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Xigmatek Thor’s Hammer S126384

Einleitung

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Die CeBIT naht und insbesondere für den Prozessor-Kühler-Markt bedeutet das wieder frischen Wind. Der weltweiten Wirtschaftskrise zum Trotz wird die Jagd auf die Krone nahezu ungebremst fortgesetzt – wie jedes Jahr zu dieser Zeit. So möchten die mittlerweile allseits bekannten Spezialisten von Xigmatek auch ein Wörtchen mitreden und holen im wahrsten Sinne des Wortes den Hammer raus! Um genau zu sein: Thor’s Hammer.

Der mit insgesamt vier 8mm und drei 6mm Heatpipes ausgestattete Hybrid-Tower-Kühler stellt dabei aktuell ein Novum am Markt dar und soll die ohnehin starke Produktpalette des Herstellers nach oben hin komplettieren. Was man von der schwarzen Schönheit erwarten kann, klärt der folgende Testbericht.

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Xigmatek für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Der Xigmatek Thor’s Hammer S126384 CPU-Kühler wird demnächst bei Caseking erhältlich sein.

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Lieferumfang

  • Montagematerial Sockel 775 und 1366
  • Montagematerial Sockel 754/939/940/AM2(+)/AM3
  • universelle Backplate Sockel 775 und 1366
  • acht Silikon-Entkoppler
  • kleine Tüte Silikon-Wärmeleitpaste
  • bebilderte Montageanleitung


Technische Daten

  • Hybrid-Tower-Kühler
  • vier 8mm und drei 6mm U-Heatpipes (effektiv 14)
  • Abmessungen: 160mm x 120mm x 90mm (H x B x T / ohne Lüfter)
  • Gewicht: 800g (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Intel (Sockel 775 / 1366) und AMD (Sockel 754/939/940/AM2(+)/AM3)
  • Lüfter: bis zu zwei 120mm Lüfter (optional)

Der Kühler im Detail

Das Preis-/Leistungsverhältnis war bisher über die gesamte Produktpalette ein wichtiger Kernpunkt in der Firmenphilosophie, wodurch Xigmatek auch große Beliebt- und Bekanntheit erringen konnte. Mit dem Thor’s Hammer S126384 will man allerdings auch den prestigeträchtigen High-End-Markt bedienen, in dem Optik und Qualität wichtiger sind als das Preis-/Leistungsverhältnis.

Neben der gelungenen und extravaganten Optik durch eine schwarze Komplettvernickelung setzt Xigmatek nicht nur hier Akzente, denn Materialien und Verarbeitung machen einen äußerst wertigen Eindruck und erfüllen höchste Ansprüche mit Bravour. Zum insgesamt sehr guten Qualitätseindruck tragen aber auch die stabilen Aluminiumlamellen sowie der plan gefräste Kühlerboden bei.

Der kryptische Beiname des Thor’s Hammer S126384 gibt, von hinten gelesen, bereits Auskunft über Anzahl und Stärke der Heatpipes, die Xigmatek ihrem neuen Flaggschiff spendiert haben. Wie beim bereits getesteten Achilles S1284 bilden dabei vier 8mm Heatpipes die Basis des HDT-Kühlers. (HDT = Heatpipe Direct Touch) Direkt darüber sind die übrigen drei kleineren 6mm Heatpipes im Aluminiumkorpus eingelassen. Eine weitaus effizientere Variante wäre hier wohl die Verwendung von Kupfer gewesen, um den Wärmeübergang zwischen Prozessor und den drei obenliegenden Heatpipes möglichst optimal zu gestalten.

Weiterhin unterscheidet den Thor’s Hammer das grundlegend andere Design der Lamellen von den üblichen Tower-Kühlern seiner Klasse. Dabei verfügt der schwarze Bolide über zwei unterschiedliche Lamellenformen, die abwechselnd im Verhältnis zwei zu eins auf die Heatpipes gesteckt wurden. Der Lamellenabstand fällt allerdings geringer aus, als es die besondere Anordnung auf den ersten Blick erahnen lässt, bewegt sich allerdings noch im Rahmen und verspricht gute Kühlleistungen auch bei geringer Belüftung.

Die Wahl eines geeigneten Lüfters überlässt Xigmatek diesmal dem Anwender selbst und legt lediglich acht Silikon-Entkoppler bei, welche die maximal zwei montierbaren Lüfter einwandfrei vom Kühlkörper entkoppeln. Ähnliches sucht man bei der gesamten Konkurrenz leider immer noch vergebens.

Gute Verarbeitungsqualität, hoher Materialaufwand und insgesamt sieben Heatpipes schlagen sich leider auch im Verkaufspreis nieder. Mit der Markteinführung wird der beim Distributor Caseking aktuell verlangte Preis von fast 60 Euro aber sicherlich noch fallen. Ein gehöriger Abstand zum bisherigen Spitzenmodell Achilles S1284 wird jedoch mit Sicherheit bleiben.

Montage

Während die Montage auf AMD-Plattformen ohne Komplikationen auskommt und lediglich eine Ein-Nasen-Klammer im vorhandenen Retention-Modul eingehakt werden muss, ist im Intel-Lager etwas mehr Aufwand nötig. Dafür entschädigt die überzeugende Montagelösung für Intel-Systeme aber mit hoher Stabilität und der Möglichkeit den Kühler in alle Himmelsrichtungen montieren zu können.

Wie bei allen verschraubbaren Kühlern, muss auch für den Thor’s Hammer das Mainboard (Intel) ausgebaut werden. Anschließend soll die mitgelieferte Backplate mit einem Isolierpad versehen und direkt mit dem Mainboard verklebt werden. Wir empfehlen hierbei jedoch auf das Verkleben zu verzichten, um einen eventuell späteren Kühlerwechsel nicht unnötig zu erschweren. Im weiteren Verlauf muss nur noch der Kühler auf den Prozessor gesetzt werden und mit den vier mitgelieferten Federschrauben mit dem Mainboard befestigt werden. Die Schrauben greifen erfreulicherweise direkt ins Gewinde, so dass die ersten Umdrehungen bereits mit der Hand durchgeführt werden können. Für den nötigen Anpressdruck müssen die Schrauben abschließend nur noch mit einem Schraubendreher festgedreht werden. Da zwei der Schrauben bei der Befestigung auf dem Sockel 775 vom Kühler verdeckt werden, bleibt der Griff zum mitgelieferten kleinen Maulschlüssel jedoch unvermeidlich. Aber auch hier wurde vollends zu Ende gedacht und das Festdrehen ist ein reines Kinderspiel.

Wie bei allen Kühlern dieser Größe sollte auch beim Xigmatek Thor’s Hammer S126384 vor dem Kauf auf eine ausreichende Gehäusegröße und die unmittelbare Sockelnähe geachtet werden. Zwar sollte der Kühler durch die recht weit oben beginnenden Lamellen weniger anfällig für leicht erhöhte Kühler und Bauteile in Prozessornähe sein, übergroße Konstruktionen können aber auch dem Thor’s Hammer im Wege stehen.

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Testsystem

  • Intel Core 2 Duo E6700
  • Abit AW9D-MAX (Intel i975X) modifiziert mit Enzotech Chipsatzkühlern
  • 2x 1024MB G.Skill DDR-II 800 CL4
  • Thermaltake Eureka (abgeklebte Seitenwand)
  • Scythe S-FLEX SFF21E variabel gesteuert
  • Enermax Liberty 400W mit Scythe S-Flex SFF21E variabel gesteuert
  • XFX GeForce 8400GS low profil
  • Seagate ST3160812AS @ Bitumenbox by NoNoise

Aufgrund der gemachten Erfahrungen wurde das aktuelle Testsystem Anfang 2008 überarbeitet und verbessert. Dabei wurde das sehr hitzige Mainboard gegen ein leichter zu kühlendes Abit AW9D-MAX getauscht, bei welchem die Heatpipekonstruktion aus Kompatibilitätsgründen entfernt wurde. Während die Kühlkörper auf den Spannungswandlern auf ihren Positionen blieben, sitzen auf der North- und Southbridge nun Vollkupferkühler aus dem Hause Enzotech, die trotz ihrer geringen Größe immer noch ausreichende Kraftreserven bieten. Bis auf einen Grafikkartenwechsel blieb das System ansonsten unangetastet und basiert weiterhin auf dem Thermaltake Eureka und dem Enermax Liberty 400W Netzteil. Als Gehäuselüfter wurden zwei Scythe S-Flex SFF21E verbaut (im Heck und im Netzteil), die je nach Testsituation variabel über das Aquaero gesteuert werden. Dabei sind die Drehzahlen der beiden Lüfter bei jedem Test immer konstant, um ein Höchstmaß an Vergleichbarkeit zu erreichen.

Um auch auf konstruktionsbedingte Vor- und Nachteile (Verhalten im Luftstrom, Stellung der Heatpipes) der einzelnen Kühler eingehen zu können, testen wir praxisnah im geschlossenen Gehäuse. Zwar sind die erzielten Messwerte nicht mit anderen Systemen vergleichbar, da allein der Prozessor an sich durch Fertigungsschwankungen und unterschiedlich geformte Heatspreader die Ergebnisse verfälschen kann, jedoch können die von uns erarbeiteten Kühlercharts auf viele ähnliche Systeme übertragen werden.

Die Entlüftung erfolgte während der gesamten Testreihen ausschließlich über die Lüfter im Netzteil und im Heck des Gehäuses. Das löchrige Seitenteil wurde außerdem komplett abgedichtet. Je nach Testsituation konnte somit allein durch die Steuerung der beiden ausblasenden Lüfter ein relativ geordneter und unterschiedlich starker Luftstrom erzeugt werden. Den einzigen Lufteinlass stellte dabei eine Öffnung in der Front des Gehäuses dar.

Zwar zeichnet sich seit einiger Zeit ab, dass die Prozessorhersteller verstärkt darauf achten, stromsparende Produkte auf den Markt zu bringen, jedoch erzielen einzelne Topmodelle immer noch enorme Verlustleistungen, weshalb wir unser Testsetup nach oben hin enorm erweitert haben. Mit 115W Abwärme im Performancemodus werden es unsere Testprobanden also in Zukunft zu Tun bekommen. Gleichzeitig werden die Kühler im Silent- und UltraSilent-Betrieb mit 85W konfrontiert, was aufgrund der stark verringerten Luftbewegung im Gehäuse und am Kühlerkörper selbst, nicht minderschwere Ansprüche stellt. Zu guter Letzt haben wir den semipassiven Betrieb (lediglich die Lüfter im Gehäuse und Netzteil drehen noch) erweitert und testen nun sowohl bei 55W als auch bei 65W mit unterschiedlich starker Entlüftung.

Testablauf

Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. Nach ausführlichen Belastungstest hat sich Prime95 wieder einmal als am stärksten auslastendes Programm herausgestellt. Aufgrund der großen L2-Cache-Größe setzen wir nun den Test “small FFT’s” ein, der nochmal ein wenig mehr Verlustleistung erzeugt. Auch die in allen Tests verwendete Arctic Ceramique Wärmeleitpaste stellt ein wichtiges Kriterium für die Vergleichbarkeit der Tests untereinander dar.

  • zweistündige Aufwärmphase durch 3DMark06 Loop + DualPrime
  • jeweils 30min Aufheizen mittels DualPrime “small FFT’s”
  • Aufzeichnen der CPU-Temperatur durch CPUTempWatch 1.0.4 und Everest Ultimate Edition
  • Aufzeichnen der Systemtemperaturen durch AquaSuite für Aquaero
  • zehnminütige Abkühlphase
  • Wiederholung der letzten vier genannten Punkte

Für eine optimale Messung der Raum- und Gehäusetemperatur haben wir zwei geeichte Temperatursensoren an das verbaute AquaComputer Aquaero angeschlossen. Die Sensoren wurden dabei an möglichst zugfreien Positionen angebracht, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Die Gehäusetemperatur wurden deshalb am 5,25″ Schacht und die Raumtemperatur an der Front des Gehäuses gemessen.

        [Testeinstellungen]
 
        [Referenzlüfter]
 
  • “Performance”: 115Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 3333MHz @ 1,58V
    CPU-Lüfter: deutlich hörbar
    Gehäuselüfter: 800U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Silent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: kaum hörbar
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 800U/min

  • “Ultrasilent”: 85Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,48V
    CPU-Lüfter: nahezu unhörbar
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 1″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • “Fanless 2″: 55Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,2V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 650U/min
    Netzteillüfter: 650U/min

  • “Fanless 3″: 65Watt Verlustleistung
  • Prozessor: 2667MHz @ 1,3V
    kein CPU-Lüfter vorhanden
    Gehäuselüfter: 500U/min
    Netzteillüfter: 500U/min

  • 140mm – Sharkoon 140mm System-Fan M
  • “Performance”: 1000U/min
    “Silent”: 666U/min
    “Ultrasilent”:400U/min
     

  • 120mm – Scythe S-Flex SFF21E
  • “Performance”: 1200U/min
    “Silent”: 800U/min
    “Ultrasilent”:480U/min
     

  • 100mm – Scythe Kaze Jyu Silent
  • “Performance”: 1400U/min
    “Silent”: 925U/min
    “Ultrasilent”:560U/min
     

  • 92mm – Nanoxia FX09 2200
  • “Performance”: 1600U/min
    “Silent”: 1075U/min
    “Ultrasilent”:640U/min
     

  • 80mm – Nanoxia FX08 2200
  • “Performance”: 2000U/min
    “Silent”: 1333U/min
    “Ultrasilent”:800U/min
     


In der linken Spalte sind unsere neuen Testeinstellungen aufgelistet. Dabei haben wir verschiedene Lüfterkonfigurationen bei vier verschiedenen Prozessoreinstellungen getestet und können durch die erhöhte Wärmeverlustleistung bei den neuen Testbedingungen die getesteten Produkte besser voneinander abgrenzen.

Die rechte Spalte zeigt dagegen unsere verwendeten Referenzlüfter in den jeweiligen Größen inklusive der entsprechenden Drehzahlen für die einzelnen Testsituationen. Wir haben dabei besonders großen Wert auf eine annährend gleiche Lautstärke der Lüfter in den jeweiligen Einstellungen gelegt.

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Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Die Messwerte sind dabei in Aktiv- und Passivbetrieb unterteilt. In den jeweiligen Tabellen findet außerdem noch eine weitere Unterteilung in die einzelnen Testsettings statt.

Kühlleistung Aktivbetrieb (85W und 115W Verlustleistung)

ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
115W
Performance
Xigmatek Thor’s Hammer S126384
Scythe S-Flex SFF21E - 1200 U/min (12V)
46,5K
68°C (21,5°C/23,6°C)
85W
Silent
Xigmatek Thor’s Hammer S126384
Scythe S-Flex SFF21E - 800 U/min (7,8V)
37,5K
59°C (21,5°C/24,7°C)
85W
UltraSilent
Xigmatek Thor’s Hammer S126384
Scythe S-Flex SFF21E - 480 U/min (5,2V)
47,5K
69°C (21,5°C/27,3°C)

Kühlleistung Passivbetrieb (55W und 65W Verlustleistung)

ModusKühler
Lüfter, Drehzahl
delta T
CPU / Raum
Temperatur
CPU (Raum / Case)
55W
Fanless 1
Xigmatek Thor’s Hammer S126384
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
43,1K
65°C (21,9°C/26,9°C)
55W
Fanless 2
Xigmatek Thor’s Hammer S126384
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 650 U/min
35,2K
57°C (21,8°C/25,3°C)
65W
Fanless 3
Xigmatek Thor’s Hammer S126384
Case/NT: je S-Flex SFF21E - 500 U/min
55,1K
77°C (21,9°C/27,3°C)

Kühlleistung Sockelumgebung (85W Verlustleistung – Silentsetup)

Kühlerdelta T
CPU / Raum
delta T
PWM(oben)/Raum
delta T
PWM(links)/Raum
Xigmatek Thor's Hammer S126384
37,5K
44,5K
30,5K

Die gute Basis aus insgesamt sieben Heatpipes und 53 Aluminiumlamellen ermöglichen dem Xigmatek Thor’s Hammer S126384 einen kompletten Testdurchlauf, was bisher noch kein Xigmatek-Kühler geschafft hat. Dies liegt aber nicht an der zumeist guten Kühlleistung im Aktivbetrieb, sondern an der schwachen lüfterlosen Performance. Mit dem schwarzen Hammer besitzt Xigmatek nun mehr einen ausgezeichneten Allrounder im Programm, mit hervorragender Aktiv- und brauchbarer Semipassiv-Leistung.

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Anschließend folgen nun unsere Kühlercharts für den semipassiven Betrieb unter drei verschiedenen Testbedingungen.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 1)

Scythe Orochi (vertikal) 34.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 36.2 
Scythe Orochi (horizontal) 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.2 
Scythe Ninja Cu 37.5 
Scythe Ninja 2 38.8 
Cooler Master Hyper Z600 38.9 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 40.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 43.1 
Scythe Mugen 2 43.5 
Noctua NH-U12P 43.8 
Prolimatech Megahalems 45.0 
Scythe Mugen 45.2 
Cooler Master V8 46.3 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS10X Extreme 55.7 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 500U/min)

In unserem ersten Passiv-Test kann sich der Thor’s Hammer sogar vor die wohl engsten Konkurrenten Scythe Mugen 2 und Prolimatech Megahalems positionieren. Ein wirklich guter Passivkühler ist er damit zwar nicht, jedoch reicht die Leistung für weniger anspruchsvolle Einsatzfälle auch ohne Lüfter.

CPU-Kühler Charts 55W (Fanless 2)

Scythe Orochi (vertikal) 28.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 31.2 
Scythe Ninja Cu 31.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 32.5 
Scythe Ninja 2 32.8 
Cooler Master Hyper Z600 32.9 
Scythe Mugen 2 33.5 
Scythe Orochi (horizontal) 34.2 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 34.9 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 35.1 
Noctua NH-U12P 35.6 
Prolimatech Megahalems 35.9 
Scythe Mugen 36.1 
Cooler Master V8 40.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 45.2 
Zalman CNPS10X Extreme 45.7 
Sunbeam Core-Contact Freezer 45.7 
Xigmatek Achilles S1284 45.8 
Thermalright TRUE BLACK 120 46.8 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 49.2 
Gigabyte G-Power Pro II 49.8 
ZEROtherm FZ120 50.5 
Zalman CNPS9900 LED 55.9 
Xigmatek Nepartak S983 60.8 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,2V - ca. 55W WVL - Casefan @ 650U/min)

An der Positionierung im Mittelfeld hat sich auch mit stärkerer Entlüftung nichts getan, jedoch muss der heutige Testproband den Scythe Mugen 2 vorbeiziehen lassen.

CPU-Kühler Charts 65W (Fanless 3)

Scythe Orochi (vertikal) 44.2 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 47.5 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Cooler Master Hyper Z600 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Scythe Ninja 2 49.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 51.5 
Prolimatech Megahalems 53.9 
Scythe Mugen 2 54.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 55.1 
Cooler Master V8 58.5 
EKL Alpenföhn Groß Clockner nicht bestanden
Gigabyte G-Power Pro II nicht bestanden
Noctua NH-U12P nicht bestanden
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 nicht bestanden
Scythe Mugen nicht bestanden
Sunbeam Core-Contact Freezer nicht bestanden
Thermalright TRUE BLACK 120 nicht bestanden
Xigmatek Achilles S1284 nicht bestanden
Xigmatek RED SCORPION-S1283 nicht bestanden
ZEROtherm FZ120 nicht bestanden
Zalman CNPS9900 LED nicht bestanden
Zalman CNPS10X Extreme nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,3V - ca. 65W WVL - Casefan @ 500U/min)

Im dritten Testszenario positioniert sich der Thor’s Hammer letztendlich knapp geschlagen hinter den Mugen 2 und den Prolimatech Megahalems. Unter diesen Bedingungen arbeitet der Kühler jedoch schon am Limit und lechzt nach verstärkter Belüftung.

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Werfen wir nun einen Blick auf den ersten Teil unserer Kühlercharts für den aktivbelüfteten Betrieb.

CPU-Kühler Charts 85W (Silent)

Prolimatech Megahalems 34.1 
Scythe Mugen 2 35.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 35.6 
Zalman CNPS9900 LED * 36.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 37.1 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 37.5 
Noctua NH-U12P 37.5 
Thermalright TRUE BLACK 120 38.8 
Xigmatek Achilles S1284 38.8 
Zalman CNPS10X Extreme 38.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 39.2 
ZEROtherm FZ120 39.7 
Scythe Ninja 2 39.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 40.5 
Noctua NH-C12P (vertikal) 41.1 
Scythe Mugen 41.2 
Scythe Ninja Cu 41.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 41.5 
Cooler Master Hyper Z600 41.8 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 41.8 
Scythe Orochi (horizontal) 42.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 42.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 42.6 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 42.9 
Cooler Master V8 43.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 43.3 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 43.5 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 43.8 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 43.8 
Scythe Katana 3 (92mm) 44.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 45.2 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 45.2 
Noctua NH-U9B (92mm) 45.2 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 45.3 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 45.9 
Asus Triton 81 (92mm) 46.1 
Scythe Orochi (vertikal) 46.2 
Gelid Silent Spirit (92mm) 46.5 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 47.5 
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 650U/min)

Im Silent-Betrieb schwemmt es den Prüfling auf Anhieb in die Top Five, kann sich jedoch nur unwesentlich vom kleineren Bruder Achilles S1284 absetzen. Wir gehen davon aus, dass die Verlustleistung noch zu gering ist, um einen wirklichen Vorteil aus den zusätzlichen drei innenliegenden 6mm Heatpipes zu ziehen.

CPU-Kühler Charts 85W (Ultrasilent)

Prolimatech Megahalems 44.2 
Scythe Mugen 2 44.8 
Noctua NH-U12P 45.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.5 
Zalman CNPS9900 LED * 46.9 
Scythe Mugen 47.1 
Scythe Ninja Cu 47.5 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 47.5 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.1 
Scythe Ninja 2 48.9 
Scythe Orochi (horizontal) 49.2 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 49.5 
Xigmatek Achilles S1284 49.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B 50.5 
Cooler Master Hyper Z600 50.9 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 51.5 
ZEROtherm FZ120 51.7 
Noctua NH-C12P (vertikal) 52.1 
Gigabyte G-Power Pro II * 52.1 
Thermalright TRUE BLACK 120 52.8 
Zalman CNPS10X Extreme 52.8 
Scythe Orochi (vertikal) 53.2 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 53.2 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 53.4 
Sunbeam Core-Contact Freezer 53.6 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 56.9 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 57.2 
Asus Triton 81 (92mm) 57.9 
Cooler Master V8 58.1 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 58.3 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 59.8 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 60.2 
Scythe Katana 3 (92mm) 60.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 61.8 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 62.5 
Gelid Silent Spirit (92mm) nicht bestanden
Xigmatek Cobra D984 (92mm) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,48V - ca. 85W WVL - Casefan @ 500U/min)

Reduzierte Belüftung im UltraSilent-Betrieb macht dem Xigmatek Thor’s Hammer S126384 mehr zu schaffen als einigen Kühlern der Konkurrenz. So muss er zusammen mit dem IFX-14 (ohne HR-10) Platz für zwei Kühler der japanischen Silentspezialisten Scythe machen, kann sich aber etwas deutlicher vom Achilles S1284 distanzieren.

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Zu guter Letzt folgen nun die Kühlercharts bei extrem hoher Verlustleistung im “Performance”-Modus.

CPU-Kühler Charts 115W (Performance)

Prolimatech Megahalems 43.1 
Scythe Mugen 2 45.7 
Xigmatek Thor's Hammer S126384 46.5 
Thermalright IFX-14 mit HR-10 46.6 
Xigmatek Achilles S1284 46.8 
Zalman CNPS10X Extreme 46.8 
Gigabyte G-Power Pro II * 47.4 
Thermalright TRUE BLACK 120 47.7 
ZEROtherm FZ120 47.8 
Zalman CNPS9900 LED * 47.9 
Thermalright IFX-14 ohne HR-10 48.2 
Noctua NH-U12P 49.5 
Xigmatek Nepartak S983 (92mm) 49.8 
Noctua NH-C12P (vertikal) 51.1 
Scythe Ninja 2 51.1 
Scythe Ninja Cu 51.5 
Cooler Master Hyper Z600 51.5 
Xigmatek HDT-D1284 (vertikal) 51.5 
Sunbeam Core-Contact Freezer 52.1 
EKL Alpenföhn Groß Clockner 53.3 
Cooler Master V8 53.5 
Scythe Zipang (vertikal - 140mm) 53.8 
Arctic Cooling Freezer 7 Pro (92mm) 53.9 
Xigmatek RED SCORPION-S1283 54.2 
Scythe Mugen 54.2 
Scythe Orochi (horizontal) 54.2 
Reeven RCCT-0901SP (92mm) 54.2 
Xigmatek HDT-SD964 (92mm) 54.5 
Scythe Katana 3 (92mm) 54.8 
Xigmatek HDT-D1284 (horizontal) 55.5 
Noiseblocker Cool Scraper Rev.3 55.5 
Zalman CNPS9300 AT (92mm) 56.1 
Noctua NH-U9B (92mm) 56.2 
Asus Triton 81 (92mm) 56.2 
Xigmatek Cobra D984 (92mm) 56.5 
Cooler Master Hyper TX3 (92mm) 56.7 
Gelid Silent Spirit (92mm) 59.8 
Scythe Ninja PLUS Rev.B nicht bestanden
Scythe Orochi (vertikal) nicht bestanden
Δ-T zwischen gemessener Raum- und Kerntemperatur in Kelvin - weniger ist besser
(Intel Core 2 Duo E6700 @ 2667MHz 1,58V - ca. 115W WVL - Casefan @ 800U/min)

Erst bei hoher Verlustleistung und starker Belüftung fühlt sich der Xigmatek Thor’s Hammer S126384 richtig wohl und platziert sich auf den dritten Platz der Performance-Charts. Laut Xigmatek sei der Kühler explizit für hohe Verlustleistungen (speziell für Intels neuem Core i7) konzipiert worden und solle dort noch weiter nach vorne stürmen. Erstaunlich ist jedoch die praktisch identische Kühlleistung des Achilles S1284, der ohne die drei zusätzlichen Heatpipes auskommen muss. Erklären lässt sich dies wohl durch das für schnellere Drehzahlen optimalere Lamellendesign des Achilles S1284, wodurch er den Vorteil der zusätzlichen Heatpipes wettmachen kann. Dass sich der Vorteil dieser Heatpipes beim Thor’s Hammer nur geringfügig auswirkt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach auf den eher schlechten Wärmeübergang durch den Aluminiumblock zurückzuführen sein.

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award_cpu064.jpg

Der Xigmatek Thor’s Hammer S126384 kommt zwar nicht ganz an die herausragenden Leistungen des vor wenigen Tagen getesteten Prolimatech Megahalems heran, kann sich jedoch als bisher stärkster Xigmatek-Kühler einen Platz unter den besten Aktiv-Kühlern sichern. Dabei glänzt der Kühler insbesondere bei hohen Verlustleistungen und entsprechend schnelldrehenden Lüftern, leistet aber auch bei geringer Belüftung Hervorragendes.

Dazu gesellen sich weitere positive Eigenschaften, wie die stabile Montage, die Unterstützung für alle aktuellen Prozessorsockel von AMD und Intel und die bisher unerreichte entkoppelte Lüftermontage. Aber auch die ausgezeichnete Qualität und die faszinierende Optik wissen zu überzeugen, weshalb lediglich der recht hohe Verkaufspreis unangenehm auf der Zunge liegen bleibt. Nichts desto Trotz hat sich der Kühler unseren Gold Award redlich verdient.

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