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Scythe Mugen 2

Einleitung

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Während Scythe für den semipassiven und den passiven Betrieb mit den Kühlern Orochi und Ninja 2 zwei exzellente Kühler im Sortiment hat, fehlt im Performance Sektor seit einiger Zeit ein Spitzenprodukt. Aus diesem Grund war es auch an der Zeit, dass der erfolgreiche Mugen (früher Infinity) einen Nachfolger bekommt. Eine optimierte Fertigung, ein neues Kühlkörperdesign sowie eine bisher ungewohnte Heatpipeanordnung sollen dabei für einen deutlichen Leistungszuwachs sorgen, den es in unserem heutigen Testbericht unter Beweis zu stellen gilt.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Scythe für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Der Scythe Mugen 2 ist ab sofort bei PC-Cooling erhältlich.

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Der stabile Hochglanzkarton ziert bereits seit langem alle Scythe Kühler, weshalb auch der Mugen 2 in einem solchen ausgeliefert wird. Im Inneren ist dann jedoch nicht nur der Kühler selbst neu, sondern auch der beigelegte Slipstream PWM-Lüfter und die neuen verschraubbaren Montagemodule. Außerdem liegen dem Mugen 2 noch eine kleine Tüte Wärmeleitpaste, zwei Lüfterklammern und eine bebilderte Montageanleitung bei.

Technische Daten

  • Hybrid-Heatpipe-Tower-Kühler
  • fünf 6mm U-Heatpipes (effektiv zehn)
  • Gewicht: 870g (inkl. Lüfter)
  • 120mm PWM-Lüfter mit 1300 U/min (Lautstärke: 26,5dBA)
  • Gesamtmaße(H/B/T): 158mm x 130mm x 100mm (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Sockel 754/939/940/AM2(+) und Sockel 478 sowie LGA775/1366 ohne Einschränkungen

Der Kühler im Detail

Lange ist es her, dass Scythe den Kühlermarkt auch im Performance-Sektor zu dominieren wusste. Anders als im passiven bzw. semipassiven Bereich gab es seit dem Erscheinen des Infinity (später umbenannt in Mugen) keine Neuvorstellung für den gerade unter Enthusiasten ausschlaggebenden Performance-Bereich. Mit dem Mugen 2 erblickt nun nach langem Warten endlich der Nachfolger des einstiegen Champions das Licht der Welt und soll die Leistungskrone wieder nach Japan holen.

Scythe spendiert dem Mugen 2 hochwertigste Materialien und lässt ihn unter höchsten Qualitätsstandards produzieren, wodurch die exzellente Verarbeitung zu erklären ist. Besonders der gewohnt spiegelglatte und vernickelte Kupferboden gehört zu den hervorzuhebenden Qualitätsmerkmalen des Japaners.

Anders als bei der Ninja-Reihe wurde dem Nachfolger des erfolgreichen Scythe Mugen ein deutlich abgeändertes Design verpasst, weshalb nur noch die fünf 6mm Heatpipes an den Vorgänger erinnern. Diese sind jedoch wie bei Sandwich-Kühlern üblich breit über den belüfteten Lamellenkühlkörper verstreut, um eine optimale Wärmeabfuhr möglichst aller Heatpipes zu erzielen und Hotspots zu reduzieren. Zusätzlich verfügt der Mugen 2 über eine neuartige Lamellenstruktur namens M.A.P.S. (Multiple Airflow Pass-through Structure), die trotz extrem geringem Lamellenabstand auch bei leichter Belüftung für eine gute Wärmeabfuhr sorgen soll. Für die nötige Stabilität des Mugen 2 sorgen im oberen und unteren Bereich des Kühlers zwei durch kleine Querstreben verbundene Lamellen. Außerdem fehlen weder der für fast alle Scythe-Kühler übliche kleine Alumium-Strangkühler über der Bodenplatte noch die charakteristischen Heatpipe-Kappen beim Mugen 2.

Die Möglichkeit den mitgelieferten 120mm Lüfter an alle vier Seiten des Kühlers zu montieren, hat der Mugen 2 ebenso vom Vorgänger übernommen wie die relativ einfache Klammermontage, die jedoch sämtliche Vibrationen des Lüfters an das gesamte System weitergibt. Wirklich effektiv arbeitet ein 120mm Lüfter jedoch nur an der Längsseite des Kühlers, da an der kürzeren Seite Luft am Kühler vorbeigeblasen wird und die Lamellenstruktur M.A.P.S. nicht zum Tragen kommt.

Die Preisgestaltung orientiert sich bisher stark am Vorgänger zu dessen Markteinführung. Mit knapp 40 Euro gehört der ordentlich ausgestattete Mugen 2 also zu den günstigeren High-End-Kühlern. Die direkten Konkurrenten aus dem Hause Noctua und Thermalright können gut und gerne zehn Euro mehr kosten.

Montage

Da es in der Vergangenheit des Öfteren Kritik an der Montage einiger Kühler aus dem Hause Scythe gab, was sich jedoch hauptsächlich auf die zumeist unbeliebten, weil nicht immer einfach zu montierenden, Pushpins konzentrierte, setzt der Hersteller nun auf ein neuartiges Schraubsystem. Außerdem waren die starke Durchbiegung des Mainboards als auch die schwierige Zugänglichkeit bei größeren Kühlern Kritikpunkte der breiten Käuferschicht für die sonst übliche Pushpin-Montage.

Beim neuen Schraubsystem kommt eine universale Metallbackplate zum Einsatz, die mit einem am Kühler befestigten Montagemodul verschraubt wird. Ein Mainboardausbau ist deshalb für die Montage des Kühlers unumgänglich und ohne Übung ist der komplette Montageablauf keineswegs ein Kinderspiel, da das Verschrauben von der Rückseite des Mainboards hier und da ein wenig Fingerspitzengefühl verlangt. Nach erfolgter Montage kann die Lösung allerdings vollends überzeugen. Absolut stabil und sicher lässt sich damit sicherlich auch jeder zukünftige Kühlergigant sorgenfrei installieren.

In Sachen Kompatibilität sollte der Mugen 2 nicht mehr Probleme machen als andere gängige Tower-Kühler im 120mm-Format. Große Bauteile in unmittelbarer Sockelnähe müssen demnach im Auge behalten werden. Ebenso ist ein ausreichend großes Gehäuse von Nöten um den immer noch fast 16cm hohen Mugen 2 montieren zu können.

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Testsystem

  • Intel Core 2 Duo E6700
  • Abit AW9D-MAX (Intel i975X) modifiziert mit Enzotech Chipsatzkühlern
  • 2x 1024MB G.Skill DDR-II 800 CL4
  • Thermaltake Eureka (abgeklebte Seitenwand)
  • Scythe S-FLEX SFF21E variabel gesteuert
  • Enermax Liberty 400W mit Scythe S-Flex SFF21E variabel gesteuert
  • XFX GeForce 8400GS low profil
  • Seagate ST3160812AS @ Bitumenbox by NoNoise

Aufgrund der gemachten Erfahrungen wurde das aktuelle Testsystem Anfang 2008 überarbeitet und verbessert. Dabei wurde das sehr hitzige Mainboard gegen ein leichter zu kühlendes Abit AW9D-MAX getauscht, bei welchem die Heatpipekonstruktion aus Kompatibilitätsgründen entfernt wurde. Während die Kühlkörper auf den Spannungswandlern auf ihren Positionen blieben, sitzen auf der North- und Southbridge nun Vollkupferkühler aus dem Hause Enzotech, die trotz ihrer geringen Größe immer noch ausreichende Kraftreserven bieten. Bis auf einen Grafikkartenwechsel blieb das System ansonsten unangetastet und basiert weiterhin auf dem Thermaltake Eureka und dem Enermax Liberty 400W Netzteil. Als Gehäuselüfter wurden zwei Scythe S-Flex SFF21E verbaut (im Heck und im Netzteil), die je nach Testsituation variabel über das Aquaero gesteuert werden. Dabei sind die Drehzahlen der beiden Lüfter bei jedem Test immer konstant, um ein Höchstmaß an Vergleichbarkeit zu erreichen.

Um auch auf konstruktionsbedingte Vor- und Nachteile (Verhalten im Luftstrom, Stellung der Heatpipes) der einzelnen Kühler eingehen zu können, testen wir praxisnah im geschlossenen Gehäuse. Zwar sind die erzielten Messwerte nicht mit anderen Systemen vergleichbar, da allein der Prozessor an sich durch Fertigungsschwankungen und unterschiedlich geformte Heatspreader die Ergebnisse verfälschen kann, jedoch können die von uns erarbeiteten Kühlercharts auf viele ähnliche Systeme übertragen werden.

Die Entlüftung erfolgte während der gesamten Testreihen ausschließlich über die Lüfter im Netzteil und im Heck des Gehäuses. Das löchrige Seitenteil wurde außerdem komplett abgedichtet. Je nach Testsituation konnte somit allein durch die Steuerung der beiden ausblasenden Lüfter ein relativ geordneter und unterschiedlich starker Luftstrom erzeugt werden. Den einzigen Lufteinlass stellte dabei eine Öffnung in der Front des Gehäuses dar.

Zwar zeichnet sich seit einiger Zeit ab, dass die Prozessorhersteller verstärkt darauf achten, stromsparende Produkte auf den Markt zu bringen, jedoch erzielen einzelne Topmodelle immer noch enorme Verlustleistungen, weshalb wir unser Testsetup nach oben hin enorm erweitert haben. Mit 115W Abwärme im Performancemodus werden es unsere Testprobanden also in Zukunft zu Tun bekommen. Gleichzeitig werden die Kühler im Silent- und UltraSilent-Betrieb mit 85W konfrontiert, was aufgrund der stark verringerten Luftbewegung im Gehäuse und am Kühlerkörper selbst, nicht minderschwere Ansprüche stellt. Zu guter Letzt haben wir den semipassiven Betrieb (lediglich die Lüfter im Gehäuse und Netzteil drehen noch) erweitert und testen nun sowohl bei 55W als auch bei 65W mit unterschiedlich starker Entlüftung.

Testablauf

Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. Nach ausführlichen Belastungstest hat sich Prime95 wieder einmal als am stärksten auslastendes Programm herausgestellt. Aufgrund der großen L2-Cache-Größe setzen wir nun den Test “small FFT’s” ein, der nochmal ein wenig mehr Verlustleistung erzeugt. Auch die in allen Tests verwendete Arctic Ceramique Wärmeleitpaste stellt ein wichtiges Kriterium für die Vergleichbarkeit der Tests untereinander dar.

  • zweistündige Aufwärmphase durch 3DMark06 Loop + DualPrime
  • jeweils 30min Aufheizen mittels DualPrime “small FFT’s”
  • Aufzeichnen der CPU-Temperatur durch CPUTempWatch 1.0.4 und Everest Ultimate Edition
  • Aufzeichnen der Systemtemperaturen durch AquaSuite für Aquaero
  • zehnminütige Abkühlphase
  • Wiederholung der letzten vier genannten Punkte

Für eine optimale Messung der Raum- und Gehäusetemperatur haben wir zwei geeichte Temperatursensoren an das verbaute AquaComputer Aquaero angeschlossen. Die Sensoren wurden dabei an möglichst zugfreien Positionen angebracht, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Die Gehäusetemperatur wurden deshalb am 5,25″ Schacht und die Raumtemperatur an der Front des Gehäuses gemessen.

        [Testeinstellungen]
 
        [Referenzlüfter]
 
  • “Performance”: 115Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 3333MHz @ 1,58V
    CPU-Lüfter: deutlich hörbar
    Gehäuselüfter: 800U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Silent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: kaum hörbar
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Ultrasilent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: nahezu unhörbar
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 1″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 2″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 650U/min

  • “Fanless 3″: 65Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,3V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • 140mm – Sharkoon 140mm System-Fan M
  • “Performance”: 1000U/min
    “Silent”: 666U/min
    “Ultrasilent”:400U/min
     

  • 120mm – Scythe S-Flex SFF21E
  • “Performance”: 1200U/min
    “Silent”: 800U/min
    “Ultrasilent”:480U/min
     

  • 100mm – Scythe Kaze Jyu Silent
  • “Performance”: 1400U/min
    “Silent”: 925U/min
    “Ultrasilent”:560U/min
     

  • 92mm – Nanoxia FX09 2200
  • “Performance”: 1600U/min
    “Silent”: 1075U/min
    “Ultrasilent”:640U/min
     

  • 80mm – Nanoxia FX08 2200
  • “Performance”: 2000U/min
    “Silent”: 1333U/min
    “Ultrasilent”:800U/min
     


In der linken Spalte sind unsere neuen Testeinstellungen aufgelistet. Dabei haben wir verschiedene Lüfterkonfigurationen bei vier verschiedenen Prozessoreinstellungen getestet und können durch die erhöhte Wärmeverlustleistung bei den neuen Testbedingungen die getesteten Produkte besser voneinander abgrenzen.

Die rechte Spalte zeigt dagegen unsere verwendeten Referenzlüfter in den jeweiligen Größen inklusive der entsprechenden Drehzahlen für die einzelnen Testsituationen. Wir haben dabei besonders großen Wert auf eine annährend gleiche Lautstärke der Lüfter in den jeweiligen Einstellungen gelegt.

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Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Die Messwerte sind dabei in Aktiv- und Passivbetrieb unterteilt. In den jeweiligen Tabellen findet außerdem noch eine weitere Unterteilung in die einzelnen Testsettings statt.

  • Kühlleistung Aktivbetrieb (85W und 115W Verlustleistung)
ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
115W
Performance
Scythe Mugen 2
120mm Standardlüfter – 1252 U/min (12V)
45,5K
67°C (21,5°C/24,5°C)
115W
Performance
Scythe Mugen 2
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
45,7K
68°C (22,3°C/25,1°C)
115W
Performance
Scythe Mugen 2
120mm Standardlüfter - 808 U/min (8,9V)
47,8K
70°C (22,2°C/25,8°C)
85W
Silent
Scythe Mugen 2
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
35,5K
58°C (22,5°C/25,8°C)
85W
UltraSilent
Scythe Mugen 2
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
44,8K
67°C (22,2°C/28,1°C)
  • Kühlleistung Passivbetrieb (55W und 65W Verlustleistung)
ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
55W
Fanless 1
Scythe Mugen 2
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
43,5K
66°C (22,5°C/27,7°C)
55W
Fanless 2
Scythe Mugen 2
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
33,5K
56°C (22,5°C/26,0°C)
65W
Fanless 3
Scythe Mugen 2
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
54,5K
77°C (22,5°C/27,9°C)
  • Kühlleistung Sockelumgebung (85W Verlustleistung – Silentsetup)
Kühlerdelta T
CPU / Raum
delta T
PWM(oben)/Raum
delta T
PWM(links)/Raum
Scythe Mugen 2
35,5K
42,5K
29,5K

Nach Abschluss der Tests zeigt sich bereits, dass der Mugen 2 alle Szenarien mit guten bis erstklassigen Ergebnisse meistert. Angesichts des starken Vorgängers war dies jedoch nicht anders zu erwarten. Erstaunlich dagegen trumpft der Kühler sogar im Semi-Passiv-Betrieb bei Gehäuselüfterdrehzahlen von 650U/min im Fanless 2-Test auf. Lobenswert sind allerdings auch die niedrigen Temperaturen der Spannungswandler rund um den Prozessorsockel.

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Anschließend folgen nun unsere Kühlercharts für den semipassiven Betrieb unter drei verschiedenen Testbedingungen.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 1)

Scythe Orochi (vertikal) 34.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 36.2 
Scythe Orochi (horizontal) 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.2 
Scythe Ninja Cu 37.5 
Scythe Ninja 2 38.8 
Cooler Master Hyper Z600 38.9 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 40.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 43.1 
Scythe Mugen 2 43.5 
Noctua NH-U12P 43.8 
Prolimatech Megahalems 45.0 
Scythe Mugen 45.2 
Cooler Master V8 46.3 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS10X Extreme 55.7 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 500U/min)

In der ersten semipassiven Kategorie kann sich der Mugen 2 knapp vor den Vorgänger positionieren, bleibt aber weit hinter der Spitze zurück. Das war aufgrund des sehr geringen Lamellenabstandes jedoch nicht anders zu erwarten.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 2)

Scythe Orochi (vertikal) 28.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 31.2 
Scythe Ninja Cu 31.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 32.5 
Scythe Ninja 2 32.8 
Cooler Master Hyper Z600 32.9 
Scythe Mugen 2 33.5 
Scythe Orochi (horizontal) 34.2 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 34.9 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 35.1 
Noctua NH-U12P 35.6 
Prolimatech Megahalems 35.9 
Scythe Mugen 36.1 
Cooler Master V8 40.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 45.2 
Zalman CNPS10X Extreme 45.7 
Sunbeam Core-Contact Freezer 45.7 
Xigmatek Achilles S1284 45.8 
Thermalright TRUE BLACK 120 46.8 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 49.2 
Gigabyte G-Power Pro II 49.8 
ZEROtherm FZ120 50.5 
Zalman CNPS9900 LED 55.9 
Xigmatek Nepartak S983 60.8 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 650U/min)

Etwas überraschend setzt sich der Mugen 2 dagegen bei leicht stärkerer Gehäuseentlüftung im vorderen Mittelfeld fest. Hier scheint sich die Stärke der besonderen Lamellenform zu zeigen, die auch bei geringem Luftzug eine exzellente Wärmeabfuhr ermöglicht und das obwohl der Lamellenabstand zu den geringsten im Testfeld zählt!

CPU-Kühler Charts 65W (Fanless 3)

Scythe Orochi (vertikal) 44.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 47.5 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Cooler Master Hyper Z600 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Scythe Ninja 2 49.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 51.5 
Prolimatech Megahalems 53.9 
Scythe Mugen 2 54.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 55.1 
Cooler Master V8 58.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Noctua NH-U12P nicht bestanden
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 nicht bestanden
Scythe Mugen nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Zalman CNPS10X Extreme nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,3V - ca. 65W WVL - Casefan @ 500U/min)

Im letzten Szenario zeigt sich allerdings wieder das Bild aus dem ersten Testlauf. Hier kann sich der Mugen 2 nur mit einigem Abstand hinter den eigentlichen Passivkühlern platzieren und zeigt, dass die Grenze zwischen guter und mäßiger semipassiver Performance sehr dünn ist.

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Werfen wir nun einen Blick auf den ersten Teil unserer Kühlercharts für den aktivbelüfteten Betrieb.

CPU-Kühler Charts 85W (Silent)

Prolimatech Megahalems 34.1 
Scythe Mugen 2 35.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 35.6 
Zalman CNPS9900 LED * 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.1 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 37.5 
Noctua NH-U12P 37.5 
Thermalright TRUE BLACK 120 38.8 
Xigmatek Achilles S1284 38.8 
Zalman CNPS10X Extreme 38.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 39.2 
ZEROtherm FZ120 39.7 
Scythe Ninja 2 39.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 40.5 
Noctua NH-C12P (vertikal) 41.1 
Scythe Mugen 41.2 
Scythe Ninja Cu 41.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 41.5 
Cooler Master Hyper Z600 41.8 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 41.8 
Scythe Orochi (horizontal) 42.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 42.6 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 42.9 
Cooler Master V8 43.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 43.3 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 43.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 43.8 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 43.8 
Scythe Katana 3 (92mm) 44.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 45.2 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 45.2 
Noctua NH-U9B (92mm) 45.2 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 45.3 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 45.9 
Asus Triton 81 (92mm) 46.1 
Scythe Orochi (vertikal) 46.2 
Gelid Silent Spirit (92mm) 46.5 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 47.5 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 650U/min)

Im aktiven Betrieb zeigt sich nun endlich die wahre Leistung des Scythe Mugen 2. Im Silent-Betrieb liegt er gleichauf mit dem Thermalright IFX-14 inklusive montiertem HR-10. Eine exzellente Leistung, wenn man bedenkt, dass der IFX-14 auf dem Papier eigentlich die besseren Karten besitzt. Den in diesem Bereich etwas schwächelnden Vorgänger trennen vom Nachfolger rund 6K, was aufgrund der ähnlichen Größe und gleichen Anzahl an Heatpipes durchaus beachtlich ist.

CPU-Kühler Charts 85W (Ultrasilent)

Prolimatech Megahalems 44.2 
Scythe Mugen 2 44.8 
Noctua NH-U12P 45.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Zalman CNPS9900 LED * 46.9 
Scythe Mugen 47.1 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 47.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.1 
Scythe Ninja 2 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 49.5 
Xigmatek Achilles S1284 49.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 50.5 
Cooler Master Hyper Z600 50.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 51.5 
ZEROtherm FZ120 51.7 
Noctua NH-C12P (vertikal) 52.1 
Gigabyte G-Power Pro II * 52.1 
Thermalright TRUE BLACK 120 52.8 
Zalman CNPS10X Extreme 52.8 
Scythe Orochi (vertikal) 53.2 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 53.2 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 53.4 
Sunbeam Core-Contact Freezer 53.6 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 56.9 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 57.2 
Asus Triton 81 (92mm) 57.9 
Cooler Master V8 58.1 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 58.3 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 59.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 60.2 
Scythe Katana 3 (92mm) 60.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 61.8 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 62.5 
Gelid Silent Spirit (92mm) nicht bestanden
Xigmatek Cobra D984 (92mm) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 500U/min)

Im UltraSilent-Betrieb führt der neue Scythe Mugen 2 seinen Siegeszug fort und schlägt sogar den in diesem Bereich bis dato ungeschlagenen Noctua NH-U12P. Zum IFX-14 vergrößert sich der Abstand sogar auf etwas über 3K bei nicht montiertem HR-10 Rückseitenkühler.

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Zu guter Letzt folgen nun die Kühlercharts bei extrem hoher Verlustleistung im “Performance”-Modus.

CPU-Kühler Charts 115W (Performance)

Prolimatech Megahalems 43.1 
Scythe Mugen 2 45.7 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 46.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.6 
Xigmatek Achilles S1284 46.8 
Zalman CNPS10X Extreme 46.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 47.4 
Thermalright TRUE BLACK 120 47.7 
ZEROtherm FZ120 47.8 
Zalman CNPS9900 LED * 47.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.2 
Noctua NH-U12P 49.5 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 49.8 
Noctua NH-C12P (vertikal) 51.1 
Scythe Ninja 2 51.1 
Scythe Ninja Cu 51.5 
Cooler Master Hyper Z600 51.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 51.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 52.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Cooler Master V8 53.5 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 53.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 53.9 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 54.2 
Scythe Mugen 54.2 
Scythe Orochi (horizontal) 54.2 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 54.2 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 54.5 
Scythe Katana 3 (92mm) 54.8 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 55.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 56.1 
Noctua NH-U9B (92mm) 56.2 
Asus Triton 81 (92mm) 56.2 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 56.5 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 56.7 
Gelid Silent Spirit (92mm) 59.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B nicht bestanden
Scythe Orochi (vertikal) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,58V - ca. 115W WVL - Casefan @ 800U/min)

Als wären die beiden neuen Bestwerte im Silent- und UltraSilent-Betrieb nicht schon genug, setzt sich der Mugen 2 auch im Performance-Sektor knapp an die Spitze der Silenthardware-Kühlercharts. Weder der bärenstarke Thermalright IFX-14 noch die aus dem letzten Roundup positiv hervorstechenden Xigmatek Achilles S1284, Thermalright TRUE BLACK 120, Gigabyte G-Power Pro II und ZEROtherm FZ120 können dem Mugen 2 hier das Wasser reichen.

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Kommen wir nun zur Geräuschentwicklung, die für Viele immer wichtiger wird und gar nicht gering genug sein kann. Die Geräuschentwicklung der Lüfter ist auf jedem der Kühlkörper in etwa gleich und deshalb bewerten wir direkt die Lüfter in Sachen Laufruhe und Geräuschentwicklung. Zur Optimierung der Lautstärke sollten Lüfter allerdings generell noch entkoppelt werden.

Scythe Mugen 2 (120mm)
SY1225SL12LM-P
Lautstärke aus
30cm Entfernung
Nebengeräusche
12V – 1278 U/min
deutlich hörbar
horizontal: starkes Luftrauschen/Knistern
vertikal: starkes Luftrauschen
9V – 863 U/min
leicht hörbar
horizontal: leichtes Rattern
vertikal: leichtes Rattern
7V – 353 U/min
praktisch unhörbar
horizontal: minimales Rattern
vertikal: minimales Rattern
5V – 205 U/min
unhörbar
horizontal: keine
vertikal: keine

Dem Mugen 2 legt Scythe nun ein PWM-Slipstream-Lüfter bei, der nun auch von den meisten Mainboards einwandfrei geregelt werden kann. Wie bei vielen Artgenossen ist auch die Regelungskurve bei normaler Spannungsregelung sehr eigen. Bereits bei 7V läuft der Lüfter nur noch mit praxisuntauglichen 350 U/min. In Punkto Geräuschkulisse ähnelt der Lüfter aber den normalen Slipstream-Lüftern ohne PWM-Signal. So erzeugt er bei Drehzahlen über 1000U/min ein deutliches Luftrauschen und geht deutlich hörbar zur Sache, wird aber mit niedrigeren Drehzahlen zunehmend interessanter, bis letztendlich bei 5V und gerade einmal 200U/min gar nichts mehr zu hören ist. Ganz ohne Nebengeräusche kommt der Lüfter aber nicht aus, jedoch sollte das minimale bis leichte Rattern nicht stören.

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award_cpu062.jpg

Die lange Wartezeit auf den Scythe Mugen 2 hat sich gelohnt! Bestwerte in allen drei aktiv belüfteten Testszenarien unterstreichen die Leistungsfähigkeit des neuen Vorzeigekühlers aus dem Land der aufgehenden Sonne. Weiterhin wissen aber auch der brauchbare Lüfter, die hervorragende Qualität und die sehr stabile Montage zu überzeugen.

Aktuell kann der Mugen 2 somit als Standardempfehlung für die meisten Systeme gelten, auch wenn die Allround-Fähigkeiten im semipassiven Betrieb mitunter deutlich abfallen und für dieses Einsatzgebiet eine Hand voll anderer Kühler zu empfehlen sind. Soll aktiv gekühlt werden, ist es zum jetzigen Zeitpunkt schwer, einen Weg am Mugen 2 vorbei zu finden, zumal auch die faire Preisgestaltung Anerkennung verdient. Eine solch hervorragende Vorstellung würdigen wir selbstverständlich mit der Verleihung unseres Silenthardware Gold-Awards.

Links:
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Hersteller
Bezugsquelle
Preisvergleich

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