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Cooler Master HAF 932

Einleitung

Titel

Schon bei den Anfängen von Silenthardware und dessen Forum war klar, dass die Lautstärke des Gesamtsystems größtenteils von verschiedenen Faktoren eines Lüfters abhängt. Die einfachste Formel um hier ans Ziel zu kommen waren große Lüfter, die langsam drehten. Doch damals waren große, leise Lüfter eher selten.

Das Cooler Master HAF 932 stellt nicht nur viel Platz für große Lüfter zur Verfügung, sondern liefert auch sehr große 230mm-Lüfter mit. Ob das Konzept der übergroßen Lüfter in Sachen Lautstärke aufgeht, wollen wir mit diesem Test klären.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei  Caseking für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Cooler Master HAF 932 bedanken. Das Gehäuse ist ab sofort bei  Caseking für 129,90€ erhältlich.

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Der Karton des HAF wird in hochwertiger Hochglanzoptik ausgeliefert. Auf ihm können wir schon die Daten des Gehäuses ablesen. Auffallend ist schon jetzt die Breite des Kartons. So Breit war bis jetzt noch kein Karton eines Testkandidaten.

Technische Daten

  • Typ: Miditower
  • Mainboard: ATX, µATX, E-ATX
  • Laufwerke: 6x 5,25″ (extern), 1x 3,5″ (extern in 5,25-Schacht), 5x 3,5″ (intern)
  • Material: Stahlblech, Kunststoff, Mesh
  • Lüfteröffnungen: 1x 230mm oder 3x 120mm (Deckel), 1x 230mm oder 1x 120mm (Front), 1x 230mm oder 4x 120mm (Seite), 1x 140 oder 1x 120mm (Heck), 2x 120mm (Boden)
  • 7 Steckplätze für Erweiterungskarten
  • Frontanschlüsse: 4x USB 2.0, 1x Firewire, 1x eSATA, Audio
  • Abmessungen: 545 x 230 x 575 mm (HxBxT)
  • Gewicht: 13,2 kg

Der Lieferumfang ist für ein Gehäuse dieser Preisklasse herausragend. Vier Lüfter und reichlich Befestigungsmaterial mit einer großzügig bebilderten Anlietung hinterlassen einen sehr positiven Eindruck.

Lieferumfang

  • 3x 230mm-Lüfter (A23030-10CB-3DN-L1), 1x 140mm-Lüfter (A12025-10CB-3BN-F1)
  • 4x Lüfteradapter (3-Pin auf Netzteilstecker)
  • sehr reichlich Befestgungsmaterial
  • zweisprachige (englisch, chinesisch), bebilderte Bedienungsanleitung
  • 4x Rolle
  • 3,5″-Blende
  • 8-Pin-ATX-Kabelverlängerung (Prozessor)
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Ein im positiven Sinne grobes Gehäuse kommt nach dem Ablegen des schützenden Gewands zum Vorschein. Der raue Kunststoff harmoniert dabei optisch und haptisch sehr gut mit der rauen Lackierung.

Die Front erinnert mit ihrer Kantigkeit an einen Stealthbomber. Man kann hierbei schon an den winzig wirkenden Frontanschlüssen sehen, wie breit der Tower ist. Die Frontanschlüsse sind gut erreichbar im oberen Teil der Front untergebracht und es fehlt hier auch an keiner Anschlussmöglichkeit. In diesem Panel sind auch die beiden blauen Power- und Festplatten-LEDs untergebracht.

Alle Laufwerksschächte sind mit Meshgitter-Blenden versehen. Im unteren Drittel befinden sich ebenfalls eine Öffnung für Frischluft. Hinter dieser Öffnung ist ein 230mm-LED-Lüfter verbaut.

Das Heck überrascht in zweierlei Hinsicht: Die Slotblenden bestehen aus schwarzen Mesh und die Schlauchdurchführungen für etweitige Wasserkühlungen sind in die Netzteilblende für den nicht benutzten Netzteilschacht integriert. So kann der Schlauch an verschiedenen Stellen hinausgeführt werden. Durch die enorme Breite des Gehäuses kann hier nicht nur ein 120mm-Lüfter installiert werden, sondern sogar ein 140mm-Lüfter.

Die linke Gehäuseseite wartet neben dem sich nur durch die unterschiedliche Lackierung absetzenden HAF-Schriftzug mit verschiedenen Eigenarten auf. Im oberen Bereich ermöglicht sie mit Hilfe einer ein wenig abgedunkelten Plexiglasscheibe Einblick in das Gehäuse. Direkt darunter befindet sich der Lufteinlass für den oder die seitlichen Gehäuselüfter. Der vorinstallierte 230mm-Lüfter nimmt hier schon einen großen Teil dieser Öffnung ein. Unter dem HAF-Schriftzug sind noch zusätzliche Ausbuchtungen, die auch noch Luft ziehen können.

Auf der anderen Gehäuseseite sieht man außer den ebenfalls vorhandenen Ausbuchtungen im Frontbereich nicht viel.

An der vorderen Kante des Deckels befinden sich der große Power- und der kleinere Resetschalter. Direkt dahinter befindet sich eine Art Ablagefach, das mit einer gummierten Matte bedeckt ist. Bei einem so hohen Gehäuse eine praktische Idee, hier eine Ablage zu integrieren. Man kann die Matte aber auch leicht abnehmen und so kommt ein Loch zu Vorschein, das offensichtlich als Einfüllstutzen für das Wasser einer Wasserkühlung gedacht ist. Doch hier können sicher auch noch andere sinnvolle Dinge durchgeführt werden. Ein Stromstecker für die Festplatte wäre z.B. sehr passend zum eSata-Port.

Direkt dahinter besteht der Deckel fast ausschließlich aus Meshgitter, unter dem ein weiterer 230mm-Lüfter sitzt, der das Gehäuse entlüftet.

Die Gehäusefüße sind wiedereinmal optisch hochwertig wirkende Hifi-Füße mit integriertem Moosgummi. Dies sieht nicht nur schön aus, es entkoppelt das Gehäuse auch bis zu einem gewissen Grad. Der Clou ist aber, dass man diese Füße durch vier mitgelieferte Rollen ersetzen kann, wobei zwei davon mit einer Bremse ausgestattet sind. Bei einem so schweren und großen Gehäuse ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Im hinteren Bereich des Bodens befinden sich zwei Öffnungen für 120mm-Lüfter.

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Durch entfernen von jeweils zwei Thumbscrews können die Gehäusewände leicht entfernt werden.

Zum Vorschein kommt, wie es nach dem ziemlich löchrigen Äußeren zu erwarten war, ein genauso offener Innenraum. Der Mainboardträger besitzt neben mehreren praktischen Kabeldurchführungen auch ein Loch auf Höhe der CPU. Dieses soll einen Wechsel des CPU-Kühlers ermöglichen, ohne dass das Mainboard selbst ausgebaut werden muss.

Am Rand des Trägers befinden sich etliche gestanzte Schlaufen, die ein sicheres und aufgeräumtes Verlegen der Kabel mit Kabelbindern ermöglichen.

Der Festplattenkäfig sitzt so, dass sie direkt im Luftstrom liegen und von dem 230mm-Frontlüfter angepustet werden. Im Heck sind jeweils ein 140- und ein 230mm-Lüfter montiert. Über zu wenig Möglichkeiten einen Lüfter zu montieren, darf sich hier mit Sicherheit nicht beschwert werden.

Alle Kanten sind gefalzt, scharfe Kanten somit nahezu ausgeschlossen.

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Durch eine mitgelieferte Pappschablone wird die Vormontage der erforderlichen Mainboardabstandhalter vereinfacht. Danach kann das Board dank des großzügigen Platzangebots selbst ohne ausziehbaren Mainboardträger problemlos montiert werden.

Um aber den CPU-Kühler wirklich erst nach dem Einbau des Mainboards einbauen zu können, kann nicht jedes Board verwendet werden. Der Sockel darf nicht zu weit nach vorne oder unten reichen. Bei unserem Testboard ist die Kühlermontage durch eben genannte Hindernisse leider nicht möglich. Doch dieses Loch kann u.U. nicht nur bei der Montage des CPU-Kühlers helfen, eine Öffnung in Sockelnähe kann auch für bessere Kühlung der CPU-Unterseite und somit der Senkung der Kerntemperatur dienen.

Der Einbau der optischen Laufwerke geht schnell und einfach von der Hand. Zunächst muss die Laufwerksblende entfernt, danach eine weitere von außen unsichtbare Blende rausgebrochen und das Laufwerk eingeschoben werden. Anschließend muss nur der seitliche Knopf am Laufwerksschacht des entsprechenden Laufwerks gedrück werden, um das Laufwerk zu sichern. Eine wirklich gute und stabile Lösung. Nur eine Sache hinterlässt einen unschönen Eindruck: An den Seiten der Frontblende kann man die grauen und unschönen Seiten des Laufwerks sehen.

Die Festplatten werden ähnlich leicht eingebaut. Die Festplattenschienen müssen nur entriegelt und rausgenommen werden. Anschließend muss die Festplatte in die Schiene gefriemelt werden und wieder in den Tower eingeschoben werden. Die Festplatte wird hierbei mit flexiblen Gummiringen entkoppelten Metallnippeln gehalten.

Beim Einbau des Netzteils muss sich zunächst entschieden werden, an welcher Position das Netzteil sitzen soll. An beiden Positionen kann der Einbau ohne Platzprobleme stattfinden. Im unteren Bereich kann die Auflage für längere Netzteile ausgezogen werden. Darunter können zusätzlich zwei 120mm-Lüfter eingebaut werden.

Da das Gehäuse mit Hintergedanken an den Betrieb mit einer Wasserkühlung konstruiert wurde, kann ein Radiator ohne große Umbauaktionen im Deckel montiert werden. Dazu muss nur der 230mm-Lüfter im Deckel entfernt werden. Anschließend sind Montagelöcher für bis zu drei 120mm-Lüfter vorhanden, wobei der vordere teilweise abgedeckt wird. Dementsprechend kann dort ein Radiator der Größe 120×360mm problemlos montiert werden. Eine Netzteilmontage ist danach aber im oberen Bereich nicht mehr möglich.

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Um die Gehäusetests zumindest in einem Punkt untereinander vergleichbarer zu machen, haben wir uns entschieden, jedes Gehäuse mit einer vergleichbaren Konfiguration zu bestücken und Temperaturwerte zu ermitteln.

Testsytem

  • Prozessor:
    AMD Athlon 64 3700+ (SanDiego: 2200MHz, 1024KB Cache, 89W TDP)
  • Prozessorkühler:
    Scythe Ninja (passiv)
    oder
    Arctic Cooling Silencer Ultra 64 (mit Papst 8412NGML)
  • Mainboard:
    MSI K8NGM2-FID (µATX, nVidia Chipsatz (430/6150), passiv)
  • Arbeitsspeicher:
    A-DATA Vitesta DDR500 2×512MB (2.5-4-4-7 1T)
  • Grafikkarte:
    Gigabyte GeForce 7600GT (256MB GDDR3, 45W TDP)
  • Grafikkartenkühler:
    beQuiet Polar Freezer (passiv)
  • Festplatte:
    Samsung Spinpoint SP1213C (120GB, 7200U/min)
  • Optisches Laufwerk:
    Toshiba DVD-RW (DL) SD-R5472
  • Netzteil:
    Enermax EG365AX (350W, Umbau auf 120mm-Lüfter, Veränderung der Kabel)
    oder
    Jou Jye SGP-350AUBA (350W, Wechsel des Lüfters, Veränderung der Kabel)
  • Netzteillüfter:
    120mm YateLoon (D12SL-12, 750U/min bei 5V)
  • Gehäuselüfter:
    120mm Scythe Slip Stream (SY1225SL12M, 700U/min bei 5V)
    oder
    80mm Papst (8412NGML, 1000/min bei 5V)

Der Testaufbau ist in jedem System gleich. Es werden ausschließlich zwei Lüfter mit einer festen Spannung von 5V betrieben. Keine weiteren (einblasenden) Lüfter werden verwendet. Jede Hardwarekomponente ist mit ausreichend dimensionierten Passivkühlkörpern versehen.

Je nach Größe des Gehäuses werden zwei verschiedene Netzteil verwendet. Diese unterscheiden sich aber nur in den inneren Werten, denn sie sind beide mit identischen YateLoon-Lüftern ausgestattet. Wie eingangs erwähnt, arbeiten diese mit einer Betriebsspannung von 5V. Sie unterscheiden sich nur in der Kabellänge, damit für jeden Gehäusetyp die gleichen Bedingungen bezüglich des Luftstroms gelten.

Als ausblasender Gehäuselüfter werden, je nach vorhandenen Möglichkeiten des Gehäuses, ein 80mm- oder 120mm-Lüfter verwendet. Als 120mm-Lüfter kommt der Scythe Slip Stream, als 80mm-Lüfter ein Papst zum Einsatz.

Der Testablauf sieht die parallele Belastung des Systems mit Prime2004 (Prozessor) und rthdribl (Grafikkarte) vor. Dies geschieht so lange, bis keine der gemessenen Temperaturen mehr steigen. Diese Temperaturen gelten als Last-Temperaturen. Eine halbe Stunde nach dem Belastungstest werden die Idle-Temperaturen ermittelt.

Temperatursensoren

  • Prozessor:
    Core via RMClock
  • Grafikkarte:
    via GPU-Z
  • Festplatte:
    via S.M.A.R.T. (SpeedFan)
  • Netzteil:
    Abluft via Senfu

Nach diesem Standardtests werden noch, je nach Belüftungsmöglichkeiten des Gehäuses, andere interessante Testszenarien durchgespielt und eventuell mitgelieferte Lüfter und Entkopplungsmöglichkeiten für Festplatten subjektiv beurteilt.

Danksagung

Besonderen Dank wollen wir an dieser Stelle Scythe aussprechen, die uns für unser Testsystem den Scythe Ninja Plus (Rev. B) zur Verfügung stellen.

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Das Cooler Master belegt bei unserem Standardtest leider das hintere Feld, was vor Allem an der höheren Prozessortemperatur liegt.

Gehäusecharts: Volllast

GehäuseCPUGrafikHDDNTRaum
Lancool K136K41K11K10K22°C
Lian Li PC-P60 Armorsuit36K48K13K20K22°C
SilverStone Temjin TJ1038K54K8K12K25°C
Nexus Voltinia39K48K12K17K25°C
Cooler Master HAF 93246K55K18K12K21°C
GMC R-3 Corona62K62K22K13K23°C

Da das Netzteil im unteren Schacht verbaut wurde, entlüftete es sich nur selbst. So kommen natürlich niedrigen Netzteiltemperaturen zustande. Daraus ergeben sich aber zwangsläufig auch höhere Prozessortemperaturen.

Da die ausblasenden Lüfter in dem luftigen Gehäuse von überall Frischluft ziehen können, steht die Luft bei den Festplatten relativ still. Deshalb ergibt sich auch die hohe Festplattentemperatur.

Gehäusecharts: Leerlauf

GehäuseCPUGrafikHDDNTRaum
Lancool K15K24K11K9K22°C
Lian Li PC-P60 Armorsuit4K24K13K16K22°C
SilverStone Temjin TJ104K28K10K12K25°C
Nexus Voltinia6K24K12K13K25°C
Cooler Master HAF 9328K37K15K9K25°C
GMC R-3 Corona15K30K22K11K23°C

Im Idle kühlt das Gehäuse, vorallem der Prozessor, nicht so schnell aus, wie seine vergleichskandidaten. Dies liegt wieder an seinem offenen Aufbau und die damit verbundene eher ungerichtete Luftführung.

Temperaturbewertungen

Lancool K1 147 
Silverstone Temjin TJ10 166 
Nexus Voltinia 171 
Lian Li PC-P60 Armorsuit 174 
Cooler Master HAF 932 200 
GMC R-3 Corona 237 
Summe der Δ-T-Werte (Vollast/Leerlauf) aller Komponenten - weniger ist besser

Damit ordnet sich das Cooler Master HAF 932 im Mittelfeld unserer Charts ein.

Zusätzliche Testergebnisse

GehäuseCPUGrafikHDDNTRaum
Einblasender Lüfter (Last)45K51K10K10K21°C
Einblasender Lüfter (Idle)6K27K10K7K21°C
Deckel- & Hecklüfter (Last)42K52K15K10K24°C
Deckel- & Hecklüfter (Idle)4K28K15K7K24°C

In den zusätzlichen Tests bestätigen sich die vorherigen Vermutungen: Kühlenswerte Komponenten müssen in diesem Gehäuse zwangsbe- bzw -entlüftet werden. Mit eingeschaltetem einblasenden Lüfter verbessert sich die Festplattentemperatur signifikant.

Beim zweiten Versuchsaufbau kühlt besonders die CPU in der Abkühlphase extrem schnell runter.

Lüfter

Die mitgelieferten Lüfter hinterlassen einen positiven Eindruck. Besonders die 230er Lüfter überzeugen durch extreme Laufruhe und keinerlei Nebengeräusche bei 5V Eingangsspannung (360U/min) und laufen auch hier unproblematisch an. Bei 12V (640U/min) erzeugen sie neben den Windgeräuschen ein wahrnehmbares Motorgeräusch, sind aber immernoch leise. Selbst bei sehr niedriger Drehzahl erzeugen sie einen spürbaren Luftzug.

Der 140mm-Lüfter läuft leider nicht nebengeräuschfrei und erzeugt ein hörbares Lagerschleifen. Auch er läuft bei 5V (550U/min) ohne Probleme an, ist aber dabei nicht so leise wie seine gröeren Brüder. Bei 12V (950U/min) ist das Schleifen leider mehr als deutlich.

Alle Lüfter sind standardmäßig mit einem dreipoligen Molexstecker versehen und besitzen einen Adapter, der den Anschluss an einen normalen Netzteilstecker ermöglicht.

Festplattenentkopplung

Die Entkapplungswirkung der Festplattenschienen ist vorhanden, wenn auch nicht perfekt. Die Lauf- und Zugriffsgeräusche werden hörbar gefämpft, wobei noch ein Restgeräusch weitergeleitet wird. Sie ist als Version einer Entkopplung, die direkt in den Tower eingebaut ist, lobenswert, aber mit Sicherheit noch verbesserungswürdig.

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Fazit

Das Fazit muss zunächst mit einer Erklärung aufwarten. Ein so offenes Gehäuse kann in unserem Vergleichstestszenario unmöglich gewinnen. Es hat einfach nicht die Zielgruppe des stromsparenden 1-bis-2-Lüfter-Systems. Dafür kann es sich in den zusätzlichen Tests mehr als beweisen. Die mitgelieferten Lüfter wissen, natürlich runtergeregelt, zu überzeugen und machen ihren Job leise.

Ein Goldaward kann man so auf einer auf leise Computer ausgerichtete Seite zwar nicht erringen, das immernoch leise Kühlen eines leistungsstärkeren Systems und die mitgelieferten Lüfter nebst Festplattenentkopplung verhelfen aber zu einem Silent-Award. Und den hat dieses Gehäuse wirklich verdient.

Positiv

  • Verarbeitungsqualität (Vorraussetzung: Man steht auf den rauhen Charme)
  • Anzahl und Qualität der mitgelieferten Lüfter
  • Entkopplung der Festplatten
  • Anzahl der Frontanschlüsse
  • Für Wasserkühlungen oder leise Hochleistungssysteme optimierte Kühlung
  • Möglichkeit der Montage mitgelieferter Rollen
  • Ablagefach auf Gehäuseoberseite
  • Gehäusefüße mit Entkopplungswirkung
  • Variablität der Lüftermontage

Negativ

  • Festplattenentkopplung kann besser sein
  • Sichtbarkeit des Standardgraus der Laufwerke
  • Hohes Gewicht
  • Ungeeignet für leise Stromsparsysteme

Diskussionsthread in unserem Forum
Herstellerwebseite

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