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Das Accelero Triumvirat

Die Grafikkarte im Detail (8800GT Accelero Luxury Edition)

Die ebenfalls 23,2cm messende 8800GT erstrahlt, hingegen zur HD3850, im schon hinreichend bekannten nVidia-grün. Die Platine stammt auch dieses Mal wieder vollständig vom Referenzlayout ab und weist keine besonderen Merkmale auf. Auch sie wirkt sehr hochwertig und alles ist da wo es hingehört. Das Layout wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Genauso wie bei der HD3850 ist der VRAM bogenförmig um die GPU angeordnet und die PWMs befinden sich wie immer hinten. Auf der Rückseite suchen wir vergebens nach nennenswerten Bauteilen.

Auch hier setzt Edel-Grafikkarte.de auf die Power des Arctic Cooling Accelero S1. Da wir die optische Erscheinung und die Funktionsweite schon bei der HD3850 hinreichend erläutert haben, nehmen wir uns jetzt einmal die Freiheit diesen Text einfach eins zu eins hier zu verwenden. Wer also schon den Bericht über die HD3850 gelesen hat, der darf nun die nächsten drei Absätze überspringen. Dieser Kühler dürfte in Silencerkreisen schon hinreichend bekannt sein und kann durch seine enorme Kühlleistung bei gleichzeitig geringem Gewicht und Kaufpreis auftrumpfen. Durch seine enorme Größe zieht er außerdem alle Aufmerksamkeit auf sich. So ist er fast so lang wie die Karte selbst und steht zudem noch ca. 5cm über den oberen Rand der Karte hinaus.

Qualitätsmäßig sollte man sich, angesichts des Preises, keine überschwelgenden Hoffnungen machen. Alles in allem wirkt er leicht fragil, aber für den Preis ist er überdurchschnittlich gut verarbeitet und grundsolide, auch wenn die Lamellen aus Aluminium nicht wirklich fest mit einander verbunden sind und sich so leicht verbiegen lassen. Die Kupferheatpipes sind leicht angelaufen, wurden aber sehr sauber mit allem verlötet. Grund zum Meckern haben wir also nicht wirklich. Durch den großzügigen Einsatz von Aluminium ist der Kühler zudem äußerst leicht.

Die Funktionsweise des Accelero S1 sollte hinreichen bekannt sein. Die Bodenplatte aus Kupfer nimmt dabei die Wärme auf und leitet diese zu den vier Heatpipes weiter. Selbige transportieren diese dann mit Höchstgeschwindigkeit zu den Lamellen. Die Heatpipes sind dabei großflächig verteilt um die Wärme auf die gesamte Fläche aufzuteilen. Die Finnen haben außerdem einen sehr weiten Abstand, was beim passiven Betrieb und Betrieb mit einem sehr langsamen Lüfter enorm von Vorteil ist.
Stichwort Lüfter: Auf dem Kühler werkelt diesmal kein 120mm Lüfter sondern das Hauseigene Turbo Module, welches einfach aus zwei 80×10mm großen Lüfter besteht. Fixiert sind sie über eine Halterung, die einfach an die Lamellen geklippt wird. Die zwei Lüfter sind miteinander verbunden und brauchen so nur einen 3-pin Lüfterstecker um mit Strom versorgt zu werden.

Auch der VRAM und die Spannungswandler wurden natürlich nicht vergessen. Ersterer wird mithilfe der beim S1 mitgelieferten silbernen Kühlerchen auf Temperatur gehalten während auf den PWMs wieder die flachen, diesmal etwas zurechtgestutzten, schwarzen Kühlrippen geklebt wurden. Durch die zwei Lüfter des Turbo Modules bekommen alle Teile genügen Luft um nicht am Hitzetod zu sterben.

Einbau und Kompatibilität

8800GT drin.JPG

Der Einbau gestaltet sich gleich wie beim ATi-Modell. So kann es auch hier nicht zu Zusammenstößen mit naheliegenden Northbridge- und CPU-Kühlern kommen, da keine Rückwertige Kühlung verbaut ist. Durch die flachen Lüfter des Turbo Modules verliert man diesmal „nur“ zwei Steckplätze. Achten sollte man auch hier wieder auf hohe Southbridge-Kühlkonstruktionen, da der S1, wie schon mal erwähnt, doch sehr tief sitzt.

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