Das Accelero Triumvirat
Autor: Reinhard Moser
Einleitung
Neben dem Hauptprozessor ist vor allem die Grafikkarte eine der wichtigsten Komponenten im heimischen Computer. nVidia und ATi liefern sich zurzeit einen regelrechten Zweikampf um die Performance-Krone im Mainstreambereich. Waren die letzten Karten der Herstellen noch wahre Stromfresser wurde bei den erst kürzlich vorgestellten Neuerscheinungen wieder sehr bemüht versucht den Stromverbrauch so niedrig wie möglich zu halten. Durch die dadurch resultierenden geringen Temperaturen setzten die Hersteller leider oftmals auf möglichst kleine Singleslotkühler, deren Lüfter so manchem Silentfreund einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen vermögen. Die Profis aus dem kleinen Shop „Edel-Grafikkarten.de“ haben sich diesem Problem jetzt allerdings gewidmet und haben versucht nVdias 8800GT und ATis HD3850 mithilfe eines Accelero S1 das Schweigen beizubringen. Zudem wurde noch eine 8600GT speziell und exklusiv für Silenthardware veredelt. Was die Drei leisten und ob „Edel-Grafikkarten.de“ wirklich das halten können, was sie versprechen, das möchten wir nun in diesem kleinen Reviewchen klären.
An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Edel-Grafikkarten.de für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung der Testmuster bedanken. Die GeForce 8800GT ist ab sofort bei Edel-Grafikkarten.de erhältlich. Während die Radeon HD3850 demnächst verfügbar sein wird, handelt es sich bei der GeForce 8600GT um ein Einzelstück, welches wir in unserem Weihnachtsgewinnspiel 2007 verlost haben.
Lieferumfang
Starten wir erst einmal mit ATis neuester Generation, der HD3850. Wie von Edel-Grafikarten.de gewohnt wird die Grafikkarte in einer ganz besonderen Verpackung gebettet, einer Vollholzschatulle im Mahagonistyle. Obenauf wurde der Name des Shops eingebrannt…edler geht es kaum. Innen ist die gesamte Box mit schwarzem Noppenschaumstoff ausgekleidet und die Karte ist so selbst vor ruppigsten Dienstboten sicher geschützt. Neben der Karte liegt auch noch massig Zubehör bei. Wie sich anhand der Treiber CD bzw. des Handbuches erkennen lässt stammt unsere Karte hier ursprünglich von Sapphire. Im Lieferumfang befindet sich unter Anderem Folgendes: eine Schnellanleitung, eine Treiber-CD, eine Hinweiskarte für die Stromversorgung, die obligatorische Crossfire-Brücke, ein DVI zu VGA Adapter, ein DVI zu HDMI Adapter, S-Video auf Komponenten Adapter, ein Molex zu PCIe Adapter und ein Adapter um den Lüfter an das Netzteil anzuschließen. Eine ganze Menge an Adaptern also.
Technische Daten
- Grafikchip: RV670
- Transistoren: ca. 666 Mio.
- Fertigung: 55nm
- Chiptakt: 670MHz
- Shader-Einheiten: 320
- Pixel-Füllrate: 10720 MPix/s
- Texelfüllrate: 10720 MTex/s
- Pixelshader: SM4.0
- Speichermenge: 256MB GDDR3
- Speichertakt: 830MHz
- Speicherinterface: 256bit
- Speicherbandbreite: 53120 MB/s
- Schnittstelle: PCIe
Die HD3850 basiert auf ATis aktuellstem Midrange Grafikchip namens RV670. Mit 666 Mio. Transistoren fällt der RV670 doch ziemlich komplex aus und braucht sie nicht hinter dem High-End Chip R600, welcher mit 700 Mio. Transistoren aufwartet, verstecken. Die Shader wurden nicht beschnitten und so kann der RV670 wie sein großer Bruder mit 64 5D-Vektorshadereinheiten aufwarten, was effektiv 320 Shadereinheiten bedeutet. Dabei handelt es sich um so genannte Unified-Shader, welche sowohl als Pixel als auch als Vertex-Shader arbeiten können, je nachdem was gerade gebraucht wird. Dadurch, dass der R600 ein wahres Verbrauchsmonster war hat man sich bei ATi dazu entschlossen den Chip im 55nm Verfahren zu produzieren. So war es möglich einen recht stromsparenden und vor allem kühlen Chip herauszubringen. Bei den Taktraten hielt man sich an die Referenzvorgaben mit 670Mhz Core- und 830Mhz Speichertakt. Unser Modell kann auf insgesamt 256MB GDDR3 RAM zugreifen, eine Version mit 512MB ist allerdings auch erhältlich. Da die GPU ja schon zur neuesten Generation gehört unterstützt sie sogar schon DX10.1 und besitzt so eine gewisse Zukunftssicherheit.
Die Grafikkarte selbst verfügt über zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge mit HDCP, einen HDTV-Ausgang sowie einen Video-Eingang. Diese Ausstattung zählt heutzutage zum Standard. Über den beiliegenden Adapter verfügt die Karte sogar über einen HDMI Ausgang. Leider auch schon Standard ist ein PCIe Stromanschluss.
Die kleine, mit 23,2cm doch etwas größere Pixelschleuder kommt im typischen, roten Gewand daher. Das PCB basiert dabei zu 100% auf dem Standardlayout und auf der Platine lassen sich keine wirklichen Besonderheiten finden. Die Platine wirkt aufgeräumt und gut verarbeitet. Der VRAM ist in Bogenform um die GPU angeordnet, die PWMs befinden sich am hintersten Ende der Karte. Auf der Rückseite finden sich keine wichtigen Bauteile.
Als Kühler kommt ein Accelero S1 aus dem Hause Arctic Cooling zum Einsatz. Dieser Kühler dürfte in Silencerkreisen schon hinreichend bekannt sein und kann durch seine enorme Kühlleistung bei gleichzeitig geringem Gewicht und Kaufpreis auftrumpfen. Durch seine enorme Größe zieht er außerdem alle Aufmerksamkeit auf sich. So ist er fast so lang wie die Karte selbst und steht zudem noch ca. 5cm über den oberen Rand der Karte hinaus.
Qualitätsmäßig sollte man sich, angesichts des Preises, keine überschwelgenden Hoffnungen machen. Alles in allem wirkt er leicht fragil, aber für den Preis ist er überdurchschnittlich gut verarbeitet und grundsolide, auch wenn die Lamellen aus Aluminium nicht wirklich fest mit einander verbunden sind und sich so leicht verbiegen lassen. Die Kupferheatpipes sind leicht angelaufen, wurden aber sehr sauber mit allem verlötet. Grund zum Meckern haben wir also nicht wirklich. Durch den großzügigen Einsatz von Aluminium ist der Kühler zudem äußerst leicht.
Die Funktionsweise des Accelero S1 sollte hinreichen bekannt sein. Die Bodenplatte aus Kupfer nimmt dabei die Wärme auf und leitet diese zu den vier Heatpipes weiter. Selbige transportieren diese dann mit Höchstgeschwindigkeit zu den Lamellen. Die Heatpipes sind dabei großflächig verteilt um die Wärme auf die gesamte Fläche aufzuteilen. Die Finnen haben außerdem einen sehr weiten Abstand, was beim passiven Betrieb und Betrieb mit einem sehr langsamen Lüfter enorm von Vorteil ist. Und da wir gerade von Lüftern sprechen: Edel-Grafikkarten setzt hier auf einen brandneuen XenCore 120mm Lüfter mit einer maximalen Drehzahl von gerade einmal 800UPM. Dieser setzt sich zudem durch seinen weißen Rahmen mit transparent blauem Rotor optisch von anderen Lüftern ab. Befestigt wurde er mit 4 super weichen Gummientkopplern, welche durch die Lamellen gezogen wurden.
Auf den VRAM-Bausteinen wurden nicht die von Arctic Cooling mitgelieferten Kühlerchen verwendet, sondern es wurden großflächigere, schwarze Kühler verbaut. Selbige finden sich auch auf den Spannungswandlern wieder, welche wohl zu den heißesten Bauteilen auf einer Grafikkarte zählen. Durch den großen Lüfter bekommen die passiven Kühlerchen aber genug Unterstützung. Auf der Rückseite der Karte sind keine kühlungsbedürftigen Komponenten verbaut. Hier befindet sich nur das Backplatekreuz vom Referenzkühler, welches weiterverwendet wurde.
Einbau und Kompatibilität
Der Accelero S1 wurde glücklicherweise so konzipiert, dass kein Kühlkörper an der Rückseite hängt. So kann die Karte in den ersten PCIe-Slot gesteckt werden ohne Gefahr zu laufen mit großen Northbridge- und/oder CPU-Kühlern zu kollidieren. Den Verlust von drei untenliegenden liegenden Slots muss man bei dieser Bauweise allerdings in Kauf nehmen. Sollte ein großer Kühler auf der Southbridge verwendet werden, kann es vorkommen, dass es hierbei eventuell zu Inkompatibilitäten kommen kann, da der Accelero S1 doch sehr tief sitzt. Darauf sollte man vor dem Kauf achten.
Lieferumfang
Wechseln wir nun die Fronten und führen uns nVidias Antwort zu Gemüte. Wie schon die HD3850 kommt auch die 8800GT in der obligatorischen Holzschatulle zu uns. Auch wurde sie wieder bis zum Bersten mit Schaumstoff gefüllt um die Karte vor Stößen zu schützen. Um sie vor elektrostatischen Ladungen zu Schützen ist die Karte in eine Antistatikhülle gewickelt. Auch hier wurde mit dem Zubehör nicht gespart, wenn auch gleich nicht soviel wie bei dem ATi-Pedanten. Zum Lieferumfang zählen ein kleines Handbuch, eine Treiber-CD, wieder mal ein DVI zu VGA-Adapter, ein S-Video auf Komponenten Adapter, ein Molex zu PCIe Adapter und ein Adapter um die Lüfter an das Netzteil direkt anzuschließen. Im Übrigen ist die 8800GT, sie kommt vom Hersteller Gainward, der einzige Kandidat im Testfeld, welchem ein Spiel beiliegt. Und dabei handelt es sich mit „Tomb Raider Anniverary „ sogar um ein recht aktuelles und sehr gutes Game.
Technische Daten
- Grafikchip: G92
- Transistoren: ca. 754 Mio.
- Fertigung: 65nm
- Chiptakt: 680MHz
- Shader-Einheiten: 112
- Pixel-Füllrate: 9600 MPix/s
- Texelfüllrate: 33600 MTex/s
- Pixelshader: SM4.0
- Speichermenge: 512MB GDDR3
- Speichertakt: 950MHz
- Speicherinterface: 256bit
- Speicherbandbreite: 57600 MB/s
- Schnittstelle: PCIe
Auch nVidia hat sich rangemacht einen neuen und stromsparenderen Chip zu bringen als ihren alten G80, welcher zwar leistungsmäßig enormes schafft, allerdings kann man dies auch vom Stromverbrauch sagen. Trotz der kleinen 65nm-Fertigung, welche der GPU zu einem stromsparenden und kühlen Leben verhelfen, besitzt der G92 knappe 754 Mio. Transistoren und überbietet hiermit sogar die High-End Klassen beider VGA-Hersteller. Allerdings wurde der Chip bei den Shadereinheiten ein wenig kürzer gehalten und so hat der G92-Chip 16 Einheiten weniger als der G80, was nach Adam Riese 112 Shadereinheiten ergibt. Auch hier arbeitet eine Unified-Shader-Architektur und die Shader können so sehr flexibel arbeiten. Auch beim Speicher war man nicht geizig und spendiert ganze 512MB GDDR3 RAM, welcher mit 256bit angebunden ist. Edel-Grafikkarten.de hat sich zudem nicht lumpen lassen und die Taktraten von 600Mhz Core- und 1800Mhz Speichertakt auf 680Mhz/1900Mhz angehoben. Auf DX10.1 muss man bei nVidia noch verzichten, allerdings wird heutzutage noch nicht mal DX10 richtig und sinnvoll genützt, welches die Karte selbstverständlich unterstützt.
Die Grafikkarte selbst verfügt auch über die standardmäßigen zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge mit HDCP und einen HDTV-Ausgang. Um die Karte mit genügen Strom zu versorgen benötigt auch sie eine extra Stromzuführ über einen 6-poligen PCIe Stromstecker.
Die ebenfalls 23,2cm messende 8800GT erstrahlt, hingegen zur HD3850, im schon hinreichend bekannten nVidia-grün. Die Platine stammt auch dieses Mal wieder vollständig vom Referenzlayout ab und weist keine besonderen Merkmale auf. Auch sie wirkt sehr hochwertig und alles ist da wo es hingehört. Das Layout wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Genauso wie bei der HD3850 ist der VRAM bogenförmig um die GPU angeordnet und die PWMs befinden sich wie immer hinten. Auf der Rückseite suchen wir vergebens nach nennenswerten Bauteilen.
Auch hier setzt Edel-Grafikkarte.de auf die Power des Arctic Cooling Accelero S1. Da wir die optische Erscheinung und die Funktionsweite schon bei der HD3850 hinreichend erläutert haben, nehmen wir uns jetzt einmal die Freiheit diesen Text einfach eins zu eins hier zu verwenden. Wer also schon den Bericht über die HD3850 gelesen hat, der darf nun die nächsten drei Absätze überspringen. Dieser Kühler dürfte in Silencerkreisen schon hinreichend bekannt sein und kann durch seine enorme Kühlleistung bei gleichzeitig geringem Gewicht und Kaufpreis auftrumpfen. Durch seine enorme Größe zieht er außerdem alle Aufmerksamkeit auf sich. So ist er fast so lang wie die Karte selbst und steht zudem noch ca. 5cm über den oberen Rand der Karte hinaus.
Qualitätsmäßig sollte man sich, angesichts des Preises, keine überschwelgenden Hoffnungen machen. Alles in allem wirkt er leicht fragil, aber für den Preis ist er überdurchschnittlich gut verarbeitet und grundsolide, auch wenn die Lamellen aus Aluminium nicht wirklich fest mit einander verbunden sind und sich so leicht verbiegen lassen. Die Kupferheatpipes sind leicht angelaufen, wurden aber sehr sauber mit allem verlötet. Grund zum Meckern haben wir also nicht wirklich. Durch den großzügigen Einsatz von Aluminium ist der Kühler zudem äußerst leicht.
Die Funktionsweise des Accelero S1 sollte hinreichen bekannt sein. Die Bodenplatte aus Kupfer nimmt dabei die Wärme auf und leitet diese zu den vier Heatpipes weiter. Selbige transportieren diese dann mit Höchstgeschwindigkeit zu den Lamellen. Die Heatpipes sind dabei großflächig verteilt um die Wärme auf die gesamte Fläche aufzuteilen. Die Finnen haben außerdem einen sehr weiten Abstand, was beim passiven Betrieb und Betrieb mit einem sehr langsamen Lüfter enorm von Vorteil ist.
Stichwort Lüfter: Auf dem Kühler werkelt diesmal kein 120mm Lüfter sondern das Hauseigene Turbo Module, welches einfach aus zwei 80×10mm großen Lüfter besteht. Fixiert sind sie über eine Halterung, die einfach an die Lamellen geklippt wird. Die zwei Lüfter sind miteinander verbunden und brauchen so nur einen 3-pin Lüfterstecker um mit Strom versorgt zu werden.
Auch der VRAM und die Spannungswandler wurden natürlich nicht vergessen. Ersterer wird mithilfe der beim S1 mitgelieferten silbernen Kühlerchen auf Temperatur gehalten während auf den PWMs wieder die flachen, diesmal etwas zurechtgestutzten, schwarzen Kühlrippen geklebt wurden. Durch die zwei Lüfter des Turbo Modules bekommen alle Teile genügen Luft um nicht am Hitzetod zu sterben.
Einbau und Kompatibilität
Der Einbau gestaltet sich gleich wie beim ATi-Modell. So kann es auch hier nicht zu Zusammenstößen mit naheliegenden Northbridge- und CPU-Kühlern kommen, da keine Rückwertige Kühlung verbaut ist. Durch die flachen Lüfter des Turbo Modules verliert man diesmal „nur“ zwei Steckplätze. Achten sollte man auch hier wieder auf hohe Southbridge-Kühlkonstruktionen, da der S1, wie schon mal erwähnt, doch sehr tief sitzt.
Lieferumfang
Kommen wir nun zum letzten Exemplar in unsererer Testreihe. Die 8600GT ist eine Einzelanfertigung und wurde extra für Silenthardware von Edel-Grafikkarten.de zusammengestellt und zusammengebaut. Hierbei diente eine XFX 8600GT als Grundlage, welche durch ihren schicken schwarzen Lack ein richtiger Leckerbissen ist. Geliefert wird sie, welch Überraschung, in einer mahagonifarbenen Holzbox mit eingebranntem Firmennamen. Auch hier wurde sehr enthusiastisch mit Schaumstoff ausgepolstert. Damit die Karte nicht elektrostatischen Aufladungen zum Opfer fällt ist sie in, mit rosa etwas fragwürdig gefärbte, Antistatikhülle gepackt. Beim Zubehör würde allerdings stark gegeizt. So erhält man nur eine Schnellanleitung, eine Treiber-CD, einen DVI zu VGA-Adapter und ein S-Video Kabel.
Technische Daten
- Grafikchip: G84
- Transistoren: ca. 289 Mio.
- Fertigung: 80nm
- Chiptakt: 620MHz
- Shader-Einheiten: 32
- Pixel-Füllrate: 4320 MPix/s
- Texelfüllrate: 8640 MTex/s
- Pixelshader: SM4.0
- Speichermenge: 256MB GDDR3
- Speichertakt: 800MHz
- Speicherinterface: 128bit
- Speicherbandbreite: 22400 MB/s
- Schnittstelle: PCIe
Die 8600GT bzw. der Chip mit Codenamen G84 befindet sich nun schon etwas länger auf dem Markt. Angesiedelt ist er eher im Low-Midrange Bereich. Gefertigt wird er noch im 80nm Verfahren. Der G84 hat ca. 289 Mio. Transistoren, was deutlich weniger ist als wie bei den vorher getesteten Modellen. Auch die Shader wurden eher knapp bemessen und so kann der G84 mit 32 Stück 1D-Shadereinheiten aufwarten. Diese sind wiederrum Unifed-Shader wie bei den größeren Modellen. So können sie, je nach Gebrauch, als Pixel-Shader als auch als Vertex-Shader verwendet werden. Als VRAM kommen 256MB GDDR3 zur Verwendung, welche allerdings nur über geringe 128bit Angebunden sind. Die Taktraten liegen im normalen 2D Betrieb bei humanen 500Mhz bei Core und 600Mhz beim VRAM. Im 3D-Betrieb taktet sich die Karte auf 620Mhz und 800Mhz hoch. So wird im Leerlauf nicht allzu viel Strom verbraucht. Die 3D-Taktraten übersteigen die Standardwerte im Übrigen deutlich. So liegen Letztere bei 540Mhz/700Mhz. Trotz ihrer eher tieferen Ansiedlung im Preis- und Performancesegment ist die Karte DX10 fähig.
Die Karte verfügt wie auch seine großen Brüder über 2 Dual-Link-DVI-Ausgänge mit HDCP und einen HDTV Ausgang per S-Videoverbindung. Einen Stromstecker suchen wir erfreulicherweise vergebens, so ist der Verbrauch gering genug um die Karte über den PCIe Slot mit genügend Strom zu versorgen.
Die Karte ist mit ihren geringen 17,6cm ein wahrer Winzling unter Riesen. Aber nicht nur bei der Größe tanzt die Karte aus der Reihe, nein, auch bei der Farbgebung hat XFX sich nicht zwei Mal bitten lassen und die Karte tiefes schwarz getaucht. Im Kontrast dazu bestehen die DVI-Anschlüsse aus gelb-grünem Material. Ansonsten hält man sich auch hier an nVidias Vorgaben beim Layout. Die VRAM liegen diesmal in L-förmig um die GPU. Ansonsten finden sich nur einige vereinzelte Kondensatoren und analoge Spannungswandler auf der Platine. Auf der Rückseite finden sich zudem auch noch drei kleine PWMs, das war es aber auch schon.
Die Karte wirkt doch leicht belustigend, in Anbetracht dessen, dass die Kühlung größer ist als die Karte selber. Wenn wir von Kühlung reden meinen wir eigentlich den Accelero S2, der hier seine Dienste verrichten darf. Der Kühler ist sozusagen die verkleinerte Form des S1. So ragt dieser zwar auch einige cm über den oberen Rand der Grafikkarte hinaus, in der Länge ist er allerdings etwas beschnitten. Mit 31 Lamellen hat er außerdem eine Lamelle weniger als der S1. Bestehen tun diese wieder aus Aluminium um das Gewicht möglichst gering zu halten. Ein weiterer gravierender Unterschied ist die Anzahl der Heatpipes. So hat der S2 mit zwei Stück gerade einmal die Hälfte der Heatpipes beim S1. Ansonsten wurde noch die Halterung angepasst um mit möglichste vielen kleineren Grafikkarten kompatibel zu sein. Bei der Qualität bewegt man sich auf demselben Niveau. So sind die Finnen wieder nicht wirklich fest miteinander verbunden, ansonsten bewegt sich die Verarbeitung aber im guten Bereich.
Auch die Kühlungsschritte sind gleich geblieben. So wird die Hitze von der kleinen Kupferplatte am Boden aufgenommen und an die Heatpipes, welche ebenfalls aus Kupfer bestehen, weitergegeben. Diese leiten die Wärme dann mit rasender Geschwindigkeit zu den Lamellen weiter. Die zwei Heatpipes sind dabei mit möglichst weitem Abstand von einander eingelassen um die Wärme großflächig zu verteilen. Durch den sehr großen Abstand der Finnen hat der Kühler vor allem im passiven und semipassiven Bereich seine Vorzüge. Aus diesem Grund hat man sich bei Edel-Grafikkarten.de wohl dazu entschlossen den Kühler gänzlich ohne Lüfter auszuliefern. Der Kühlkörper sitzt dabei so, dass durch eine offene Slotblende die einströmende, kühle Luft von draußen über den Kühler weht. Ob das reicht sehen wir dann auf den nächsten Seiten.
Die VRAM bekommen wieder die kleinen Standardkühler verpasst. Auf den Spannungswandler finden sich diesmal keine Kühlkörper, was bei dem geringen Stromverbrauch und angesichts der analogen PWMs auch nicht wirklich erforderlich ist. Auch auf der Rückseite findet sich keine Kühlung.
Einbau und Kompatibilität
Durch die geringe Größe der Karte sollte es selbst bei weniger tiefen Gehäusen keine Probleme geben. Da der S2 genauso aufgebaut ist wie der S1 gibt es auch hier keine Platznot zwischen Grafikkarte und ausladenden Northbridge- und/oder CPU-Kühlern. Allerdings sitzt der S2 auch genauso niedrig wie sein großer Kollege und so ist wieder auf hohe Bauteile im Bereich der Grafikkarte zu achten. Durch das verzichten eines Lüfters nimmt die Karte gerade einmal einen Slot unterhalb des PCIe Steckplatz in Anspruch.
Testsystem
- Intel Core 2 Duo 6750 “Conroe” (3600MHz mit 1,28V; aktiv gekühlt mit Noctua NH-U12P mit S-Flex 1200)
- DFI LANParty UT P35-T2R (Intel P35)
- 4x 1024MB Crucial Ballistix DDR-II 800 CL4 (1080Mhz 5-5-5-15 mit 2,12V; passiv gekühlt mit Thermalright HR-07 Duo)
- Lian Li PC7 SE III (geschlossene linke Seitenwand) mit 2x Scythe S-FLEX SFF21E (je einmal vorne und hinten)
- Corsair HX520W (mit Scythe S-Flex S-Flex SFF21F, intern geregelt)
- 2x Digital Caviar SE WD5000AAKS in Ichbinleise-Box 20
Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. So haben wir für die Benchmark zwei Konfigurationen festgelegt die immer eingehalten wurden:
- Konfiguration „High“: Dabei wurden alle Details auf den Maximalwert gestellt (Crysis bildet hier eine kleine Ausnahme, hier wurde eine Stufe niedriger gewählt, da sonst keine Karte wirklich vernünftige Ergebnisse liefern konnte). Zudem wurde 8x bzw. 4x Antialiasing und 16x Anisotropisches Filtering aktiviert. Als Auflösung wurde 1680×1050 gewählt.
- Konfiguration „Medium“: Wie der Name schon sagt wurde hier immer die mittlere Stufe bei den Details gewählt. Das Antialaising und Anisotropisches Filtering wurden auf 2x bzw. 4x gesenkt und die Auflösung auf 1280×1024 reduziert.
Bei beiden Konfigurationen war im Treiber die Qualität auf „Höchste Qualität“ gestellt und Transparent-Antialiasing in Form von „Supersampling“ aktiviert. Zudem wurden alle Benches zwei Mal laufen gelassen, damit Frameeinbrüche durch Nachladeruckler nicht in die Wertung miteinbezogen werden.
Die Temperaturmessungen der Grafikkarten wurden dann nach der benchmarkbedingten Aufwärmphase gemessen. Dazu wurde die Grafikkarte mithilfe von ATITools „Scan for Artifacts“-Funktion ausgelastet und nach 15 Minuten wurde dann die maximale erreichte Temperatur notiert. Beim Test mit aktiven Grafikkartenkühlern wurde die Gehäuselüfter mit 6V betrieben und die Lüfter der Grafikkarte in drei Stufen mit 12V, 7V und 5V Betrieben. Bei den passiven Tests wurde dabei die Gehäusebelüftung auf 12V (1220U/min), 7V (710U/min) und 5V (440U/min) geregelt. Die Slotblende unter den Grafikkarten wurde entfernt um die Kühler durch den einströmenden Luftstrom etwas zu unterstützen.
Neben der Lautstärke und den Temperaturen interessiert uns natürlich auch der Strombedarf der Grafikkarten. Hierbei messen wir sowohl im Leerlaufbetrieb als auch unter Last. Letztere wird dabei durch rthdribl 1.2 erzeugt, welches 10 Minuten lang am Laufen ist. Danach wir der maximale Wert vom Verbrauchsmesser abgelesen. Danach wird der Computer eine halbe Stunde lang nicht benutzt und nach verstreichen dieser Zeit wird der aktuell angezeigte Wert auf dem Verbrauchsmesser notiert. C1E und EIST sind dabei im BIOS deaktiviert.
Zu guter Letzt haben wir dann versucht das maximale Übertaktungspotential der Karten zu ermitteln. Dabei haben wir entweder mit RivaTuner oder direkt über den Treiber die Taktraten in 5Mhz Schritten erhöht und 5min mit ATITool auf Artefakte getestet bis erste Bildfehler zu sehen waren. Der letzte fehlerfreie Wert wurde dann nochmals 30min lang getestet um auch wirklich sicher zu gehen. Die Lüfter ließen wir dabei immer auf 12V laufen.
Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Starten wir erstmal mit DX9 Benchmarks.
//Platzhalter
In Futuremark’s 3DMark05 drängt sich die 8800GT mit Leichtigkeit an der 8800GTX vorbei. Durch den deutlich höheren Takt ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Etwas gewundert haben wir uns allerdings bei der HD3850. Auch sie schafft es die 8800GTX zu überholen, wenn auch nur knapp. So scheint ATi ihre Treiber recht gut auf den hier verwendeten Benchmark abgestimmt zu haben. Die 8600GT hingegen liegt weit abgeschlagen auf dem hinteren Platz.
//Platzhalter
Auch bei der neuesten Version des 3DMarks zeigt sich größtenteils das gleiche Bild. Auch hier schafft es die 8800GT auf den ersten Platz, wieder mit gut erkennbaren Vorsprung. Die HD3850 lässt hier allerdings deutlich nach und liegt mit mehr als 2000 Punkten hinten. Noch weiter abgeschlagen ist mal wieder die 8600GT. Für eine Low-End Karte bringt sie aber dennoch ganz akzeptable Werte.
//Platzhalter
Bei Anno 1701 liegen 8800GT und GTX exakt auf dem gleichen Niveau, egal welche Settings verwendet wurden. Die HD3850 liegt hier mit Durchschnittlich 10fps hinten, die 8600GT liefert nochmals 1-2fps weniger.
//Platzhalter
Prey basiert auf der Doom3-Engine, bei welcher Nvidia Karten bisher immer die Nase vorn hatten. Auch hier zeigt sich das gleiche Bild. Bei diesem Spiel kann die 8800GTX ihre volle Leistung ausspielen und weist allen anderen Karten ihre Grenzen auf. Aber auch die 8800GT liefert durchwegs sehr gute Werte. Dass die HD3850 hier etwas die Puste ausgeht liegt wahrscheinlich an dem hohen VRAM Bedarf der Engine, spielbare Werte liefert sie aber trotzdem noch locker. Wieder mit dem letzten Platz muss sich die 8600GT zufrieden geben. Kann man mit mittleren Settings noch gut spielen, gibt es bei hohen Auflösungen und Details öfters mal Ruckler, welche den Spielfluss trüben.
Weiter geht es nun mit DX10 Benchmarks.
//Platzhalter
Crysis ist grafisch gesehen das wohl anspruchsvollste Spiel auf dem derzeitigen Markt. So verwundert es wenig, dass sowohl der 8600GT als auch der HD3850 in hohen Settings die Puste ausgeht. Letzterer fehlt es vorallem an VRAM. Eine HD3850 mit doppelt soviel Speicher hätte hier nicht geschadet. Zwar um einiges schneller, aber beweitem noch nicht ruckelfrei zaubert die 8800GT das Spiel auf den Bildschirm. Hier profitiert unsere 8800GTX enorm von ihrem breiten Speicherinterface und dem vielen VRAM.
Lockert man die Einstellungen ein bisschen holt die 8800GT stark auf und kommt der 8800GTX gefährlich nahe. Auch die HD3850 kann nun mit gut spielbaren Werten glänzen. Ganz knapp spielbar ist es nun sogar mit der 8600GT, auf zahlreiche Ruckelpartien darf man sich trotzdem gefasst machen.
//Platzhalter
Auch World in Conflict bietet einen DX10-Modus und glänz mit enormer Grafikpracht und vielen kleinen Details. Durch den sehr hohen Bedarf an Speicher brechen die 8600GT und HD3850 mit ihren geringen 256MB VRAM stark ein. Erst bei der Einstellung “Mittel” können sie spielbare Werte liefern. Die 8800GT und GTX liegen dabei immer vorne und liefern ziemlich gleiche Ergebnisse auf den Bildschirm.
Zum Schluss widmen wir uns noch schnell den erreichten Temperaturen und Verbrauchswerten.
Temperaturen
//Platzhalter
Beim aktiven Betrieb mit dem Arctic Cooling Turbo Module bringt der Accelero S1 durchaus sehr gute Leistungen. Die Temperatur der GPU bleibt selbst bei nur 5V Lüfterspannung und schwacher Gehäusebelüftung noch im grünen Bereich.
//Platzhalter
Selbst im passiven Betrieb schlägt sich die Karte noch sehr gut. Sobald die Gehäusebelüftung allerdings auf ein Minimum heruntergeregelt wird stößt der S1 an seine Grenzen und die GPU Temperatur schnellte auf über 100° an. Ein dauerhafter Betrieb bei solchen Werten ist dringlichst abzuraten. Ab 7V Gehäusebelüftung kann man den Kühler aber bedenkenlos ohne zusätzliche Lüfter betreiben.
//Platzhalter
Dem RV670 merkt man die kleine Fertigung von 55nm sofort an. So lag die Temperatur bei 800U/min bei sehr niedrigen 54° und erreichte selbst mit stark heruntergeregeltem Lüfter nichtmal annähernd die 70°.
//Platzhalter
Durch die schon sehr guten aktiven Werte ist das passive Ergebnis nicht weiter überraschend. So meistert der Accelero S1 mit Leichtigkeit die geringe Verlustleistung des RV670 und hält ihn auch bei sehr schwacher Gehäusebelüftung noch unter 80°.
//Platzhalter
Auch des Accelero S1 kleiner Bruder verfügt über ausreichen Kühlleistung um die gänzlich passiv ausgelieferte 8600GT auf Temperatur zu halten. Selbst wenn die Gehäuselüfter auf 5V laufen besteht keine Gefahr einer Überhitzung.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch einer Grafikkarte ist heutzutage bei vielen Usern ein Argument beim Kauf. Zum Vergleich haben wir die unter den gleichen Bedingungen ermittelten Ergebnisse aller getesteten Grafikkarten herangezogen. Die ermittelten Werte stellen dabei den Stromverbrauch des gesamten Systems dar!
//Platzhalter
Im Gegensatz zur 8800GTX, unserem Referenzstromschlucker, konnte nVidia bei der 8800GT den Energiebedarf ordentlich senken. So konnte der Verbrauch im Idle um 26W veringert werden und unter Last sogar um satte 54W. Würde sich die Karte im 2D-Modus heruntertakten wären vermutlich noch bessere Werte erreichbar.
Noch weniger verbaucht die HD3850, die mit 122W im Idle und 163W unter Last nochmals ein gutes Stück weniger verbraucht. Die niedrigen Idle Werte sind vorallem auf das Heruntertakten im Leerlauf zurückzuführen.
Am wenigsten Strom frisst unsere 8600GT. Allerdings verbraucht für sie für die gebotene Leistung doch etwas zu viel Strom. So liegt sie nur knapp unterhalb der HD3850 bei deutlich weniger Leistung. Im Gegensatz zu den vorangegangenen nVidia Karten taktet sich die 8600GT aber wenigstens im Leerlauf etwas herab.
Übertaktbarkeit
Übertakten ist immer wieder gerne ein Mittel um aus seiner Grafikkarte noch das letzte Quäntchen an Leistung herauszuholen. Darum haben wir uns entschlossen die maximalen Taktraten von GPU und VRAM zu ermitteln. Hierbei ist zu beachten, dass Ergebnisse von Karte zu Karte variieren können. Außerdem sei gesagt, dass wir keinerlei Verantwortung für mögliche Schäden durch falsches Übertakten tragen.
//Platzhalter
Die Taktraten der 8800GT wurden bereits von Edel-Grafikkarten.de ein wenig erhöht. So darf man sich von Anfang an über 80Mhz mehr auf der GPU, sowie über 50Mhz mehr beim VRAM freuen. Allerdings haben wir uns es nicht nehmen lassen das ganze Potential aufzuzeigen und konnten doch noch so einiges an Takt aus der Karte herausholen. Die GPU konnten wir dabei um weitere 76Mhz übertakten und erreichen satte 756Mhz. Der VRAM war schlussendlich bei 1015Mhz am Ende, was immerhin 115Mhz über Nvidias Referenzwerten entspricht.
//Platzhalter
Die HD3850 kommt ohne werkseitige Übertaktung zum Käufer. Dennoch steckt noch einiges an Taktpotential in ihr. Darum ist es uns gelungen, den GPU-Takt von 670Mhz auf 735Mhz zu steigern. Und auch der VRAM ist nicht von schlechten Eltern. Ganze 205Mhz mehr schaffte dieser und lief dabei mit 1035Mhz vollkommen stabil.
//Platzhalter
Bei der 8600GT wurde ebenso wie bei der 8800GT schon von Edel-Grafikkarten.de an der Taktschraube gedreht. 60Mhz mehr auf der GPU sowie 100Mhz mehr auf dem VRAM sind dabei schon ganz ordentliche Werte. Aber auch hier ließen wir uns nicht Lumpen und stießen letztendlich mit 729Mhz bzw. 936Mhz auf GPU und VRAM auf die Grenzen der Karte. Auch hier sieht man gut, dass sich noch einiges aus den Karten rausholen lässt.
Kommen wir nun zur Geräuschentwicklung, die für Viele immer wichtiger wird und gar nicht gering genug sein kann. Die Geräuschentwicklung der Lüfter ist auf jedem der Kühlkörper in etwa gleich und deshalb bewerten wir direkt die Lüfter in Sachen Laufruhe und Geräuschentwicklung. Zur Optimierung der Lautstärke sollten Lüfter allerdings generell noch entkoppelt werden.
Mit dem Xen.Core Lüfter setzt Edel-Grafikkarten.de auf einen sehr neuen Lüfter und beweist somit Pioniersgeist. Selbst bei 12V dreht er mit geringen 820U/min und geht dabei schon unglaublich leise ans Werk. Nur ein ganz leichtes Luftrauschen ist noch hörbar. Ab 7V der Lüfter aus dem geschlossenem Gehäuse nichtmehr herauszuhören und auch bei geöffneter Seitenwand ist er nur aus sehr kurzer Entfernung zu hören. Regelt man ihn noch weiter runter auf 5V verstummt er vollkommen. Durch das Gleitlager treten zudem keine störenden Nebengeräusche auf. Damit der Lüfter keine auftretenden Vibrationen auf den Kühler übertragen kann wurde er mit vier unglaublich weichen Silikonentkopplungsstiften befestigt.
- Drehzahl bei 12V: 820U/min
- Drehzahl bei 7V: 490U/min
- Drehzahl bei 5V: 360U/min
- Nebengeräusche bei 5V: keine
Die beiden 80mm Lüfter drehen bei 12V mit recht hohen 1690U/min und übertreffen die Herstellerangaben mit 1500U/min somit doch recht stark. Bei 12V sind beide Lüfter natürlich hörbar, allerdings nur durch ein leisen Luftzugsgeräusch begleitet von einem leisem brummen. Bei 7V sinkt die Lautstärke dagegen ziemlich stark, weshalb die Lüfter in diesem Zustand nur noch minimal aus einem geschlossenen System zu vernehmen sind. Durch eine weitere Senkung der Lüfterspannung auf 5V erreichen die Lüfter das Prädikat „nahezu unhörbar“ und können nur noch aus einem sehr geringen Abstand wahrgenommen werden. Vibrationen treten trotz fehlender Entkopplung glücklicherweise keine auf.
- Drehzahl bei 12V: 1690U/min
- Drehzahl bei 7V: 1010U/min
- Drehzahl bei 5V: 750U/min
- Nebengeräusche bei 5V: keine
Edel-Grafikkarten.de 8800GT Accelero Luxury Edition
Die Edel-Grafikkarten.de 8800GT liefert einen durchwegs guten Auftritt. Auch wenn sie bei hohen Auflösungen ein bisschen an Leistung einbüßen muss, hat sie trotzdem genug Power um bei humaner Auflösung selbst neueste Spiele meist ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Dabei ist ihr Strombedarf noch gut im Rahmen und die Temperaturen halten sich dank dem Arctic Cooling Accelero S1 in einem sehr guten Bereich. Zudem ist sie sehr leise, wobei uns ein 120mm Lüfter wie bei der HD3850 doch mehr zugesagt hätte.
Edel-Grafikkarten.de HD3850 Accelero 12 Luxury Edition
Auch die HD3850 liefert für ihr Preissegment eine ordentliche Leistung und kann uns durchaus überzeugen. In hohen Auflösungen mit starkem Antialiasing und Anisotropen Filtering werden allerdings die 256MB VRAM zum Flaschenhals. Hierbei hätte man lieber zur 512MB-Version greifen sollen. Verbrauchs- und Temperaturmäßig kann die HD3850 allerdings punkten. So wäre nicht mal der 120mm Lüfter notwendig gewesen, aber auch so befindet sich die Geräuschkulisse auf sehr gutem Niveau.
Edel-Grafikkarten.de 8600GT Accelero Luxury Edition
Die 8600GT ist leider nicht mehr ganz Zeitgemäß. So bietet sie zwar für Gelegenheitspieler noch eine ganz gute Grundlage, aber wer auch noch zukünftige Games einigermaßen genießen will, der sollte sich nach einer etwas neueren Karte umsehen. Für einen Gebrauch als Officekarte hingegen hat sie zudem einen, in Relation zur Leistung gesehen, etwas zu hohen Strombedarf. Positiv ist allerdings, dass die Karte vollkommen passiv betrieben werden kann.
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geschrieben am Samstag, den 19. Januar 2008 um 13:31 Uhr
Kategorie(n): Grafikkarten




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