Club3D HD3870 Passive Cooling
Autor: Reinhard Moser
Testsystem und Testverfahren
Testsystem
Testsystem
- Intel Core 2 Duo E8200 “Wolfendale” (3600MHz mit 1,275V; aktiv gekühlt durch Noctua NH-U12P mit S-Flex 1200)
- DFI LANParty UT X48-T2R (Intel X48)
- 4x 1024MB Crucial Ballistix DDR-II 800 CL4 (1080Mhz 5-5-5-15 mit 2V; passiv gekühlt mit Thermalright HR-07 Duo)
- Lian Li PC7 SE III (geschlossene linke Seitenwand)
- 2x Scythe S-FLEX SFF21E (je einmal vorne und hinten)
- Corsair HX520W (mit Scythe S-Flex S-Flex SFF21F, intern geregelt)
- 2x Digital Caviar SE WD5000AAKS in Ichbinleise-Box 20
Verwendete Treiber
- Nvidia: Geforce 175.16
- ATi: Catalyst 8.5
Benchmarks & Einstellungen
Um einen guten Vergleich zwischen den Karten zu erbringen, haben wir jeweils vier DX9 sowie vier DX10 Benchmarks und Spiele ausgewählt. Dabei wurde versucht Benchmarks bzw. Spiele zu verwenden, welche auf verschiedene Engines setzten. Entscheiden haben wir uns für folgende Software:
- Futuremark 3DMark06 Professional Edition (Version 1.1.0)
- Futuremark 3DMark Vantage Professional Edition (Version 1.0.1)
- F.E.A.R. (Version 1.08; integrierter Benchmark)
- Prey (Version 1.3; HardwareOC Benchmark v1.2)
- Company of Heroes (Demo-Version; integrierter Benchmark)
- World in Conflict (Version 1.08; integrierter Benchmark)
- Crysis (Version 1.21; integrierter Benchmark)
- Lost Planet (Version 1.004; integrierter Benchmark)
- Call of Juarez (Benchmark-Demo)
- Konfiguration „High“: Dabei wurden alle Details auf den Maximalwert gestellt (Crysis bildet hier eine kleine Ausnahme, hier wurde eine Stufe niedriger gewählt, da sonst keine Karte wirklich vernünftige Ergebnisse liefern konnte). Zudem wurde 4x Antialaising und 16x Anisotropisches Filtering aktiviert. Als Auflösung wurde 1680×1050 gewählt.
- Konfiguration „Medium“: Wie der Name schon sagt, wurde hier immer die mittlere Stufe bei den Details gewählt. Antialaising und Anisotropisches Filtering wurden auf 2x bzw. 4x gesenkt und die Auflösung auf 1280×1024 (bei Lost Planet auf 1280×960) reduziert.
Futuremarks 3DMark06 benchen hierbei wir zuerst mit den voreingestellten Standardwerten sowie einmal mit der Konfiguration „High“.
Den 3DMark Vantage lassen wir hingegen mit den vorkonfigurierten Profilen „Performance“ und „High“ durchlaufen.
Bei allen Konfigurationen war im Treiber die Qualität auf „Höchste Qualität“ gestellt und Transparent-Antialaising in Form von „Supersampling“ aktiviert.
Temperaturmessung
Die Temperaturmessungen der Grafikkarten wurden nach der benchmarkbedingten Aufwärmphase gemessen. Dazu wurde die Grafikkarte mithilfe von ATITools „Scan for Artifacts“-Funktion ausgelastet, nach 15 Minuten wurde dann die maximale Temperatur notiert.
Beim Test mit aktiven Grafikkartenkühlern wurde die Gehäuselüfter mit 7V betrieben und die Lüfter der Grafikkarte in drei Stufen mit 12V, 7V und 5V Betrieben.
Bei den passiven Tests wurde die Gehäusebelüftung auf 12V (1220U/min), 7V (710U/min) und 5V (440U/min) geregelt.
Die Slotblende unter/über den Grafikkarten wurden entfernt um die Kühler durch den einströmenden Luftstrom etwas zu unterstützen.
Leistungsaufnahme
Neben der Lautstärke und den Temperaturen interessiert uns natürlich auch der Strombedarf der Grafikkarten. Hierbei messen wir sowohl im Leerlaufbetrieb als auch unter Last. Letztere wird dabei durch ATITool erzeugt, welches ca. 10 Minuten lang am Laufen ist. Danach wir der maximale Wert vom Verbrauchsmesser abgelesen. Danach wird der Computer eine halbe Stunde lang nicht benutzt und nach dem Verstreichen dieser Zeit wird der aktuell angezeigte Wert auf dem Verbrauchsmesser notiert. C1E und EIST sind dabei im BIOS aktiviert.
Taktermittlung
Zu guter Letzt haben wir dann versucht das maximale Übertaktungspotential der Karten zu ermitteln. Dabei haben wir entweder mit RivaTuner oder direkt über den Treiber die Taktraten in 5Mhz Schritten erhöht und 5min mit ATITool auf Artefakte getestet bis erste Bildfehler zu sehen waren. Der letzte fehlerfreie Wert wurde dann nochmals 15min lang getestet um auch wirklich sicher zu gehen, dass der Takt stabil ist. Alle Lüfter ließen wir dabei auf 12V laufen.





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