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mCubed EF14

Testergebnisse

Praxistest

Um das mCubed EF14 in möglichst verschiedenen Szenarios zu testen, haben wir unsere Plattform unter verschiedenen Einstellungen und Ausstattungen betrieben. Dabei wurde das System auch bei deutlich über 100W Last stabil mit der nötigen Energie versorgt. Über volle zwölf Stunden konnten wir sogar das Testsystem durch zusätzliches Belasten der angeschlossenen Festplatten und der integrierten Grafikeinheit stabil betreiben. Das System verbrauchte unter diesen Bedingungen knapp über 130W! Dies war deshalb ganz besonders verwunderlich, da das Netzteil laut Hersteller lediglich maximal 84W zur Verfügung stellen können soll.

Spannungen

ModusProzessortakt/-spannung
Festplatte(n)
Leerlauf
3,3V | 5V | 12V
Vollast
3,3V | 5V | 12V
1
AMD Athlon BE-2300
1000MHz @ 0,8V / HD200HJ
3,32 | 5,03 | 12,02
-
2
AMD Athlon BE-2300
1900MHz @ 1,0V / HD200HJ
-
3,28 | 5,01 | 11,84
3
AMD Athlon BE-2300
1900MHz @ 1,2V / HD200HJ
3,31 | 5,02 | 11,98
3,28 | 5,01 | 11,72
4
AMD Athlon BE-2300
1900MHz @ 1,4V / HD200HJ
-
3,26 | 5,00 | 11,54
5
AMD Athlon BE-2300
2360MHz @ 1,4V / HD200HJ + 7200.10
-
3,25 | 4,97 | 11,32

Die gemessenen Spannungen zeigen, dass das EF14 in unserem Testsystem die 3,3V- und 5V-Schiene sehr stabil bereitstellen konnte, jedoch die 12V-Schiene mit steigender Last stark einbrach. Dies mag daran liegen, dass die Erhöhung der Verlustleistung hauptsächlich über die 12V Leitung realisiert wurde und das externe Netzteil teilweise weit außerhalb der Spezifikationen lief.

Energieverbrauch

ModusNetzteilLeistungsaufnahme
Leerlauf
Leistungsaufnahme
Vollast
1
mCubed EF14
22,4W
-
1
Enermax PRO82+ 385W
29,0W
-
1
Fortron ZEN II 400W
29,6W
-
2
mCubed EF14
-
50,0W
2
Fortron ZEN II 400W
-
54,3W
2
Enermax PRO82+ 385W
-
55,6W
3
mCubed EF14
30,5W
65,1W
3
Fortron ZEN II 400W
37,1W
67,5W
3
Enermax PRO82+ 385W
37,6W
69,0W
4
Fortron ZEN II 400W
-
88,6W
4
Enermax PRO82+ 385W
-
89,2W
4
mCubed EF14
-
89,3W
5
Fortron ZEN II 400W
-
105,8W
5
Enermax PRO82+ 385W
-
106,0W
5
mCubed EF14
-
109,7W

Hier zeigt sich eindeutig, wie effizient die Kombination aus picoPSU und externem Notebooknetzteil zu Werke geht. Insbesondere im Bereich unter 60 Watt kann das mCubed EF14 einen deutlichen Vorsprung gegenüber den aktuell wohl effizientesten normalen ATX-Netzteilen für sich verbuchen. Aber auch bei knapp 90W liegt das EF14 noch gleichauf mit den großen Verwandten. Damit scheint das Netzteil nahezu optimal für viele gängige Office- und Internet-PCs auf Basis von AM2 Prozessoren zu sein.

Temperaturen

Über den gesamten Testzeitraum behielt das picoPSU des mCubed EF14 sprichwörtlich einen kühlen Kopf. Temperaturen über 35°C waren dem Netzteil nicht zu entlocken, wobei die Ursache für diese extrem geringen Temperaturen wohl das Durchschleifen der 12V-Leitung sein dürfte, da hier keine Verluste auftreten können. Das externe Netzteil wurde dagegen bei Belastungen innerhalb der Spezifikationen zwar lediglich handwarm, jedoch wurde es bei Belastungen über 120W schon sehr warm. Trotzdem konnte man es noch ohne Probleme über längere Zeit berühren, ohne sich zu verbrennen.

Lautstärke

Da weder das externe Netzteil noch das picoPSU über irgendwelche beweglichen Teile verfügen, sollte diese Kombination komplett lautlos fungieren. Brummen, Fiepen oder andere elektrische Störgeräusche ließen jedoch schon so manchen Traum vom lautlosen Netzteil verpuffen. Im Falle des mCubed EF14 konnten wir jedoch in keinster Weise unangenehme Störgeräusche vernehmen.

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