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SilverStone Temjin TJ10

Testergebnisse

Das SilverStone bildet in unserem dritten Test nun das Mittelfeld. Wobei es dicht an das Lian Li herankommt.

Gehäusecharts: Volllast

GehäuseCPUGrafikHDDNTRaum
Lancool K136K41K11K10K22°C
Lian Li PC-P60 Armorsuit36K48K13K20K22°C
SilverStone Temjin TJ1038K54K8K12K25°C
Nexus Voltinia39K48K12K17K25°C
Cooler Master HAF 93246K55K18K12K21°C
GMC R-3 Corona62K62K22K13K23°C

Wir testeten die Konfiguration mit dem Netzteillüfter nach unten. Das Netzteil hat somit nur sich selbst entlüftet, wodurch sich die guten Netzteiltemperaturen ergeben.

Die niedrige Festplattentemperatur ist mit ihrer Lage jenseits des Luftstroms doch erstaunlich gut. Dies liegt wohl einerseits an der vertikalen Verbauung, als auch den (fast) direkten Zugang zur Umgebungsluft.

Gehäusecharts: Leerlauf

GehäuseCPUGrafikHDDNTRaum
Lancool K15K24K11K9K22°C
Lian Li PC-P60 Armorsuit4K24K13K16K22°C
SilverStone Temjin TJ104K28K10K12K25°C
Nexus Voltinia6K24K12K13K25°C
Cooler Master HAF 9328K37K15K9K25°C
GMC R-3 Corona15K30K22K11K23°C

Im Leerlauftest liegen die Temperaturen mit dem LianLi ungefähr gleich auf. Es konnte sich also jede Komponente wieder ungestört runterkühlen.

Temperaturbewertungen

Lancool K1 147 
Silverstone Temjin TJ10 166 
Nexus Voltinia 171 
Lian Li PC-P60 Armorsuit 174 
Cooler Master HAF 932 200 
GMC R-3 Corona 237 
Summe der Δ-T-Werte (Vollast/Leerlauf) aller Komponenten - weniger ist besser

In der Gesamtübersicht platziert sich das Silverstone durch seine sehr guten Netzteil- und Festplattentemperaturen vorne.

Zusätzliche Testergebnisse

GehäuseCPUGrafikHDDNTRaum
Einblasender Lüfter (Last)37K38K8K10K25°C
Einblasender Lüfter (Idle)5K20K5K10K25°C
Zwei Deckellüfter (Last)55K54K11K11K24°C
Zwei Deckellüfter (Idle)11K30K11K9K24°C
Deckel- & Hecklüfter (Last)38K39K9K9K24°C
Deckel- & Hecklüfter (Idle)6K23K9K9K24°C

Zusätzlich wurden noch ein paar andere Testszenarien durchprobiert. Zunächst wurde zu unserer Standardkonfiguration (Hecklüfter und Netzteillüfter) der einblasende Lüfter geschaltet. Ein weiterer Test wurde nur mit zwei Deckellüftern zum Entlüftern durchgeführt, anschließend mit Deckel- und Hecklüftern.

Wenn der Frontlüfter zugeschaltet wird, werden die Temperaturen natürlich sehr viel besser. Das liegt aber vor allem daran, dass er mit 12V betrieben wird. Ein nicht gerade leises unterfangen.

Der Betrieb mit nur zwei Deckellüftern auf 5V überrascht mit extrem schlechten werten der CPU. Das die Grafikkarte schlechtere Werte bekommt, war abzusehen. Zu erklären könnte es damit sein, dass sich die Deckenlüfter den Weg des geringsten Wiederstandes nehmen und direkt aus dem Heck aus den zahlreichen Öffnungen dort ziehen.

Mit eingeschaltetem Hecklüfter relativiert sich das Ergebnis wieder. Hier sind die Deckenlüfter unterstützend tätig und die Temperaturen sind im grünen Bereich.

Alles in Allem kann man mit diesem Gehäuse verschiedene Lüfterkonfigurationen wählen. Das Ergebnis kann von System zu System anders ausfallen. Ausprobieren ist hier gefragt.

Lüfter

Obwohl beide Lüfter vom gleichen Typ sind, müssen diese unterschiedlich bewertet werden. Der im Heck montierte Lüfter besitzt einen 3-poligen Lüfteranschlussstecker. Diesen kann man ans Mainboard, an Lüftersteuerungen und mit einem Adapter auch direkt am Netzteil betreiben.

Der andere Lüfter ist fest eingebaut. Er ist sogar so fest eingebaut, dass man ihn nur mit einer kompletten Demontage des Towers befreien könnte. Außerdem besitzt dieser zwar auch einen dreipoligen Lüfteranschluss. Dieser dient aber nur zum Weiterleiten des Tachosignals. Angeschlossen wird er fest an 12V am Netzteil. So kann dieser nicht ohne Bastelaufwand gedrosselt werden.

Gemessen wurde also nur der frei verbaubare Hecklüfter. Dieser überzeugte aber auf ganzer Linie. Er ließ sich ohne Probleme an 5V betreiben und hatte folgende Drehzahlen: 420U/min bei 5V, 700U/min bei 7V, 1100U/min bei 12V.

Er war nebengeräusch- und klackerfrei und war auf 5V kaum noch wahrzunehmen.

Festplattenentkopplung

Die Richtung eine Art Festplattenentkopplung in angebotene Tower einzubauen ist sehr lobenswert. Dies geschieht aber meist eher halbherzig. So auch hier. Denn trotz einer Schaumstoffauflage werden die Festplatten festgeschraubt. Somit geben zwar die Außenseiten der Festplatte keine Vibrationen weiter, die Schrauben machen dies aber. Es ist zwar eine leichte Verbesserung zur Montage ohne diesen Schaumstoff, die Wirkung bleibt aber marginal.

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