Grafikkartenkühler-Roundup 2009
Autor: Reinhard Moser
Auras Fridge im Detail
Lieferumfang
- 4 Abstandhalter
- 4 Kleberinge für Abstandshalter
- 4 Unterlegscheiben
- 4 gefederte Schrauben
- 11 VRAM-Kühlerchen
- 11 Wärmeleitpads
- 8 Pushpins für Lüfter
- 2 Reserveschrauben für Lüfterhalterung
- bebilderte Montageanleitung
- Wärmeleitpaste
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe-Grafikkartenkühler
- vier 6mm Heatpipes
- Abmessungen: 227mm x 134mm x 34mm (B x T x H / ohne Lüfter)
- Gewicht: 348g (ohne Lüfter)
- Lüfter: zwei 80mm Lüfter oder ein 120mm Lüfter (optional)
Der Kühler im Detail
Auch Auras stellt mit dem Fridge sein Erstlingswerk vor. Geliefert wird der Kühler in einer schlicht gestalteten Kartonbox mit kleinem Sichtfenster auf den Kühler. Innen ist jenige mit schwarzem, weichem Schaumstoff ausgekleidet, wodurch der Kühler keinerlei Schaden während des Transports davontragen dürfte. Das Zubehör befindet sich in einem kleinen Fach an der rechten Seite. Darin befindet sich neben einer Montageanleitung und Wärmeleitpaste das nötige Montagematerial sowie Kühlrippen für den VRAM und Haltepins für ein oder zwei optionale Lüfter.
Mit dem Fridge ist Auras zumindest optisch schonmal ein wahres Meisterwerk gelungen. Der komplette Kühler erstrahlt in wunderschönem Silber, alles spiegelt und glänzt. Die Heatpipes sind tadellos gebogen und erstrecken sich weiträumig über die 57 Aluminiumlamellen. Selbige weisen einen sehr großen Abstand von ca. 3-4mm voneinander auf, was vor allem beim passiven Betrieb von Vorteil ist. Auch bei langsam drehendem Lüfter ist dies von Vorteil. Die Halterung für diesen ist bereits mit dem Kühler verschraubt und kann bei Bedarf abgenommen werden.
Wie schon bei der Optik bewegt sich der Auras Fridge auch Qualitativ auf allerhöchstem Niveau. Der Boden wie auch die Lamellen können ohne Probleme als Spiegel herhalten, die Heatpipes wurden perfekt eingelassen und die Lamellen sind fest mit ohnen verbunden. Zudem sind alle Finnen miteinander verankert und können so kaum verbogen werden.
Montage
Bei der Montage findet sich allerdings der erste Wermutstropfen. Die VRAM-Kühler müssen alle erst einzeln mit den beigelegten Wärmeleitpads bestückt werden, was so nicht sehr anwenderfreundlich ist. Auch die Montage selber ist im Vergleich zu andren Kühlern gesehen ziemlich aufwendig und komplex. So müssen zuerst die kleinen Abstandhalter mithilfe von kleinen Kleberingen auf die entsprechenden Gewindelöcher geklebt werden.
Danach wird die Karte mit der GPU auf den Kühlerboden gelegt und anschließend müssen vier Unterlegscheiben auf die Montagelöcher der Grafikkarte gelegt werden. Zum Schluss wird der Kühler mit den gefederten Schrauben fixiert. Hierbei gilt es zu beachten nicht zu viel Druck auszuüben, da ansonsten die GPU beschädigt werden könnte. Der Lüfter wird mit einfachen Kunststoffnieten fixiert, was bei dem von uns gewählten Modell (Scythe S-Flex) leider nicht möglich war, da der Rahmen des Lüfters etwas zu dick für die kurzen Nieten ist. So mussten wir uns mit Kabelbinder aushelfen, was dann leider nicht ganz so schön aussieht. Mit montiertem Lüfter beansprucht der Auras ganze drei Slots für sich, hier sollte vorher abgeklärt werden ob die Steckplätze entbehrlich sind.
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Info zum Beitrag
geschrieben am Montag, den 22. Juni 2009 um 18:33 Uhr
Kategorie(n): Grafikkarten-Kühler, featured
Tags: Accelero S1, Accelero Twin Turbo, Arctic Cooling, Auras, Fridge, Musashi, Scythe, T-Rad², Thermalright, Z-Machine GV1000, Zalman




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