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Prolimatech Megahalems

Einleitung

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Bereits im Vorfeld überschüttete man das Erstlingswerk der erst im letzten Jahr gegründeten Prolimatech Inc. mit Vorschusslorbeeren. Dessen Namensgebung zeugt von großem Selbstbewusstsein und platziert den Kühler durch die Ähnlichkeit zu Intels neuester Prozessorarchitektur Nehalem sofort ins Highend-Segment.

Der auf den Namen Megahalems getaufte Tower-Kühler kann dabei auf sechs 6mm Heatpipes zurückgreifen und wirkt optisch nicht unbekannt. So ähnelt der Kühler aktuellen Top-Kühlern aus dem Hause Thermalright, zeigt aber einige technische Raffinessen, die man vorher zumindest nicht bei Thermalright sehen konnte.

Neuer Star oder teurer Einheitsbrei? Diese Frage wird zu beantworten sein.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Caseking für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Der Prolimatech Megahalems CPU-Kühler wird in Kürze bei Caseking erhältlich sein.

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Lieferumfang

  • Montagematerial Sockel 775 und 1366
  • Backplate Sockel 775
  • Backplate Sockel 1366
  • zwei 120mm-Lüfterklammern
  • große Tube Wärmeleitpaste
  • bebilderte Montageanleitung


Technische Daten

  • Hybrid-Tower-Kühler
  • sechs 6mm U-Heatpipes (effektiv 12)
  • Abmessungen: 158,7mm x 130mm x 74mm (H x B x T / ohne Lüfter)
  • Gewicht: 790g (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Intel (Sockel 775 / 1366)
  • Lüfter: bis zu zwei 120mm Lüfter (optional)

Der Kühler im Detail

Der erst im Jahr 2008 gegründete Hersteller Prolimatech möchte schon zum Markteintritt eindeutig zeigen, dass mit Hilfe von ausgezeichneter Ingenieurskunst die Messlatte für die Konkurrenz höher gesetzt werden kann. Gerüchten zu Folge soll die Gründung auf einige Ex-Mitarbeiter des taiwanesischen Kühlungsspezialist Thermalright zurückzuführen sein, wodurch auch die optische und wertige Ähnlichkeit zu deren Produkten zu erklären ist.

Es bleibt jedoch nicht bei der optischen Ähnlichkeit: Auch Material- und Verarbeitungsqualität liegen auf demselben allerhöchstem Niveau, wie wir es sonst von Thermalright gewohnt sind. Sogar das bisherige Alleinstellungmerkmal, der konvexe Boden, greifen die Konstrukteure des Megahalems auf, übertreiben es jedoch erfreulicherweise nicht: Der Boden weist zwar eine starke Wölbung im äußeren Bereich des Kühlerbodens auf, allerdings fällt diese zum Inneren hin stark ab. Dadurch liegt der Kühlerboden auch deutlich besser als die Kühler des engen Konkurrenten auf einem planen Heatspreader auf.

Der Prolimatech Megahalems besteht aus zwei nicht miteinander verbundenen Kühltürmen, zwischen denen ein kleiner Luftspalt für eine optimale Luftzirkulation sorgen soll. Einen ähnlichen Ansatz haben wir bereits vor über einem Jahr beim Cooler Master Hyper 212 bestaunen, jedoch ohne erkennbaren Vorteil. Der Weg zum Erfolg dürfte bei solchen Konstruktionen bei kleinen Abständen zwischen den einzelnen Kühltürmen zu finden sein, was der erst kürzlich getestete Scythe Mugen 2 mit seinem äußerst effektiven Lamellendesign mit fünf kleinen Luftspalten eindrucksvoll bewiesen hat.

Bei der Aufteilung der Heatpipes über die Lamellenfläche geht man bei Prolimatech jedoch einen gänzlich anderen Weg. So bewirbt man die in jeweils einer Reihe stehenden Heatpipes mit einem sehr geringen Luftwiderstand, wodurch die Luft besonders leicht durch die Lamellen strömen können soll. Die dadurch schlechtere Verteilung der Wärme über die Lamellen soll dieser Effekt also überlagern und für eine bessere Kühlung sorgen. Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass der wichtigste Faktor der Lamellenabstand ist, der mit etwa 2mm noch akzeptabel ausfällt und laut Prolimatech zusammen mit der Dicke der Kühlfinnen exakt berechnet wurde. Bestwerte im Passivbetrieb können wir damit zwar nicht erwarten, allerdings klingt die vom Hersteller berechnete optimale Leistung bei Drehzahlen von 800 bis 1200 U/min sehr realistisch.

Bis zu zwei 120mm Lüfter können am Prolimatech Megahalems montiert werden, mitgeliefert werden jedoch nur zwei Klammern für einen Lüfter. Leider verzichtet der Hersteller dabei gänzlich auf eine Entkopplung des Lüfters, immerhin sind die Halteklammern aber einfach zu handhaben.

Hervorragende Qualität hat Ihren Preis, das ist nicht erst seit heute so. Zwar ist der Kühler noch nicht wirklich erhältlich, jedoch zeigt der aktuell verlangte Preis von rund 60 Euro, dass man auch in Zukunft mehr als für die meisten anderen Kühler kalkulieren muss.

Montage

Den ersten gröberen Fehler leistet sich der Megahalems bei der Montage. Besitzer von AMD-Systemen werden gänzlich außen vor gelassen und noch gibt es das Montagematerial nicht einmal optional zu erwerben. Zwar möchte man ein entsprechendes Montagekit anbieten, es bleibt jedoch fraglich, ob dieses bis zur flächendeckenden Einführung erhältlich sein wird.

Dafür entsteht allerdings der Eindruck, dass man sich für die Montage auf Intel-Systemen wirklich Gedanken gemacht hat. Zwar muss das Mainboard für den Einbau des Megahalems ausgebaut werden, jedoch wird der Anwender mit einem äußerst stabilen, optisch ansprechenden und einfach zu bedienenden Montagesystem belohnt. Ruck-Zuck ist das Grundgerüst per Hand und anschließend der Kühler mit zwei Schrauben bombenfest daran installiert. Einziger Schönheitsfehler dabei – die Schrauben greifen nicht automatisch ins Gewinde, so dass erst etwas Druck ausgeübt werden muss, um die Schrauben ins Gewinde zu drehen.

Die stabilen Montagemodule haben aber nicht nur Vorteile. So kann es durchaus vorkommen, dass diese mit sockelnahen Bauteilen kollidieren. Der Kühler selbst weist dagegen nur die üblichen Inkompatibilitätsrisiken auf, die es bei jedem 120mm Tower-Kühler zu überprüfen gilt. Hohe Kühlkonstruktionen auf Chipsätzen und Spannungswandlern, sowie enge Gehäuse können auch den Einbau des Megahalems verhindern.

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Testsystem

  • Intel Core 2 Duo E6700
  • Abit AW9D-MAX (Intel i975X) modifiziert mit Enzotech Chipsatzkühlern
  • 2x 1024MB G.Skill DDR-II 800 CL4
  • Thermaltake Eureka (abgeklebte Seitenwand)
  • Scythe S-FLEX SFF21E variabel gesteuert
  • Enermax Liberty 400W mit Scythe S-Flex SFF21E variabel gesteuert
  • XFX GeForce 8400GS low profil
  • Seagate ST3160812AS @ Bitumenbox by NoNoise

Aufgrund der gemachten Erfahrungen wurde das aktuelle Testsystem Anfang 2008 überarbeitet und verbessert. Dabei wurde das sehr hitzige Mainboard gegen ein leichter zu kühlendes Abit AW9D-MAX getauscht, bei welchem die Heatpipekonstruktion aus Kompatibilitätsgründen entfernt wurde. Während die Kühlkörper auf den Spannungswandlern auf ihren Positionen blieben, sitzen auf der North- und Southbridge nun Vollkupferkühler aus dem Hause Enzotech, die trotz ihrer geringen Größe immer noch ausreichende Kraftreserven bieten. Bis auf einen Grafikkartenwechsel blieb das System ansonsten unangetastet und basiert weiterhin auf dem Thermaltake Eureka und dem Enermax Liberty 400W Netzteil. Als Gehäuselüfter wurden zwei Scythe S-Flex SFF21E verbaut (im Heck und im Netzteil), die je nach Testsituation variabel über das Aquaero gesteuert werden. Dabei sind die Drehzahlen der beiden Lüfter bei jedem Test immer konstant, um ein Höchstmaß an Vergleichbarkeit zu erreichen.

Um auch auf konstruktionsbedingte Vor- und Nachteile (Verhalten im Luftstrom, Stellung der Heatpipes) der einzelnen Kühler eingehen zu können, testen wir praxisnah im geschlossenen Gehäuse. Zwar sind die erzielten Messwerte nicht mit anderen Systemen vergleichbar, da allein der Prozessor an sich durch Fertigungsschwankungen und unterschiedlich geformte Heatspreader die Ergebnisse verfälschen kann, jedoch können die von uns erarbeiteten Kühlercharts auf viele ähnliche Systeme übertragen werden.

Die Entlüftung erfolgte während der gesamten Testreihen ausschließlich über die Lüfter im Netzteil und im Heck des Gehäuses. Das löchrige Seitenteil wurde außerdem komplett abgedichtet. Je nach Testsituation konnte somit allein durch die Steuerung der beiden ausblasenden Lüfter ein relativ geordneter und unterschiedlich starker Luftstrom erzeugt werden. Den einzigen Lufteinlass stellte dabei eine Öffnung in der Front des Gehäuses dar.

Zwar zeichnet sich seit einiger Zeit ab, dass die Prozessorhersteller verstärkt darauf achten, stromsparende Produkte auf den Markt zu bringen, jedoch erzielen einzelne Topmodelle immer noch enorme Verlustleistungen, weshalb wir unser Testsetup nach oben hin enorm erweitert haben. Mit 115W Abwärme im Performancemodus werden es unsere Testprobanden also in Zukunft zu Tun bekommen. Gleichzeitig werden die Kühler im Silent- und UltraSilent-Betrieb mit 85W konfrontiert, was aufgrund der stark verringerten Luftbewegung im Gehäuse und am Kühlerkörper selbst, nicht minderschwere Ansprüche stellt. Zu guter Letzt haben wir den semipassiven Betrieb (lediglich die Lüfter im Gehäuse und Netzteil drehen noch) erweitert und testen nun sowohl bei 55W als auch bei 65W mit unterschiedlich starker Entlüftung.

Testablauf

Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. Nach ausführlichen Belastungstest hat sich Prime95 wieder einmal als am stärksten auslastendes Programm herausgestellt. Aufgrund der großen L2-Cache-Größe setzen wir nun den Test “small FFT’s” ein, der nochmal ein wenig mehr Verlustleistung erzeugt. Auch die in allen Tests verwendete Arctic Ceramique Wärmeleitpaste stellt ein wichtiges Kriterium für die Vergleichbarkeit der Tests untereinander dar.

  • zweistündige Aufwärmphase durch 3DMark06 Loop + DualPrime
  • jeweils 30min Aufheizen mittels DualPrime “small FFT’s”
  • Aufzeichnen der CPU-Temperatur durch CPUTempWatch 1.0.4 und Everest Ultimate Edition
  • Aufzeichnen der Systemtemperaturen durch AquaSuite für Aquaero
  • zehnminütige Abkühlphase
  • Wiederholung der letzten vier genannten Punkte

Für eine optimale Messung der Raum- und Gehäusetemperatur haben wir zwei geeichte Temperatursensoren an das verbaute AquaComputer Aquaero angeschlossen. Die Sensoren wurden dabei an möglichst zugfreien Positionen angebracht, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Die Gehäusetemperatur wurden deshalb am 5,25″ Schacht und die Raumtemperatur an der Front des Gehäuses gemessen.

        [Testeinstellungen]
 
        [Referenzlüfter]
 
  • “Performance”: 115Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 3333MHz @ 1,58V
    CPU-Lüfter: deutlich hörbar
    Gehäuselüfter: 800U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Silent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: kaum hörbar
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Ultrasilent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: nahezu unhörbar
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 1″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 2″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 650U/min

  • “Fanless 3″: 65Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,3V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • 140mm – Sharkoon 140mm System-Fan M
  • “Performance”: 1000U/min
    “Silent”: 666U/min
    “Ultrasilent”:400U/min
     

  • 120mm – Scythe S-Flex SFF21E
  • “Performance”: 1200U/min
    “Silent”: 800U/min
    “Ultrasilent”:480U/min
     

  • 100mm – Scythe Kaze Jyu Silent
  • “Performance”: 1400U/min
    “Silent”: 925U/min
    “Ultrasilent”:560U/min
     

  • 92mm – Nanoxia FX09 2200
  • “Performance”: 1600U/min
    “Silent”: 1075U/min
    “Ultrasilent”:640U/min
     

  • 80mm – Nanoxia FX08 2200
  • “Performance”: 2000U/min
    “Silent”: 1333U/min
    “Ultrasilent”:800U/min
     


In der linken Spalte sind unsere neuen Testeinstellungen aufgelistet. Dabei haben wir verschiedene Lüfterkonfigurationen bei vier verschiedenen Prozessoreinstellungen getestet und können durch die erhöhte Wärmeverlustleistung bei den neuen Testbedingungen die getesteten Produkte besser voneinander abgrenzen.

Die rechte Spalte zeigt dagegen unsere verwendeten Referenzlüfter in den jeweiligen Größen inklusive der entsprechenden Drehzahlen für die einzelnen Testsituationen. Wir haben dabei besonders großen Wert auf eine annährend gleiche Lautstärke der Lüfter in den jeweiligen Einstellungen gelegt.

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Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Die Messwerte sind dabei in Aktiv- und Passivbetrieb unterteilt. In den jeweiligen Tabellen findet außerdem noch eine weitere Unterteilung in die einzelnen Testsettings statt.

  • Kühlleistung Aktivbetrieb (85W und 115W Verlustleistung)
ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
115W
Performance
Prolimatech Megahalems
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
43,1K
64°C (20,9°C/21,8°C)
85W
Silent
Prolimatech Megahalems
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
34,1K
55°C (20,9°C/23,2°C)
85W
UltraSilent
Prolimatech Megahalems
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
44,2K
65°C (20,8°C/24,9°C)
  • Kühlleistung Passivbetrieb (55W und 65W Verlustleistung)
ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
55W
Fanless 1
Prolimatech Megahalems
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
45,0K
66°C (21,0°C/24,9°C)
55W
Fanless 2
Prolimatech Megahalems
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
35,9K
57°C (21,1°C/23,5°C)
65W
Fanless 3
Prolimatech Megahalems
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
53,9K
75°C (21,1°C/24,7°C)
  • Kühlleistung Sockelumgebung (85W Verlustleistung – Silentsetup)
Kühlerdelta T
CPU / Raum
delta T
PWM(oben)/Raum
delta T
PWM(links)/Raum
Prolimatech Megahalems
34,1K
46,1K
28,1K

Wie der vor kurzem getestete Scythe Mugen 2 glänzt der Prolimatech Megahalems auf ganzer Linie mit guten Leistungen. Im aktiven Bereich sind die Werte sogar erstklassig und bisher unerreicht. Ohne Lüfter sieht es zwar gut aus, aber an die hiesigen Referenzen kommt der Megahalems bei weitem nicht heran. Bei der Kühlung der Sockelumgebung gilt es jedoch ein paar Abstriche zu machen. Bauteile hinter dem Kühler werden zwar ausgezeichnet gekühlt, allerdings leiden Komponenten seitlich des Kühlers unter einer deutlich reduzierten Belüftung und entsprechend erhöhten Temperaturen.

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Anschließend folgen nun unsere Kühlercharts für den semipassiven Betrieb unter drei verschiedenen Testbedingungen.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 1)

Scythe Orochi (vertikal) 34.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 36.2 
Scythe Orochi (horizontal) 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.2 
Scythe Ninja Cu 37.5 
Scythe Ninja 2 38.8 
Cooler Master Hyper Z600 38.9 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 40.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 43.1 
Scythe Mugen 2 43.5 
Noctua NH-U12P 43.8 
Prolimatech Megahalems 45.0 
Scythe Mugen 45.2 
Cooler Master V8 46.3 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS10X Extreme 55.7 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 500U/min)

Die Platzierung im hinteren Mittelfeld auf Augenhöhe mit den Mugen Modellen aus dem Hause Scythe und dem Noctua NH-U12P zeigen, dass die Stärken des Megahalems nicht im semipassiven Betrieb liegen. Dennoch erreichte der Megahalems in keinem unserer Fanless-Tests kritische Temperaturen.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 2)

Scythe Orochi (vertikal) 28.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 31.2 
Scythe Ninja Cu 31.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 32.5 
Scythe Ninja 2 32.8 
Cooler Master Hyper Z600 32.9 
Scythe Mugen 2 33.5 
Scythe Orochi (horizontal) 34.2 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 34.9 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 35.1 
Noctua NH-U12P 35.6 
Prolimatech Megahalems 35.9 
Scythe Mugen 36.1 
Cooler Master V8 40.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 45.2 
Zalman CNPS10X Extreme 45.7 
Sunbeam Core-Contact Freezer 45.7 
Xigmatek Achilles S1284 45.8 
Thermalright TRUE BLACK 120 46.8 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 49.2 
Gigabyte G-Power Pro II 49.8 
ZEROtherm FZ120 50.5 
Zalman CNPS9900 LED 55.9 
Xigmatek Nepartak S983 60.8 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 650U/min)

Mit erhöhter Gehäusebelüftung zieht es den Megahalems näher an die Spitze heran. So liegt der Kühler ziemlich genau im Mittelfeld knapp hinter dem einstigen Passivkönig Scythe Ninja Rev. B, zu dem in den anderen Testbedingungen ein größerer Abstand besteht.

CPU-Kühler Charts 65W (Fanless 3)

Scythe Orochi (vertikal) 44.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 47.5 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Cooler Master Hyper Z600 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Scythe Ninja 2 49.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 51.5 
Prolimatech Megahalems 53.9 
Scythe Mugen 2 54.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 55.1 
Cooler Master V8 58.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Noctua NH-U12P nicht bestanden
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 nicht bestanden
Scythe Mugen nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Zalman CNPS10X Extreme nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,3V - ca. 65W WVL - Casefan @ 500U/min)

In der Königsdisziplin des semipassiven Betriebs fällt der Kühler wieder etwas ab, überholt jedoch den Scythe Mugen 2 ganz knapp. Zur Spitze fehlen jedoch fast 10K!

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Werfen wir nun einen Blick auf den ersten Teil unserer Kühlercharts für den aktivbelüfteten Betrieb.

CPU-Kühler Charts 85W (Silent)

Prolimatech Megahalems 34.1 
Scythe Mugen 2 35.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 35.6 
Zalman CNPS9900 LED * 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.1 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 37.5 
Noctua NH-U12P 37.5 
Thermalright TRUE BLACK 120 38.8 
Xigmatek Achilles S1284 38.8 
Zalman CNPS10X Extreme 38.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 39.2 
ZEROtherm FZ120 39.7 
Scythe Ninja 2 39.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 40.5 
Noctua NH-C12P (vertikal) 41.1 
Scythe Mugen 41.2 
Scythe Ninja Cu 41.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 41.5 
Cooler Master Hyper Z600 41.8 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 41.8 
Scythe Orochi (horizontal) 42.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 42.6 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 42.9 
Cooler Master V8 43.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 43.3 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 43.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 43.8 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 43.8 
Scythe Katana 3 (92mm) 44.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 45.2 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 45.2 
Noctua NH-U9B (92mm) 45.2 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 45.3 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 45.9 
Asus Triton 81 (92mm) 46.1 
Scythe Orochi (vertikal) 46.2 
Gelid Silent Spirit (92mm) 46.5 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 47.5 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 650U/min)

Es hat nicht lange gedauert und schon wurde der erst kürzlich aufgestellte Bestwert des Scythe Mugen 2 im Silent-Betrieb unterboten. Der Megahalems übertrifft den hervorragenden Mugen 2 sogar um 1,4K. In Zeiten, in denen viele Kühler auf einem Niveau liegen und sich keiner vom anderen wirklich absetzen kann, ist dieser Abstand schon beachtlich.

CPU-Kühler Charts 85W (Ultrasilent)

Prolimatech Megahalems 44.2 
Scythe Mugen 2 44.8 
Noctua NH-U12P 45.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Zalman CNPS9900 LED * 46.9 
Scythe Mugen 47.1 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 47.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.1 
Scythe Ninja 2 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 49.5 
Xigmatek Achilles S1284 49.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 50.5 
Cooler Master Hyper Z600 50.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 51.5 
ZEROtherm FZ120 51.7 
Noctua NH-C12P (vertikal) 52.1 
Gigabyte G-Power Pro II * 52.1 
Thermalright TRUE BLACK 120 52.8 
Zalman CNPS10X Extreme 52.8 
Scythe Orochi (vertikal) 53.2 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 53.2 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 53.4 
Sunbeam Core-Contact Freezer 53.6 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 56.9 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 57.2 
Asus Triton 81 (92mm) 57.9 
Cooler Master V8 58.1 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 58.3 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 59.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 60.2 
Scythe Katana 3 (92mm) 60.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 61.8 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 62.5 
Gelid Silent Spirit (92mm) nicht bestanden
Xigmatek Cobra D984 (92mm) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 500U/min)

Auch der nächste erst kürzlich aufgestellte Bestwert des Mugen 2 ist nunmehr Geschichte. Allerdings trennen die beiden Kühler im UltraSilent-Betrieb nur sehr wenig und die Effizienz des Kühlkörperdesigns scheint in Richtung des Mugen 2 zu kippen.

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Zu guter Letzt folgen nun die Kühlercharts bei extrem hoher Verlustleistung im “Performance”-Modus.

CPU-Kühler Charts 115W (Performance)

Prolimatech Megahalems 43.1 
Scythe Mugen 2 45.7 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 46.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.6 
Xigmatek Achilles S1284 46.8 
Zalman CNPS10X Extreme 46.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 47.4 
Thermalright TRUE BLACK 120 47.7 
ZEROtherm FZ120 47.8 
Zalman CNPS9900 LED * 47.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.2 
Noctua NH-U12P 49.5 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 49.8 
Noctua NH-C12P (vertikal) 51.1 
Scythe Ninja 2 51.1 
Scythe Ninja Cu 51.5 
Cooler Master Hyper Z600 51.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 51.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 52.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Cooler Master V8 53.5 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 53.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 53.9 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 54.2 
Scythe Mugen 54.2 
Scythe Orochi (horizontal) 54.2 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 54.2 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 54.5 
Scythe Katana 3 (92mm) 54.8 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 55.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 56.1 
Noctua NH-U9B (92mm) 56.2 
Asus Triton 81 (92mm) 56.2 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 56.5 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 56.7 
Gelid Silent Spirit (92mm) 59.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B nicht bestanden
Scythe Orochi (vertikal) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,58V - ca. 115W WVL - Casefan @ 800U/min)

Was der Prolimatech Megahalems im Performance-Bereich erreicht, grenzt fast schon an ein Wunder. Fast drei Kelvin Vorsprung auf den nunmehr Zweitplatzierten Scythe Mugen 2 sind unglaublich. Viele haben dem Kühlermarkt nur noch eine Stagnation auf hohem Niveau vorgeworfen, der Prolimatech Megahalems zeigt bei hoher Verlustleistung und stärkerer Belüftung jedoch, dass es sehr wohl noch besser geht, ohne die aktuell üblichen Maße für einen Highend-Kühler zu überbieten. Da der Megahalems sehr auf leistungsstarke Quadcore-Prozessoren abgestimmt ist, zeigt sich nun besonders in unserem Performance-Betrieb die enorme Stärke des Kühlers. Interessant ist auch der Vorsprung von über fünf Kelvin auf den größeren Thermalright IFX-14 (ohne HR-10). Die Leistung kann man eigentlich nur als Schlag ins Gesicht des Ex-Arbeitgebers von einigen Ingenieure deuten. Wir sind gespannt, wie die Konkurrenz auf diese Leistung reagieren kann.

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award_cpu063.jpg

Erst vor wenigen Wochen haben wir den Scythe Mugen 2 als neuen Allroundkönig im aktiven Betrieb gekürt und jetzt wird er fast schon brachial entthront. Der alte König ist tot, es lebe der neue König! Der Prolimatech Megahalems bietet jedoch nicht nur eine enorme Leistungsfähigkeit, die mitunter für sprachloses Staunen bei der Konkurrenz sorgen dürfte, sondern auch eine hervorragende Qualität und ein gelungenes Montagesystem – bisher aber leider nur für Intel-Plattformen. Schwächen sucht man, erstaunlich für ein Erstlingswerk, vergebens, doch die hochwertige Fertigung und die Dominanz bei der Leistung schlagen sich entsprechend im Verkaufspreis nieder. So bleibt uns auch nichts anderes übrig, als dem Prolimatech Megahalems unsere höchste Auszeichnung – den Gold Award – zu verleihen.

Links:
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