Sparkle & Gigabyte 9600GT
Autor: Reinhard Moser
Sparkle 9600GT im Detail
Beim PCB hält man sich bei Sparkle streng an das Nvidia Referenzdesign. So unterscheidet sich die Platine in keinster Weise von anderen Karten derselben Gattung. Die Platine wirkt sehr schön aufgeräumt und ist sauber und gut verarbeitet. Zudem erstrahlt sie ein einem wunderschönen, kräftigen Blau. Der Lack ist dabei so einwandfrei, dass sich die verbauten Teile sogar darin spiegeln. Der VRAM ist in Bogenform um die GPU angeordnet, die PWMs befinden sich schnurgerade aufgereiht am Ende der Platine. Auf der Rückseite finden sich keine wichtigen Bauteile.
Der hier verwendete Kühler fand auch schon seinen Einsatz auf der hauseigenen 8800GT und ist eine Eigenkreation von Sparkle, welche rein für den passiven Betrieb entwickelt wurde. Der Kühlkörper ist hierbei sogar recht kompakt gehalten. Vor allem hat man darauf geachtet nicht denselben Fehler zu machen wie Sapphire, welche den Kühlkörper relativ tief gesetzt haben. So ist bei dieser Karte nur drauf zu achten, dass genug Platz nach oben hin verfügbar ist. Genau 4cm nimmt der Kühler für sich in Anspruch.
Auf der Vorderseite der Grafikkarte wurde die Kühlung sehr rudimentär gehalten. Eine Aluminiumplatte deckt hierbei den Großteil der vorderseitig verbauten Bauteile ab und dient dazu die gesamte Wärme aufzunehmen und an die Heatpipes weiter zu leiten. Der Optik wegen wurde zudem noch eine Abdeckung für die Heatpipes angebracht, welche von einem großen, geprägten Sparkle Logo geziert wird. Da der Kühler fast komplett aus Aluminium gefertigt wurde ist auch das Gewicht in einer vertretbaren Klasse. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass die Grafikkarte keine unterhalb liegenden Slot für sich beansprucht.
Das Kühlprinzip des hier verwendeten Kühlers unterscheidet sich nicht viel von Modellen einiger Fremdhersteller. So wird auch hier die Hitze erstmal von einer großen Bodenplatte aufgenommen, welche gänzlich aus Aluminium gefertigt wurde, um die Hitze von GPU und VRAM an die Heatpipes, hier sind es drei an der Zahl, zu leiten. Letztere bestehen aus Kupfer, allerdings vernickelt, um ein einheitliches Gesamtbild zu erhalten. Diese transportieren nun die gesamte Wärme auf die Rückseite, wo sie an die 30 Aluminiumlamellen abgegeben wird. Hierbei hat man bei Sparkle darauf geachtet die Heatpipes möglichst weit von einander zu platzieren, damit sich die abgegebene Wärme schnell auf die ganze vorhandene Fläche verteilt. Die recht große Oberfläche wurde hierbei allerdings durch einen, für passive Verhältnisse, sehr geringen Lamellenabstand erkauft. Ob sich das im Betrieb negativ auswirkt, werden wir in diesem Bericht noch klären.
Kommen wir zuvor noch schnell zu den qualitativen Aspekten. Die Verarbeitungsqualität bewegt sich bei der Sparkle 9600GT durchwegs auf sehr hohem Niveau. Die Vorderseite wirkt durch die schwarze Verblendung sehr edel. Sie ihren seidenmatten Look und dem geprägten Sparkle Logo macht sie doch einiges her. Auch die glänzenden Heatpipes wurden sehr sauber mit der Bodenplatte verlötet und gebogen. Einen kleinen Aussetzer leistet man sich allerdings bei den Lamellen. Zwar sind diese schön stabil und weisen durch die, zum Einsatz kommenden, seitlichen Haken immer einen gleichen Abstand auf, doch sind diese nur auf die Heatpipes gesteckt und dies teilweise nicht sehr fest. Bedingt dadurch lassen sich die äußeren Finnen ohne großen Kraftaufwand etwas verschieben. Ob das sich negativ bei der Kühlleistung bemerkbar macht, klären wir auf den nächsten Seiten.
Einbau und Kompatibilität
Beim Einbau der Karte sollte man vorher sicher gehen, dass genügend Freiraum über der Karte herrscht. Wie bereits erwähnt nimmt der Kühler 4cm über der Karte für sich ein, die Höhe der RAMs und des Northbridgekühlers sollte die 4,3cm nicht überschreiten. Sind diese Bedingungen erfüllt steht der Inbetriebnahme nichts mehr im Wege. Karte in den PCIe-Slot stecken, PCIe-Stromkabel an die Karte und fertig. Möchte man über HDMI auch noch Ton ausgeben können, so wird über das mitgelieferte Kabel noch schnell die Soundkarte mit der 9600GT verbunden, das war es dann aber auch schon.




Loading... 










