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7 CPU-Kühler im Vergleich (Roundup)

Einleitung

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Seit unserem letzten CPU-Kühler-Test sind mittlerweile einige Tage vergangen, in denen einige interessante neue Kühler vorgestellt wurden und nun um die Gunst der Käuferschaft buhlen. Dabei umfasst das heutige Testfeld sechs mehr oder weniger traditionelle Tower-Kühler sowie einen Kühler der Top-Flow-Riege. Kupferboden, Aluminiumlamellen und viele Heatpipes verbinden alle Modelle genauso miteinander wie die durchgehende Optimierung für die mittlerweile als Standard geltenden 120mm Lüfter. Welcher der getesteten sieben CPU-Kühler besonders hervorstechen kann, wird das aktuelle Round-up zeigen.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Caseking, Cooler Master, Noctua, Scythe, Thermalright, Xen Micro und Xigmatek für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung der Testmuster bedanken. Alle getesteten Kühler sind ab sofort im Handel erhältlich.

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In einer schwarzen und edel gestalteten Pappschachtel erreicht unser erster Testproband der Cooler Master V8 sicher verpackt die Kundschaft. Neben einer ganzen Menge Montagematerial liegen dem V8 auch eine obligatorische Bedienungsanleitung sowie eine kleine Tube silikonhaltiger Wärmeleitpaste bei. Pluspunkte gewinnt der Kühler außerdem durch die praktische mitgelieferte Slot-Lüftersteuerung, die es erlaubt, den beiliegenden 120mm PWM-Lüfter auf niedrige 800 U/min herunter zu regeln.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • acht 6mm U-Heatpipes (effektiv zwölf)
  • Gewicht: 865g (inkl. Lüfter)
  • 120mm PWM-Lüfter mit 800 bis 1800 U/min (Lautstärke: 18-21dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 161mm x 128mm x 120mm (mit Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und LGA775 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Nachdem Cooler Master bereits mit dem Hyper Z600 wieder Anschluss an die Spitze der aktuellen Kühlercharts gefunden hat, schickt man den an einen Sportwagenmotor erinnernden V8 selbstbewusst ins heiße Rennen um die Kühlerkrone. Die Zielsetzung während der Entwicklung lautete beim V8 jedoch gänzlich anders als noch beim Hyper Z-600. So soll der V8 insbesondere im aktiv belüfteten Betrieb glänzen und dem Platzhirsch IFX-14 aus dem Hause Thermalright das Leben schwer machen.

Qualität und Haptik spielen spätestens seit dem in diesem Jahr erschienenen Hyper Z600 in der ersten Liga, weshalb die ausgezeichnete Material- und Verarbeitungsqualität des vorliegenden V8 kaum verwunderte. Sogar die schwarze Plastikabdeckung wirkt durchaus hochwertig und passt sich stimmig ins Gesamtkonzept ein.

Mit knapp 900g ist der V8 keineswegs ein Leichtgewicht und positioniert sich nur knapp hinter den 1kg-Monstern Scythe Orochi oder dem hauseigenen Konkurrenten Hyper Z600. Aufgrund der Größe, der hohen Lamellenanzahl und den acht verbauten 6mm Heatpipes erscheint das Gewicht jedoch vergleichsweise gering.

Die Eckpfeiler des imposanten Kühlers lassen bereits gute Leistungen erahnen, denn insbesondere die acht verbauten 6mm Heatpipes sind aktuell alles andere als schnöder Standard. Ebenso die besondere Anordnung der insgesamt vier Lamellenkühlkörper mit dem mittig platzierten 120mm Lüfter zielen auf maximale Effizienz ab und zeigen den Mut der Ingenieure neue Wege zu gehen. Dem mutigen Konzept stehen aber auch ein ziemlich geringer Lamellenabstand und die wahrscheinlich eher schwach be- und entlüfteten äußeren Kühlkörper des V8 entgegen.

Auch sollte über die Positionierung der acht 6mm Heatpipes nachgedacht werden, da in Folge sehr kleiner Prozessorkerne im 45nm Verfahren die Abwärme trotz Kupferheatspreader sehr zentral an den Kühler weitergegeben wird und eine reduzierte Leistungsfähigkeit der außen platzierten Heatpipes unumgänglich ist.

Entsprechend der Auslegung für einen aktiv belüfteten Betrieb und hoher Leistung liegt dem Cooler Master V8 ein ziemlich schnell drehendes 120mm Modell bei. Mit maximal 1800U/min ist dieses Modell selbsterklärend kein Leisetreter und spricht primär nicht den Silent-Markt an. Befestigt wird der Lüfter lediglich an zwei Befestigungslöchern an der Plastikabdeckung und wird zumindest geringfügig durch kleine Schaumstoffplättchen entkoppelt.

Für das komplette Paket verlangt Cooler Master aktuell mindestens 45 Euro vom Kunden und platziert sich somit eindeutig im Hochpreissegment. Bei stimmigen Leistungen kann dieser zunächst hoch erscheinende Preis jedoch als durchaus fair betrachten werden, kosten doch einige direkte Konkurrenten selbst ohne Lüfter nochmals mehr.

Montage

In Sachen Montage greift Cooler Master auf den hauseigenen Baukasten zurück. So findet der Anwender wie bei den bereits getesteten Hyper 212 und Hyper Z600 sowohl für AMD- als auch Intel-Plattformen verschraubbare Montagemodule vor, die mittels Backplate von der Rückseite ohne Verrenkungen für sicheren und stabilen Halt sorgen. Der oftmals unvermeidbare Mainboardausbau geht leider auch bei der Montage des V8 einher. Dem anschließend eher unkomplizierten Installationsablauf und letztendlich erstklassigen Befestigung sei Dank, sollte dies jedoch nicht negativ ins Gewicht fallen.

In kurze Worte gefasst, stellt sich der Montageablauf in etwa so dar. Zunächst wird das entsprechende Montagemodul für AMD- oder Intel-Hauptplatinen am Kühler befestigt und anschließend der Kühler auf den mit Wärmeleitpaste bestrichenen Prozessor gesetzt. Nun dreht man den Kühler samt Mainboard um, setzt die mitgelieferte Metallbackplate auf die Rückseite und verschraubt den Kühler fest mit der Hauptplatine. So umgeht Cooler Master gekonnt Montageprobleme, die oftmals aufgrund der Größe aktueller Kühler auftreten können.

Acht Heatpipes und eine Gesamthöhe von über 16cm können gut und gern die Ursache für so manche Inkompatibilität sein. Stellt die Höhe eher Ansprüche an die Breite bzw. Höhe des Gehäuses, so können die verbauten Heatpipes Probleme mit größeren Bauteilen oder Kühlern rund um den Prozessorsockel machen, so dass ein Einbau nur bedingt oder gar nicht möglich ist. Allerdings scheinen die Konstrukteure bei Cooler Master bei der Gestaltung ein großes Auge auf die Kompatibilität und die damit verbundene Biegung der Heatpipes geworfen zu haben. Denn trotz nicht zu verachtender Maße wirkt der Kühler sehr elegant und dürfte auch auf Mainboards mit sehr großen Kühlkonstruktionen montierbar sein. Da die Verwendung der mitgelieferten Backplates nicht zwingend notwendig ist, können auch Anwender mit ungünstig platzierten Bauteilen auf der Rückseite der Hauptplatine den V8 montieren.

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Wie zuvor Cooler Master setzt auch Gigabyte seinen Probanden durch eine schwarze Verpackung ins richtige Licht, greift dabei aber bewusst auf ein großes abgeschrägtes Sichtfenster. Beim Lieferumfang heißt es dann aber endgültig Klotzen statt Kleckern. Sind Montagematerial, mehrsprachige und bebilderte Montageanleitung sowie eine Tube silikonhaltiger Wärmeleitpaste noch Standard, so ist der beigelegte Spannungsadapter nicht überall anzufinden. Ganz und gar exklusiv ist dagegen sogar das braune Wildledertuch, um Fingerabdrücke problemlos von der Hochglanzabdeckung zu entfernen.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • fünf 8mm L-Heatpipes (effektiv fünf)
  • Gewicht: 590g (ohne Lüfter)
  • 120mm Lüfter mit 1500 U/min (Lautstärke: 23dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 162mm x 126mm x 121mm (inkl. Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und LGA775 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Gigabyte werden viele nur aus dem Mainboard- oder Grafikkartengeschäft kennen. Zwar verkauft man schon seit einigen Jahren Kühler im Retail-Markt, jedoch konnte davon bisher noch keiner wirklich überzeugen. Umso schwerer hat es auch die neueste und abermals mutig gestaltete Kreation Fuß zu fassen.

Der erste Punkt, in dem der G-Power II Pro zu überzeugen weiß, ist die edel anmutende Materialqualität. Sowohl der hervorragend plane Kupferboden und die Heatpipes als auch die Vielzahl an Aluminiumlamellen wurden einer Vernickelung unterzogen und schlussendlich auf Hochglanz poliert.

Anders als die üblicherweise bei Tower-Kühlern U-förmig angeordneten Heatpipes, bedingt die besondere geschwungene Form des Gigabyte G-Power II Pro eine weniger effiziente L-förmige Anordnung. Dafür setzt Gigabyte aber auch auf insgesamt fünf der besonders leistungsstarken 8mm Heatpipes. Diese enden in einer Unmenge an Aluminiumlamellen, die zur Verstärkung der Verwirbelungen zwischen den Lamellen unterschiedliche Längen aufweisen. Leider ist aber auch hier der Lamellenabstand wieder sehr gering ausgefallen, womit bei niedrigen Lüfterdrehzahlen keine neuen Bestwerte zu erwarten sind.

Leistungstechnische Vorteile der geschwungenen Konstruktion sind wohl zu allererst in der guten Bauteilkühlung und des teilweise gerichteten Luftstroms wie bei konventionellen Tower-Kühlern zu finden. Der leicht erhöhte Abstand zwischen Lüfter und Lamellenkühlkörper sollte außerdem zu einem leicht verringerten Luftrauschen führen. Durch die spezielle Lamellenanordnung und die Hochglanzverpackung des Kühlers, die gleichzeitig als Luftleitblech dient, sollte dieser Abstand außerdem keine großen Leistungseinbußen mit sich bringen.

Der rahmenlose Lüfter des G-Power II Pro fungiert eingepackt in der Hochglanzverpackung als normaler 120mm Axiallüfter mit Rahmen. Die hohe Ausgangsdrehzahl bei 12V deutet hier leider auch auf eine Ausrichtung zur Modding- oder Übertakter-Szene hin. Zumindest lassen sich die Drehzahlen durch den beigelegten 5V-Adapter einfach auf ein angenehmes Niveau reduzieren, was durch den nicht einfach zu wechselnden Lüfter einen sehr hohen Stellenwert besitzt.

Gute Qualität und ein umfangreiches Zubehörpaket hat seinen Preis. So wechselt der Gigabyte G-Power II Pro erst für etwa 50 Euro den Besitzer, weshalb die Ansprüche an die Leistung des Kühlers bereits im Vorfeld in die Höhe springt.

Montage

Bei der Montage geht man auf AMD- und Intel-Systemen getrennte Wege. So ist der Einbau auf einer AMD-Platine denkbar einfach, da der Kühler lediglich über eine einfache 1-Nasenklammer mit dem vorhandenen Retentionmodul verbunden wird. Intel-Besitzer kommen abermals nicht um einen Mainboardausbau herum, werden dafür aber mit einer sehr stabilen und transportfähigen Befestigung belohnt. Im Grunde ähnelt die Art und Weise stark an die zuvor beim Cooler Master V8 betrachtete Montage. So werden zwei kleine Module an den Kühler geschraubt und dieser dann anschließend von der Rückseite aus mit dem Mainboard befestigt.

Die geschwungene Form kommt dem G-Power II Pro eindeutig bei der Kompatibilität entgegen. Einzig und allein an einer Stelle könnten die fünf 8mm Heatpipes mit Bauteilen kollidieren und somit den Einbau des Kühlers verhindern. Da bei einer horizontalen Ausrichtung oftmals die RAM-Slots in direkter Nähe der Heatpipes liegen, tendiert die Gefahr einer Inkompatibilität bei Intel-Systemen durch den großen Abstand zwischen Prozessorsockel und RAM-Slots gegen Null, blockiert jedoch bei AMD-Systemen mit großer Wahrscheinlichkeit ein oder zwei der genannten Slots. Die Höhe ist mit über 16cm natürlich auch bei diesem Probanden zu beachten, da nicht alle Gehäuse ausreichend viel Platz bieten.

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In typisch braun-blauer Farbgebung geht der Noctua NH-C12P sicher verpackt in die Läden. Vollgepackt mit umfangreichem Montagematerial, einer mehrsprachigen Montageanleitung, dem Premiumlüfter NF-P12, zwei Spannungsadaptern zur Reduzierung der Lüfterdrehzahlen und der hauseigenen Highend-Wärmeleitpaste NT-H1 gehört der Lieferumfang zu den umfangreichsten und zugleich hochwertigsten im Testfeld.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Top-Flow-Kühler
  • sechs 6mm L-Heatpipes (effektiv sechs)
  • Gewicht: 730g (inkl. Lüfter)
  • 120mm Lüfter mit 1300 U/min (Lautstärke: 19,8dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 114mm x 126mm x 152mm (inkl. Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und LGA775 ohne Einschränkungen (weitere Montagemodule als Zubehör)

Der Kühler im Detail

Spätestens seit dem Erscheinen des Noctua NH-U12P, der seit einiger Zeit zurecht als bester Allroundkühler gilt und mit dem typisch hochwertigen Zubehörpaket den hohen Kaufpreis mehr als rechtfertigt, sind die Österreicher in aller Munde. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen an den neuen und ersten Top-Flow-Kühler namens NH-C12P. Dabei galt es möglichst wenig Risiko einzugehen und auf die bewährte Optik und den umfangreichen Lieferumfang der bereits erhältlichen Produkte aufzubauen.

In gewohnt guter Material- und Verarbeitungsqualität lädt auch der komplett vernickelte NH-C12P zum Bewundern ein, spaltet aufgrund der eigenen Farbgebung allerdings mit montiertem Lüfter die Gemüter. Der plane und auf Hochglanz polierte Kühlerboden setzt zudem das i-Tüpfelchen auf die gelungene Qualitätsanmutung.

Als einziger Top-Flow-Kühler im Vergleich unterscheidet sich der Aufbau dementsprechend von dem der restlichen Probanden. Dabei sollen insgesamt sechs L-förmige 6mm Heatpipes für einen effektiven Wärmetransport von der Kupferbodenplatte zu den insgesamt 44 Aluminiumlamellen sorgen. Anders als so mancher Mitbewerber besitzen die mittig platzierten Lamellen direkten Kontakt zur Bodenplatte und werden somit auch von dort mit Abwärme versorgt. Außerdem dürften der angenehm große Lamellenabstand und die zur Verstärkung der Luftverwirbelungen eingestanzten Zacken in den Lamellen zu einer weiteren Optimierung der Kühlleistung führen.

Die zwei eigenartig anmutenden Löcher im Lamellenkühlkörper dienen dagegen weniger zur Kühlung des Prozessors, sondern in erster Linie zur einfachen Schraubmontage, die Noctua von den anderen hauseigenen Kühlern übernommen hat. Einen positiven Nebeneffekt sollte außerdem die gute Belüftung der sockelnahen Bauteile darstellen. Inwiefern dadurch die Kühlleistung besonders bei geringer Belüftung leidet, werden die Testergebnisse zeigen müssen. Tendenziell sollte ein Einbruch jedoch nicht stattfinden, da die Österreicher mit Hilfe des ausreichend großen Lamellenabstandes gut dagegen gewirkt haben.

Wie die Namensgebung NH-C12P bereits erahnen lässt, kommt auch hier das aktuelle hauseigene Performance-Modell NF-P12 zum Einsatz, der insbesondere mit den Spannungsadaptern auch in Silent-Systemen eine ausgesprochen gute Figur macht. Befestigt wird der Lüfter über die üblichen Lüfterklammern, die einfach und problemlos zu handhaben sind.

Für den teuersten Kühler im Vergleich werden aktuell rund 55 Euro verlangt, lässt man den hervorragenden Lieferumfang jedoch mit in die Betrachtung einfließen, so ist das angebotene Paket zwar immer noch nicht günstig, jedoch durchaus als fair anzusehen – solange die Leistung mit dem bisherigen Abschneiden des Kühlers einhergeht.

Montage

Stabil und sicher – so lassen sich die Montagevarianten auf allen unterstützen Plattformen einfach beschreiben. Dafür wird jeweils eine Art Ersatz-Retentionmodul mit einer der beiden mitgelieferten Metallbackplates verschraubt, an welches anschließend der Kühler mittels zweier Federschrauben befestigt wird. Dem Anwender bleibt es dabei frei, die Ausrichtung des Kühlers sowohl auf AMD- als auch Intel-Mainboards in 90° Schritten frei zu wählen. Insgesamt betrachtet, stellt diese Variante den Anwender vor keine großen Hürden, ist jedoch mit etwas erhöhtem Aufwand verbunden.

Die für Top-Flow-Kühler übliche geringe Bauhöhe ermöglicht es, den Noctua NH-C12P auch in engeren Gehäusen zu verbauen. Auch in Gehäusen, in denen das Netzteil direkt über dem Prozessorsockel platziert ist, würde der Kühler bei genügsamen Prozessoren semipassiv sicherlich eine gute Figur machen. Ein mögliches Einsatzgebiet stellen hierbei die beliebten Lian Li Gehäuse der PC-V300/V350 Serie dar.

Inkompatibilitäten mit umliegenden Bauteilen können aufgrund der besonders geschwungenen Heatpipes fast ausgeschlossen werden, lediglich bei extrem großen Kühlern auf Chipsätzen oder Spannungswandlern, ist eine Kollision nicht ausgeschlossen.

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In einer mittlerweile für Scythe üblich gestalteten Hochglanzverpackung liefert Scythe die neueste Version des beliebten Ninja aus. Ebenso unverändert sieht auch der Lieferumfang aus und so sind ein spezieller Slipstream 120mm Lüfter, die bekannten Montagemodule, eine kurze mehrsprachige Anleitung, zwei Lüfterklammern sowie eine kleine Tüte Wärmeleitpaste wenig überraschend.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • sechs 6mm U-Heatpipes (effektiv zwölf)
  • Gewicht: 705g (ohne Lüfter)
  • 120mm Lüfter mit 1000 U/min (Lautstärke: 20,5dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 152mm x 116mm x 116mm (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und Sockel 478/LGA775 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Mit der Einführung des Scythe Ninja hat sich Scythe vor einigen Jahren in der gesamten Computerwelt einen Namen gemacht und zählt mittlerweile zu den wohl wichtigsten Herstellern von Kühlungsprodukten weltweit. Nach kleineren Veränderungen in der Revision B des Ur-Ninjas sowie einer Jubiläumsversion in Vollkupfer namens Ninja Copper folgt nach nunmehr über drei Jahren der Ninja 2. Da Erfolg bekanntlich verpflichtet, wurden auch die Erwartungen in den Nachfolger entsprechend hoch angesetzt.

Über die Qualität des Japaners muss man gar nicht viele Worte verlieren. Eine hervorragende Verarbeitung gepaart mit erstklassiger Materialqualität und einem nahezu perfekten Finish, das sich insbesondere im perfekt bearbeiteten Kühlerboden widerspiegelt, lassen auch den kleinsten Hauch von Kritik bereits im Keim ersticken.

Große Veränderungen hat Scythe dem neuen Ninja 2 nicht verpasst, so bleibt der Charme der Ninja-Serie auch beim Ninja 2 schadlos erhalten. Sechs 6mm Heatpipes, die in einem quadratischen Lamellenkühlkörper enden, stellen weiterhin die Basis des mittlerweile kompakt anmutenden Tower-Kühlers dar. Auch das Loch in der Mitte der Lamellen blieb erhalten und hat ähnlich wie die Lamellen an sich lediglich eine leichte Formänderung erfahren. Wie seit geraumer Zeit üblich besitzt auch der Ninja 2 wieder einen vernickelten Kupferboden zur Vermeidung von unschönen Verfärbungen auf purem Kupfer.

Während die bereits genannten Änderungen eher kosmetischer Natur sind, gab es auch die ein oder andere Optimierung, um noch mehr Leistung aus dem Kühlerdesign zu holen. Dazu zählen in erster Linie die aufgefächerten Heatpipes, die nun wie beim Ninja mini und Ninja Copper die Abwärme des Prozessors großflächiger auf den Lamellen verteilen. Aber auch die erhöhte Lamellenanzahl mit dem daraus resultierenden geringeren Lamellenabstand trägt ihren Anteil zur Verbesserung der Leistung bei. Scythe selbst spricht von einer Steigerung von bis zu fünf Prozent im Passiv-Betrieb bzw. von bis zu 15 Prozent im Aktiv-Betrieb.

Der mitgelieferte Slipstream Lüfter wurde extra für den Einsatz am Ninja 2 modifiziert und dreht bei 12V nunmehr nur noch mit rund 1000U/min. Entgegen vieler anderer Hersteller zielt man somit eindeutig auf die Silencer und weniger auf die Übertakter ab, wohlwissend dass sich der Ninja 2 aufgrund des großen Lamellenabstandes in diesem Bereich auch deutlich wohler fühlt. Die bekannten Lüfterklammern sind weiterhin für Anfänger etwas schwer zu handhaben, bereiten jedoch mit etwas Erfahrung keine Schwierigkeiten mehr.

Ist es in vielen Branchen üblich, dass ein Nachfolger oftmals etwas mehr als das alte Modell kostet, so sieht es beim Ninja 2 erfreulicherweise etwas anders aus. Mit Preisen von knapp unter 30 Euro ist der Kühler bereits in gängigen Preisvergleichen gelistet und unterbietet somit den Vorgänger sogar geringfügig. Sollte der Ninja 2 wirklich messbare Verbesserungen erzielen, so gehört er aktuell zu den wohl besten Angeboten.

Montage

Scythe setzt auch beim Ninja 2 auf spezielle Montagemodule für die verschiedensten AMD- und Intel-Plattformen, die mit dem Kühler verschraubt werden. Anschließend kann der Kühler ohne Werkzeug in ein vorhandenes Retentionmodul (AMD und Intel Sockel 478) eingehakt oder mittels Push-Pins (Intel LGA775) befestigt werden. Für den normalen Gebrauch sind diese Varianten auch völlig ausreichend, jedoch sollte man beim Transport je nach Handhabung über einen Ausbau des Kühlers nachdenken, um der Gefahr von Schäden entgegenzuwirken.

Zur Montage selbst ist noch zu sagen, dass ein Mainboardausbau insbesondere auf aktuellen Intel-Plattformen (LGA775) wahrscheinlich von Nöten sein wird, da die Push-Pins nur schwer erreichbar sind und bei unserem Testmuster unerwartet schwergängig waren.

Inkompatibilitäten sollten durch die weniger herausstehenden Heatpipes im Vergleich zum Vorgänger signifikant gesunken sein, da dies oftmals den Hauptgrund für Probleme beim Einbau darstellte. Besonders große Kühler oder Bauteile in unmittelbarer Nähe des Prozessorsockels können aber auch heute noch zu Komplikationen führen. Die erfreulich niedrige Höhe von etwa 15cm beschert dem Ninja 2 dagegen einen Bonus gegenüber den meisten anderen erhältlichen Tower-Kühlern im 120mm Format, da einige Gehäuse wie zum Beispiel das kompakte GMC R2-Toast von diesem kleinen Unterschied profitieren.

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Ganz nach dem Motto “TRUE BLACK” liefert Thermalright seine neueste Kreation in einer edlen komplett schwarzen Verpackung aus. Wie üblich liegt auch dem TRUE Black 120 kein Lüfter bei, womit die Qual der Wahl, den richtigen 120mm Lüfter aus dem riesigen Angebot zu finden, ganz dem Anwender selbst überlassen wird. Den überschaubaren Lieferumfang bilden somit das obligatorische Montagematerial, eine übersichtliche Montageanleitung, vier Lüfterklammern sowie vier passende Silikonstreifen zur Lüfterentkopplung und eine große Tube der hauseigenen High-Performance-Wärmeleitpaste Chill Factor 2.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • sechs 6mm U-Heatpipes (effektiv zwölf)
  • Gewicht: 814g (ohne Lüfter)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 161mm x 132mm x 64mm (inkl. Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und LGA775 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Unter Berücksichtigung der immer stärker in den Vordergrund rückenden Optik von PC-Komponenten hat Thermalright den neuen komplett schwarz vernickelten TRUE Black 120 ins Produktsortiment aufgenommen. Die technische Basis stellt dabei immer noch der bereits vor einem Jahr getestete Ultra-120 eXtreme dar, weshalb wir von einer nahezu ähnlichen Leistung ausgehen können.

Nicht nur ähnlich sondern genau gleich gut kann die hervorragende Qualität des Kühlers vollends überzeugen, jedoch hinterlässt die leicht konvexe Bodenplatte immer noch einen leicht faden Beigeschmack in der Redaktion. Eine optimale Montage auf ebenen Heatspreadern ist somit leider nur mit Übung und ausreichender Erfahrung auf Anhieb möglich.

Da der TRUE Black 120 technisch absolut identisch mit dem bereits getesteten Ultra-120 eXtreme ist, gehen wir an dieser Stelle nur kurz auf die technischen Details ein. So verfügt der TRUE Black 120 über sechs 6mm Heatpipes, die leicht versetzt in den Aluminiumlamellen enden. Diese sind zur besseren Luftführung und Vermeidung von Wärmestaus zwischen den Lamellen an den Kanten leicht angewinkelt, stehen jedoch in einem sehr engen Abstand zueinander, weshalb bei schwachen Belüftungsszenarien keine neuen Bestwerte zu erwarten sind.

Anders als der Ultra-120 eXtreme werden dem TRUE Black 120 vier Lüfterklammern beigelegt, womit ein insbesondere für Übertakter interessanter Dual-Betrieb möglich ist. Zur Reduzierung der Vibrationen, die vom Lüfter an den Kühler und somit an das ganze Gehäuse weitergegeben werden, liegen außerdem kleine Silikonstreifen bei, die durchaus effektiv arbeiten. Ebenso effektiv sind die seit Jahren verwendeten Klammern, die es erlauben, einen Lüfter innerhalb von Sekunden sicher zu befestigen.

Mit einem aktuellen Marktpreis von etwa 50 Euro gehört der TRUE Black 120 zu den teuersten Modellen auf dem Markt. Anders als so mancher Konkurrent rechtfertigt man bei Thermalright solch hohen Preis jedoch nicht durch einen großen Lieferumfang, sondern primär durch sehr gute Leistungen und eine hervorragende Material- und Verarbeitungsqualität.

Montage

Auch die Montage sind wir bereits vom Ultra-120 eXtreme gewöhnt, weshalb wir diesbezüglich die bereits getroffenen Worte wiederholen möchten.

“Aufgrund des sehr hohen Gewichts wird der Kühler mit einer mitgelieferten Backplate verschraubt. Dass hierbei das Mainboard bei der Montage ausgebaut werden muss, versteht sich von selbst. Dies stellt allerdings nicht die einzige Schwierigkeit dar, denn um die Schrauben in die Gewinde der Backplate zu bekommen, ist teilweise etwas Kraft von Nöten. Bei der Montage sollte deshalb immer die größtmögliche Vorsicht walten, damit man dabei keine Schäden an der Hardware verursacht. Außerdem sollte man insbesondere bei einem planen Heatspreader nicht mit Wärmeleitpaste sparen, um die Unebenheiten des Kühlerbodens ausgleichen zu können.”

“Der TRUE Black 120 machte auf unserem Mainboard keinerlei Probleme, jedoch können große Kühler oder Bauteile in der Umgebung des Prozessor-Sockels mit den Heatpipes oder den untersten Lamellen des Kühlers in Konflikt geraten. Außerdem dürfte die immense Bauhöhe den Einbau in einigen engeren oder kleineren Gehäusen verhindern.”

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Anders als alle anderen Testprobanden wird der Achilles S1284 in einer Blisterverpackung ausgeliefert, in der dem interessierten Käufer bereits erste Einblicke gewährt werden. Weniger spektakulär ist dagegen der knappe Lieferumfang, der auf das Nötigste begrenzt ist. So wird das benötigte Montagematerial, eine Montageanleitung, eine kleine Tüte Wärmeleitpaste, ein optisch ansprechender 120mm PWM-Lüfter und vier Silikonentkoppler mitgeliefert.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • vier 8mm U-Heatpipes (effektiv acht)
  • Gewicht: 660g (inkl. Lüfter)
  • 120mm Lüfter mit 1500 U/min (Lautstärke: 20,64dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 159mm x 120mm x 60mm (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und LGA775 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Xigmatek konnte mit Kühlern der ersten Heat-Pipe-Direct-Touch (kurz HDT) Technologie bereits beachtliche Erfolge erzielen. Insbesondere der direkte Vorgänger unseres aktuellen Kandidaten konnte dabei durch gute Kühlleistung und einen geringen Preis überzeugen. Auch die hervorragende entkoppelte Lüftermontage ist heute noch ungeschlagen. Aufgrund der positiven Ergebnisse, die auch wir bereits mit einigen Kühlern aus dem Hause Xigmatek gemacht haben, sind die Erwartungen an den Nachfolger Achilles S1284 natürlich nicht gering.

Qualitativ hat man wieder einmal einen kleinen Schritt nach vorn machen können, so wirkt der Achilles S1284 durchweg gut verarbeitet und die Materialien erfreulich hochwertig. Auch der Boden, beim Erstlingswerk HDT-S1283 noch teilweise Anlass zur Kritik, weiß zu gefallen und garantiert einen optimalen Wärmeübergang zwischen Prozessor und Kühler. Unser Testexemplar besaß leider noch keine vernickelten Heatpipes, die das käuflich zu erwerbende Modell ähnlich wie der Red Scorpion S1283 jedoch haben wird.

Die Veränderungen am Achilles S1284 sind weitaus umfangreicher ausgefallen, als es der kleine Sprung in der Modellbezeichnung erahnen lässt. Neben der vierten 8mm Heatpipe spendierte Xigmatek dem neuen Topmodell ein komplett neues Lamellendesign und einen leichten Versatz in den Heatpipes. Ziel des Ganzen war dabei ganz klar die Optimierung des Wärmetransports vom Prozessor über die Lamellen an die Umgebungsluft. Freude von semipassiver Kühlung werden mit dem Achilles aber wohl wieder nicht glücklich werden, jedoch versprechen ein zumindest moderater Lamellenabstand und ausreichende Kühlfläche für gute Leistungen bei schwacher aktiver Belüftung – ein Szenario, in dem der Vorgänger noch Schwächen aufwies.

Dem Achilles legt Xigmatek den bekannten LED-Lüfter in schwarz-oranger Optik, den wir bereits beim Red Scorpion S1283 untersuchen konnten, bei. Im Gegensatz zu vielen anderen mitgelieferten Lüftern gibt es diesen sogar einzeln für einen sehr niedrigen Preis zu kaufen. Leichte Serienschwankungen sind jedoch leider nicht auszuschließen, so waren wir mit dem Lüfter weniger zufrieden als noch beim Red Scorpion.

Preislich ist der Achilles in etwas höhere Gefilde gestiegen und liegt nun mit rund 35 Euro im gemäßigten Mittelfeld der Hochleistungs-Kühler. Wir sind gespannt, ob sich der Aufpreis zum Vorgänger auch in unseren Messergebnissen widerspiegelt.

Montage

Xigmatek nutzt die vorhandenen Standardbefestigungen sowohl für AMD- als auch für Intel-Systeme. Bei AMD muss lediglich eine 1-Nasen-Klammer in das serienmäßige Retentionmodul eingehakt werden. Eine Drehung ist hier allerdings nicht möglich, so dass der Kühler auf den meisten erhältlichen Platinen vertikal in Richtung Netzteil ausgerichtet sein würde.

Anwender mit Intel-Untersatz greifen dagegen zu den teilweise sehr unbeliebten Push-Pins, die jedoch im Falle des Achilles leichtgängig betätigt werden konnten. Da zur Befestigung ausreichend Platz zur Verfügung steht, sollte der Einbau also auch ohne Mainboardausbau gelingen.

Auch der Xigmatek Achilles S1284 kann Probleme in kleineren Gehäusen hervorrufen, zeigt sich durch die Verwendung der Standardbefestigungsmethoden sowie einem geringen Platzbedarfs rund um den Prozessorsockels insgesamt aber erfreulich kompatibilitätsfreudig. Lediglich die ziemlich tief sitzende unterste Lamelle könnte mit großen Kühlern zusammenstoßen und somit den Einbau verhindern.

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Eher zurückhaltend präsentiert sich der neueste Spross aus dem Hause ZEROtherm der Kundschaft. Es scheint, als würde man weg vom verspielten Design der ersten Kühler kommen möchte, und nun weitere Zielgruppen erreichen möchte. Der Lieferumfang kann mit einem 120mm PWM-Lüfter, einer großen Tube Wärmeleitpaste, zwei Lüfterklammern sowie einer Montageanleitung und -zubehör für Intels aktuelle Plattform LGA775 als nahezu komplett gelten. Ärgerlich ist dagegen das fehlende Montagemodul für AMD-Plattformen, welches zusätzlich erworben werden muss.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • vier 6mm U-Heatpipes (effektiv acht)
  • Gewicht: 670g (ohne Lüfter)
  • 120mm Lüfter mit 1100 bis 1800 U/min (Lautstärke: 19,5 – 31,4dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 156mm x 126mm x 61mm (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: LGA775 ohne Einschränkungen (Sockel 754/939/940/AM2(+) als Zubehör)

Der Kühler im Detail

Der neue ZEROtherm FZ120 orientiert sich sehr stark am bereits seit einiger Zeit erhältlichen Nirvana NV120, der allerdings noch über einen integrierten Lüfter und das, für ZEROtherm bekannte, Schmetterlingsdesign verfügte. Die fehlende Vernickelung, die weniger aufwändige Lamellenform und ein konventioneller Lüfter sollen dem neuen Kühler nun aber zu mehr Leistung und Ernsthaftigkeit verhelfen.

Trotz Imagewechsel bleibt bei der Qualität jedoch alles beim Alten. Zum Glück möchte man an diesem Punkt meinen, da sowohl Materialien als auch die Verarbeitung absolut erstklassig sind. Insbesondere die auf Hochglanz polierten Aluminiumlamellen und der absolut plane Kupferboden zeugen von der hervorragenden Qualität des FZ120.

Der Grundaufbau lässt die Verwandschaft zum NV120 noch deutlich erkennen. Die Anzahl und Ausrichtung der 6mm Heatpipes sind genauso wie die komplette Bodenstruktur identisch, lediglich die Lamellenform und die fehlende Vernickelung unterscheiden den FZ120 vom Vorgänger. Beibehalten wurde ebenfalls die spezielle Bienenwabenstruktur der Lamellen, die für einen optimalen Wärmeaustausch sorgen und Wärmestaus entgegen wirken soll. Bei geringen Drehzahlen oder gar semipassiven Betrieb sollte der FZ120 aufgrund seines sehr geringen Lamellenabstandes jedoch mit einem gewissen Einbruch in der Kühlleistung zu kämpfen haben.

Leider hat ZEROtherm bei der Beilage eines drehzahlreduzierten Modells im Vergleich zum NV120 zu wenig Mut gezeigt und stattet den neuen FZ120 mit einem immer noch zu lauten 120mm PWM-Modell aus. Hier empfiehlt es sich etwa fünf Euro mehr für die “Nanoxia Edition” auszugeben und dafür einen hochwertigeren und vor Allem deutlich leiseren Lüfter der Marke Nanoxia zu erhalten. Dieser konnte bereits in unserem Kurztest seine Qualitäten unter Beweis stellen.

Die weniger aufwändige Konstruktion sowie ein abgespeckter Lieferumfang drücken den Preis des FZ120 erfreulich nach unten. So ist der Kühler in der Standardausstattung bereits für knapp über 30 Euro erhältlich. Besitzer eines AMD-Systems schauen da jedoch in die Röhre, da das benötigte Montagemodul noch zusätzlich erworben werden muss.

Montage

Kommen wir nun zur eigentlich Paradedisziplin des ZEROtherm FZ120. Selten wartet ein Kühler mit einer solch leichtgängigen und zugleich sicheren Montage auf. Für die Montage muss lediglich das entsprechende Montagemodul an den Kühler geschraubt werden und nun entweder einfach im vorhandenen Retentionmodul eingehakt (AMD) oder mit der mitgelieferten Backplate verschraubt werden (Intel). Das Festschrauben geschieht dabei ohne großen Kraftaufwand und ohne im Endeffekt auf einen hohen Anpressdruck verzichten zu müssen. Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit den Kühler auf allen unterstützten Plattformen um jeweils 90° zu drehen.

Wie alle Tower-Kühler im 120mm-Format eignet sich der FZ120 aufgrund seiner Bauhöhe nicht für den Einsatz in kleinen oder schmalen Gehäusen. Dafür begnügt sich der Kühler jedoch mit wenig Platz rund um den Prozessorsockel, auch wenn hier nicht alle Risiken ausgeschlossen werden können. Bei extrem großen Bauteilen besteht auch beim ZEROtherm Kühler die Gefahr einer Kollision und einer damit verbundenen Inkompatibilität.

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Testsystem

  • Intel Core 2 Duo E6700
  • Abit AW9D-MAX (Intel i975X) modifiziert mit Enzotech Chipsatzkühlern
  • 2x 1024MB G.Skill DDR-II 800 CL4
  • Thermaltake Eureka (abgeklebte Seitenwand)
  • Scythe S-FLEX SFF21E variabel gesteuert
  • Enermax Liberty 400W mit Scythe S-Flex SFF21E variabel gesteuert
  • XFX GeForce 8400GS low profil
  • Seagate ST3160812AS @ Bitumenbox by NoNoise

Aufgrund der gemachten Erfahrungen wurde das aktuelle Testsystem Anfang 2008 überarbeitet und verbessert. Dabei wurde das sehr hitzige Mainboard gegen ein leichter zu kühlendes Abit AW9D-MAX getauscht, bei welchem die Heatpipekonstruktion aus Kompatibilitätsgründen entfernt wurde. Während die Kühlkörper auf den Spannungswandlern auf ihren Positionen blieben, sitzen auf der North- und Southbridge nun Vollkupferkühler aus dem Hause Enzotech, die trotz ihrer geringen Größe immer noch ausreichende Kraftreserven bieten. Bis auf einen Grafikkartenwechsel blieb das System ansonsten unangetastet und basiert weiterhin auf dem Thermaltake Eureka und dem Enermax Liberty 400W Netzteil. Als Gehäuselüfter wurden zwei Scythe S-Flex SFF21E verbaut (im Heck und im Netzteil), die je nach Testsituation variabel über das Aquaero gesteuert werden. Dabei sind die Drehzahlen der beiden Lüfter bei jedem Test immer konstant, um ein Höchstmaß an Vergleichbarkeit zu erreichen.

Um auch auf konstruktionsbedingte Vor- und Nachteile (Verhalten im Luftstrom, Stellung der Heatpipes) der einzelnen Kühler eingehen zu können, testen wir praxisnah im geschlossenen Gehäuse. Zwar sind die erzielten Messwerte nicht mit anderen Systemen vergleichbar, da allein der Prozessor an sich durch Fertigungsschwankungen und unterschiedlich geformte Heatspreader die Ergebnisse verfälschen kann, jedoch können die von uns erarbeiteten Kühlercharts auf viele ähnliche Systeme übertragen werden.

Die Entlüftung erfolgte während der gesamten Testreihen ausschließlich über die Lüfter im Netzteil und im Heck des Gehäuses. Das löchrige Seitenteil wurde außerdem komplett abgedichtet. Je nach Testsituation konnte somit allein durch die Steuerung der beiden ausblasenden Lüfter ein relativ geordneter und unterschiedlich starker Luftstrom erzeugt werden. Den einzigen Lufteinlass stellte dabei eine Öffnung in der Front des Gehäuses dar.

Zwar zeichnet sich seit einiger Zeit ab, dass die Prozessorhersteller verstärkt darauf achten, stromsparende Produkte auf den Markt zu bringen, jedoch erzielen einzelne Topmodelle immer noch enorme Verlustleistungen, weshalb wir unser Testsetup nach oben hin enorm erweitert haben. Mit 115W Abwärme im Performancemodus werden es unsere Testprobanden also in Zukunft zu Tun bekommen. Gleichzeitig werden die Kühler im Silent- und UltraSilent-Betrieb mit 85W konfrontiert, was aufgrund der stark verringerten Luftbewegung im Gehäuse und am Kühlerkörper selbst, nicht minderschwere Ansprüche stellt. Zu guter Letzt haben wir den semipassiven Betrieb (lediglich die Lüfter im Gehäuse und Netzteil drehen noch) erweitert und testen nun sowohl bei 55W als auch bei 65W mit unterschiedlich starker Entlüftung.

Testablauf

Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. Nach ausführlichen Belastungstest hat sich Prime95 wieder einmal als am stärksten auslastendes Programm herausgestellt. Aufgrund der großen L2-Cache-Größe setzen wir nun den Test “small FFT’s” ein, der nochmal ein wenig mehr Verlustleistung erzeugt. Auch die in allen Tests verwendete Arctic Ceramique Wärmeleitpaste stellt ein wichtiges Kriterium für die Vergleichbarkeit der Tests untereinander dar.

  • zweistündige Aufwärmphase durch 3DMark06 Loop + DualPrime
  • jeweils 30min Aufheizen mittels DualPrime “small FFT’s”
  • Aufzeichnen der CPU-Temperatur durch CPUTempWatch 1.0.4 und Everest Ultimate Edition
  • Aufzeichnen der Systemtemperaturen durch AquaSuite für Aquaero
  • zehnminütige Abkühlphase
  • Wiederholung der letzten vier genannten Punkte

Für eine optimale Messung der Raum- und Gehäusetemperatur haben wir zwei geeichte Temperatursensoren an das verbaute AquaComputer Aquaero angeschlossen. Die Sensoren wurden dabei an möglichst zugfreien Positionen angebracht, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Die Gehäusetemperatur wurden deshalb am 5,25″ Schacht und die Raumtemperatur an der Front des Gehäuses gemessen.

        [Testeinstellungen]
 
        [Referenzlüfter]
 
  • “Performance”: 115Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 3333MHz @ 1,58V
    CPU-Lüfter: deutlich hörbar
    Gehäuselüfter: 800U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Silent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: kaum hörbar
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Ultrasilent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: nahezu unhörbar
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 1″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 2″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 650U/min

  • “Fanless 3″: 65Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,3V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • 140mm – Sharkoon 140mm System-Fan M
  • “Performance”: 1000U/min
    “Silent”: 666U/min
    “Ultrasilent”:400U/min
     

  • 120mm – Scythe S-Flex SFF21E
  • “Performance”: 1200U/min
    “Silent”: 800U/min
    “Ultrasilent”:480U/min
     

  • 100mm – Scythe Kaze Jyu Silent
  • “Performance”: 1400U/min
    “Silent”: 925U/min
    “Ultrasilent”:560U/min
     

  • 92mm – Nanoxia FX09 2200
  • “Performance”: 1600U/min
    “Silent”: 1075U/min
    “Ultrasilent”:640U/min
     

  • 80mm – Nanoxia FX08 2200
  • “Performance”: 2000U/min
    “Silent”: 1333U/min
    “Ultrasilent”:800U/min
     


In der linken Spalte sind unsere neuen Testeinstellungen aufgelistet. Dabei haben wir verschiedene Lüfterkonfigurationen bei vier verschiedenen Prozessoreinstellungen getestet und können durch die erhöhte Wärmeverlustleistung bei den neuen Testbedingungen die getesteten Produkte besser voneinander abgrenzen.

Die rechte Spalte zeigt dagegen unsere verwendeten Referenzlüfter in den jeweiligen Größen inklusive der entsprechenden Drehzahlen für die einzelnen Testsituationen. Wir haben dabei besonders großen Wert auf eine annährend gleiche Lautstärke der Lüfter in den jeweiligen Einstellungen gelegt.

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Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Die Messwerte sind dabei in Aktiv- und Passivbetrieb unterteilt. In den jeweiligen Tabellen findet außerdem noch eine weitere Unterteilung in die einzelnen Testsettings statt.

  • Kühlleistung Aktivbetrieb (85W und 115W Verlustleistung)
ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
115W
Performance
Gigabyte G-Power Pro II
120mm Standardlüfter – 1700 U/min (12V)
44,0K
70°C (26,0°C/27,9°C)
115W
Performance
ZEROtherm FZ120
120mm Standardlüfter – 1700 U/min (12V)
46,4K
70°C (23,6°C/26,0°C)
115W
Performance
Xigmatek Achilles S1284
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
46,8K
71°C (24,2°C/26,9°C)
115W
Performance
Gigabyte G-Power Pro II
120mm Standardlüfter – 1180 U/min (7,9V)
47,4K
74°C (26,6°C/28,5°C)
115W
Performance
Xigmatek Achilles S1284
120mm Standardlüfter – 1700 U/min (12V)
47,4K
71°C (23,6°C/26,2°C)
115W
Performance
Thermalright TRUE BLACK 120
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
47,7K
72°C (24,3°C/27,9°C)
115W
Performance
ZEROtherm FZ120
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
47,8K
72°C (24,2°C/26,9°C)
115W
Performance
ZEROtherm FZ120
120mm Standardlüfter - 1210 U/min (9V)
49,2K
73°C (23,8°C/26,0°C)
115W
Performance
Cooler Master V8
120mm Standardlüfter – 1970 U/min (12V)
49,4K
74°C (24,6°C/26,5°C)
115W
Performance
Scythe Ninja 2
120mm Standardlüfter - 980 U/min (12V)
50,1K
75°C (24,9°C/27,3°C)
115W
Performance
Xigmatek Achilles S1284
120mm Standardlüfter - 1180 U/min (9,1V)
50,4K
74°C (23,6°C/27,7°C)
115W
Performance
Noctua NH-C12P (vertikal/blasend)
120mm Standardlüfter – 1320 U/min (12V)
51,1K
76°C (24,9°C/28,9°C)
115W
Performance
Noctua NH-C12P (vertikal/blasend)
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
51,1K
76°C (24,9°C/29,2°C)
115W
Performance
Scythe Ninja 2
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
51,1K
76°C (24,9°C/26,9°C)
115W
Performance
Noctua NH-C12P (horizontal/blasend)
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
52,1K
77°C (24,9°C/31,3°C)
115W
Performance
Cooler Master V8
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
53,1K
78°C (24,9°C/27,0°C)
115W
Performance
Noctua NH-C12P (vertikal/saugend)
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
53,1K
78°C (24,9°C/31,7°C)
115W
Performance
Cooler Master V8
120mm Standardlüfter – 1210 U/min (7,2V)
55,5K
80°C (24,5°C/29,1°C)
85W
Silent
Thermalright TRUE BLACK 120
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
38,8K
63°C (24,2°C/28,8°C)
85W
Silent
Xigmatek Achilles S1284
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
38,8K
63°C (24,2°C/28,5°C)
85W
Silent
Gigabyte G-Power Pro II
120mm Standardlüfter - 790 U/min (5,3V)
39,2K
65°C (25,8°C/29,6°C)
85W
Silent
ZEROtherm FZ120
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
39,7K
64°C (24,3°C/29,1°C)
85W
Silent
Scythe Ninja 2
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
39,9K
65°C (25,1°C/29,2°C)
85W
Silent
Noctua NH-C12P (vertikal/blasend)
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
41,1K
66°C (24,9°C/27,5°C)
85W
Silent
Noctua NH-C12P (horizontal/blasend)
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
41,1K
66°C (24,9°C/30,0°C)
85W
Silent
Noctua NH-C12P (vertikal/saugend)
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
42,1K
67°C (24,9°C/31,3°C)
85W
Silent
Cooler Master V8
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
43,1K
68°C (24,9°C/30,0°C)
85W
UltraSilent
Scythe Ninja 2
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
48,9K
74°C (25,1°C/32,2°C)
85W
UltraSilent
Xigmatek Achilles S1284
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
49,8K
74°C (24,2°C/31,9°C)
85W
UltraSilent
ZEROtherm FZ120
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
51,7K
76°C (24,3°C/31,5°C)
85W
UltraSilent
Gigabyte G-Power Pro II
Scythe S-Flex SFF21E - 490 U/min (3,5V)
52,1K
77°C (24,9°C/31,1°C)
85W
UltraSilent
Noctua NH-C12P (vertikal/blasend)
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
52,1K
77°C (24,9°C/30,9°C)
85W
UltraSilent
Noctua NH-C12P (horizontal/blasend)
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
52,1K
77°C (24,9°C/32,6°C)
85W
UltraSilent
Thermalright TRUE BLACK 120
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
52,8K
77°C (24,2°C/31,5°C)
85W
UltraSilent
Noctua NH-C12P (vertikal/saugend)
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
53,9K
79°C (25,1°C/31,5°C)
85W
UltraSilent
Cooler Master V8
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
58,1K
83°C (24,9°C/32,6°C)
  • Kühlleistung Passivbetrieb (55W und 65W Verlustleistung)
ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
55W
Fanless 1
Scythe Ninja 2
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
38,8K
63°C (24,2°C/30,2°C)
55W
Fanless 1
Cooler Master V8
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
46,3K
71°C (24,7°C/30,0°C)
55W
Fanless 2
Scythe Ninja 2
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
32,8K
57°C (24,2°C/28,5°C)
55W
Fanless 2
Cooler Master V8
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
40,5K
65°C (24,5°C/29,1°C)
55W
Fanless 2
Xigmatek Achilles S1284
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
45,8K
70°C (24,2°C/27,7°C)
55W
Fanless 2
Thermalright TRUE BLACK 120
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
46,8K
71°C (24,2°C/29,4°C)
55W
Fanless 2
Gigabyte G-Power Pro II
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
49,8K
76°C (26,2°C/30,5°C)
55W
Fanless 2
ZEROtherm FZ120
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
50,5K
75°C (24,5°C/28,8°C)
65W
Fanless 3
Scythe Ninja 2
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
49,5K
74°C (24,5°C/31,3°C)
65W
Fanless 3
Cooler Master V8
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
58,5K
83°C (24,5°C/30,7°C)
  • Kühlleistung Sockelumgebung (85W Verlustleistung – Silentsetup)
Kühlerdelta T
CPU / Raum
delta T
PWM(oben)/Raum
delta T
PWM(links)/Raum
Cooler Master V8
43,1K
49,1K
31,1K
Gigabyte G-Power Pro II
39,2K
47,2K
29,2K
Noctua NH-C12P (vertikal/blasend)
41,1K
45,1K
31,1K
Noctua NH-C12P (vertikal/saugend)
42,1K
46,1K
30,1K
Noctua NH-C12P (horizontal/blasend)
41,1K
43,1K
33,1K
Scythe Ninja 2
39,9K
45,9K
30,9K
Thermalright TRUE BLACK 120
38,8K
45,8K
30,8K
Xigmatek Achilles S1284
38,8K
42,8K
32,8K
ZEROtherm FZ120
39,7K
47,7K
30,7K

Im Performance-Betrieb können gleich mehrere der Testprobanden vollends überzeugen und erzielen in Verbindung mit den teilweise sehr schnell drehenden Serienlüftern neue absolute Bestwerte. Hervorzuheben ist hier insbesondere der Gigabyte G-Power II Pro, dessen Konzept auch bei höheren Drehzahlen noch immens zulegen kann. Etwas enttäuschend hingegen sind die schwachen Ergebnisse des Cooler Master V8, der nominell über den schnellsten Lüfter verfügt.

War das Feld in Performance-Betrieb noch etwas auseinandergezogen, so ist es im Silent-Betrieb merklich gestaucht und lediglich der Top-Flow-Kühler NH-C12P und der enttäuschende V8 liegen mit leichtem Abstand auf den hinteren Plätzen. Bei weiterer Reduzierung der Belüftung zieht sich das Feld aber wieder auseinander und der Scythe Ninja 2 und der Xigmatek Achilles S1284 zeigen sich von ihrer besten Seite. Insbesondere der Achilles S1284 verfügt somit über eine gleichbleibend erstklassige Performance bei aktiver Belüftung. Aber auch der Rest des Testfeldes bricht nicht dramatisch ein – lässt man den V8 einmal außen vor.

Ohne Lüfter gibt es dann aber wirklich nur einen Kühler, der überzeugen kann. Erwartungsgemäß nimmt diese Stellung der Scythe Ninja 2 ein, der somit in die Fußstapfen seines Vorgängers tritt. Erstaunlicherweise sieht es hier für den V8 einigermaßen in Ordnung aus, der sich recht deutlich vor die restliche Konkurrenz schieben kann. Trotzdem stellen die Werte aber keinesfalls umwerfende Leistung dar, dafür ist der Rückstand auf den Ninja 2 einfach viel zu groß.

Die Bauteilkühlung ist bei allen Kandidaten mehr oder weniger ausreichend und ist teilweise auch stark von der Ausrichtung des Kühlers abhängig, wie man an den Ergebnissen des Noctua NH-C12P sehen kann. Leicht hervorheben können sich lediglich der G-Power II Pro und der Achilles S1284, die jeweils einen Bestwert für sich verbuchen können. In der Summe liegen aber alle Kühler auf einem ähnlichen Niveau.

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Anschließend folgen nun unsere Kühlercharts für den semipassiven Betrieb unter drei verschiedenen Testbedingungen.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 1)

Scythe Orochi (vertikal) 34.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 36.2 
Scythe Orochi (horizontal) 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.2 
Scythe Ninja Cu 37.5 
Scythe Ninja 2 38.8 
Cooler Master Hyper Z600 38.9 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 40.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 43.1 
Scythe Mugen 2 43.5 
Noctua NH-U12P 43.8 
Prolimatech Megahalems 45.0 
Scythe Mugen 45.2 
Cooler Master V8 46.3 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS10X Extreme 55.7 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 500U/min)

Überzeugen kann hier nur der neue Scythe Ninja 2, der sich trotz geringerem Lamellenabstand im Vergleich zum Vorgänger vor diesen setzen kann und nun gleichauf mit dem Cooler Master Hyper Z600 nah an der Spitze liegt. Von den anderen getesteten Kühlern schafft es lediglich der Cooler Master V8 für einen stabilen Betrieb zu sorgen und kann sich knapp hinter bekannten Größen wie den Scythe Mugen oder Noctua NH-U12P setzen.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 2)

Scythe Orochi (vertikal) 28.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 31.2 
Scythe Ninja Cu 31.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 32.5 
Scythe Ninja 2 32.8 
Cooler Master Hyper Z600 32.9 
Scythe Mugen 2 33.5 
Scythe Orochi (horizontal) 34.2 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 34.9 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 35.1 
Noctua NH-U12P 35.6 
Prolimatech Megahalems 35.9 
Scythe Mugen 36.1 
Cooler Master V8 40.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 45.2 
Zalman CNPS10X Extreme 45.7 
Sunbeam Core-Contact Freezer 45.7 
Xigmatek Achilles S1284 45.8 
Thermalright TRUE BLACK 120 46.8 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 49.2 
Gigabyte G-Power Pro II 49.8 
ZEROtherm FZ120 50.5 
Zalman CNPS9900 LED 55.9 
Xigmatek Nepartak S983 60.8 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 650U/min)

Bei verstärkter Belüftung sieht das Bild ähnlich aus, lediglich der Ninja 2 weiß zu überzeugen und bestätigt die Leistung aus dem vorangegangen Test. Der V8 bricht leider unerwartet etwas ein und verliert den Kontakt zum Scythe Mugen. Ansonsten schaffen es zwar alle der getesteten Kühler, den Prozessor unter diesen Bedingungen ausreichend zu kühlen, jedoch sind diese Kandidaten für einen lüfterlosen Dauereinsatz nicht zu empfehlen.

CPU-Kühler Charts 65W (Fanless 3)

Scythe Orochi (vertikal) 44.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 47.5 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Cooler Master Hyper Z600 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Scythe Ninja 2 49.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 51.5 
Prolimatech Megahalems 53.9 
Scythe Mugen 2 54.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 55.1 
Cooler Master V8 58.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Noctua NH-U12P nicht bestanden
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 nicht bestanden
Scythe Mugen nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Zalman CNPS10X Extreme nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,3V - ca. 65W WVL - Casefan @ 500U/min)

Auch unter den schwierigsten Bedingungen im Fanless-Betrieb zeigt sich das bereits bekannte Bild. Der Scythe Ninja 2 kann sich von seinem Vorgänger absetzen, liegt gleich auf mit dem Hyper Z600, muss sich jedoch abermals dem limitierten Ninja Cu geschlagen geben, der vom Vollkupferdesign, den ebenfalls aufgefächerten Heatpipes und dem größeren Lamellenabstand Kapital schlägt.

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Werfen wir nun einen Blick auf den ersten Teil unserer Kühlercharts für den aktivbelüfteten Betrieb.

CPU-Kühler Charts 85W (Silent)

Prolimatech Megahalems 34.1 
Scythe Mugen 2 35.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 35.6 
Zalman CNPS9900 LED * 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.1 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 37.5 
Noctua NH-U12P 37.5 
Thermalright TRUE BLACK 120 38.8 
Xigmatek Achilles S1284 38.8 
Zalman CNPS10X Extreme 38.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 39.2 
ZEROtherm FZ120 39.7 
Scythe Ninja 2 39.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 40.5 
Noctua NH-C12P (vertikal) 41.1 
Scythe Mugen 41.2 
Scythe Ninja Cu 41.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 41.5 
Cooler Master Hyper Z600 41.8 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 41.8 
Scythe Orochi (horizontal) 42.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 42.6 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 42.9 
Cooler Master V8 43.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 43.3 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 43.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 43.8 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 43.8 
Scythe Katana 3 (92mm) 44.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 45.2 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 45.2 
Noctua NH-U9B (92mm) 45.2 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 45.3 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 45.9 
Asus Triton 81 (92mm) 46.1 
Scythe Orochi (vertikal) 46.2 
Gelid Silent Spirit (92mm) 46.5 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 47.5 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 650U/min)

Bis auf den im Vorfeld mit hohen Erwartungen gestarteten Cooler Master V8, spielen alle getesteten Kühler vorn mit und liegen nahezu gleichauf knapp hinter dem Platzhirsch Thermalright IFX-14 und dem Noctua NH-U12P. Der einzige Top-Flow-Kühler im Testfeld – der Noctua NH-C12P – weiß ebenfalls zu überzeugen und liegt in etwa im Bereich des starken Xigmatek HDT-D1284. Nahezu katastrophal erscheint dagegen die Leistung des V8, der sogar noch hinter den Hyper Z600 und somit auf das Niveau des EKL Alpenföhn Groß Clock’ner fällt. Allen anderen Kühlern können wir aber eine klare Empfehlung für den Einsatz im Silent-Betrieb aussprechen.

CPU-Kühler Charts 85W (Ultrasilent)

Prolimatech Megahalems 44.2 
Scythe Mugen 2 44.8 
Noctua NH-U12P 45.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Zalman CNPS9900 LED * 46.9 
Scythe Mugen 47.1 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 47.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.1 
Scythe Ninja 2 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 49.5 
Xigmatek Achilles S1284 49.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 50.5 
Cooler Master Hyper Z600 50.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 51.5 
ZEROtherm FZ120 51.7 
Noctua NH-C12P (vertikal) 52.1 
Gigabyte G-Power Pro II * 52.1 
Thermalright TRUE BLACK 120 52.8 
Zalman CNPS10X Extreme 52.8 
Scythe Orochi (vertikal) 53.2 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 53.2 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 53.4 
Sunbeam Core-Contact Freezer 53.6 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 56.9 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 57.2 
Asus Triton 81 (92mm) 57.9 
Cooler Master V8 58.1 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 58.3 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 59.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 60.2 
Scythe Katana 3 (92mm) 60.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 61.8 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 62.5 
Gelid Silent Spirit (92mm) nicht bestanden
Xigmatek Cobra D984 (92mm) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 500U/min)

Im UltraSilent-Betrieb trennt sich abermals die Spreu vom Weizen und insbesondere geringe Lamellenabstände führen hier zu herben Einbrüchen. So kommt es auch nicht von ungefähr, dass sich der Ninja 2 als der beste der heute getesteten Kühler in dieser Disziplin herausstellt. Wie im Passiv-Betrieb muss er aber auch hier den Ninja Cu vorbeiziehen lassen, der unter diesen Bedingungen das bessere Gesamtpaket besitzt. Knapp hinter dem starken Ninja, demonstriert der neue Xigmatek Achilles S1284 seine Leistungsfähigkeit und empfiehlt sich also in jeder Lebenslage durchgehend für den aktiv belüfteten Betrieb.

Der FZ120, der G-Power II Pro, der NH-C12P sowie der TRUE BLACK 120 versinken dagegen in dieser Disziplin im Mittelfeld und müssen anderen Kühlern den Vortritt lassen. Wieder einmal enttäuschend ist das Abschneiden des V8, der bei derart geringer Belüftung ohne Chance ans Ende des Feldes gespült wurde.

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Zu guter Letzt folgen nun die Kühlercharts bei extrem hoher Verlustleistung im “Performance”-Modus.

CPU-Kühler Charts 115W (Performance)

Prolimatech Megahalems 43.1 
Scythe Mugen 2 45.7 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 46.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.6 
Xigmatek Achilles S1284 46.8 
Zalman CNPS10X Extreme 46.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 47.4 
Thermalright TRUE BLACK 120 47.7 
ZEROtherm FZ120 47.8 
Zalman CNPS9900 LED * 47.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.2 
Noctua NH-U12P 49.5 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 49.8 
Noctua NH-C12P (vertikal) 51.1 
Scythe Ninja 2 51.1 
Scythe Ninja Cu 51.5 
Cooler Master Hyper Z600 51.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 51.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 52.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Cooler Master V8 53.5 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 53.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 53.9 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 54.2 
Scythe Mugen 54.2 
Scythe Orochi (horizontal) 54.2 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 54.2 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 54.5 
Scythe Katana 3 (92mm) 54.8 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 55.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 56.1 
Noctua NH-U9B (92mm) 56.2 
Asus Triton 81 (92mm) 56.2 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 56.5 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 56.7 
Gelid Silent Spirit (92mm) 59.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B nicht bestanden
Scythe Orochi (vertikal) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,58V - ca. 115W WVL - Casefan @ 800U/min)

Bei hoher Verlustleistung und recht starker Belüftung zeigen gleich vier der getesteten Kühler absolute Spitzenwerte. Der Achilles S1284 schafft es sogar gleich auf mit dem IFX-14 an die Spitze der Kühlercharts zu stürmen. Knapp dahinter folgen der G-Power II Pro, der TRUE BLACK 120 und der FZ120 und schlagen sogar den Noctua NH-U12P deutlich. Im Performance-Bereich haben wir also vier absolut lohnenswerte Alternativen zum bisherigen Platzhirsch, dem Thermalright IFX-14.

Mit etwas Abstand folgen der NH-C12P und der Ninja 2 im vorderen Mittelfeld, die sich wie in den Disziplinen zuvor auch hier keine Blöße geben. Wieder einmal der schwächste Kühler des Vergleichs ist dagegen der Cooler Master V8, der zumindest in dieser Kategorie den Scythe Mugen leicht hinter sich lassen kann, aber trotzdem weit hinter seinen Erwartungen zurückbleibt.

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Kommen wir nun zur Geräuschentwicklung, die für Viele immer wichtiger wird und gar nicht gering genug sein kann. Die Geräuschentwicklung der Lüfter ist auf jedem der Kühlkörper in etwa gleich und deshalb bewerten wir direkt die Lüfter in Sachen Laufruhe und Geräuschentwicklung. Zur Optimierung der Lautstärke sollten Lüfter allerdings generell noch entkoppelt werden.

Cooler Master V8 (120mm)
CM A12025-20RB-4DP-F1
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 2006 U/min
sehr laut
horizontal: starkes Luftrauschen
vertikal: starkes Luftrauschen
9V – 1533 U/min
deutlich hörbar
horizontal: starkes Luftrauschen
vertikal: starkes Luftrauschen
7V – 1120 U/min
hörbar
horizontal: Summen und Rattern
vertikal: Summen und Rattern
5V – 583 U/min
sehr leise
horizontal: minimales Summen und Rattern
vertikal: minimales Summen und Rattern

Der beigelegte 120mm Lüfter des Cooler Master V8 ist nominell das stärkste Modell im heutigen Roundup. Mit 2000 U/min bei 12V ist er dabei auch sehr laut und unangenehm. In Sachen Nebengeräuschen hält sich der Lüfter allerdings erfreulicherweise etwas zurück und fällt nur durch leichtes Summen und Rattern negativ auf. Durch das hervorragend große Drehzahlband kann der Geräuschpegel bei 5V anliegender Spannung fast auf 0 zurückgefahren werden, weshalb der Lüfter zumindest teilweise als silenttauglich bezeichnet werden kann.

Gigabyte G-Power II Pro (120mm)
Everflow T121225SM
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 1607 U/min
laut
horizontal: starkes Luftrauschen
vertikal: starkes Luftrauschen
9V – 1308 U/min
deutlich hörbar
horizontal: Luftrauschen und Zischeln
vertikal: Luftrauschen und Zischeln
7V – 1046 U/min
hörbar
horizontal: deutliches Rasseln
vertikal: deutliches Rasseln
5V – 737 U/min
leise
horizontal: Rattern und Knurren
vertikal: Rattern und Knurren
3V – 409 U/min
sehr leise
horizontal: Rattern
vertikal: Rattern

Mit knapp über 1600 U/min dreht der Lüfter des Gigabyte G-Power II Pro recht deutlich über der Werksangabe. Aufgrund der guten Skalierbarkeit und der Möglichkeit den Lüfter auch bei 3V und 400 U/min zu betreiben, möchte man aber meinen, dass sich dieses Modell hervorragend für den Einsatz in Silent-Systemen eignen dürfte. Leider dämpfen jedoch zahlreiche Nebengeräusche diesen Eindruck, was insbesondere aufgrund des nicht einfach zu wechselnden Lüfters etwas enttäuschend ist.

Noctua NH-C12P (120mm)
Noctua NF-P12
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 1311 U/min
laut
horizontal: Luftrauschen
vertikal: Luftrauschen
9V – 1056 U/min
deutlich hörbar
horizontal: keine
vertikal: keine
7V – 795 U/min
leicht hörbar
horizontal: brummig
vertikal: brummig
5V – 567 U/min
nahezu unhörbar
horizontal: brummig
vertikal: brummig
3V – 310 U/min
unhörbar
horizontal: keine
vertikal: keine

Der Noctua NF-P12 kann durch gute Skalierbarkeit und einen nahezu nebengeräuschfreien Lauf glänzen. Lediglich ein leichtes Brummen in den unteren Drehzahlbereichen drückt den ansonsten durchweg positiven Eindruck leicht nach unten. Insgesamt betrachtet, erhält der Käufer des NH-C12P jedoch einen erstklassigen 120mm Lüfter, der zu den besten und leisesten Lüftern auf dem Markt zählt.

Scythe Ninja 2 (120mm)
Scythe SY1225SL12LM
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 1030 U/min
hörbar
horizontal: Summen und Luftrauschen
vertikal: Summen und Luftrauschen
9V – 891 U/min
leicht hörbar
horizontal: leichtes Summen und Klackern
vertikal: leichtes Summen und Klackern
7V – 744 U/min
leise
horizontal: minimales Klackern
vertikal: minimales Klackern
5V – 583 U/min
nahezu unhörbar
horizontal: minimales Rattern
vertikal: minimales Rattern
3V – n.a.
praktisch unhörbar
horizontal: minimales Rattern
vertikal: minimales Rattern

Der speziell für den Einsatz auf dem Ninja 2 drehzahlreduzierte Slipstream-Lüfter überzeugt zwar durch eine nie unangenehm werdende Geräuschkulisse, hat aber mit diversen kleineren Nebengeräuschen zu kämpfen, welche wir von den bisher getesteten Lüftern aus der Slipstream-Serie nicht kannten. Aufgrund von einigen Forenberichten scheinen die günstigen Slipstreams jedoch durchaus das ein oder andere Problem mit der Serienstreuung zu haben. Da die Nebengeräusche jedoch aus kürzester Entfernung in der Grundlautstärke untergehen, ist ein nahezu unhörbarer Betrieb bei entsprechender Drehzahlreduzierung durchaus möglich.

Xigmatek Achilles S1284 (120mm)
Xigmatek PLA12025S12L-4
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 1515 U/min
laut
horizontal: deutliches Luftrauschen
vertikal: deutliches Luftrauschen
9V – 1157 U/min
deutlich hörbar
horizontal: Rattern
vertikal: Rattern
7V – 896 U/min
leicht hörbar
horizontal: leichtes Schleifen und Rattern
vertikal: leichtes Schleifen und Rattern
5V – 577 U/min
sehr leise
horizontal: sehr leichtes Schleifen
vertikal: sehr leichtes Schleifen

Das optisch ansprechende 120mm Modell von Xigmatek hat offensichtlich mit ähnlichen Serienschwankungen zu kämpfen, wie Scythe bei den Slipstream-Lüftern. So kann der Lüfter nicht so sehr überzeugend, wie noch im Testbericht über den Red Scorpion S1283. Minimales bis leichtes Schleifen und Rattern trüben leider den ansonsten sehr sauberen Lauf des Lüfters. Die recht starken Vibrationen werden dagegen wunderbar von der serienmäßig entkoppelten Montage vollends aufgenommen und führen weder zu unangenehmen Brumm- noch zu Dröhngeräuschen.

ZEROtherm FZ120 (120mm)
Silent SFA1225MU-12P
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 1842 U/min
sehr laut
horizontal: Rattern, Jaulen
vertikal: Rattern, Jaulen
9V – 1236 U/min
laut
horizontal: Summen, lautes Luftrauschen
vertikal: Summen, lautes Luftrauschen
7V – 555 U/min
sehr leise
horizontal: leichtes Rattern
vertikal: leichtes Rattern
5V – 414 U/min
sehr leise
horizontal: leichtes Rattern
vertikal: minimales Rattern

Mit Drehzahlen von knapp 2000 U/min bewegt sich der beigelegte Lüfter des ZEROtherm FZ120 in ähnlichen Gefilden wie das Modell des Cooler Master V8. Recht prägnantes Rattern im unteren Drehzahlbereich sowie starkes Luftrauschen in den höheren Drehzahlen verhindern leider den Einsatz in einem Silent-System, zumal ein beträchtlicher Drehzahlknick bei etwa 8V eine sinnvolle Regelung zu verhindern vermag. Die ebenfalls lieferbare „Nanoxia Edition“ des FZ120 sollte aufgrund des hochwertigeren Lüfters eher für den Silent-Einsatz zu gebrauchen sein.

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award3_cpu061.jpg

Als eindeutige Sieger aus diesem Vergleich gehen der Scythe Ninja 2 und der Xigmatek Achilles S1284 hervor. Dabei sprechen für beide Kühler die sehr ausgeglichene Kühleistung im Aktiv-Betrieb, die gute bis sehr gute Verarbeitungsqualität, das auf Wunsch sehr leise Betriebsgeräusch und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber es gibt auch noch leichte Unterschiede, die sicherlich den Ausschlag für den einen oder den anderen Kühler geben können. So überzeugt der Ninja 2 auch mit einer hervorragenden Kühlleistung im Passiv-Betrieb und einem etwas geringeren Preis. Auf der anderen Seite hebt sich der Achilles S1284 hauptsächlich durch seine enorme Kühlleistung im Performance-Bereich und die einfache Montage vom Ninja 2 ab. Aus diesen Gründen vergeben wir beiden Kühlern unseren Silenthardware Gold-Award.

award1_cpu061.jpg

Auch wenn die anderen getesteten Kühler ohne einen unserer begehrten Awards auskommen müssen, können diese je nach Einsatzort oder persönlichem Anspruch ebenfalls eine Empfehlung wert sein.

Werden erstklassige Leistungen bei stärkerer Belüftung und hohen Verlustleistungen benötigt, so empfehlen sich der Gigabyte G-Power II Pro, der Thermalright TRUE Black 120 und der ZEROtherm FZ120 gleichermaßen. Für den G-Power II Pro sprechen außerdem die gute Qualität und das umfangreiche Zubehörpaket, jedoch muss man bei der Geräuschkulisse, der Kühlleistung bei sehr geringer Belüftung und dem Preis Abstriche machen. Ähnlich sieht es auch für den TRUE Black 120 aus, der zusätzlich durch die hochwertige Verarbeitung und die sehr sichere Montage glänzen kann. Leider muss man auch hier Schwächen bei der Kühlleistung im UltraSilent- und Passivbetrieb und dem Preis-Leistungs-Verhältnis hinnehmen. Freunde eines fairen Preis-Leistungs-Verhältnis, bei gleichzeitig guter Qualität und einer zugleich sicheren und sehr einfachen Montage kommen dagegen beim ZEROtherm FZ120 auf ihre Kosten, sofern man den zu lauten Lüfter und die eher schwache Leistung bei geringen Drehzahlen in Kauf nehmen kann.

award2_cpu061.jpg

Auch wenn die Kühlleistung des Noctua NH-C12P gegenüber den übermächtig erscheinenden Tower-Kühlern weniger überzeugen kann, so kann sich die Leistungsfähigkeit im Vergleich zu anderen TopFlow-Kühlern durchaus sehen lassen. Insgesamt betrachtet bewegt sich der NH-C12P nämlich auf einem nahezu identischen Niveau wie unsere aktuelle Referenz unter den Top-Flow-Kühlern. Außerdem sprechen auch der umfangreiche Lieferumfang, der leise Lüfter, die hervorragende Qualität und die sehr stabile Montage für den Noctua. Wer keinen der großen Tower-Kühler einbauen will oder kann, bekommt mit dem NH-C12P eine hervorragende Alternative und darf bedenkenlos zugreifen, weshalb wir uns auch für die Vergabe unseres Silent-Awards entschieden haben.

Sehr enttäuschend war hingegen das Abschneiden des Cooler Master V8. Trotz immensen Materialaufwands lagen die Testergebnisse weit hinter unseren Erwartungen zurück. Da noch einige andere Testberichte ähnliche Ergebnisse zeigen und der Kühler während des Testbetriebs gleichmäßig heiß wurde, können wir einen Defekt wohl ausgeschließen. Auch mehrere Installationen veränderten nichts am Ergebnis. So sprechen leider nur die stabile Montage und die hervorragende Qualität für den V8.

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