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Spire RockeTeer II 400W

Einleitung

560_nt004.jpg

Wer sich schon lange mit Hardware auseinandersetzt, assoziiert den Namen „Spire“ automatisch mit den äußerst erfolgreichen Kühlern der Whisperrock-Serie. Doch die Zeiten der Thunderbirds, Thoroughbreds und Morgans sind vorüber und die Devise lautet ganz klar den Anschluss nicht zu verlieren. So umfasst das Produktportfolio von Spire mittlerweile so ziemlich alles was das Herz begehrt. Von Gehäusen über Kühler und Lüfter bis hin zu Netzteilen lässt Spire keine Wünsche offen.

Das 1991 gegründete chinesische Unternehmen mit Hauptsitz in den USA gehört weltweit zu den größten Herstellern im Kühlkörperbereich. Niederlassungen in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Taiwan, Japan und Brasilien ermöglichen Kundennähe im ODM und OEM Sektor.

Die Netzteile der Chinesen fristen in Deutschland jedoch nur ein Nebendasein, obwohl Spire über eine derart große Modellvielfalt aufweisen kann. Vom günstigen Allrounder bis zum halben Kraftwerk bietet man Netzteile in allen Größen und Leistungsklassen an. Wir wollen dem heutigen leider oft anzutreffenden Watt-Hype weniger Aufmerksamkeit zollen und schauen uns das RockeTeer II SP-ATX-400W genauer an. Ob es unseren hohen Ansprüchen insbesondere in Sachen Effizienz und Lautstärke gerecht wird, wollen wir im folgenden Testbericht klären.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Spire für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Das Spire RockeTeer II SP-ATX-400W Netzteil ist ab sofort im Handel erhältlich.

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90 Prozent aller Netzteile in den heimischen Rechnern sind hoffnungslos überdimensioniert. Das bedeutet nicht nur, dass unnötig viel Geld für stärkere Modelle ausgegeben wird, sondern auch, dass die eingesetzten Netzteile in den wenigsten Fällen innerhalb Ihres optimalen Wirkungsbereichs arbeiten.

Auch die 80+ Zertifizierung ist da nicht wirklich aussagekräftig denn hier wird nur garantiert, dass die hohe Effizienz ab einer Auslastung von 20% vorliegt. Unterhalb dieser Auslastung gibt es keine vorgeschriebenen Mindestwerte, was wiederum bedeutet, dass ein 500W Bolide erst ab einer sekundärseitigen Belastung von 100W (!!) die vorgeschriebenen Werte einhalten muss. Viele Silentsysteme verbrauchen allerdings nicht einmal so viel bei voller Auslastung.

Spire schickt mit dem RockeTeer II einen 400W Versorger in unseren Test, der schon länger auf dem Markt erhältlich ist. Das Äußere wirkt über alle Zweifel erhaben und kann mit der eleganten, nickelfarbenen Oberfläche durchaus überzeugen. Ein Poliertuch muss freilich immer in Griffweite liegen um nach dem Einbau die „Spuren“ zu verwischen. Lediglich die nicht ummantelten Kabelstränge fallen beim ersten Betrachten negativ auf.

Der Lieferumfang ist als gut – ja fast sogar als üppig zu bezeichnen. Sowohl Klettbinder als auch vier kleine Kabelbinder sind nicht bei allen Anbietern Usus. Die kurze Bedienungsanleitung umfasst alle wichtigen Eigenschaften des RockeTeer Netzteils und das obligatorische Kaltgerätekabel fehlt beim Durchwühlen des bunten Kartons auch nicht.

Die nominale Leistung des Netzteils ist wie üblich auf der Seite des Geräts abgedruckt. Das Hauptaugenmerk liegt, wie nicht anders zu erwarten, vollends auf den 12V Schienen, welche bei aktuellen System am Stärksten belastet werden. Besitzer älterer Motherboards dürfen sich darüber freuen, dass Spire dem Netzteil entgegen der ATX2.0 Norm weiterhin eine maximal mit 0,8A belastbaren -5V Leitung spendiert, was wir ausdrücklich Positiv anmerken möchten. Somit steht dem Rocketeer auch der Weg in ältere Systeme offen, welche diese Schiene teilweise benötigen.

Der ATX Stecker ist in 20+4 Manier gestaltet, was auch hier wieder ohne weiteres den Einsatz in älteren System ermöglicht. Erfreulicherweise setzt Spire also auf volle Kompatibilität zu älteren Standards und die Kabellänge ist auch für sehr große Gehäuse ausreichend. Leider wurde mit den Anschlüssen selbst etwas sparsamer umgegangen als mit der Länge der einzelnen Stränge. Ein Strang mit zwei SATA Steckern zum Beispiel mag für die meisten Nutzer zwar durchaus ausreichend sein, jedoch könnte dies schnell zum Engpass werden, da auch immer mehr DVD-Laufwerke über einen SATA Anschluss verfügen. Zwei koppelbare 4pin Anschlüsse ermöglichen sowohl den Einsatz in Systemen mit erforderlicher P4 ATX12V Versorgung als auch in jenen welche den 8 poligen EPS12V-Standard benötigen. Leider beschränkt sich Spire, wie oben bereits erwähnt, lediglich auf die Ummantelung des ATX Stranges. Alle anderen Kabel kommen “nackt”, aber immerhin gedrillt daher.

Das Innenleben wirkt sehr aufgeräumt und ordentlich verarbeitet. Die schwarz eloxierten Aluminiumkühlkörper sind recht üppig dimensioniert, suggerieren aber durch ihre recht untypische Bauform eher suboptimale Kühlwirkung, da die Kühlrippen mutmaßlich nicht optimal im Luftstrom liegen. Auffällig ist auch das recht kleine PCB. Wir vermuten, dass die recht kurze Bauform auf die Montage eines 80mm Lüfters an der Hinterseite in anderen Serien des Herstellers zurückzuführen ist.

Der verbaute Lüfter ist ein Fabrikat von Globefan mit der Artikelbezeichnung RL4B S1202512L. Die Bezeichnung lässt uns nach Recherchen auf einen mit Gleitlager ausgestatteten, blau leuchtenden transparenten Lüfter schließen. Die maximale Umdrehungszahl des verbauten Low-Modells liegt bei satten 2000rpm bei 12V und 0,26A (Vergleich hierzu: Die High-Variante hat max. 2800rpm). Die maximale Geräuschentwicklung gibt Globefan mit 34dbA an, was uns dann doch etwas zum Stutzen bringt. Spire gibt nämlich auf deren Produktseite eine maximale Geräuschentwicklung von 19dbA für das gesamte Netzteil an. Welcher Wert realistischer ist, könnt ihr unseren Testergebnissen entnehmen.

Wie im linken Bild zu erkennen erhärtet sich unsere Vermutung, dass Spire mit dem Rocketeer III ein Multi-PCB verwendet, welches auch in Netzteilen mit zwei Lüftern verwendet wird. Auf dem rechten Bild dagegen erkennen wir eine verschraubte Plexiglasscheibe unterhalb des Lüfters, um die Luftführung zu beeinträchtigen. Leider haben Erfahrungen gezeigt, dass solche Konstruktionen nicht nur den Luftdurchsatz verringern, sondern auch für einen erhöhten Geräuschpegel sorgen. Lassen wir aber die Zahlen auf der nächsten Seite für sich sprechen.

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Das Testsystem

Wer fast ausschließlich Officearbeiten durchführt, im Internet surft, Musik hört oder den ein oder anderen Film anschauen möchte, der braucht sicherlich keine stromfressende Höllenmaschine sein Eigen nennen. Das schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Rund 50-60 Watt im Durchschnitt verbraucht ein recht flottes Arbeitstier beim normalen Arbeiten. Aus diesem Grund stellt unser erster Testrechner in seinem Standardsetup die Basis eines Office-Systems dar, welches auf geringe Lautstärke und Stromsparen ausgelegt ist.

tsystemneu_1.jpg

  • Gehäuse: Sharkooon Rebel 9 Economy
  • Mainboard: ASUS M2N-VM DVI
  • Prozessor:AMD X2 3800+ AM2
  • Grafik: onboard 7050/630a
  • RAM: 2 x 512MB DDR2 PC6400 Infineon 3rd
  • Festplatte: Seagate 7200.7 S-ATA 160GB@entkoppeltem Scythe Quiet Drive

Der Prozessor wird durch einen Scythe Mugen gekühlt, an dem kein zusätzlicher Lüfter angebracht ist. Die Northbridge des Motherboards ist werkseitig passiv gekühlt. Die Festplatte ist in einem entkoppelten Scythe Quiet Drive montiert und geht sehr leise zu Gange, obgleich sie noch immer das Lauteste im Rechner ist. Im Regelfall wird dieses System von einem passiven Etasis EFN300 befeuert. Um wenigstens ein laues Lüftchen wehen zu lassen verrichtet im Heck des Gehäuses ein YL-D12SL Lüfter auf 5V (ca. 750U/min) seinen Dienst. Um weitere Verbrauchs- und Temperaturvorteile zu erreichen wurde die CPU „undervoltet“. Das bedeutet, dass eine gewisse Taktfrequenz mit niedrigerer Core-Spannung, als dafür vorgesehen, erreicht wird. So taktet sich der Prozessor per Software im Lastzustand auf 2000Mhz bei 1,2V und senkt die Taktrate im Ruhezustand auf 1000Mhz bei 1,1V.

Da wir unsere Netzteile aber nicht langweilen wollen, bringen wir zum erweiterten Test einen kleinen Stromfresser mit ins Spiel. Mit aktuellen Grafikkarten kann unser erweitertes Testequipment performancetechnisch bei weitem nicht mithalten. In Sachen Leistungsaufnahme liegt die Karte allerdings nahezu am obersten Limit aller erhältlichen 3D-Beschleuniger am Markt. Die Rede ist von einer Asus X1800XT ViVo.

tsystemneu_2.jpg

An eine Passivkühlung ist bei dieser Karte nicht zu denken. Es wurde daher ein Kompromiss aus guter Kühlung und relativ geringer Lautstärke in Form eines Zalman V900 verbaut.

Um dem ganzen noch ein wenig mehr Dampf zu machen wurde die CPU auf 2200Mhz übertaktet und deren Spannung auf 1,35V angehoben (Idle: 1.100Mhz@1,1V).

  • CPU: X2 3800+ @2200Mhz@1,35V
  • Grafik: Asus X1800XT ViVo

Testablauf

Getestet wurde sowohl die Spannungsstabilität unter Last und im Ruhezustand mit einem Techtron DT-900 Multimeter bzw. softwareseitig durch ASUS Probe, als auch die Leistungsaufnahme der Gesamtsysteme mit einem PSGI EG1000 Verbrauchsmessgerät. Bei den Spannungen wurde (auch wenn mehrere vorhanden waren) lediglich eine 12V-Schiene als Referenz herangezogen.

Die Eigentemperatur der Testgeräte wurde sowohl anhand der Abluft, als auch der Oberflächentemperatur des Netzteils mit einer Coolermaster Aerogate II und den entsprechenden Foliensensoren gemessen.

Zur Schallpegelermittlung wurde unter zu Hilfenahme eines Voltcraft SL-100 direkt unterhalb des Netzteils (siehe rote Markierung im Bild des Testsystems oben) sowohl im Idle als auch unter Last gemessen. Die Werte werden dabei als Differenz zwischen Raumlautstärke und Messwert in der meistgebräuchlichen A-Bewertung (dBA) angegeben. Um diese Ergebnisse auch besser einschätzen zu können, haben wir folgende Skala erstellt:

  • unhörbar (bis +0,1dB)
  • nahezu unhörbar (von +0,2dB bis +3,0dB)
  • sehr leise (von +3,1dB bis +7,0dB)
  • leise (von +7,1dB bis +10,0dB)
  • hörbar (von +10,1dB bis +15,0dB)
  • deutlich hörbar (von +15,1dB bis +18,0dB)
  • laut (von +18,1dB bis +21,0dB)
  • sehr laut (über +21,0dB)

  • Messreihe Last: 30 Minuten Leerlauf. – 1 Stunde rthdribl & prime95
  • Messreihe Idle: nach der Lastmessreihe 30 Minuten Leerlauf

Bevor wir Netzteilen unseren Testsystemen überlassen, prüfen wir diese mit einem Fibronic YE-PST-III Pro, welches das Netzteil primärseitig mit 7Watt belastet.

ntt_spire.jpg

Keinerlei Auffälligkeiten konnten wir beim Test mit dem RockeTeer II feststellen. Die Spannungen liegen allesamt im dunkelgrünen Bereich und schwanken in keinster Weise.

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Wie schon im Test des NX-8050 erwähnt wird die Liste Step-by-Step weiter ergänzt. Bereits früher getestete Netzteile werden nach Möglichkeit in naher Zukunft nachgereicht.

Leistungsaufnahme in Watt

NetzteilGrafikkarteS3IdleLast
CHIEFTEC Green-Angel CTP-300-12G
onboard
X1800XT
4W
6W
39W
80W
87W
204W
Nexus NX-8050
onboard
X1800XT
6W
6W
43W
89W
91W
218W
Cooler Master M520 Real Power Pro Modular
onboard
X1800XT
5W
6W
45W
89W
92W
216W
Spire RockeTeer II 400W
onboard
X1800XT
7W
7W
48W
94W
98W
228W

Selbst bei geringen Auslastungen kann das Spire nicht komplett überzeugen. Gerade bei niedrigem Verbrauch müsste die Effizienz vergleichbar besser sein, da hier näher am optimalen Wirkungsbereich gearbeitet wird. Beim Test mit verbauter X1800XT schwankte der Verbrauch sehr deutlich zwischen 220 und 245W (peak) was wir vorher bei noch keinem Netzteil beobachten konnten. Als Mittelwert spuckte unser Messgerät 228W aus, welcher von uns hier als Testergebnis eingetragen wurde. Zum Stromsparen ist das Rocketeer also nur bedingt geeignet.

Netzteil-Temperaturen

NetzteilGrafikkarteGehäuseAbluftRaum
CHIEFTEC Green-Angel CTP-300-12G
onboard
X1800XT
34,0°C
32,5°C
34,5°C
33,5°C
22°C
22°C
Nexus NX-8050
onboard
X1800XT
32,0°C
32,5°C
30,5°C
31,5°C
23°C
23°C
Cooler Master M520 Real Power Pro Modular
onboard
X1800XT
33,5°C
31,0°C
33,0°C
33,5°C
22°C
22°C
Spire RockeTeer II 400W
onboard
X1800XT
30,5°C
31,0°C
34,5°C
34,5°C
22°C
22°C

Die Gehäusetemperaturen des RockeTeers sind im Vergleich zur Konkurrenz überdurchschnittlich gut. Das ist in diesem Fall aber leider nicht auf den guten Wirkungsgrad zurückzuführen sondern eher auf den unverhältnismäßig hochdrehenden Lüfter. Das ist zwar der Gehäuseentlüftung und der Kühlung des Netzteils sehr zuträglich, bringt aber den auf Dauer lärmgeplagten Nutzer einem Gehörsturz sehr nahe. Die recht hohen Ablufttemperaturen zeigen, dass das RockeTeer wohl auf die hohe Lüfterdrehzahl angewiesen ist, um innere Bauteile vor Überhitzung zu bewahren.

Schallpegelmessungen in dB(A) (Differenz zwischen Messwert und Raumlautstärke)

NetzteilGrafikkarteIdle (subj.Empf.)Last (subj.Empf.)Störgeräusche
CHIEFTEC Green-Angel CTP-300-12G
onboard
X1800XT
+5,2 (sehr leise)
+6,0 (sehr leise)
+6,6 (sehr leise)
+7,7 (leise)
keine
hörbar
Nexus NX-8050
onboard
X1800XT
+3,9 (sehr leise)
+4,7 (sehr leise)
+4,6 (sehr leise)
+9,5 (leise)
minimal
deutlich
Cooler Master M520 Real Power Pro Modular
onboard
X1800XT
+4,4 (sehr leise)
+6,7 (sehr leise)
+12,4 (hörbar)
+17,5 (deutl.hörbar)
keine
minimal
Spire RockeTeer II 400W
onboard
X1800XT
+13,6 (hörbar)
+18,0 (laut)
+20,2 (laut)
+23,8 (sehr laut)
leise
hörbar

Wie bereits erwähnt, dreht der Lüfter des Spire Netzteils selbst bei niedriger Auslastung recht hoch. Die Störgeräusche sind demnach auch nur zu hören, wenn der Lüfter durch manuellen Eingriff zum Stillstand gebracht wird. Mit der X1800XT unter Last steigt der Geräuschpegel in Dimensionen, die auch für den nicht ambitionierten Silencer als sehr unangenehm einzustufen sind. Deutliches Luftrauschen sowie ein hochfrequentes Vibrieren hinterlässt einen sehr faden Beigeschmack. Nach längerer Vollast neigt man dazu den Rechner am Boden festschrauben zu wollen, um ein Abheben zu vereiteln.

Spannungen

NetzteilGrafikkarteIdle
3,3V|5V|12V
Last
3,3V|5V|12V
CHIEFTEC Green-Angel CTP-300-12G
onboard
X1800XT
3,31|4,97|12,22
3,26|4,97|12,10
3,31|4,97|12,16
3,26|4,97|11,92
Nexus NX-8050
onboard
X1800XT
3,42|5,02|12,28
3,28|5,02|12,10
3,44|5,02|12,19
3,26|5,02|11,98
Cooler Master M520 Real Power Pro Modular
onboard
X1800XT
3,31|4,91|12,16
3,26|4,92|12,04
3,30|4,91|12,10
3,25|4,91|11,67
Spire RockeTeer II 400W
onboard
X1800XT
3,41|5,02|12,04
3,36|5,02|11,92
3,41|5,02|11,98
3,34|5,02|11,55

Kommen wir zur Paradedisziplin des RockeTeers. Die Spannungen sind bei allen Auslastungen innerhalb der zulässigen ATX-Norm von 5% Abweichung. Besonders gering fallen die Spannungsschwankungen bis zu einer primärseitigen Belastung von ca. 200W aus. Erst bei höheren Anforderungen jenseits der 200W bricht die 12V-Leitung schlagartig ein, bleibt allerdings immer innerhalb der vorgeschriebenen Toleranzgrenze.

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Das Rocketeer III ist ein sehr preisgünstiges Einsteiger Netzteil, das geräuschempfindlichen Nutzern nur sehr bedingt zu empfehlen ist. Wer allerdings Wert auf Optik legt, ist beim Rocketeer bestens aufgehoben, denn die Nickeloptik mit dem blauen Lüfter ist ein echter Blickfang. Die Spannungsstabilität ist bis zu Auslastungen um 50% hervorragend, schlägt aber jenseits der primärseitigen 200W nach unten ab. Das sollte bei einem 400W Netzteil keinesfalls eintreten. Auch in Anbetracht der mäßigen Effizienz und der überdurchschnittlich hohen Geräuschentwicklung können wir dem Spire RockeTeer II SP-ATX-400W leider keine Empfehlung aussprechen.

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