SilverStone Temjin TJ10
Autor: Hartmut Massny
Einleitung
Eingefleischte Silencer sind meist keine LAN-Gänger. Jedenfalls machen sie dies nicht mit ihrem Haupt- und Bastelsystem. Wie jede Unterart der hardwareversessenen Nerds, so bastelt der Silencer doch auch immer an seinem System und stellt es, ähnlich wie den Kölner Dom, nie fertig. Für diesen Bastelwahn braucht er als Fundament eins: Ein großes und flexibles Gehäuse.
In diesem Review werden wir das SilverStone Temjin TJ10 unter die Lupe nehmen und wollen klären, ob dieser Tower den oben Ansprüchen eines großen, flexiblen, dabei aber leicht und leise zu kühlenden Gehäuses gerecht wird.
An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Caseking für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des SilverStone Temjin TJ10 bedanken. Das Gehäuse ist ab sofort bei Caseking für 264,90€ erhältlich.
Der Karton des Temjin spielt in einer andere Liga mit. Groß, stabil und in Hochglanzoptik kommt er sehr imposant daher.
Technische Daten
- Typ: Miditower
- Mainboard: ATX, µATX, E-ATX
- Laufwerke: 6x 5,25″ (extern), 1x 3,5″ (extern in 5,25-Schacht), 5x 3,5″ (intern)
- Material: Stahlblech, Kunststoff, Mesh
- Lüfteröffnungen: 1x 230mm oder 3x 120mm (Deckel), 1x 230mm oder 1x 120mm (Front), 1x 230mm oder 4x 120mm (Seite), 1x 140 oder 1x 120mm (Heck), 2x 120mm (Boden)
- 7 Steckplätze für Erweiterungskarten
- Frontanschlüsse: 4x USB 2.0, 1x Firewire, 1x eSATA, Audio
- Abmessungen: 545 x 230 x 575 mm (HxBxT)
- Gewicht: 13,2 kg
Neben der Bedienungsanleitung und viel Befestigungsmaterial bringt das TJ10 zwei vorinstallierte Lüfter (Heck und Mitte) mit.
Lieferumfang
- 3x 230mm-Lüfter (A23030-10CB-3DN-L1), 1x 140mm-Lüfter (A12025-10CB-3BN-F1)
- 4x Lüfteradapter (3-Pin auf Netzteilstecker)
- sehr reichlich Befestgungsmaterial
- zweisprachige (englisch, chinesisch), bebilderte Bedienungsanleitung
- 4x Rolle
- 3,5″-Blende
- 8-Pin-ATX-Kabelverlängerung (Prozessor)
Nach dem Schälen des Temjin aus seinem passgenauen Schutzpanzer, sieht man ein wirklich imposantes Gehäuse vor sich.
Die Front, welche mit einer beidseitig anschlagbaren Tür zum Verdecken der optischen Laufwerke daherkommt, besticht durch Understatement. Selbst die Power- und Resetschalter fügen sich bedenkenlos unaufdringlich in diese Optik ein.
An den Seiten befinden sich auf beiden Seiten spiegelverkehrt die Lufteinlassöffnungen des Gehäuses. Es ist sogar eine Art Durchreiche vorhanden. Auf deren Sinn kommen wir später zu sprechen.
Der erste Blick auf das Heck offenbart das Lüftungskonzept des Gehäuses. Das Netzteil befindet sich am Boden und entlüftet sich nur selbst. Die erhitzte Luft soll vollständig durchs Heck und den Deckel abgeführt werden. Auf den zweiten Blick erkennt man, dass das Gehäuse über einen herausziehbaren Mainboardträger verfügt. An diesem sind neben einer 120mm-Lüfteröffnung noch zwei Schlauchdurchführungen vorhanden.
Der Deckel beinhaltet im vorderen Teil die Frontanschlüsse. Während die Technik des herausklappbarens Frontpanels sehr langlebig, da massiv, daherkommt und bei technikaffinen Menschen einen Aha-Effekt auslöst, ist die Anzahl doch eher mager ausgefallen. Nur zwei USB- und keinen (e)SATA-Port. Das ist schwach. Im hinteren Teil des Deckels verstecken sich, hinter farblich passendem Meshgitter, zwei Plätze für 120mm-Lüfter.
Die Gehäusefüße sind aus dem Hifibereich bekannte Füße, die im Kern mit Moosgummi eine Entkoppelnde Wirkung erzielt. Hier gibt es also nichts zu bemängeln.
Man sieht an diesem Punkt auch, wo das Netzteil seine frische Luft bezieht, nämlich direkt durch ein Meshgitter im hinteren Bereich des Bodens. Im vorderen Bereich befindet sich ebenfalls ein Meshgitter, das direkt unter dem Festplattenkäfig sitzt.
Die Seitenwände werden mit jeweils drei Thumbscrews in Position gehalten. Nach dem Entfernen können die Seitenwände, ähnlich wie die Seitenwände bei Chieftec-Gehäusen, nach außen hin geöffnet werden. Eine eigentlich gute Idee, die bei Chieftec auch durch die enorme Stabilität und das einfache Verschließen durch einen Griff funktioniert. Beim TJ10 hätte man den viel tieferen Seitenwänden entweder mehr Stabilität oder Scharniere spendieren sollen. Dafür sind die Seitenwände natürlich sehr leicht, was sich auf das Gesamtgewicht positiv auswirkt.
Nun kann man auch schon das Kühlkonzept erkennen. Die Festplatten werden abgeschirmt von dem restlichen System gekühlt. Dazu kann ein 120mm-Lüfter zwischen die beiden Käfige montiert werden. Das Belüftungskonzept sieht vor, dass die kühle Luft von unten, über die Festplatten beidseitig nach außen geleitet wird.
Das restliche System wird durch die schon erwähnte “Durchreiche” mit kühler Luft versorgt. Dazu ist auch ein einblasender 120mm-Lüfter dort vormontiert. Die warme Luft soll denn durch die zwei optionalen 120mm-Lüfter oder den vormontierten 120mm-Lüfter im Heck abgeführt werden. Zusätzlich sind noch die Slotblenden und jede freie Stelle des Hecks mit Lufteinlässen versehen.
Die ist ein sehr eigenes Kühlkonzept, das wir später auf Herz und Nieren testen werden.
Der Mainboardträger lässt sich problemlos entfernen. Er gleitet, nach dem rausschrauben von fünf Thumbscrews, mitsamt Hecklüfter leichgängig auf Schienen hinaus.
Die Haptik und Verarbeitung ist allgemein sehr gut. Das komplette Gehäuse besteht aus Aluminium, fast alles ist verschraubt, die tragenden Aluminiumleisten sind sehr massiv.
Zusätzliche Lüfter für die Plätze im Deckel und zwischen den Festplatten können leider nicht entkoppelt montiert werden, da hier spezielle Lüfterrahmen vorgesehen sind.
Durch den Mainboardträger gestaltet sich der Einbau der Hardware denkbar einfach.
Auf dem Träger kann alles vormontiert werden. selbst ausladende Kühler und Grafikkarten können so ohne Probleme und mit Platz montiert werden. Dann muss nur noch der Mainboardträger wieder eingeschoben und festgeschraubt werden.
Da das Netzteil unten montiert werden muss, müssen die Zuleitungen für das Mainboard, aber durch die enorme Tiefe des Gehäuses vor allem für die optischen Laufwerke entsprechend lang sein. Selbst das Testnetzteil kommt hier an seine Grenzen.
Die Kabel für die Frontanschlüsse und die Power- und Resettaster sind ausreichend dimensioniert, sodass man sie ordentlich verlegen kann.
Auch der Einbau der Festplatten ist sehr schnell vollbracht. Der Käfig kann einfach rausgezogen werden, nachdem die beiden Griffe nach innen gedrückt wurden. Man kann also wie bei den Henkeln einer Tüte zupacken und den Käfig rausziehen. Die Stellen, an denen die Festplatten eingebaut werden, wurden mit Moosgummi versehen. Das verhindert natürlich ein Zerkratzen der Festplatte bzw. des Käfigs, eine entkoppelnde Wirkung ist da aber nicht zu erwarten, da die Festplatte trotzdem noch verschraubt wird.
Zum Montieren der optischen Laufwerke werden mit lediglich zwei Schrauben die Laufwerksblende entfernt und anschließend wie gewohnt das optische Laufwerk montiert.
Um die Gehäusetests zumindest in einem Punkt untereinander vergleichbarer zu machen, haben wir uns entschieden, jedes Gehäuse mit einer vergleichbaren Konfiguration zu bestücken und Temperaturwerte zu ermitteln.
Testsytem
- Prozessor:
AMD Athlon 64 3700+ (SanDiego: 2200MHz, 1024KB Cache, 89W TDP) - Prozessorkühler:
Scythe Ninja (passiv)
oder
Arctic Cooling Silencer Ultra 64 (mit Papst 8412NGML) - Mainboard:
MSI K8NGM2-FID (µATX, nVidia Chipsatz (430/6150), passiv) - Arbeitsspeicher:
A-DATA Vitesta DDR500 2×512MB (2.5-4-4-7 1T) - Grafikkarte:
Gigabyte GeForce 7600GT (256MB GDDR3, 45W TDP) - Grafikkartenkühler:
beQuiet Polar Freezer (passiv) - Festplatte:
Samsung Spinpoint SP1213C (120GB, 7200U/min) - Optisches Laufwerk:
Toshiba DVD-RW (DL) SD-R5472 - Netzteil:
Enermax EG365AX (350W, Umbau auf 120mm-Lüfter, Veränderung der Kabel)
oder
Jou Jye SGP-350AUBA (350W, Wechsel des Lüfters, Veränderung der Kabel) - Netzteillüfter:
120mm YateLoon (D12SL-12, 750U/min bei 5V) - Gehäuselüfter:
120mm Scythe Slip Stream (SY1225SL12M, 700U/min bei 5V)
oder
80mm Papst (8412NGML, 1000/min bei 5V)
Der Testaufbau ist in jedem System gleich. Es werden ausschließlich zwei Lüfter mit einer festen Spannung von 5V betrieben. Keine weiteren (einblasenden) Lüfter werden verwendet. Jede Hardwarekomponente ist mit ausreichend dimensionierten Passivkühlkörpern versehen.
Je nach Größe des Gehäuses werden zwei verschiedene Netzteil verwendet. Diese unterscheiden sich aber nur in den inneren Werten, denn sie sind beide mit identischen YateLoon-Lüftern ausgestattet. Wie eingangs erwähnt, arbeiten diese mit einer Betriebsspannung von 5V. Sie unterscheiden sich nur in der Kabellänge, damit für jeden Gehäusetyp die gleichen Bedingungen bezüglich des Luftstroms gelten.
Als ausblasender Gehäuselüfter werden, je nach vorhandenen Möglichkeiten des Gehäuses, ein 80mm- oder 120mm-Lüfter verwendet. Als 120mm-Lüfter kommt der Scythe Slip Stream, als 80mm-Lüfter ein Papst zum Einsatz.
Der Testablauf sieht die parallele Belastung des Systems mit Prime2004 (Prozessor) und rthdribl (Grafikkarte) vor. Dies geschieht so lange, bis keine der gemessenen Temperaturen mehr steigen. Diese Temperaturen gelten als Last-Temperaturen. Eine halbe Stunde nach dem Belastungstest werden die Idle-Temperaturen ermittelt.
Temperatursensoren
- Prozessor:
Core via RMClock - Grafikkarte:
via GPU-Z - Festplatte:
via S.M.A.R.T. (SpeedFan) - Netzteil:
Abluft via Senfu
Nach diesem Standardtests werden noch, je nach Belüftungsmöglichkeiten des Gehäuses, andere interessante Testszenarien durchgespielt und eventuell mitgelieferte Lüfter und Entkopplungsmöglichkeiten für Festplatten subjektiv beurteilt.
Danksagung
Besonderen Dank wollen wir an dieser Stelle Scythe aussprechen, die uns für unser Testsystem den Scythe Ninja Plus (Rev. B) zur Verfügung stellen.
Das SilverStone bildet in unserem dritten Test nun das Mittelfeld. Wobei es dicht an das Lian Li herankommt.
Gehäusecharts: Volllast
| Gehäuse | CPU | Grafik | HDD | NT | Raum |
|---|---|---|---|---|---|
| Lancool K1 | 36K | 41K | 11K | 10K | 22°C |
| Lian Li PC-P60 Armorsuit | 36K | 48K | 13K | 20K | 22°C |
| SilverStone Temjin TJ10 | 38K | 54K | 8K | 12K | 25°C |
| Nexus Voltinia | 39K | 48K | 12K | 17K | 25°C |
| Cooler Master HAF 932 | 46K | 55K | 18K | 12K | 21°C |
| GMC R-3 Corona | 62K | 62K | 22K | 13K | 23°C |
Wir testeten die Konfiguration mit dem Netzteillüfter nach unten. Das Netzteil hat somit nur sich selbst entlüftet, wodurch sich die guten Netzteiltemperaturen ergeben.
Die niedrige Festplattentemperatur ist mit ihrer Lage jenseits des Luftstroms doch erstaunlich gut. Dies liegt wohl einerseits an der vertikalen Verbauung, als auch den (fast) direkten Zugang zur Umgebungsluft.
Gehäusecharts: Leerlauf
| Gehäuse | CPU | Grafik | HDD | NT | Raum |
|---|---|---|---|---|---|
| Lancool K1 | 5K | 24K | 11K | 9K | 22°C |
| Lian Li PC-P60 Armorsuit | 4K | 24K | 13K | 16K | 22°C |
| SilverStone Temjin TJ10 | 4K | 28K | 10K | 12K | 25°C |
| Nexus Voltinia | 6K | 24K | 12K | 13K | 25°C |
| Cooler Master HAF 932 | 8K | 37K | 15K | 9K | 25°C |
| GMC R-3 Corona | 15K | 30K | 22K | 11K | 23°C |
Im Leerlauftest liegen die Temperaturen mit dem LianLi ungefähr gleich auf. Es konnte sich also jede Komponente wieder ungestört runterkühlen.
Temperaturbewertungen |
|
|---|---|
| Lancool K1 |
147
|
| Silverstone Temjin TJ10 |
166
|
| Nexus Voltinia |
171
|
| Lian Li PC-P60 Armorsuit |
174
|
| Cooler Master HAF 932 |
200
|
| GMC R-3 Corona |
237
|
| Summe der Δ-T-Werte (Vollast/Leerlauf) aller Komponenten - weniger ist besser | |
In der Gesamtübersicht platziert sich das Silverstone durch seine sehr guten Netzteil- und Festplattentemperaturen vorne.
Zusätzliche Testergebnisse
| Gehäuse | CPU | Grafik | HDD | NT | Raum |
|---|---|---|---|---|---|
| Einblasender Lüfter (Last) | 37K | 38K | 8K | 10K | 25°C |
| Einblasender Lüfter (Idle) | 5K | 20K | 5K | 10K | 25°C |
| Zwei Deckellüfter (Last) | 55K | 54K | 11K | 11K | 24°C |
| Zwei Deckellüfter (Idle) | 11K | 30K | 11K | 9K | 24°C |
| Deckel- & Hecklüfter (Last) | 38K | 39K | 9K | 9K | 24°C |
| Deckel- & Hecklüfter (Idle) | 6K | 23K | 9K | 9K | 24°C |
Zusätzlich wurden noch ein paar andere Testszenarien durchprobiert. Zunächst wurde zu unserer Standardkonfiguration (Hecklüfter und Netzteillüfter) der einblasende Lüfter geschaltet. Ein weiterer Test wurde nur mit zwei Deckellüftern zum Entlüftern durchgeführt, anschließend mit Deckel- und Hecklüftern.
Wenn der Frontlüfter zugeschaltet wird, werden die Temperaturen natürlich sehr viel besser. Das liegt aber vor allem daran, dass er mit 12V betrieben wird. Ein nicht gerade leises unterfangen.
Der Betrieb mit nur zwei Deckellüftern auf 5V überrascht mit extrem schlechten werten der CPU. Das die Grafikkarte schlechtere Werte bekommt, war abzusehen. Zu erklären könnte es damit sein, dass sich die Deckenlüfter den Weg des geringsten Wiederstandes nehmen und direkt aus dem Heck aus den zahlreichen Öffnungen dort ziehen.
Mit eingeschaltetem Hecklüfter relativiert sich das Ergebnis wieder. Hier sind die Deckenlüfter unterstützend tätig und die Temperaturen sind im grünen Bereich.
Alles in Allem kann man mit diesem Gehäuse verschiedene Lüfterkonfigurationen wählen. Das Ergebnis kann von System zu System anders ausfallen. Ausprobieren ist hier gefragt.
Lüfter
Obwohl beide Lüfter vom gleichen Typ sind, müssen diese unterschiedlich bewertet werden. Der im Heck montierte Lüfter besitzt einen 3-poligen Lüfteranschlussstecker. Diesen kann man ans Mainboard, an Lüftersteuerungen und mit einem Adapter auch direkt am Netzteil betreiben.
Der andere Lüfter ist fest eingebaut. Er ist sogar so fest eingebaut, dass man ihn nur mit einer kompletten Demontage des Towers befreien könnte. Außerdem besitzt dieser zwar auch einen dreipoligen Lüfteranschluss. Dieser dient aber nur zum Weiterleiten des Tachosignals. Angeschlossen wird er fest an 12V am Netzteil. So kann dieser nicht ohne Bastelaufwand gedrosselt werden.
Gemessen wurde also nur der frei verbaubare Hecklüfter. Dieser überzeugte aber auf ganzer Linie. Er ließ sich ohne Probleme an 5V betreiben und hatte folgende Drehzahlen: 420U/min bei 5V, 700U/min bei 7V, 1100U/min bei 12V.
Er war nebengeräusch- und klackerfrei und war auf 5V kaum noch wahrzunehmen.
Festplattenentkopplung
Die Richtung eine Art Festplattenentkopplung in angebotene Tower einzubauen ist sehr lobenswert. Dies geschieht aber meist eher halbherzig. So auch hier. Denn trotz einer Schaumstoffauflage werden die Festplatten festgeschraubt. Somit geben zwar die Außenseiten der Festplatte keine Vibrationen weiter, die Schrauben machen dies aber. Es ist zwar eine leichte Verbesserung zur Montage ohne diesen Schaumstoff, die Wirkung bleibt aber marginal.
Zum Gold-Award reichte es nicht ganz, dafür trübten einige mehr oder minder gewichtige Kleinigkeiten das Bild. So sind der fest eingebaute und in der Drehzahl nicht ohne weiteres veränderbare Frontlüfter, die unzureichende Festplattenentkopplung und die Anzahl der Frontanschlüsse Kriterien, die dies verhindern. Trotzdem ist das TJ10 ein wirklich gutes, qualitativ hochwertiges und solides Gehäuse mit vielen Belüftungsmöglichkeiten. Und somit hat das SilverStone Temjin TJ10 sich seinen Silent-Award redlich verdient.
Wer ein wirklich großes, leises Gehäuse, das eine hohe Variablität bietet, sucht, ist beim TJ10 mehr als gut aufgehoben.
Positiv
- Verarbeitungsqualität (Vorraussetzung: Man steht auf den rauhen Charme)
- Anzahl und Qualität der mitgelieferten Lüfter
- Entkopplung der Festplatten
- Anzahl der Frontanschlüsse
- Für Wasserkühlungen oder leise Hochleistungssysteme optimierte Kühlung
- Möglichkeit der Montage mitgelieferter Rollen
- Ablagefach auf Gehäuseoberseite
- Gehäusefüße mit Entkopplungswirkung
- Variablität der Lüftermontage
Negativ
- Festplattenentkopplung kann besser sein
- Sichtbarkeit des Standardgraus der Laufwerke
- Hohes Gewicht
- Ungeeignet für leise Stromsparsysteme
Diskussionsthread in unserem Forum
Herstellerwebseite
Info zum Beitrag
geschrieben am Montag, den 27. Oktober 2008 um 12:18 Uhr
Kategorie(n): Gehäuse
Tags: 120mm Lüfter, 140mm Lüfter, 230mm Lüfter, Festplattenentkopplung, Gehäuse, SilverStone, Temjin, Testbericht, TJ10




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