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Cooler Master HAF 932

Äußerlichkeiten

Ein im positiven Sinne grobes Gehäuse kommt nach dem Ablegen des schützenden Gewands zum Vorschein. Der raue Kunststoff harmoniert dabei optisch und haptisch sehr gut mit der rauen Lackierung.

Die Front erinnert mit ihrer Kantigkeit an einen Stealthbomber. Man kann hierbei schon an den winzig wirkenden Frontanschlüssen sehen, wie breit der Tower ist. Die Frontanschlüsse sind gut erreichbar im oberen Teil der Front untergebracht und es fehlt hier auch an keiner Anschlussmöglichkeit. In diesem Panel sind auch die beiden blauen Power- und Festplatten-LEDs untergebracht.

Alle Laufwerksschächte sind mit Meshgitter-Blenden versehen. Im unteren Drittel befinden sich ebenfalls eine Öffnung für Frischluft. Hinter dieser Öffnung ist ein 230mm-LED-Lüfter verbaut.

Das Heck überrascht in zweierlei Hinsicht: Die Slotblenden bestehen aus schwarzen Mesh und die Schlauchdurchführungen für etweitige Wasserkühlungen sind in die Netzteilblende für den nicht benutzten Netzteilschacht integriert. So kann der Schlauch an verschiedenen Stellen hinausgeführt werden. Durch die enorme Breite des Gehäuses kann hier nicht nur ein 120mm-Lüfter installiert werden, sondern sogar ein 140mm-Lüfter.

Die linke Gehäuseseite wartet neben dem sich nur durch die unterschiedliche Lackierung absetzenden HAF-Schriftzug mit verschiedenen Eigenarten auf. Im oberen Bereich ermöglicht sie mit Hilfe einer ein wenig abgedunkelten Plexiglasscheibe Einblick in das Gehäuse. Direkt darunter befindet sich der Lufteinlass für den oder die seitlichen Gehäuselüfter. Der vorinstallierte 230mm-Lüfter nimmt hier schon einen großen Teil dieser Öffnung ein. Unter dem HAF-Schriftzug sind noch zusätzliche Ausbuchtungen, die auch noch Luft ziehen können.

Auf der anderen Gehäuseseite sieht man außer den ebenfalls vorhandenen Ausbuchtungen im Frontbereich nicht viel.

An der vorderen Kante des Deckels befinden sich der große Power- und der kleinere Resetschalter. Direkt dahinter befindet sich eine Art Ablagefach, das mit einer gummierten Matte bedeckt ist. Bei einem so hohen Gehäuse eine praktische Idee, hier eine Ablage zu integrieren. Man kann die Matte aber auch leicht abnehmen und so kommt ein Loch zu Vorschein, das offensichtlich als Einfüllstutzen für das Wasser einer Wasserkühlung gedacht ist. Doch hier können sicher auch noch andere sinnvolle Dinge durchgeführt werden. Ein Stromstecker für die Festplatte wäre z.B. sehr passend zum eSata-Port.

Direkt dahinter besteht der Deckel fast ausschließlich aus Meshgitter, unter dem ein weiterer 230mm-Lüfter sitzt, der das Gehäuse entlüftet.

Die Gehäusefüße sind wiedereinmal optisch hochwertig wirkende Hifi-Füße mit integriertem Moosgummi. Dies sieht nicht nur schön aus, es entkoppelt das Gehäuse auch bis zu einem gewissen Grad. Der Clou ist aber, dass man diese Füße durch vier mitgelieferte Rollen ersetzen kann, wobei zwei davon mit einer Bremse ausgestattet sind. Bei einem so schweren und großen Gehäuse ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Im hinteren Bereich des Bodens befinden sich zwei Öffnungen für 120mm-Lüfter.

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