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Sechs Festplattendämmboxen im Test

Fazit und Empfehlungen

Die Testergebnisse haben gezeigt, dass intern verbaute Festplattengehäuse sich nicht umsonst großer Beliebtheit erfreuen, da in nahezu allen Fällen eine deutliche Reduzierung der Lautstärke oder der Temperaturen festgestellt wurden. Doch gibt es unter den getesteten Produkten noch gravierende Unterschiede, die zwischen Sieg und Niederlage entscheiden.

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Als klaren Testsieger können wir die Kühl-/Dämmbox III von unserem Forenmitglied heatpipe küren. Keine andere getestete Festplattenbox war in der Lage, die Festplatte auf derart niedrigen Temperaturen bei gleichzeitig unglaublicher Geräuschdämmung zu betreiben. Leider sind die Material- und Herstellungskosten zu hoch, um diese Box in Serie einer breiten Kundschaft anbieten zu können, jedoch sieht es aktuell danach aus, als könne das weiterentwickelte Wärmeleitkit bald in Stückzahlen erhältlich sein.

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Die teuerste aller getesteten und erhältlichen Dämmboxen konnte insbesondere durch die hervorragende Material- und Verarbeitungsqualität sowie die exzellente Geräuschdämmung überzeugen. Lediglich die Kühlleistung ist im Vergleich zu den anderen getesteten Festplattengehäusen nur ausreichend. Aufgrund der ausgezeichneten Dämmung verleihen wir dem Smart Drive 2002C aber unseren neuen Silenthardware Silent Award!

Die anderen getesteten Festplattengehäuse können in einzelnen Gebieten durchaus überzeugen, besitzen dafür aber auch deutliche Schwächen, die dazu führen, dass wir keine weiteren Awards vergeben konnten. Als guter Allrounder hat sich jedoch das Scythe Quiet Drive gezeigt, dass in etwa vergleichbar mit den beliebten Bitumenboxen ist. Der hohe Montageaufwand und die unbrauchbaren Entkoppler kosten jedoch eine Auszeichnung.

Bei den restlichen Produkten prägen sich die Stärken und Schwächen jedoch deutlich stärker aus, so überzeugt der mCubed Vertical Silence Rev.2 beispielsweise durch eine hervorragende Entkopplung und annehmbare Dämmwirkung, muss sich jedoch in den Temperaturtests mit dem letzten Platz zufrieden geben. Genau umgedreht sieht es dagegen bei den eigentlichen Festplattenkühlern Scythe Himuro und silentmaxx HD-Silencer Rev.2 aus. Beide überzeugen durch eine hervorragende Kühlleistung, platzieren sich in Sachen Dämmwirkung aber am Ende des Feldes. Insbesondere der Himuro fällt hier sogar besonders negativ auf, da Zugriffsgeräusche eher noch verstärkt werden. Dafür ist der Scythe Himuro aber das mit Abstand günstigste Produkt im Test, welches eventuell eine gute Grundlage für die ein oder andere Bastellösung sein könnte.

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