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Lian Li V1010b

Einleitung

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Der Markt an GehĂ€usen ist groß und es ist schwer geworden, sich wirklich von der Konkurrenz abzusetzen. Aber zwischen den vielen futuristisch angehauchten, leuchtenden und mit Seitenfenster versehenen Plastikmonstern gibt immer wieder Hersteller, die sich gegen den Strom richten. Einer davon ist Lian Li, seit jeher bekannt als ein Experte fĂŒr funktionale und edle AluminiumgehĂ€use. In letzter Zeit hat der taiwanesische Hersteller viele Neuerungen vorgestellt, unter anderem eine Neuauflage der berĂŒhmten V-Serie, welche die Produktpalette nach oben hin abrundet. Dabei wurden nicht nur designteschnische Änderungen vollzogen, sondern auch kleinere und grĂ¶ĂŸere Fehler ausgebessert. Ob sich die investierte Zeit gelohnt hat, zeigen wir nun in unserem Review.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Caseking fĂŒr den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Lian Li V1010b bedanken. Das GehĂ€use ist ab sofort bei Caseking erhĂ€ltlich.

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Das Lian Li V1010b kommt, im Gegensatz zu den eher zurĂŒckhaltenden Verpackungen von Lian Li, in einem Hochglanzkarton zum Kunden. Dies ist sicher dem gehobenen Kundenkreis geschuldet, den dieses GehĂ€use ansprechen will. Beim Auspacken fĂ€llt sofort die exzellente Polsterung zum Schutze des GehĂ€uses auf. Wie auch alle anderen Tower von Lian Li befindet sich das V1010b zwischen zwei, auf das GehĂ€use abgestimmten, Schaumstoffteilen, welche das GehĂ€use vor so ziemlich jeder Art von ErschĂŒtterung bewahren sollten. Damit das GehĂ€use in den ungeschĂŒtzten Bereichen auch von Kratzern verschont bleibt, wurde zusĂ€tzlich eine Folie um das gesamte GehĂ€use gewickelt.

Technische Daten

  • Typ: Miditower
  • Mainboard: ATX, M-ATX, ”-ATX, E-ATX
  • Laufwerke: 6x 5.25″ (davon einer intern); 6x 3,5″ intern
  • Material: Aluminium
  • LĂŒfteröffnungen: 1x 140mm (Front), 1x 120mm (Heck)
  • 7 SteckplĂ€tze fĂŒr Erweiterungskarten
  • FrontanschlĂŒsse: 4x USB 2.0, 1x Firewire, 1x eSATA, HD-Audio
  • Abmessungen: 544mm x 210mm x 570mm (H x B x T)
  • Gewicht: 8,95 kg

Lian Li geizt bei seinen GehĂ€usen der Premiumklasse nicht an Zubehör. Gut sortiert und verschweißt in kleinen Plastikbeutel versteckt es sich in einem kleinen weißen Karton, welcher sich im Inneren des GehĂ€uses befindet. Hat man diesen geleert, stellt sich einem wohl erst einmal die Frage, wie die Menge an Accessoires darin ĂŒberhaupt Platz gefunden hatte. So befinden sich zum einen eine beachtliche Menge an diversen Schrauben, Gummiringe fĂŒr die Entkopplung, GummischlĂŒpfer fĂŒr die Rollen, Abstandhalter plus Werkzeug, Kabelhalter zum Aufkleben, eine Aufbewahrungsdose fĂŒr Schrauben, Halter fĂŒr Grafikkarten sowie deren Feststellschrauben, eine P4-StromkabelverlĂ€ngerung, eine Backplate fĂŒr Xeon-Mainboards und zu guter letzt ein LĂŒfter fĂŒr die RAMs im Lieferumfang, zum anderen liegen auch noch verschiedene Anleitungen und Prospekte bei.

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Hat man nun das GehĂ€use vor sich stehen, wird einem direkt klar, dass dies wahrlich ein typisches GehĂ€use der V-Serie ist. Groß, edel, rund…das sind wohl die Worte, die am ehesten auf das GehĂ€use zutreffen. Verglichen mit den alten Modellen selbiger Baureihe bemerkt man sofort die nun geschlossene Außenhaut. FrĂŒher noch durchzogen von unzĂ€hligen Luftlöchern hat Lian Li auf den Wunsch der KĂ€ufer gehört und ein weniger durchzĂŒgiges Case entworfen. Anstatt einer vollkommen offenen Front ziert nun ein bulliger Lufteinlass die Vorderseite.

Schon beim ersten Anheben des V1010b macht sich das Gewicht des vollstĂ€ndig aus Aluminium gebauten Case positiv bemerkbar. Im Vergleich zu etwaigen anderen Modellen vom selben Hersteller gehören die Modelle der V-Serie allerdings zu den eher schwereren AluminiumgehĂ€usen, bedingt durch die Verwendung von knapp doppelt so dicken Aluplatten. Diese geben dem GehĂ€use eine sehr gute StabilitĂ€t und ein wertiges GefĂŒhl beim Anfassen. Zum edlen Erscheinungsbild trĂ€gt auch das wunderschöne Finish des Aluminiums bei. So wurde die Außenhaut vor dem Eloxieren gebĂŒrstet und weist eine sehr stilvolle OberflĂ€che auf.

Nimmt man das GehĂ€use etwas genauer unter die Lupe, springt einem eventuell die kleine Klappe am Deckel des V1010b ins Auge. Darunter verborgen, befinden sich vier USB-AnschlĂŒsse, ein Firewire-Anschluss, jeweils eine Buchse fĂŒr Mikrofon und Lautsprecher sowie ein eSata-Anschluss. Als Power- und Reset Taster kommen sehr schicke Aluminiumtaster zum Einsatz.

Desweiteren finden sich zwei DurchgĂ€nge fĂŒr SchlĂ€uche einer WasserkĂŒhlung sowie ein kleiner Schalter, welcher sich an der RĂŒckseite des GehĂ€uses befindet. Ansonsten entspricht das Heck dieses Flaggschiffs dem Standard. Neben dem Durchbruch fĂŒr die AnschlĂŒsse des Mainboards und sieben Slots fĂŒr Erweiterungskarten befindet sich ein 120mm großer LĂŒfter, geschĂŒtzt durch ein schwarzes Lochgitter. AuffĂ€llig sind vor allem die kleinen LĂŒftungsschlitze neben den Erweiterungsslots als auch die Position des Netzteils. Dieses wird nicht wie ĂŒblich ĂŒber dem Mainboard sondern unterhalb platziert.

LL V1010b Rollen.jpg

Auch bei den GehĂ€usefĂŒĂŸen hebt sich Lian Li vom Einheitsbrei ab. Wobei das Wort “FĂŒĂŸe” doch eher fehl am Platz ist. Vielmehr setzt Lian Li hier auf ein Rollensystem um den Rechner leicht von A nach B zu bewegen. Die Rollen sind zudem ĂŒber einen Mechanismus sperrbar um ein versehentliches Wegrollen zu verhindern. Außerdem legt Lian Li GummiĂŒberzĂŒge fĂŒr die RĂ€der bei, um eine höhere Rutschfestigkeit zu erzielen. Hiermit nun genug von den Äußerlichkeiten des V1010b, gehen wir zum spannenden Teil ĂŒber: Dem GehĂ€useinneren.

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Um ans Innere des GehĂ€uses zu kommen mĂŒssen erstmal die Seitenteile den Weg rĂ€umen. Auch das Entfernen selbiger weicht vom ĂŒblichen Standard ab. So muss zum Lösen der Seitenwand lediglich eine Thumbscrew gelöst werden, welche einen speziellen Mechanismus freigibt, bestehend aus einer Metallstange besetzt mit kleinen Haken, die sich im Innenraum befindet. Durch lösen der Thumbscrew kann man diese Stange ein StĂŒck nach hinten ziehen und die Seitenwand freigeben. Diese Prozedur ist am Anfang etwas schwergĂ€ngig, nach mehrmaligem DurchfĂŒhren allerdings Ă€ußerst komfortabel. Wenn man es fĂŒr Nötig befindet, hat man auch die Möglichkeit die linke Seitenwand abzuschließen bzw. den Mechanismus durch ein VorhĂ€ngeschloss zu sperren.

Innen prĂ€sentiert sich das Lian Li V1010b mindestens genauso schick wie außen. Das silberne Aluminium ist piekfein verarbeitet und glĂ€nzt uns entgegen. Hier fĂ€llt nun auch schon die nĂ€chste große Änderung zur alten Serie auf. Das Mainboard wird auf Wunsch vieler Besitzer diesmal nicht mehr um 180° gedreht verbaut. Schnell fĂ€llt auch die ungewöhnliche Raumaufteilung auf. Das GehĂ€use besteht im Grunde aus zwei getrennten Bereichen. Der obere Bereich beinhaltet das Mainboard und die 5,25″ Laufwerke, der untere das Netzteil und die Festplatten. Insgesamt können sechs 5,25″ Laufwerke verbaut werden, einer davon jedoch nur intern. An 3,5″ SchĂ€chten stehen sechs interne zur VerfĂŒgung. ZusĂ€tzlich finden sich noch einige DurchfĂŒhrungen in den ZwischenwĂ€nden, damit der ambitionierte Computerschrauber vor keine Problemen beim Kabelverlegen steht.

Desweiteren kommt man nun an die HalteĂ€rmchen der Schachtblenden. Einfach von innen zusammendrĂŒcken und schon kann die Blende entfernt werden. Auch sie besteht natĂŒrlich vollstĂ€ndig aus Aluminium. FĂŒr eine bessere Ventilation im oberen Bereich sind die Blenden gelocht und sind zudem erfreulicherweise mit einem auswaschbaren Staubfilter versehen, welcher das Eindringen von Staub durch die zahlreichen Löcher effektiv verhindert.

Nach dem Öffnen des GehĂ€uses zeigt sich nun auch die Funktion von zwei Thumbscrews an der RĂŒckseite. Der Mainboardschlitten befindet sich in einer Art Schienensystem und wird von eben diesen Thumbscrews gehalten. Durch Lösen dieser kann der Tray nach vorne gezogen und entnommen werden. Leider bleiben die Erweiterungsslots und der Platz fĂŒr das I/O-Shield weiterhin mit dem GehĂ€use verbunden. Ein komplettes Zusammenschrauben der Hardware außerhalb des engen GehĂ€uses ist also weiterhin nicht möglich. UnĂŒbersehbar sind auch die großen LĂŒftungsschlitze im Bereich des CPU-Sockels, damit die nach hinten abgegebene Hitze sich nicht unter dem Mainboard stauen kann. Ob diese Theorie auch in der Praxis etwas bewirkt sei allerdings dahingestellt.
An der RĂŒckseite verschraubt, kann man nun auch die interne LĂŒftersteuerung begutachten. Eine kleine grĂŒne Platine, ein Stromkabel und eine Handvoll AnschlĂŒsse fĂŒr LĂŒfter.

Lian Li verbaut werkseitig zwei LĂŒfter, jeweils einen fĂŒr jeden Bereich. FĂŒr die ausreichende KĂŒhlung der Festplatten sorgt ein 140mm großes Modell von Lian Li. Um ihn zu demontieren reicht ein Lösen von zwei Thumbscrews, danach kann man den LĂŒfter mitsamt Halterung des Staubfilters entnehmen. Über kleine Gummistreifen ist der Halterahmen des LĂŒfters zusĂ€tzlich entkoppelt. An der RĂŒckseite werkelt ein normaler 120mm LĂŒfter. Ein LĂŒftergitter schĂŒtzt den Wirbelwind davor, dass sich Kabel in den RotorblĂ€ttern verfangen.

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Mainboard / Erweiterungskarten

Der Einbau der Hauptplatine ist durch den herausnehmbaren Mainboardschlitten sehr einfach. Mithilfe des mitgelieferten Werkzeugs einfach die benötigten Abstandhalter einschrauben, Mainboard darauf ausrichten und festschrauben. Dann mĂŒssen nur noch RAM und CPU-KĂŒhler montiert werden und schon kann der Tray wieder zurĂŒck in seine angestammte Position. Zuvor allerdings nicht vergessen das zum Mainboard gehörende I/O-Shield zu montieren. Bei sehr breiten CPU-KĂŒhlern oder bei Platinen mit nahe an der Kante platzierten Sockeln kann es in einigen FĂ€llen dazu kommen, dass der Mainboardtray sich nicht mehr einhĂ€ngen lĂ€sst, da der KĂŒhler an die obere Aluminiumverstrebung stĂ¶ĂŸt. Hierbei muss man dann leider auf das Zugreifen der externen Montage verzichten.
Erweiterungskarten können leider auch erst direkt im GehÀuse montiert werden, da die Erweiterungsslots, wie schon erwÀhnt, weiterhin mit dem GehÀuse fest verbunden sind anstatt mit dem Mainboardtray selbst. An eine werkzeugfreie Montage hat Lian Li allerdings gedacht und stattet alle sieben Slots mit Thumbscrews aus.

Netzteil / Festplatten

Auch die Montage des Netzteils ist sehr benutzerfreundlich. FĂŒr einen sicheren Halt muss vor dem Einbau eine Blende an das Netzteil montiert werden, es anschließen in den Netzteilschacht geschoben und auf dem kleinen Podest plaziert werden. Danach die Blende werkzeuglos mithilfe vierer Thumbscrews mit dem GehĂ€use verbinden. Zuvor sollte man allerdings daran denken die von Lian Li beigelegte, speziell lange Thumbscrew in das Gewinde im Zwischenboden zu schrauben, welche mithilfe des gummierten GegenstĂŒcks das Netzteil zusĂ€tzlich auf das Podest drĂŒckt.
Und sogar die Montage der Festplatten ist komplett ohne Werkzeug durchzufĂŒhren. Dazu legt Lian Li diesmal spezielle Daumenschrauben bei, die Platz fĂŒr einen Gummipuffer bietet. Sind vier StĂŒck davon verschraubt kann die Festplatte von hinten in den ihr zugeteilten Schacht geschoben werden. Der Vorsatz einer Entkopplung ist zwar lobenswert, das erhofte Resultat wird aber nur in mĂ€ĂŸigen Maßen erreicht. Eine weitere EnttĂ€uschung mussten wir bei den FestplattenkĂ€figen selbst feststellen. So sind selbige zwar nicht vernietet und alle fixierenden Schrauben leicht zugĂ€nglich und entfernbar, die KĂ€fige selbst aber so bemessen, dass ohne stĂ€rkeres Verbiegen kein Ausbau möglich ist. Besitzer einer Bitumen- und/oder DĂ€mmbox bleibt hier nur eine gewalttĂ€tige Lösung, will man seine Box in den dafĂŒr vorgesehenen Bereich postieren. Eine Lösung wie beim PC-A10 wĂ€re hier wĂŒnschenswert.

Optische Laufwerke / Sonstiges

Bei den optischen Laufwerken setzt Lian Li weiterhin auf die altbewĂ€hrte Schraubmontage. In Anbetracht dessen, dass solche Laufwerke eher selten umgebaut werden ist diese Tatsache zu verschmerzen. Wer seine Front trotz verbautem Laufwerk einheitlich gestalten will, dem bietet Lian Li eine optionale Blende fĂŒr alle gĂ€ngigen Laufwerke (ausgenommen Slot-in) an. Deren Montage sowie auch die Montage der normalen Schachtblenden ist allerdings etwas fummelig.
Zum Schluss noch zu zwei praktischen Besonderheiten des GehĂ€uses: Besitzer langer Grafikkarten kennen eventuell das Problem herunterhĂ€ngender Platinen. Die Edelschmiede aus Taiwan hat hierfĂŒr eine passende Lösung entworfen. An einer AluminiumsĂ€ule in der NĂ€he der Steckkarten lassen sich Plastikhalterungen verschiedener LĂ€ngen einhaken, welche, justiert und fixiert durch lange RĂ€ndelschrauben, die langen Platinen vor einem DurchhĂ€ngen bewahren. Die zweite Besonderheit betrifft den optionalen LĂŒfter, welcher neben den RAMs gesetzt werden kann. NatĂŒrlich können auch separat gekaufte LĂŒfter an den speziellen Rahmen montiert werden.

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Kommen wir nun zur GerĂ€uschentwicklung, die fĂŒr Viele immer wichtiger wird und gar nicht gering genug sein kann. Wir bewerten direkt die LĂŒfter in Sachen Laufruhe und GerĂ€uschentwicklung. Zur Optimierung der LautstĂ€rke sollten LĂŒfter allerdings generell noch entkoppelt werden.

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Lian Li verbaut im Lian Li V1010b insgesamt zwei LĂŒfter ab Werk. Ein dritter kann optional vor die RAMs gesetzt werden. In Anbetracht der schon vorhandenen LĂŒftersteuerung haben wir uns entschieden diese auch zu nutzen und die LĂŒfter in allen drei vorhandenen Stufen einer genauen Analyse zu unterziehen. Bei Stufe “H”, was einer Spannung von vollen 12V entspricht, weisen die LĂŒfter alles andere als eine leise GerĂ€uschkulisse auf. Bei den doch recht hohen Drehzahlen von 1500U/min beim 120mm großen Modell bzw. 1100UPM beim 140mm LĂŒfter entsteht ein lautes LuftgerĂ€usch, zusĂ€tzlich verstĂ€rkt durch die LĂŒftergitter. Stellt man die LĂŒftersteuerung auf “M” werden die LĂŒfter nur bedingt leiser. Immer noch hohe Drehzahlen haben ein lautes LuftgerĂ€usch zur Folge. Erst ab der Stufe “L” werden die LĂŒfter ertrĂ€glich. Von silent oder gar lautlos kann man allerdings auch hier noch lange nicht sprechen. Zumindest bei den NebengerĂ€uschen halten sich die LĂŒfter sehr zurĂŒck. So bemerkten wir weder ein Brummen noch ein Klackern wĂ€hrend des Betriebes.

  • Drehzahl des 120mm LĂŒfters bei Stufe “H”: 1500U/min
  • Drehzahl des 120mm LĂŒfters bei Stufe “M”: 1210U/min
  • Drehzahl des 120mm LĂŒfters bei Stufe “L”: 1050U/min
  • Drehzahl des 140mm LĂŒfters bei Stufe “H”: 1100U/min
  • Drehzahl des 140mm LĂŒfters bei Stufe “M”: 880U/min
  • Drehzahl des 140mm LĂŒfters bei Stufe “L”: 760U/min
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fazitbild.jpg

Kommen wir nun schlussendlich zum Fazit und lassen alles nochmal revĂșe passieren. Verarbeitungstechnisch leistet sich Lian Li beim V1010b keinerlei Fehler. Dickes Aluminium, passgenau geschnitten und zusammengefĂŒgt, entsprechen den hohen AnsprĂŒchen, die man an dieses GehĂ€use setzt. Das Erscheinungsbild wirkt sehr edel und schlicht und weiß zu gefallen. Vor Allem das gebĂŒrstete Aluminium macht einen Ă€ußerst wertigen Eindruck. Bei der Überarbeitung des alten V1000 hat Lian Li auch sehr viel daran gesetzt, auch die WĂŒnsche der KĂ€ufer mit einzubeziehen. So ist das GehĂ€use nun weniger StaubanfĂ€llig und die Montage des Mainboards ist vorteilhafter. Und da wir gerade bei Montage sind: Auch in diesem Bereich wurde viel daran gesetzt diese vor allem einfach und funktionell zu halten. So standen wir zu keiner Zeit vor etwaigen Problemen beim Zusammenbau.
Allerdings ist nicht alles Gold was glĂ€nzt. So sind die LĂŒfter in ihrer Leistung einige Stufen zu hoch gewĂ€hlt. Ein leiser Betrieb ist nur durch zusĂ€tzliche Steuerungen oder neuen LĂŒftern zu erreichen. Vorteilhaft war jedoch der nahezu nebengerĂ€uschfreie Lauf der mitgelieferten LĂŒfter. Auch schade fanden wir die nur schwer mögliche Demontage der HDD-KĂ€fige.

Positiv

  • Polarisierendes, edles Erscheinungsbild
  • Viele FrontanschlĂŒsse
  • Sehr gut durchdachtes Design
  • Mainboardschlitten
  • Entkopplung der Festplatten
  • Rollen als GehĂ€usefĂŒĂŸe
  • Luftfilter in der Front
  • LĂŒftersteuerung inklusive
  • Gut durchdachtes BelĂŒftungssystem
  • Kabelmanagementsystem mit KabeldurchfĂŒhrungen

Negativ

  • Preis
  • Vorhandene LĂŒfter zu laut
  • keine gewaltfreie Demontage der HDD-KĂ€fige

Diskussionsthread in unserem Forum
Herstellerwebseite

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