen und schon sitzt der Kühler bombenfest. Für SLI-Benutzer liefert Zalman zusätzlich vier kleinere Schrauben für die Rückseite mit, so dass sich selbige beim Betrieb zweier Grafikkarten nicht ins Gehege kommen.

Auch der Platzbedarf hält sich beim VF1000 in Grenzen. Nur der direkt unter der Karte befindliche Slot wird verbraucht, obwohl empfohlen wird noch einen weiteren Slot offen zu lassen um dem Kühler das „Atmen“ zu erleichtern.
Schlussendlich hinterlässt der neuste Kühler aus dem Hause Zalman einen ausgezeichneten Eindruck. Ob dieser sich auch bei den Kühlleistungen bestätigen wird, klären wir später.

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Einleitung und Lieferumfang

Die erfolgreichen Jahre des VF900 sind vorbei. Schon lange gibt es keinen Spitzen-Grafikkartenkühler vom Edelhersteller Zalman mehr. Nachdem die betagten passiven Modelle nur noch auf Low- oder Midrange-Grafikkarten zum Einsatz kommen, will Zalman mit dem VNF100 einen passiven Kühler auf dem Markt positionieren, der auch mit hitzigeren Modellen problemlos zurechtkommen soll. Werden wir einen Blick auf die Spezifikationen:

• Maße: 166 x 95x 38.5mm (LxBxH)
• Gewicht: 180g
• Material: Aluminium (Lamellen, Bodenplatte, Vorderer Kühlkörper, Ram-Kühler)
Kupfer (Heatpipes, allerdings vernickelt)

In einem schick designten Pappkarton mit großem Sichtfenster kommt der größtenteils blaue Kühler zu uns. Der Kühler wird quasi als Bausatz geliefert, nur die Lamellen sind mit den Heatpipes verbunden – der Rest wird manuell zusammengesetzt. Sonst liefert Zalman nichts Erwähnenswertes mit: Ram-Kühler, Wärmeleitpaste, Montagematerial und Anleitung sind Standard.

Der Kühler im Detail

Die Funktionsweise weicht etwas von der, anderer Kühler ab. Zwar wird die Wärme von einer (Aluminium!-) Bodenplatte aufgenommen und dann an die Lamellen weitergegeben, trotzdem gibt es beim VNF100 noch einen weiteren Wärmeübergang. Da die Heatpipes in die Halterung der Bodenplatte eingesteckt werden, muss diese Halterung mit Wärmeleitpaste bestrichen werden – bei falscher Anwendung droht eine deutliche Verschlechterung der Kühlleistung. Danach wird die Wärme von den drei vernickelten Kupfer-Heatpipes auf den rückseitig gelegenen Kühlkörper weitergeleitet, wo sie an die Umgebungsluft abgegeben wird.

An der Unterseite des Kühlkörpers verhindern drei Plastikstäbchen den direkten Kontakt mit der Grafikkarte und sorgen für den nötigen Abstand. Die Qualität der Lamellen bewegt sich im sehr guten Bereich, wozu sich die Bodenplatte und auch die Halterungen leider nicht zählen können. Die Bodenplatte ist zwar plan, doch sieht man an den Rändern unschöne Bearbeitungsspuren. Zudem war sie bei Auslieferungszustand nicht ganz sauber – für einen Kühler in diesem Preissegment nicht annehmbar. Den Halterungen und auch der vorderen „Kühlkörper“ (eine kühlende Wirkung erzielt dieser sicher nicht) sind gesandstrahlt und auch nicht zu 100% sauber verarbeitet. Außerdem hätte Zalman die Sandstrahlung noch einmal überdenken sollen – ein glänzendes Finnish hätte deutlich besser zu den vernickelten Heatpies, welche sauber mit den Lamellen verbunden sind, gepasst.

Montage

Die Montage gestaltet sich wie schon beim Auspacken vermutet, etwas schwieriger. Zu erst wir die Bodenplatte mit der entsprechenden Halterung verbunden und auf die Karte geschraubt. Kurios: Zur Fixierung werden die Schrauben in die falsche Richtung gedreht – Absicht oder Zufall?! Danach werden die drei Fassungen für die Heapipes mit Wärmeleitpaste gefüllt, die Heatpipes eingeschoben und der ebenfalls mit Wärmeleitpaste bestrichene vordere Kühlkörper aufgesetzt. Vier Schrauben fixieren das Ganze. Eine Menge Wärmeleitpaste – die zwei von Zalman mitgelieferten Tuben wurden annähernd aufgebraucht.

Da in der vergangenen Zeit passive Kühler aktiv belüftet exzellente Ergebnisse erzielten wird auch der VNF100 mit einem Lüfter bestückt. Dazu wird der 92mm-Referenzlüfter verwendet, der auf Grund seiner Größe allerdings dafür sorgte, dass die Karte in den unteren Slot wandern musste.

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Einleitung und Lieferumfang

Schon seit einiger Zeit ist die GX-Reihe des Hauses Zerotherm auf dem Markt zu finden. Einige Reviews bestätigten den vier Kühlern der Reihe gute Ergebnisse, welche wir heute zumindest beim GX810 überprüfen werden. Doch sehen wir uns zuerst die Spezifikationen des Vollkupfer-Kühlers an:

• Größe: 116 x 100 x 32mm (LxBxH)
• Gewicht (inkl. Lüfter): ca. 190g
• Material: Kupfer
• Heatpipes: Kupfer-Heatpipes mit 6mm Durchmesser
• Maße des Lüfters: 70 x 16mm
• Drehzahl: 900 – 2500 U/min +/- 10% (Temperaturgesteuert)

In einer schlichten silbern glänzenden Verpackung findet der GX810 seinen Weg zu uns. Den ersten Blick gewährt uns ein kreisförmiges Guckloch, welches schon von Außen eine gewisse Affinität des Kühlers zu dem früheren Topkühler aus dem Hause Zalman VF900 erkennen lässt. In der Verpackung findet sich danach nur das Nötigste: Montagematerial, Anleitung, Wärmeleitpaste, der Kühler natürlich sowie acht giftgrüne Ram-Kühler, die man von der Firma Zerotherm schon gewohnt ist.

Der Kühler im Detail

Vom Aufbau und der Funktionsweise her erinnert der GX810 recht stark an den VF900, mit der Ausnahme, dass Zalman seinem Kühler zwei Heatpipes spendierte – Zerotherm setzt bei der Wärmeabführung nur auf eine Heatpipe, die kreisförmig um den Lüfter gebogen ist und danach wieder in die Bodenplatte eingefasst wurde. Diese Heatpipe ist auf zwei Drittel der Länge mit vielen kleinen Kupferlamellen verlötet, welche die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben sollen. Dabei hilft ihnen der 70mm große Radiallüfter, der die Luft nicht, wie sonst üblich vertikal, sondern horizontal verteilt.

Dieser Lüfter ist nicht nur Orange und leuchtet im Betrieb Rot, er wird sogar durch einen Wärmesensor, der direkt unter der Bodenplatte sitzt, temperaturabhängig gesteuert. Trotzdem ist eine manuelle Lautstärkeregelung über eine externe Lüftersteuerung immer noch möglich.
Bei der Qualität leistet sich der Kühler keine großen Schwächen. Die Bodenplatte ist sauber, plan und poliert, die Lamellen sind regelmäßig an der Heatpipe angebracht und auch der Lötzinnüberschuss hält sich erfreulicherweise in Grenzen. Lediglich das Ende der Heatpipe ist komplett verzinnt – die Frage nach dem Sinn bleibt unbeantwortet. Die einzige Schwäche findet sich an der Einfassung der rechten Lamellen: Diese sind nicht zu 100% direkt an der Heatpipe festgelötet, was durchaus einen negativen Effekt bei der Kühlleistung haben kann.

Montage

Bei der Montage zeigt der Kühler wiederum seine Stärken. Vier Doppelschrauben angezogen, den Kühler aufgesetzt und die Rändelschrauben an der Rückseite festgezogen – schon sitzt der Kühler. Der einzige Nachteil dieser Variante ist, dass sich die Schrauben bei der Demontage ziemlich leicht verkannten lassen und sich das Herausschrauben so etwas schwieriger gestalten kann.

Der Platzbedarf hält sich dank der geringen Bauhöhe des Lüfters sehr in Grenzen. Wie bei vielen Kühlern fällt ein PCI-Slot weg, der nächste kann wieder benutzt werden, sollte aber in der Regel frei bleiben, um den Kühler nicht von der Frischluftzufuhr abzuschneiden.
Der GX810 liefert also sehr solide Leistungen bei der genaueren Betrachtung ab – ob diese sich auch in der Kühlleistung durchziehen, wird sich später im Test zeigen.

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Einleitung und Lieferumfang

Aus dem gleichen Hause wie der GX810 kommt der „Hurricane HC92 CU“. Werfen wir zuerst einen Blick auf die Spezifikationen:

• Maße: 169,7 x 97,1 x 54,5 mm (Länge x Breite x Höhe)
• Gewicht: ca. 372g
• Material: Kupfer, Aluminium (RAM Speicher)
• Lüfter: 92 x 92 x 25mm (19 – 40,18 db(A), 1500 – 3300rpm, Blue LED)

Die, mit einem Griff versehene Verpackung, lässt durch das kühlerförmige Fenster freien Blick auf den komplett aus Kupfer gefertigten Kühler.

Der Kühler im Detail

Zusätzlich zu den obligatorischen Beigaben wie Wärmeleitpaste, Montagematerial und eine Anleitung liefert Zerotherm acht giftgrüne Ram-Kühler und eine Lüftersteuerung mit, welche die Regelung des mitgelieferten Lüfters im Bereich von 1500 bis 3300 U/min erlaubt.

Nach der ersten Betrachtung des massiven und schweren Kühlkörpers sind wir sehr entzückt: Die Materialqualität ist sehr gut, alle Lamellen sind an der richtigen Stelle und auch die Heatpipes sind bis auf kleinste Lötreste sauber mit der Bodenplatte verbunden. Diese befindet auf allerhöchstem Qualitätsniveau – absolut plan und spiegelnd.

Die Funktionsweise des Hurricanes ist einfach: Die vier 8mm-Heatpipes nehmen die Wärme an der Bodenplatte auf und geben sie an die 52 Kupferlamellen ab. Diese werden von dem blau leuchtenden 92mm-Lüfter und dessen Plastikkonstruktion gekühlt. Durch Lösen von insgesamt sechs Schrauben können Abdeckung und Lüfter komplett entfernt werden, wodurch sich folgendes Bild ergibt:

Montage

Die Montage gestaltet sich denkbar einfach. Es werden lediglich vier Gewindeschrauben eingesetzt und danach mit der Karte über vier Rändelschrauben verbunden. Obwohl diese leicht verkanten, ist die Montage immer noch deutlich einfach als die anderer Hersteller.

Auf den ersten drei Bildern sind die von Zerotherm aufgeführt Varianten zu sehen: Standard, Overclocking und Silent. Weshalb der Kühler ohne Abdeckung auf einmal besonders gut für Übertaktungsversuche geeignet sein soll, entzieht sich unserer Kenntnis.
Inkompatibilitäten dürfte es keine geben. Zwar belegt der Hurricane 2-3 PCI-Steckplätze und setzt entweder einen sehr flachen oder einen sehr langen NB-Kühler (wie der HR05 SLI in unserem System) voraus, dies ist aber in der heutigen Zeit fast Standard.

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Nach dem der orignale Kühler getestet wurde, montierten wir den Spannungswandlerkühler vom Accelero S1 auf der Karte um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Dieser wurde bei allen Karten, sofern dies möglich war, verbaut. Der PCI-Slot unter der Grafikkarten war zudem mit einer gelochten Blende versehen, so dass die erwärmte Luft besser zirkulieren konnte.
Kommen wir nun zu den Hinweisen zu den einzelnen Kühlern:

Coolermaster CoolViva Z1
Auf Grund des großen Ausmaßes des hinteren Kühlkörpers findet die Karte nur im zweiten PCI-E-Slot Platz. Verwendet wird der 80mm-Referenzlüfter.

Gigabyte V-Power
Der Lüfter besitzt kein Drehzahlsignal, weshalb der Lüfter subjektiv den jeweiligen Bereichen zugeordnet wurde – eine Vergleichbarkeit ist damit nicht zu 100% gewährleistet.

Macs M-Sorceress
Da sich der Lüfter nicht steuern ließ und er keiner vergleichbaren Geräuschkulisse entsprach, wird der Lüfter nicht in die Charts aufgenommen.

Thermalright V2
Es wird der 80mm-Referenz-Lüfter verwendet.

Thermalright HR-03 GT
Der Kühler wurde aktiv mit 120mm- und 92mm-Lüfter getestet – doch nur bei frontseitiger Montage. Passiv wurden beide Varianten jeweils im oberen PCI-E-Slot getestet.

Thermaltake DuOrb
Die beiden Lüfter lieferten kein Drehzahlsignal, weshalb sie subjektiv auf Grund der Geräuschkulisse den jeweiligen Bereichen zugeordnet wurden – eine Vergleichbarkeit ist damit nicht zu 100% gewährleistet.

Zalman VNF100
Für die aktiven Test wurde die Karte in den zweiten PCI-E-Slot verfrachtet und auf dem rückseitigen Kühlkörper der 92mm-Referenz-Lüfter installiert.

Zalman VF1000 LED
Der Lüfter erreicht die erforderliche Drehzahl von 750 U/min für den „Ultra-Silent“-Bereich nicht, weshalb der Kühler nicht in diese Charts aufgenommen wird.

ZEROtherm GX810
Der Lüfter wird zwar temperaturabhängig gesteuert, durch manuelle Regelung wurde aber trotzdem erreicht, dass die vorgeschriebenen Drehzahlen eingehalten wurden.

ZEROtherm Hurricane HC92 CU
Der verwendete Lüfter erreicht nicht die erforderliche Drehzahl von 750 U/min für den „Ultra-Silent“-Bereich, weshalb der Lüfter nicht in diese Charts aufgenommen wird.Für den passiven Test wurde die in der Anleitung als „silent“ beschriebene Variante verwendet – Abdeckung sowie Lüfter wurden demontiert.

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Testsystem

Alle Kühler wurden im selben System bei genau gleichen Bedingungen getestet. Um die Kühlercharts besser mit den vorherigen vergleichen zu können, wurden auch die bisherigen Referenzen „Arctic Cooling Accelero S1“ (mit 120mm-Lüfter und Turbo-Modul) und „Thermalright HR-03“ (mit 92mm- und 120mm-Lüfter) noch einmal im neuen System getestet. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:

  • AMD Athlon 64 3200+ (2100MHz @ 1,26V passiv gekühlt mit Scythe Ninja)
  • Asus A8N SLI Premium (Heatpipe entfernt, HR-05 SLI auf der Northbridge
  • 2x 1024MB MDT Ram DDR400 (CL3,5 @210Mhz)
  • GeCube Radeon X1800GTO 256MB
  • Lian Li PC7 SE-B (Festplattenkäfig entfernt, oberes Loch abgeklebt)
  • Noiseblocker Blacksilent XL1
  • BeQuiet Dark Power Pro mit Yate Loon D12SL-12
  • Samsung P120 250GB @ selfmade Bitumenbox
  • DVD- und CD-Brenner, Audigy-2-ZS-Soundkarte, Sunbeam-Rheobus-Lüftersteuerung

Abgesehen von den Grafikkarten-Lüftern gibt es nur zwei weitere Lüfter im System: Im Heck ein „Noiseblocker Blacksilent XL1“ und im Netzteil ein „Yate Loon D12SL – beide drehen mit konstanter Drehzahl.

Testverfahren

Alle Kühler wurden auf der oben genannten Karte montiert. Um die Verlustleistung zu steigern, wurde die Standard-Spannung per Software auf 1,2V erhöht. Die passiven Tests wurden mit der Standard-Spannung von 1,075V durchgeführt.
Das Verfahren war immer das gleiche: Das System wurde eine Stunde mit dem Benchmark-Programm 3DMark06 erwärmt, um dann die Grafikkarte mit dem Auslastungstest des ATI-Tools jeweils 20 Minuten an die Belastungsgrenze zu bringen.
Die Temperaturen wurden dabei mit dem Programm Riva-Tuner aufgezeichnet.
Zur besseren Übersicht und Vergleichbarkeit werden die Charts in verschiedene Kategorien aufgeteilt – diese sind:

  • Ultra-Silent
    Heck-Lüfter: 600 U/min
    NT-Lüfter: 700 U/min
    80mm-Lüfter: 730 U/min
    92mm-Lüfter: 750 U/min
    120mm-Lüfter: 500 U/min
    Grafikkarten-Spannung: 1,2V
  • Midrange
    Heck-Lüfter: 600 U/min
    NT-Lüfter: 700 U/min
    80mm-Lüfter: 1350 U/min
    92mm-Lüfter: 1350 U/min
    120mm-Lüfter: 850 U/min
    Grafikkarten-Spannung: 1,2V
  • Performance
    Heck-Lüfter: 600 U/min
    NT-Lüfter: 700 U/min
    80mm-Lüfter: 1720 U/min
    92mm-Lüfter: 1720 U/min
    120mm-Lüfter: 1140 U/min
    Grafikkarten-Spannung: 1,2V
  • Passiv
    Heck-Lüfter: 600 U/min
    NT-Lüfter: 700 U/min
    Grafikkarten-Spannung: 1,075V
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In diesem Kühlercharts müssen nun alle Kühler unter den gleichen Bedingungen zeigen, was in ihnen steckt. Zuerst betrachten wir nur die aktiven Ergebnisse.

Kühlercharts Ultra-Silent

Kühler
Lüfter (Drehzahl)
delta T
GPU / Raum
Temperatur
Umgebung/SpaWas (Raum)
Arctic Cooling Accelero S1
120mm S-Flex E (500 U/min)
30,4K
47°C / 71°C (20,1°C)
Arctic Cooling Accelero S1
Turbo-Modul (720 U/min)
31,4K
47°C / 75°C (19,6°C)
Thermalright HR-03
120mm S-Flex E (500 U/min)
32,5K
47°C / 75°C (20,5°C)
Thermalright HR-03
92mm Minebea Mid (720 U/min)
35,2K
48°C / 80°C (20,8°C)
Thermalright HR-03 GT
92mm Minebea Mid (720 U/min)
36,1K
48°C / 80°C (19,9°C)
Thermalright HR-03 GT
120mm S-Flex E (500 U/min)
39,3K
46°C / 75°C (19,7°C)
Thermaltake DuOrb
Standard-Lüfter (n.a.)
44,9K
55°C / 91°C (20,1°C)
Zalman VNF100
92mm Minebea Mid (720 U/min)
45,3K
53°C / 79°C (20,2°C)
Thermalright V2
80mm IBL-Fan (720 U/min)
51,7K
58°C / 86°C (20,3°C)
Cooler Master CoolViva Z1
80mm IBL-Fan (720 U/min)
51,8K
56°C / 94°C (21,2°C)
Gigabyte G-Power
Standard-Lüfter (n.a.)
53,8K
60°C / 89°C (19,7°C)
ZEROtherm GX810
Standard-Lüfter (720 U/min)
54,3K
57°C / 85°C (20,7°C)

Im leisesten Modus sieht man sehr deutlich, dass die Kühler, welche einen großen Lamellenabstand aufweisen können, die Spitzengruppe bilden – Accelero S1 und der HR-03 dominieren das Feld nach Belieben. Überraschenderweise fällt der Nachfolger des HR-03, der GT, trotz zwei zusätzlicher Heatpipes deutlich ab, der größte Abstand beträgt 7 Kelvin!
Erfreuliche Ergebnisse bringen DuOrb, dem man auf Grund der kleinen Oberfläche wenig zugetraut hätte, und auch der Zalman VNF100, der mit dem 92er auf dem Rücken daher kommt, überzeugende Ergebnisse. Trotzdem gelingt es keinem der Kühler richtig, sich in Schlagdistanz zur Referenz zu platzieren.

Kühlercharts Midrange

Kühler
Lüfter (Drehzahl)
delta T
GPU / Raum
Temperatur
Umgebung/SpaWas (Raum)
Arctic Cooling Accelero S1
120mm S-Flex E (850 U/min)
26,8K
43°C / 64°C (20,2°C)
Arctic Cooling Accelero S1
Turbo-Modul (1350 U/min)
27,3K
43°C / 63°C (19,7°C)
Thermalright HR-03
120mm S-Flex E (850 U/min)
27,9K
45°C / 68°C (20,6°C)
Thermalright HR-03
92mm Minebea Mid (1350 U/min)
28,1K
45°C / 71°C (20,9°C)
Thermalright HR-03 GT
92mm Minebea Mid (1350 U/min)
28,6K
44°C / 70°C (19,9°C)
Thermaltake DuOrb
Standard-Lüfter (n.a.)
28,8K
44°C / 68°C (20,2°C)
Thermalright HR-03 GT
120mm S-Flex E (850 U/min)
33,2K
44°C / 67°C (19,8°C)
Zalman VF1000 LED
Standard-Lüfter (1350 U/min)
36,8K
50°C / 74°C (21,2°C)
Gigabyte V-Power
Standard-Lüfter (n.a.)
38,2K
51°C / 74°C (19,8°C)
ZEROtherm Hurricane HC92 Cu
Standard-Lüfter (1350 U/min)
40,2K
52°C / 79°C (19,8°C)
Zalman VNF100
92mm Minebea Mid (1350 U/min)
40,7K
49°C / 73°C (20,3°C)
ZEROtherm GX810
Standard-Lüfter (1350 U/min)
41,3K
51°C / 72°C (20,7°C)
Thermalright V2
80mm IBL-Fan (1350 U/min)
41,7K
52°C / 77°C (20,3°C)
Cooler Master CoolViva Z1
80mm IBL-Fan (1350 U/min)
43,3K
52°C / 80°C (21,2°C)
Original-Kühler
Standard-Lüfter (3050 U/min)
70,1K
57°C / 97°C (20,4°C)

Auch hier zeigt sich ein ähnliches Bild: Die vorherigen Referenzen bleiben an der Spitze, doch der HR-03 GT kommt langsam in Schlagdistanz. Dies gilt allerdings nur für die Bestückung mit einem 92mm-Lüfter. Eine faustdicke Überraschung erleben wir mit dem DuOrb. Er lässt nun sogar den HR-03 GT mit 120mm-Lüfter hinter sich und das trotz vier Heatpipes weniger – Kupfer sei Dank?! Auf den letzten Plätzen bewegen sich die Differenzen im 3-Kelvin-Bereich, doch der V-Power von Gigabyte kann sich etwas absetzen – er scheint deutlich vom stärkeren Luftstrom zu profitieren. Lediglich einen Platz im Mittelfeld sicher sich das Platzwunder V2 von Thermalright – ob seine Zeit mit einem noch stärkeren Luftstrom kommt?!

Kühlercharts Performance

Kühler
Lüfter (Drehzahl)
delta T
GPU / Raum
Temperatur
Umgebung/SpaWas (Raum)
Arctic Cooling Accelero S1
120mm S-Flex E (1140 U/min)
25,6K
42°C / 62°C (20,4°C)
Arctic Cooling Accelero S1
Turbo-Modul (1720 U/min)
26,2K
41°C / 59°C (19,8°C)
Thermalright HR-03
120mm S-Flex E (1140 U/min)
26,3K
43°C / 65°C (20,7°C)
Thermalright HR-03 GT
92mm Minebea Mid (1720 U/min)
26,9K
42°C / 65°C (20,1°C)
Thermalright HR-03
92mm Minebea Mid (1720 U/min)
27.3K
43°C / 68°C (20,7°C)
Thermaltake DuOrb
Standard-Lüfter (n.a.)
27,7K
43°C / 65°C (20,3°C)
Thermalright HR-03 GT
120mm S-Flex E (1140 U/min)
31,1K
42°C / 63°C (19,9°C)
Gigabyte V-Power
Standard-Lüfter (n.a.)
36,1K
49°C / 72°C (19,9°C)
Zalman VF1000 LED
Standard-Lüfter (1720 U/min)
36,7K
49°C / 72°C (21,3°C)
ZEROtherm Hurricane HC92 Cu
Standard-Lüfter (1720 U/min)
37,0K
49°C / 75°C (20,0°C)
Thermalright V2
80mm IBL-Fan (1720 U/min)
37,6K
49°C / 74°C (20,4°C)
Zalman VNF100
92mm Minebea Mid (1720 U/min)
39,6K
47°C / 70°C (20,4°C)
ZEROtherm GX810
Standard-Lüfter (1720 U/min)
41,2K
49°C / 69°C (20,8°C)
Cooler Master CoolViva Z1
80mm IBL-Fan (1720 U/min)
41,7K
51°C / 76°C (21,3°C)
Original-Kühler
Standard-Lüfter (5800 U/min)
43,5K
46°C / 75°C (20,5°C)

In dieser Kategorie ist das Feld zweigeteilt: An der Spitze dominieren Accelero S1, HR-03 und GT sowie der DuOrb. Danach klafft eine Lücke von 5K zur zweiten Hälfte, die vom V-Power angeführt wird. Auffällig ist, dass kaum einer der Kühler wirklich an Leistung dazugewinnen kann – am auffälligsten ist dies beim Zalman VF1000 LED. Gerade einmal 0,1K gewinnt er bei 400 zusätzlichen Umdrehungen. Anscheinend kann der Lüfter in diesem Bereich kaum mehr Luft wegschaffen – er scheint nur für wirklich hohe Umdrehungszahlen hergestellt worden zu sein. Wieder nur einen Platz an Ende des Feldes gibt es für den CoolViva Z1, der sogar nur noch 2K vor dem Stock-Kühler der x1800GTO liegt. Fairerweise sei allerdings gesagt, dass die Geräuschkulisse beim CoolViva Z1 um Welten angenehmer ist.
Nun werden wir uns ansehen, wie sich die Kühler passiv schlagen und wir schauen uns ein paar Zusatztests an.

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Im zweiten Teil unserer Kühlercharts sehen wir uns genauer an, wie sich unsere Probanden im lüfterlosen Betrieb schlagen und wie sich der ungewöhnlich schwache HR-03 GT gegenüber der aktuellen Referenz bei erhöhter Verlustleistung schlägt. Ferner werden wir uns die Ergebnisse des MACS M-Sorceress anschauen, der leider nicht mit in die Charts integriert werden konnte.

Kühlercharts passiv

Kühlerdelta T
GPU / Raum
Temperatur
Umgebung/SpaWas (Raum)
Arctic Cooling Accelero S1
37,5K
50°C / 83°C (20,0°C)
Thermalright HR-03 GT (front)
48,8K
53°C / 81°C (20,2°C)
Thermalright HR-03 (front)
52,2K
54°C / 84°C (19,8°C)
Thermalright HR-03 GT (back)
53,5K
55°C / 82°C (20,5°C)
Thermalright HR-03 (back)
55,6K
57°C / 82°C (20,4°C)
Zalman VNF100
70,6K
63°C / 92°C (20,4°C)
Cooler Master CoolViva Z1
71,7K
66°C / 102°C (21,3°C)
Thermalright V2
72,6K
62°C / 89°C (20,4°C)
ZEROtherm Hurricane HC92 Cu
87,6K
67°C / 101°C (20,4°C)

Hier deklassiert der Accelero S1 die Konkurrenz. Doch endlich kann der „große Bruder“ GT seinen Vorgänger HR-03 hinter sich lassen – lange mussten wir darauf warten. Interessanterweise ist der Zalman VNF100 deutlich abgeschlagen, obwohl er explizit für den passiven Betrieb ausgewiesen ist. Thermalright V2 und Zerotherm Hurricane können die Karte kaum noch im akzeptablen Bereich halten – kein Wunder bei dem geringen Lamellenabstand und der kleinen Oberfläche.

Einzeltest MACS M-Sorceress

Kühler
Lüfter (Drehzahl)
delta T
GPU / Raum
Temperatur
Umgebung/SpaWas (Raum)
MACS M-Sorceress
Standardlüfter (n.a.)
29,5K
45°C / 62°C (19,5°C)

Da der Kühler absolut nicht der Lautstärke der anderen Kühler entsprach, keine Regelung des Lüfters möglich war und er so keinen Eingang in unsere vergleichbaren Charts gefunden hat, musste er noch einmal gesondert getestet werden. Die erreichte Kühlleistung liegt auf ordentlichem Niveau und der Kühler reihte sich in das vordere Mittelfeld der Charts ein. Leider zu einem extrem hohen Preis – der Lautstärke.

Kühlercharts Erhöhte Verlustleistung (Grafikchip-Spannung: 1,4V)

Da die Ergebnisse des HR-03 GT absolut nicht unseren Erwartungen entsprachen, mussten wir uns etwas überlegen. Nach einiger Zeit wurde klar, dass die Abwärme des Chips zu gering war, um die äußeren Heatpipes des HR-03 GT zu erwärmen. Somit fiel die Leistung im Vergleich sehr schlecht aus, schließlich hatte der Kühler so sehr viel weniger Fläche zu Verfügung als der normale HR-03. So ließen wir ihn noch einmal gegen die aktuelle Referenz Accelero S1 bei stark erhöhter Verlustleistung in Kombination mit einem 120mm-Lüfter antreten:

Kühler
Lüfter (Drehzahl)
delta T
GPU / Raum
Temperatur
Umgebung/SpaWas (Raum)
Arctic Cooling Accelero S1
120mm S-Flex E (1140 U/min)
30,4K
45°C / 68°C (20,6°C)
Thermalright HR-03 GT
120mm S-Flex E (1140 U/min)
31,3K
46°C / 73°C (21,7°C)
Thermalright HR-03 GT
92mm Minebea Mid (1720 U/min)
31,6K
45°C / 72°C (20,4°C)
Arctic Cooling Accelero S1
120mm S-Flex E (850 U/min)
31,6K
46°C / 71°C (20,4°C)
Thermalright HR-03 GT
92mm Minebea Mid (1350 U/min)
32,7K
47°C / 75°C (20,3°C)
Thermalright HR-03 GT
120mm S-Flex E (850 U/min)
33,4K
48°C / 77°C (21,6°C)
Arctic Cooling Accelero S1
120mm S-Flex E (500 U/min)
36,6K
51°C / 80°C (20,4°C)
Thermalright HR-03 GT
120mm S-Flex E (500 U/min)
41,0K
51°C / 88°C (21,5°C)
Thermalright HR-03 GT
92mm Minebea Mid (720 U/min)
42,8K
51°C / 87°C (20,2°C)

Wie man sieht, sind die Leistungen im Ultra-Silent-Bereich immer noch sehr durchwachsen. 6K auf den S1 sind immer noch zu viel. Dies scheint allerdings in Anbetracht des großen Lamellenabstandes des S1 und der sehr geringen Förderleistung eines 92mm-Lüfters mit 720 U/min noch vertretbar. Mit einem 120mm-Lüfter ändert sich das Bild zwar nur wenig, doch es wird deutlich, dass der größere Lüfter die nun aktiven äußeren Heatpipes besser abkühlen kann, weshalb die Kühlleistung insgesamt steigt. In den hohen Drehzahlregionen nehmen sich beide Kühler, ob mit großem oder kleinem Lüfter bestückt, wenig.

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Die Lautstärke wird immer wichtiger und kann für die meisten Benutzer nicht gering genug sein. Trotzdem scheint dies bei wenigen Herstellern angekommen zu sein, die immer noch laute und hochtourige Lüfter verwenden obwohl dies kaum notwendig ist. Im Folgenden schauen wir uns die Lautstärke aller verwendeten Lüfter im Test an. Einmal in ihrer Charakteristik und dann explizit auf die gängigen Spannungseinstellungen.
Da die Lautstärke aus kurzer Distanz ermittelt wird, fallen Kritiken zumeist härter aus. Die Lüfter sind im geschlossenen Gehäuse oft leiser und vor allem leichte Nebengeräusche bleiben ungehört.

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Gigabyte V-Power
Die große Schwäche des Lüfters ist der Motor. Er fällt im gesamten Betrieb durch einen sehr brummigen Lauf auf und ist selbst aus 50 cm im niedrigsten Spannungsbereich noch hörbar. Zudem weist der Lüfter kleinere Nebengeräusche wie Klackern und Schleifen auf, die allerdings erst bei Verringerung des Luftstromgeräusches hörbar sind und so noch als leise zu bezeichnen sind. Trotzdem wird dem Lüfter so ein ruhiger Lauf verwehrt.
12V: sehr laut, brummig
7V: gut hörbar, leichtes aber hochfrequentes Klackern, brummiger Lauf
5V: kaum Luftrauschen, klackert und schleift leicht, auch aus 50cm noch hörbar

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Thermaltake DuOrb
Die beiden 80mm-Lüfter sind nicht nur blau beleuchtet, sondern auch von akzeptabler Qualität. Sie fallen in hohen Drehzahlregionen durch ein unruhiges und flatteriges Geräusch auf, sind aber bei weitem nicht so laut und unangenehm wie einige Kollegen. Besonders im unteren Spannungsbereich erreichen sie ein sehr leises Betriebsgeräusch, das nur wenige aus einem geschlossenen Gehäuse heraushören werden.
12V: sehr laut, unruhig
7V: Luftrauschen hörbar, außerdem flatterig und unruhig
5V: leises Luftrauschen, aus kurzer Distanz ist der Motor gut hörbar

a3.jpg

Zalman VF1000 LED
Der nur 15mm dünne 80mm-Lüfter fällt durch ein sehr hochfrequentes Betriebsgeräusch auf. So ist nur im tiefen Drehzahlbereich kein Pfeifen zu hören. Lagergeräusche sind erst im niedrigen Spannungsbereich zu hören – kein Wunder, schließlich sind die Luftstromgeräusche vorher viel zu laut. Doch treten diese Nebengeräusche nur in Form von sehr leisen Lagerschleifen auf – aber 30cm sind diese nur noch im geringsten Maße wahrzunehmen.
12V: sehr laut, hochfrequentes Pfeifen, extremes Luftrauschen
7V: Luftrauschen hörbar, hochfrequnetes Motorgeräusch, mittellautes Pfeifen
5V: gut hörbares Motorsummen, aus kurzer Entfernung Schleifgeräusche

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Zerotherm Hurricane HC92 CU
Der Lüfter macht seinem Namen alle Ehre. Auf voller Drehzahl ist er schlichtweg nicht mal Sekunden auszuhalten und vibriert so stark, dass selbst bei fester Verschraubung das gesamte Gehäuse wackelt und klappert – das hat bis jetzt noch kein andere Lüfter geschafft. Daraus folgt leider, dass der Motor auch im niedrigen Drehzahlbereich noch laut ist und dem Lüfter jede Ultra-Silent-Möglichkeit raubt. Das Lager tut sein übriges und steuert dezentes Klackern und Summen bei.
12V: unglaublich laut, Pfeifen und Rauschen
7V: lautes Luftrauschen und ein niedrigfrequentes Summen und Brummen
5V: Luftrauschen hörbar, leises Lackerklackern und ein gut hörbarer Motor

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120mm-Referenz: Scythe S-Flex 1200
Zu diesem Lüfter muss man wenig sagen – er ist eine Institution. Er glänzt durch einen nebengeräuschfreien Lauf und nur auf voller Drehzahl ist sein Luftstrom störend. In niedrigen Spannungsbereichen ist er schlichtweg nicht mehr zu hören. Selbst aus kleinster Distanz ist nur ein minimales Motorsummen hörbar, welches ab einer Distanz von 10cm wieder verstummt. So sollte ein Lüfter sein.
12V: dumpfes Luftrauschen
7V: leises und niedrigfrequentes Luftrauschen, aus über 50cm nicht mehr hörbar
5V: unhörbar

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92mm-Referenz: Scythe Minebea Mid
Dieser Lüfter ist zwar nicht mehr lange auf dem Markt, erfreute sich aber trotzdem einiger Beliebtheit. Zu recht, wie sich in unserem Test zeigte. Bei voller Drehzahl ist er noch recht laut und ein bisschen flatterig, im unteren Drehzahlbereicht verstummt er fast vollkommen. Zudem bleibt er über den gesamten Regelbereich hindurch nahezu Nebengeräuschfrei – vom Motor ist nichts zu hören.
12V: lautes Rauschen, leichtes Flattern
7V: leises Rauschen
5V: unhörbar, bei direktem Kontakt minimales Klickern

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80mm-Referenz: ichbinleise Fan 1550 (Premium Edition)
Dieser Lüfter ist noch recht unbekannt, allerdings von sehr guter Qualität. Sein großer Bruder wurde schon bei uns getestet und hat hervorragende Kritiken bekommen – dies führt sich beim kleinsten Mitglied der Premium-Familie fort. Selbst bei voller Drehzahl fällt er nur durch ein dumpfes Rauschen auf, dass kaum an das Betriebsgeräusch eines 80mm-Lüfters erinnert. Im unteren Drehzahlbereich verstummt er dann völlig. Einziges Manko: Der Lüfter läuft stark außerhalb der Spezifikationen. So ist wird seine Maximaldrehzahl von 1550 U/min von uns um knappe 200 Umdrehungen überschritten.
12V: dumpfes Rauschen, gelegentliches Flattern
7V: minimales Rauschen, bei direktem Kontakt Motor leicht hörbar
5V: unhörbar

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Werfen wir zu guter Letzt noch einmal einen finalen Blick auf alle zehn getesteten Kühler.

Cooler Master CoolViva Z1
Bei einem Blick auf die Kühlercharts ist er ganz sicher der Verlierer des Tests, doch geben wir zu bedenken, dass der Kühler vom Hersteller nicht für unsere Testkarte freigeben ist. So ist durchaus zu erwarten, dass er sich auf weniger wärmeintensiven Karten deutlich wohler fühlt. Und man sollte ihm diese Möglichkeit geben, schließlich sind die Qualität und auch die Montage auf hohem Niveau.

Gigabyte V-Power
Der jüngste Sprössling aus dem Hause Gigabyte erinnert ein wenig an ein Apple-Produkt. Die Qualität ist sehr gut, Lieferumfang und Montag sind im höchsten Maße durchdacht und auch das Aussehen weiß zu überzeugen. Nur leider bleibt die (Kühl-)Leistung auf der Strecke. Mehr als ein Platz im Mittelfeld ist nicht drin. Dazu kommt das fehlen einer Lüftersignalleitung, was in der heutigen Zeit einfach unverständlich ist. Doch die negative Kritik überwiegt nicht – er ist immer noch empfehlenstwert.

Macs M-Sorceress
Ganz klar der Verlierer des Vergleiches. Unverhältnismäßig lauter Lüfter, eine Regelung die ihrem Namen nicht gerecht wird und eine Verarbeitung, die einen ordnungsgemäßen Betrieb nicht ermöglicht. Selbst die Montage befindet sich nicht auf zeitgemäßem Niveau und ist weit entfernt von den heutigen Standards. Dazu kommt der erhöhte Stromverbrauch durch das Peltier-Element, welcher sich noch nicht einmal in der Kühlleistung niederschlägt. Somit ist der Kühler nur für User, die sich gerne etwas Exotisches zulegen möchten, geeignet – für den Otto-Normal-Benutzer dagegen nicht.

Thermalright HR-03 GT
Sicher ist er der Kühler, welcher mit den höchsten Erwartungen in den Test gegangen ist – und genauso hoch, wie die Erwartungen waren, ist auch der Fall. Doch die erschreckenden Testergebnisse sind auf eine Unterforderung zurückzuführen. Wie sich im Zusatztest mit erhöhter Verlustleistung zeigte, ist der Kühler bei hohen Drehzahlen zwar auf einem Niveau mit der aktuellen Referenz, im leisesten Modus muss er ihm aber kampflos das Feld überlassen. Mit einem größeren Lüfter ändert sich das Bild etwas zugunsten des vernickelten Schönlings – somit wird auf jeden Fall ein 120mm-Lüfter empfohlen. Über die Qualität muss man bei diesem Kühler schlichtweg nicht mehr sprechen – sie ist erstklassig. Und auch die Montage ist trotz kleiner „Verschlimmbesserungen“ immer noch einfach und schnell zu bewältigen. So können wir trotzdem eine Empfehlung aussprechen.

Thermalright V2
Im Gegensatz zu der erstklassigen Qualität des HR-03 GT fällt die des V2 in einigen Punkten deutlich ab. So scheint Thermalright schlichtweg nicht mehr gewöhnt zu sein, Kupfer-Kühler zu fertigen, anders ist dies nicht zu erklären. Allerdings ist die Qualität immer noch weit davon entfernt, schlecht zu sein – sie entspricht nur nicht dem, was möglich wäre.Keine Zweifel gibt es dagegen an der Montage und an der Kompatibilität – beide sind auf hohem Niveau. Doch wer einen kleinen Kühler haben möchte, muss Abstriche in der Kühlleistung in Kauf nehmen – so ist es auch beim V2. Bei geringem Platzangebot sollte er trotzdem zum engsten Kreis der Favoriten gehören.

Thermaltake DuOrb
Die Überraschung im Test. Zwar weist die Qualität kleinere Mängel auf und auch die Montage hätte einfacher sein können, doch weiß er bei der Kühlleistung vollends zu überzeugen und zu überraschen. Wer hätte gedacht, dass der Doppel-Lüfter-Kühler so nah an die bestehenden Referenzen heran kommt – und das bei einer annehmbaren Geräuschkulisse.Den einzigen kapitale Schnitzer leistet sich Thermaltake bei der Wahl ihres Lüfteranschlusses – wer in der heutigen Zeit noch 4-Pin-Molex-Stecker verbaut hat schlicht weg die Entwicklung verschlafen. Wen das nicht stört kann bedenkenlos zugreifen, schließlich sieht der Kühler auch noch sehr gut aus.

Zalman VF1000 LED
Auch der VF1000 LED ist mit hohen Erwartungen in den Vergleich gestartet und hat sie leider nur in den Nebendisziplinen zum Teil erfüllt. Die Qualität ist exzellent und liegt sogar noch vor dem Konkurrenten Thermalright und auch die Montage ist so, dass sich viele Hersteller daran ein Beispiel nehmen sollten. Nur leider fällt der Kühler in den Disziplinen Lautstärke und auch fast in der Kühlleistung durch. Beides entspricht mit Sicherheit nicht den Erwartungen, die man an den neuen Topkühler des Hauses Zalman gestellt hat. Trotzdem wird der VF1000 LED seine Fans finden – schließlich gibt es viele, die nach dem Äußeren aufs Innere schließen. Und von Außen ist er erste Liga.

Zalman VNF100
Ein Bausatz, der gemischte Gefühle hervorruft. Die Montage ist sicherlich die aufwändigste im Test, was allerdings in der Natur der Sache liegt. Schließlich passt alles zusammen, so dass die Gegebenheiten für eine einfache Montage, sofern dies möglich ist, vorhanden sind. Auch die Kühlleistung überzeugt uns nicht vollends. Weiß der VNF100 im Ultra-Silent-Modus durchaus zu überzeugen, so weiß er ebenso im passiven Test zu enttäuschen – und das bei einem Kühler, der extra für den passiven Betrieb ausgelegt ist. So bleibt er wohl eher für etwas kühlere Karten die erste Wahl – schließlich ist die Verarbeitung gut und auch der Preis ist angemessen.

ZEROtherm GX810
Der Kühler hat andere Stärken als die Kühlleistung. So sind Qualität und Montage auf einem sehr hohen Niveau und auch das Aussehen sowie die temperaturabhängige Lüftersteuerung können überzeugen. Wer also einen kompakten Ersatzkühler sucht, dem Einfachheit und Aussehen wichtiger als Kühlleistung und Lüfterwahl sind, kann hier getrost für knapp 25€ zugreifen.

ZEROtherm Hurricane HC92CU
Dieser Alternativ-Kühler hinterlässt ebenso wie sein Kollege aus gleichem Hause gemischte Gefühle. Qualität und Montage sind auf hohem Niveau, zudem weiß die komplett demontierbare Abdeckung zu überzeugen. Leider ist der Lüfter völlig inakzeptabel und auch die Kühlleistung lässt zu wünschen übrig. Trotzdem ist er für geräuschunempfindliche Modder durchaus interessant.

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