ZyXEL NSA-220
Autor: Carsten Hodan
Einleitung
In Zeiten, wo die heimische Filme- und Musiksammlung mehrere hundert Gigabyte umfasst, ist es nicht verwunderlich, dass der Wunsch nach riesigen Speicherlösungen laut wird. Die gesammelten Werke sollen aber doch bitte im gesamten Heimnetzwerk zur Verfügung stehen, denn man möchte ja schließlich nicht nur an einem Rechner diese Vielfalt genießen können.
Nein .. den MP3-Player mal eben schnell am Surfrechner befüllen, am Laptop in der Küche eifrig den gespeicherten Kochserien von Tim Mälzer nacheifern oder das abendliche Filmevergnügen am HTPC bei Bier und Chips einleiten.
Um das lästige Hin- und Herschieben der Dateien zu umgehen, bieten sich externe Speicherlösungen an, die sich ohne großen Aufwand ins vorhandene Netzwerk einbinden lassen. Lan-Drive oder Network Attached Storage heißt das Zauberwort – im Nachfolgenden kurz NAS genannt.
Zyxel bietet mit dem NSA-220 eine Lösung an, die nicht nur eine einfache Bereitstellung der Daten im Netzwerk ermöglicht, sondern auch als Backuplösung mit hoher Datensicherheit dienen kann. Alles was das Herz begehrt findet man in diesem Produkt vereint. Durch die Raid1-Möglichkeit ist sehr hohe Datensicherheit möglich, die GBit-LAN Anbindung lässt hohe Geschwindigkeit erwarten und der temperaturgesteuerte Lüfter im Heck suggeriert angenehme Temperaturen für die verbauten Festplatten.
Betrachten wir auf den nächsten Seiten wie sich das NSA-220 in unseren Praxistests schlägt.
An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei ZyXEL und der Janet Spacey PR für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Das ZyXEL NSA-220 ist ab sofort bei Amazon erhältlich.
Systemspezifikationen
- Integrierter Linux-Kernel 2.6
Disk Management
- Interne Festplatte (RAID 0, RAID 1, JBOD)
Internet Protokoll
- TCP/IP, UDP/IP
- DHCP-Client
- NetBEU
File-Sharing Netzwerkprotokoll
- Microsoft Network (CIFS/SMB)
- File Transfer Protokoll (FTP, max. 64 Verbindungen)
- HTTP Dateibrowser
Systemanforderungen
- Microsoft Windows 2000/XP/2003/Vista
- (Backup- und Mediaplayer-Software im Package, kann nur unter Microsoft betrieben werden)
- Linux Redhat
- Firefox 2.0 oder höher
- Internet Explorer 6.0/7.0
Hardwarespezifikationen
- Interne Festplatte: Kapazität für zwei SATA I/II 160 bis 750GB Festplatten (Festplatten nicht im Lieferumfang enthalten)
- LAN-Schnittstelle: 1 Gigabit RJ-45 Ethernet-Port
- USB-Schnittstelle: Zwei USB-2.0-Ports
- Tasten: Power, Copy, Reset
- LED: Sys, HDD1, HDD2, Copy
- Leistung:
- Ausgang: 65W (19V, 3,42A)
- Eingang: 100-240V ~ 1,5A, 50-60 Hz
Physische Spezifikationen
- Abmessungen: 202 (B) x 113 (T) x 142 (H)
- Gewicht: 1,5kg (ohne HDD)
Umgebungsspezifikationen
Temperatur
- Betrieb: 5°C ~ 40°C
- Lagerung: -30°C ~ 60°C
Feuchtigkeit
- Betrieb: 20% ~ 95% rel.
- Lagerung: 5% ~ 85% rel.
Zertifizierungen
EMC
- FCC Part 15 Class B/CE
- EN55022 Class B
- CE EN55024
- VCCI & BSM
Sicherheit
- CSA 60950-1
- IEC 60950-1
- EN 60950-1
- ANSI/UL 60950-1
Garantie
- Zwei Jahre
Lieferumfang
- NSA-220
- Netzteil (FSP-Group)
- Garantiekarte
- Bedienungsanleitung
- Support- & Software-CD
- CAT5-Netzwerkkabel 3m
Das NSA-200 kam vormontiert mit zwei 500GB Seagate 7200.10 Platten bei uns an. Die recht abgegriffene Verpackung deutete darauf hin, dass wir nicht die ersten Tester waren, die dieses Gerät in Händen hielten. Gerade Zyxel als namhafter Hersteller bietet seinen Premium- und VIP-Kunden an, die Geräte erst ein paar Tage zu testen bevor sich diese zum Kauf entscheiden. Ein toller Service dem andere Anbieter unserer Ansicht nach gerne nacheifern dürfen.
Egal ob vormontiert oder nicht – ein obligatorische Blick ins Innere des NSA-220 wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten.
Vier Rändelschrauben ermöglichen ein sehr leichtes Öffnen des Gehäuses. Die Festplatten sind mit einer einzigen Schraube an einem Schienenrahmen im Inneren befestigt und somit schnell austauschbar.
Leicht zuerkennen sind auch die überaus praktischen Bügel um die Festplatten einfach aus den Schienen zu entnehmen. Der Lüfter ist mittels 3Pin Molex Stecker angeschlossen. Leider bietet Zyxel dennoch keine Option die Drehzahl auszulesen. Ein Lüftertausch ist allerdings hier kein Problem.
Nach dem Anschließen ans vorhandene Netzwerk kann es direkt an die Konfiguration mittels Webbrowser gehen. Wer über einen DHCP-Server (z.B. im Router) verfügt, gibt als Adresse lediglich „\\nsa220“ in den Browser ein und gelangt umgehend in die kinderleichte Webkonfiguration, welche auf den nächsten Seiten beschrieben wird.
Die LED geben Auskunft über Verfügbarkeit, Zugriffe und Status der verbauten Festplatten bzw. des NAS.
Nettes Gimmick: Ein frontseitiger „copy-Button“ sichert die Daten angeschlossener USB-Geräte (z.B. Digitalkameras oder USB-Sticks) auf dem NAS in vordefinierte Order ab – ganz ohne den Rechner starten zu müssen.
Das NSA-220 sieht lediglich einen Anschluss via RJ45 an. Keine USB, Firewire oder andere Anschlussmöglichkeit, um das NSA-220 an den PC anzuschließen, ist vorhanden. In unseren Augen nachvollziehbar – denn wer möchte ein waschechtes NAS denn schon als ordinäres Festplattengehäuse verwenden.
Die Webkonfiguration unter Windows XP gestaltet sich, wie schon erwähnt, äußerst einfach. Es stehen sieben Menüpunkte zur Auswahl:
Hauptseite „Mein NSA“
Hier sind die jeweiligen Ordner angezeigt, die automatisch generiert werden. Durch den „Verwalten“ Button unter den Items können Zugriffs- und Schreibrechte sowie Freigabenamen konfiguriert werden. Die Aufteilung ist vorbildlich und auch für Anfänger sehr leicht zu durchschauen. Auf dieser Seite werden auch zusätzliche Festplatten, USB-Sticks oder andere Massenspeicher, welche per USB an das NSA-220 angeschlossen wurden, angezeigt und konfiguriert.
Status
Hier wird der aktuelle Status des NSA-220 inklusive Festplatten, IP und Protokollen angezeigt.
Speicher
Einfacher geht es kaum. Per Mausklick und Assistent erstellt man bei dem NSA-220 den gewünschten Raid-Verbund, Formatiert die Festplatten und bekommt die aktuelle Speicherbelegung angezeigt.
Netzwerk
Durch einen DHCP-Sever z.B. im Router entfallen die Einstellungen auf dieser Seite. Lediglich ambitionierte User und Firmen mit mehreren IP-Kreisen müssen auf diese Einstellungen zurückgreifen. Aber auch hier bietet Zyxel alle Konfigurationsmöglichkeiten, die eventuell benötigt werden könnten.
FTP-Server
Hier werden die Benutzer angelegt, die per FTP Zugriff auf das NAS haben sollen. Auch hier kann mit Passwort verschlüsselt werden, um unerlaubten Zugriff aus dem Internet oder Netzwerk zu unterbinden.
Media
Zyxel bietet mit dem NSA-220 nicht nur ein NAS für Firmen und Heimanwender. Auch als Media-Client kann das Allround-Genie fungieren. In Verbindung – z.B. mit einem Zyxel DMA-1000 – wird der Fernseher und die Stereoanlage zum Genuss mit schier endloser Speicherkapazität. DLNA (Digital Living Network Alliance) kompatible Endgeräte können so auf einfache Weise in das bestehende Heimnetzwerk integriert werden und ermöglichen unvergessliche HiFi-Erlebnisse. Eine entsprechende Media-Client-Software wird selbstverständlich mitgeliefert.
Torrent
Eines der interessantesten Features des NSA-220 dürfte für den potentiellen Käufer wohl der integrierte Torrent-Client sein, der es ermöglicht, Dateien aus der Tauschbörse zu ziehen. Einmal gestartet kämpft sich das NSA-220 alleine gen 100% und kein Computer muss nächtelang vor sich hinbrüten. Sicherlich auch im Hinblick auf den Stromverbrauch eine interessante Lösung.
Broadcatching
Auch vor einem RSS Feed macht das NSA-220 keinen halt. So kann man hier mit wenigen Klicks und aufgrund der hervorragenden Bedienungsanleitung kinderleicht seine persönlichen digitalen Nachrichten-Feeds einrichten und das Zyxel füttert sich von selbst mit den wichtigsten Ereignissen, die somit jederzeit abrufbar sind.
Druckserver/Shares
In den Shares können Freigaben erfolgen, die es z.B. ermöglichen angeschlossene USB-Drucker einem oder mehreren Benutzern oder Arbeitsgruppen zugänglich zu machen. Somit rundet der integrierte Printserver das nahezu perfekte Paket von Zyxel vollends ab.
Ist das NAS zu unserer Zufriedenheit eingerichtet, kann es mit wenigen Klicks als Netzlaufwerk eingebunden werden. Die Bedienungsanleitung führt auch hier den wenig versierten Nutzer schnell ans gewünschte Ziel. Der User-Guide ist in deutscher Sprache verfasst und bietet keinerlei Grund zur Beanstandung. Die vorbildliche Führung durch alle Menüpunkte mit makelloser Bebilderung und detaillierter Erläuterung der Funktionen möchten wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich loben.
Zyxel legt dem NSA-220 ein umfangreiches Softwarepaket bei, welches sowohl weitere Hilfestellungen zur Einrichtung, als auch Memeo Autobackup- und die bereits erwähnte Mediaclient-Software beinhaltet. Es würde jedoch den Rahmen sprengen hierauf weiter einzugehen.
Es sei nur soviel gesagt, dass Zyxel auch hier nicht am falschen Ende gespart hat.
Wichtig bei derartigen externen Speicherlösungen ist vorrangig die Geschwindigkeit der Datenübertragung. Um diese zu Veranschaulichen haben wir uns drei Testverfahren ausgesucht, die im Privatbereich recht häufig vorkommen. Das wäre zum einen die Übertragung einzelner, großer Dateien (z.B. DVD-Filme) und zum anderen die Übertragung vieler kleiner Dateien (z.B. MP3-Sammlungen). Beides wurde via SMB-Protokoll übertragen, da sich dieses Verfahren als sehr einfach und leicht zu handhaben erwies. (sowohl im Lese- als auch im Schreibverfahren)
Des Weiteren kam die Übertragung via FTP von einzelnen, großen Dateien im Lese- und Schreibverfahren zum Einsatz. (z.B. Archive mit MP3-Alben, Filme, etc.) Die Leistungsaufnahme wurde mittels einem PSGI EG1000 Verbrauchs Messgerät gemessen. Die Lautstärkemessung wurde in einem Abstand von 30cm zu Front des Gehäuses auf gleicher Höhe mit einem Voltcraft SL-100 vorgenommen. Die Temperatur wurde mittels Aerogate II und entsprechendem Foliensensor an der Seite der Festplatte bei geschlossenem Gehäuse ermittelt. Die Lastzeit betrug 60 Minuten nach einer Stunde Idle-Betrieb. Bei den eingebauten Festplatten handelt es sich um zwei Seagate 7200.10 mit je 500GB.
Das Netzwerk in dem getestet wurde, ist wie folgt aufgebaut:
1 – Level One 10/100/1000 Base-TX 8-port Gigabit-Switch GSW 0802T
2 – FRITZ!Box Fon WLAN 7170 (DHCP-Server)
3 – Onboard Realtek RTL8168/8111 PCI-E Gigabit Ethernet NIC
4 – ZyXEL NSA-220
Leistungsaufnahme
| Zustand | Leistungsaufnahme |
|---|---|
| Ausgeschaltet | |
| Standby | |
| Leerlauf | |
| Last |
Die Leistungsaufnahme dient hier nur als Richtwert, da sich die Ergebnisse beim Einsatz anderer Platten durchaus ändern können. Gut erkennbar, dass sich der Ruhemodus auf Dauer durchaus als nützlich erweist. Zyxel legt auch hier Wert auf Qualität und greift auf ein störgeräuschfreies, externes Netzteil von FSP (Fortron) zurück. Für ein NAS mit zwei Festplatten ist der Verbrauch aufgrund der ausgezeichneten Netzteileffizienz durchaus akzeptabel.
Geschwindigkeit via SMB Protokoll:
| RAID | Anzahl Dateien | Volumen | Lesen | Schreiben |
|---|---|---|---|---|
Das wohl am häufigsten eingesetzte Protokoll für derartige Storagelösungen in gemischten Netzwerken schwächelt aufgrund des Datenaufwandes ein wenig. Für ein Gigabit Netzwerk sind die Werte weit unterhalb des Möglichen. Hier hätte Zyxel mit einem entsprechend aktuellen Netzwerk-Chip deutlich mehr herausholen können. Schade – denn hier wurde am falschen Ende gespart. Auch der Raid-Controller im NSA-220 scheint nicht ausgereift. Bei derart geringen Auslastungen der Festplattengeschwindigkeit sollte es keinen Unterschied machen ob auf Stripping(RAID0) oder Mirroring(RAID1) gesetzt wird. Dennoch erleben wir einen weiteren Performanceeinbruch beim Wechsel auf RAID1. Auch bei dem „schnellen“ RAID0 kommen wir lediglich auf etwa 10% der theoretisch möglichen Geschwindigkeit im Gigabit-LAN.
Geschwindigkeit via FTP Protokoll:
| RAID | Anzahl Dateien | Volumen | Lesen | Schreiben |
|---|---|---|---|---|
Wir trauten unseren Augen nicht, als wir die FTP-Messungen zu Ende geführt hatten und wiederholten den Test ganze drei mal ! Bis auf kleinere Messtoleranzen erzielten wir leider immer die gleichen Ergebnisse. Sage und schreibe lediglich 4,5 – 7,5 MB/s bringt das NSA-220 trotz des schlanken FTP-Protokolls zustande. In Anbetracht der Tatsache, dass wir hier über ein GigaBit-NAS reden, ist dieser Wert äußerst schwach! Selbst unser kürzlich getestetes Fantec H35NSU2 erreichte trotz 100mbit Anbindung 9.976 KB/s von theoretisch möglichen 12.800kb/s im FTP-Protokoll. Hier ist schleunigst Überarbeitung seitens Zyxel angesagt.
Messung via Sisoft Sandra XII:
- Durchschnittliche Latenz : 149 µs
- Min/Max Latenz : 130 µs / 180 µs
- Geschwindigkeit : 38.468 kB/s
Wenn doch Sandra mit der optimistischen Annahme von ca. 38mb/s Transferleistung nur recht hätte. Nicht einmal ein Drittel schafft das Zyxel im Praxisbetrieb.
Messungen via ATTO:
Auch ATTO bescheinigt dem NSA-220 eine Performance, die wir mit unseren Praxismessungen nicht bestätigen konnten. 20 MB/s sind darüber hinaus eine nicht gerade üppige Geschwindigkeit im GBit Netzwerk.
Temperaturen & Lautstärke:
Der temperaturgesteuerte Lüfter im Heck des NSA-220 verfehlte seinen Zweck nicht und hält die beiden recht hitzköpfigen Seagate Platten nach langer Belastung bei 45,5°C und 46°C. Im Idle senkt sich diese in recht kurzer Zeit unter 40°C ab und pendelt sich nach längerer Ruhephase auf 37°C ein. In diesen Temperaturbereichen fällt der Hecklüfter nicht unangenehm auf.
Die beiden Platten wurden nicht entkoppelt montiert, was erfahrungsgemäß zu einer erhöhten Vibration führt, welche ungehindert an das Gehäuse weitergegeben werden kann.
Trotz recht robuster Bauweise konnte das NSA-220 in dieser Hinsicht nicht überzeugen. Unter Last vibrierten sich beide Platten gegenseitig hoch und brachten das ganze Gehäuse zum Zittern. Der unter Last recht hochdrehende Lüfter im Heck trug sein übriges hinzu, um die Geräuschkulisse recht unangenehm zu gestalten. Da die hier getesteten Festplatten nicht zum direkten Lieferumfang gehören und der Nutzer auch deutlich leisere einbauen kann, ist der Geräuschpegel, der direkt vom Festplattengehäuse ausgeht, nur schwer einzeln zu bewerten. Wir empfehlen für eine deutlich niedrigere Geräuschbelastung Festplatten der Western Digital Green Power Serie einzusetzen, da diese selbst mit sehr großen Kapazitäten erfreulich leise zu Werke gehen.
Der erfahrene Silencer wird hier sicherlich sofort zu Dremel greifen und eine grössere Lüfteröffnung in das Heckblech fräsen um den Lüfter gegen ein grösseres Modell zu tauschen. Die Messungen ergaben einen Geräuschpegel von +7,4dB(A) unter Last und +5,2dB(A) im Idle über Raumlautstärke.
Subjektiv besteht auch hier Nachbesserungsbedarf seitens Zyxel. Bei ausreichendem Platz im Heckblech darf der Lüfter ruhig üppiger dimensioniert sein. Somit wäre bei geringerer Umdrehungszahl und dadurch reduzierter Lautstärke, der gleiche Luftdurchsatz gegeben. Des Weiteren wünschen wir uns gerade in RAID-Systemen eine Entkopplung der Festplatten, damit störende Vibrationen nicht ans Gehäuse weitergegeben werden können.
Das NSA-220 ist ein hervorragendes Produkt, welches für den Heimanwender unzählige Möglichkeiten offen hält und durch markenübergreifende Multimediafunktionen zum Allrounder mutiert. Besonders gefallen die kinderleichte Installation sowie die mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt auch wegen der vorbildlichen Anleitungen und Assistenten, welche es auch dem Laien ermöglichen alle Funktionen ohne großen Aufwand zu nutzen.
Uneingeschränkt empfehlenswert ist das NSA-220 unserer Ansicht nach allerdings nicht. Wer zuhause oder im Büro ein GigaBit Netzwerk eingerichtet hat, tut dies bestimmt nicht um mit 100mbit Performance Daten auszutauschen. Die Geschwindigkeitseinbrüche, gerade im FTP-Protokoll sind extrem. Die ermittelten Werte lassen niemanden vermuten, dass wir es hier mit einem aktuellen SATAII-Gbit NAS zu tun haben. Hier besteht dringend Nachholbedarf um auf das Level der Konkurrenzprodukte aufzuschließen.
Für einen Straßenpreis von ca. 170 EUR ohne Festplatten darf der Käufer mehr Leistung erwarten. Getreu der Devise: „Wo Gigabit draufsteht, sollte auch Gigabit drin sein.“
Aufgrund der relativ schlechten Performance schrammt das NSA-220 leider haarscharf an einem Award vorbei.
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geschrieben am Sonntag, den 13. Januar 2008 um 12:30 Uhr
Kategorie(n): Festplatten & Zubehör




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