Sparkle & Gigabyte 9600GT
Autor: Reinhard Moser
Temperaturen und Stromverbrauch
Zum Schluss widmen wir uns noch schnell den erreichten Temperaturen und Verbrauchswerten.
Temperaturen
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Wir starteten unseren Test bei 12V Casebelüftung und bereits hier wurde die Sparkle 9600GT überraschend warm. Mit 76° ist sie hierbei schon um 10° wärmer als die bereits getestete Sapphire HD3850, welche über einen ähnlichen Kühler verfügt. Bei 7V Casebelüftung zeigt sich alsbald der Nachteil des geringen Lamellenabstands und die GPU stieg auf exorbitante 100°. Aufgrund dieser Ergebnisse beschlossen wir auf einen Test bei einer Belüftung mit 5V zu verzichten.
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Auch die Gigabyte 9600GT wurde, gleich wie das Sparkle Konkurrenzmodell, schon recht warm bei voller Leistung der Gehäuselüfter. Regeln wir die Lüfter auf 7V so gibt es auch hier einen starken Einbruch der Kühlleistung und die Temperaturen konnten die der Sparkle sogar noch um 4° übertreffen. Der Kühler von Gigabyte kann sich leider nicht wirklich gut in den vorhandenen Luftstrom eingliedern und so beginnt sich die gesamte Hitze nach kurzer Zeit unter der Karte zu stauen.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch einer Grafikkarte ist heutzutage bei vielen Usern ein Argument beim Kauf. Zum Vergleich haben wir die unter den gleichen Bedingungen ermittelten Ergebnisse aller getesteten Grafikkarten herangezogen. Die ermittelten Werte stellen dabei den Stromverbrauch des gesamten Systems dar!
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Nach den doch recht enttäuschenden Werten bei den Temperaturmessungen konnten uns die zwei Pixelschleudern wenigstens beim Energiebedarf überzeugen. Im Leerlauf liegt der Stromverbrauch circa in der Region einer 8800GT, unter Last gönnen sich die Beiden im durchschnitt um rund 25W weniger. Im gegensatz zu allen anderen 9600GT Modellen besitzt die Gigabyte 9600GT TurboForce ein 2D-Profil, welches bei geringer Belastung die Taktraten senkt. Das herabsetzen der Taktraten im 2D-Betrieb beschert der Gigabyte 9600GT allerdings nur einen gering geringeren Leistungsbedarf von 3W, welche durch die erhöhten Taktraten im 3D-Betrieb wieder reingeholt wird. Ein zusätzliches Senken der Spannung im 2D-Betrieb für die GPU wäre hier wünschenswert.
Übertaktbarkeit
Übertakten ist immer wieder gerne ein Mittel um aus seiner Grafikkarte noch das letzte Quäntchen an Leistung herauszuholen. Darum haben wir uns entschlossen die maximalen Taktraten von GPU und VRAM zu ermitteln. Hierbei ist zu beachten, dass Ergebnisse von Karte zu Karte variieren können. Außerdem sei gesagt, dass wir keinerlei Verantwortung für mögliche Schäden durch falsches Übertakten tragen.
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Gigabyte scheint viel Vertrauen in die passive Kühlung zu haben und liefert die 9600GT schon von Haus aus übertaktet aus. So wurde der GPU-Takt um gute 70Mhz erhöht, der VRAM-Takt um ganze 100Mhz. Eine weitere Besonderheit stellt das hauseigene “Gamer HUD” dar, welches einfaches Übertakten möglich macht. Besonders toll fanden wir, dass sich mit dem genannten Tool sogar die Spannung einstellen lässt, welche an der GPU anliegt. Das Undervolten der Karte um 0,1V quittierte diese jedoch leider mit einem Freeze, womit sich der Traum von einer besonders sparsamen 9600GT erst einmal in Luft auflöst. Und auch das Übertaktungspotential kann sich sehen lassen. Ohne weitere Spannungsmodifikationen war es uns möglich den die GPU auf exorbitante 825Mhz zu bringen, den RAM auf sehr gute 1123Mhz. Der Shadertakt lief hierbei sogar noch mit unglaublich hohen 2050Mhz ohne Fehler. Möglich war dies allerdings nur mit einem extra 92mm Lüfter vor dem Kühler.
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Sparkle hält sich auch bei den Taktraten an Nvidias Vorgaben. Bei unseren Übertaktungsversuchen lag sie dabei im guten Mittelfeld. So konnte die GPU genau 750Mhz ab, über 1850Mhz Shadertakt waren allerdings nicht möglich. Der VRAM machte zufriedenstellende 1058Mhz. Auch hier liesen wir einen langsamen 92mm Lüfter als Unterstützung auf den Kühlkörper blasen.




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