Xigmatek Battle Axe
Autor: Lars Hanschke
Kühlercharts
Nun werden wir sehen, wie sich den Battle Axe gegen die Konkurrenz, bestehend aus dem Arctic Cooling Accelero S1 und dem Thermalright HR-03 GT, schlägt.
Kühlercharts Ultra-Silent
Man kann durchaus von einer kleinen Überraschung sprechen: Im gering belüfteten Betrieb mit den Referenzlüftern setzt sich die Kampfaxt vor die Konkurrenz aus dem Hause Thermalright und befindet sich in Schlagdistanz zur aktuellen Referenz, dem Accelero S1. Die hochtourigen Original-Lüfter fördern bei 750 U/min dagegen sehr wenig, so dass der letzte Platz genügen muss. Als sehr wirksam erweist sich das Experiment des Kupferspacers: Zwei Kelvin bringt uns diese Methode.
Kühlercharts Midrange
Drehen die beiden 92mm-Lüfter mit 1350 U/min, macht sich unser Experiment noch mehr bezahlt: Vier Kelvin sind nun der Abstand auf den Kühler ohne künstliche Bodenplatte. Leider skaliert der Kühler nicht sonderlich gut mit höheren Drehzahlen und muss die Konkurrenz passieren lassen. Mittlerweile liegen zwischen dem Battle Axe im Auslieferungszustand und dem Accelero S1 knappe neun Kelvin.
Kühlercharts Performance
Im leistungsstärksten Modus zeigt sich das gleiche Bild: In den (noch sehr kleinen) Charts gibt es nur die letzten drei Plätze, wobei der Abstand zur Konkurrenz in etwa stagniert.
Die Ergebnisse sprechen ein deutliches Wort: Die Lüfter von Xigmatek sind völlig falsch gewählt. Wie man sieht, liegt die Stärke des Kühlers im gering belüfteten Betrieb – Lüfter mit ca. 2200 Umdrehungen pro Minute haben dort nichts zu suchen.
Unser Kupferspacer-Experiment konnte allerdings überzeugen, wobei hier noch einmal ausdrücklich erwähnt sei, dass die Leistungssteigerung nur bei Karten mit einem kleinen Chip zu erwarten ist – Grafikkarten basierend auf dem G80 verfügen beispielsweise über einen Heatspreade und können die Abwärme auch ohne künstliche Bodenplatte an alle vier Heatpipes abgegeben.
Info zum Beitrag
geschrieben am Mittwoch, den 2. April 2008 um 13:29 Uhr
Kategorie(n): Grafikkarten-Kühler
Tags: Battle Axe, Xigmatek




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