Grafikkartenkühler-Roundup 2009
Autor: Reinhard Moser
Einleitung
Obwohl die in letzter Zeit enorm zugenommene Verlustleistung aktueller Grafikkarten langsam wieder abnimmt, erfreut sich der Hardwaremarkt weiterhin kontinuierlich an neuen VGA-Kühlern, welche untereinander unterschiedlicher nicht sein könnten. So konzentriert sich der eine Hersteller überwiegend auf aktive und starke Modelle, während andere versuchen in der, für Silentfreaks wichtigen, passiven Sparte erfolgreich zu sein.
In unserem heutigen Review wollen wir nun die Kühlleistung und „Silencer-Tauglichkeit“ der letzten Neuerscheinungen auf die Probe stellen und auch mit bereits von uns getesteten Modellen vergleichen.
An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Arctic Cooling, Auras, Scythe sowie bei PC-Cooling und Caseking für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung der Testmuster bedanken. Alle Kühler sind ab sofort im Handel erhältlich.
Lieferumfang
- 4 Abstandhalter
- 4 Rändelmuttern
- Backplate
- Wärmeleitpaste
- 16 VRAM-Kühlerchen
- 4 Mosfetkühler
- 2 weitere Mosfetkühler
- Kupferspacer
- bebilderte Montageanleitung
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe-Grafikkartenkühler
- zwei 6mm Heatpipes
- Abmessungen: 250mm x 104mm x 35mm (B x T x H / mit Lüfter)
- Gewicht: 375g (mit Lüfter)
- Lüfter: zwei 100mm Lüfter
Der Kühler im Detail
Mit dem Musashi bringt Scythe seinen ersten Grafikkartenkühler auf den Markt. Die Verpackung besteht vollständig aus Karton und ist bunt bedruckt, um sie auch wirklich nicht im Laden übersehen zu können. In der schicken Außenhülle steckt ein weiteres Gebilde aus Pappe, worin sich in der oberen Hälfte der Musashi sowie die Lüftersteuerung und in der unteren Hälfte das komplette Zubehör befindet. Letzteres setzt sich aus diversen verschiedenen Kühlkörpern zum Aufkleben, einem NVIO-Kühlkörper, Montagematerial, einer Backplate, einem Kupferspacer, einem Säckchen Wärmeleitpaste, einem Adapter um beide Lüfter an einem Anschluss laufen zu lassen und einer Anleitung zusammen.
Vergleicht man den Kühler mit der Konkurrenz wirken die gerade einmal zwei Stück zählenden Heatpipes vielleicht etwas wenig, setzen viele Hersteller doch schon bei vier oder sogar mehr Heatpipes an. Scythe geht hier etwas andere Wege und biegt beide Heatpipes in eine U-Form, so dass jede Heatpipe die 77 Alulamellen gleich zweimal durchzieht. Die vom vernickelten Kupferboden aufgenommene Wärme kann so schnell und effektiv auf die gesamte Fläche verteilt werden, ohne übermäßig viele Heatpipes einzusetzen. Desweiteren wird Hitze, die nicht mehr von den Heatpipes aufgenommen werden kann an ein geripptes Kupferprofil, ebenfalls vernickelt, abgegeben, welches direkt an den Kühlerboden gelötet ist. Zwei 100mm Lüfter sorgen zudem für ausreichende Belüftung der kompletten Oberfläche sowie für eine sehr gute Kühlung aller Bauteile der Grafikkarte. Ein Austausch dieser stellte sich allerdings als sehr schwer heraus, denn die verwendeten Halteklammern sitzen dermaßen fest, dass ein entfernen dieser nur Hand in Hand mit einer Deformierung mehrerer Lamellen möglich ist. Direkt an die Lüfter gebunden ist zudem noch ein Slotblech mit zwei Drehregler um beide Lüfter getrennt von einander ansteuern zu können.
Verarbeitungstechnisch liegt der Scythe Musashi gleichauf mit den CPU-Kühlern aus gleichem Haus. Angefangen von der spiegelpolierten Bodenplatte, welche zum Schutz vernickelt wurde, über die perfekt gebogenen Heatpipes, deren Enden mit silbernen Kappen versehen wurden bishin zu den piekfein ausgestanzten Lamellen ist die Qualität ausgezeichnet. Auch die Lüfter machen einen wertigen Eindruck. An diesem Punkt gibt es nichts zu beanstanden.
Montage
Die Montage wurde äußerst verständlich und einfach konzipiert. Durch die vielen verschiedenen Bohrungen weist der Scythe Musashi außerdem eine hohe Kompatibilität zu allen möglichen Generationen von Pixelbeschleunigern auf. Je nachdem welches Modell man besitzt schraubt man die vier Abstandhalter in die passenden Gewinde an der Bodenplatte. Vorher sollte man allerdings noch schnell die Kühlkörper für VRAM bzw. Spannungswandler aufkleben. Auch hier legt Scythe ungewöhnlich viele bei, um auch wirklich jeden zu kühlenden Bereich abdecken zu können.
Hat man das erledigt wird der Kühler mit der Grundplatte nach oben hingelegt und die Karte darauf platziert. Anschließend wird die Backplate noch passend platziert und mithilfe von Rändelmuttern wird das ganze Gebilde nun befestigt. Hier fiel uns auf, dass sich der Kühler, trotz stark angezogenen Muttern, noch relativ leicht bewegen lies. Dies ist bedingt durch die dünnen Abstandhalter, welche nicht fest in den Montagelöchern der Karte sitzen. Die Kühlleistung sollte dies allerdings in keinster Weise beeinflussen. Nun kann die Karte auch schon wieder zurück ins Gehäuse. Dank der sehr geringen Höhe des Musashis dürften hierbei auch keine Inkompatibilitäten auftreten. Problematisch ist allerdings das An- und Abstecken des 6-pin PCIe Steckers. Der Musashi sitzt direkt auf dem Anschluss der Grafikkarte auf, wodurch der Kühler leicht noch unten gebogen werden muss um den Stecker anzuschließen. Um die Slotblende mit den Drehreglern montieren zu können müssen vorher die Kappen an den Regler abgezogen werden, die Blende verschraubt und zum Schluss die Kappen wieder aufgesteckt werden. Hiermit ist die Montage erledigt.
Lieferumfang
- 4 Abstandhalter
- 4 Rändelmuttern
- 4 Kunststoffbeilagscheiben
- 4 Gummibeilagscheiben
- 10 VRAM-Kühlerchen
- 2 flache VRAM-Kühlerchen
- 4 PWM-Kühlerchen
- 9 kurze Schrauben für 92mm Lüfter
- 2 lange Schrauben für 120mm Lüfter
- 2 Halteklammern für 120mm Lüfter
- mehrsprachige, bebilderte Montageanleitung
- Thermalright Aufkleber
- Wärmeleitpaste
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe-Grafikkartenkühler
- sechs 6mm Heatpipes
- Abmessungen: 228mm x 104mm x 24.3mm (B x T x H / ohne Lüfter)
- Gewicht: 360g (ohne Lüfter)
- Lüfter: zwei 92mm Lüfter oder ein 120mm Lüfter (optional)
Der Kühler im Detail
Traditionsgemäß liefert Thermalright den T-Rad² in einer schlichten, braunen Pappschachtel aus. Diese ist bis zum Rand mit passgenau zugeschnittenem Schaumstoff ausgepolstert und beugt so einer Beschädigung durch unsachgemäßen Transport sehr gut vor. Zum Kühler gesellt sich noch ein kleines Säckchen, welches die nötigen Montagehalterungen, Schrauben bzw. Klammern für die Lüfter, ausreichend VRAM-Kühlerchen sowie eine Tube Wärmeleitpaste.
Bei der Gestaltung des T-Rad² hat Thermalright einen vollkommen anderen Weg eingeschlagen als noch beim HR-03. So fällt sofort die sehr geringe Höhe ins Auge. Ein weiteres markantes Merkmal stellen die insgesamt sechs 6mm Heatpipes dar, welche sich von der Bodenplatte aus Kupfer in Richtung der Anschlüsse auf der Grafikkarte ziehen, dort einen Bogen machen und sich dann relativ gut verteilt durch die 87 Lamellen des Kühlers ziehen. So konnte ein platzsparendes Konzept realisiert werden, ohne Kühlfläche einzusparen. Der Abstand zwischen den einzelnen Finnen wurde dabei allerdings ziemlich gering gewählt, womit Thermalrights neueste Kreation allein für den aktiven Betrieb ausgelegt ist. Direkt mit den äußersten Lamellen ist deshalb auch direkt die Aufhängung für etwaige Lüfter verschraubt.
Der ganze Kühler wirkt sehr massiv und stabil. Alle Lamellen sind vergleichsweise dick, ineinander verhakt und zudem noch fest mit den Heatpipes verlötet. Durch die zwei Schienen der Lüfterhalterung gewinnt das ganze Konstrukt noch zusätzlich an Stabilität. Die Materialqualität ist, wie von den Taiwanesen seit jeher bekannt, ausgezeichnet und auch bei deren Verarbeitung hat man sich nicht Lumpen lassen. Die Heatpipes sind sauber gebogen und sind fest mit der Bodenplatte verbunden, welche wie die Heatpipes selber vernickelt ist um Korrosion vorzubeugen. Letztere ist zudem absolut plan gefräst, allerdings nicht auf Hochglanz poliert.
Montage
Die Montage hat man hinsichtlich des HR-03 um einiges leichter gestaltet. Der schwerste Teil hierbei ist wohl die Demontage des Originalkühlers. Hat man das geschafft und alles gründlich gereinigt werden als erstes die selbstklebenden Kühlerchen für VRAM und, falls nötig, Spannungswandler aufgeklebt. Hierbei sollte darauf geachtet werden ob eine Verwendung der flachen oder der hohen VRAM-Kühlerchen von Nöten ist, da ansonsten Probleme mit den Heatpipes auftreten können. Nun werden die vier Abstandsbolzen in die vorhandenen Gewinde der Bodenplatte geschraubt und mit den selbstklebenden Gummibeilagscheiben bestückt.
Danach wird der Kühler so auf der Grafikkarte platziert, so dass die Gewindebolzen durch die Löcher um die GPU ragen und anschließen mit den vier Kunststoffbeilagscheiben bestückt werden können. Befestigt wird der T-Rad² schlussendlich mithilfe von vier Rändelschrauben, welche über Kreuz angezogen werden. Hierbei setzt Thermalright ein gewisses Feingefühl für den nötigen Anpressdruck voraus, ein zu festes anziehen der Thumbscrews kann zu einer Biegung des PCBs führen.
Bei der Wahl der Lüfter überlässt der Hersteller dem Anwender die Entscheidung ob entweder zwei 92mm Lüfter oder ein 120mm größer Lüfter für die Belüftung sorgen soll. Die beiden kleineren Lüfter werden hierbei mithilfe von vier Schrauben am Kühlkörper befestigt, wohingegen der 120mm Pendant zusätzlich mit zwei Halteklammern befestigt werden muss. Mit montierten Lüftern misst der T-Rad² nun ca. 5cm in der Höhe, womit nach dem Einbau knapp zwei Slots am Mainboard zum Opfer fallen.
Lieferumfang
- 4 Abstandhalter
- 4 Kleberinge für Abstandshalter
- 4 Unterlegscheiben
- 4 gefederte Schrauben
- 11 VRAM-Kühlerchen
- 11 Wärmeleitpads
- 8 Pushpins für Lüfter
- 2 Reserveschrauben für Lüfterhalterung
- bebilderte Montageanleitung
- Wärmeleitpaste
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe-Grafikkartenkühler
- vier 6mm Heatpipes
- Abmessungen: 227mm x 134mm x 34mm (B x T x H / ohne Lüfter)
- Gewicht: 348g (ohne Lüfter)
- Lüfter: zwei 80mm Lüfter oder ein 120mm Lüfter (optional)
Der Kühler im Detail
Auch Auras stellt mit dem Fridge sein Erstlingswerk vor. Geliefert wird der Kühler in einer schlicht gestalteten Kartonbox mit kleinem Sichtfenster auf den Kühler. Innen ist jenige mit schwarzem, weichem Schaumstoff ausgekleidet, wodurch der Kühler keinerlei Schaden während des Transports davontragen dürfte. Das Zubehör befindet sich in einem kleinen Fach an der rechten Seite. Darin befindet sich neben einer Montageanleitung und Wärmeleitpaste das nötige Montagematerial sowie Kühlrippen für den VRAM und Haltepins für ein oder zwei optionale Lüfter.
Mit dem Fridge ist Auras zumindest optisch schonmal ein wahres Meisterwerk gelungen. Der komplette Kühler erstrahlt in wunderschönem Silber, alles spiegelt und glänzt. Die Heatpipes sind tadellos gebogen und erstrecken sich weiträumig über die 57 Aluminiumlamellen. Selbige weisen einen sehr großen Abstand von ca. 3-4mm voneinander auf, was vor allem beim passiven Betrieb von Vorteil ist. Auch bei langsam drehendem Lüfter ist dies von Vorteil. Die Halterung für diesen ist bereits mit dem Kühler verschraubt und kann bei Bedarf abgenommen werden.
Wie schon bei der Optik bewegt sich der Auras Fridge auch Qualitativ auf allerhöchstem Niveau. Der Boden wie auch die Lamellen können ohne Probleme als Spiegel herhalten, die Heatpipes wurden perfekt eingelassen und die Lamellen sind fest mit ohnen verbunden. Zudem sind alle Finnen miteinander verankert und können so kaum verbogen werden.
Montage
Bei der Montage findet sich allerdings der erste Wermutstropfen. Die VRAM-Kühler müssen alle erst einzeln mit den beigelegten Wärmeleitpads bestückt werden, was so nicht sehr anwenderfreundlich ist. Auch die Montage selber ist im Vergleich zu andren Kühlern gesehen ziemlich aufwendig und komplex. So müssen zuerst die kleinen Abstandhalter mithilfe von kleinen Kleberingen auf die entsprechenden Gewindelöcher geklebt werden.
Danach wird die Karte mit der GPU auf den Kühlerboden gelegt und anschließend müssen vier Unterlegscheiben auf die Montagelöcher der Grafikkarte gelegt werden. Zum Schluss wird der Kühler mit den gefederten Schrauben fixiert. Hierbei gilt es zu beachten nicht zu viel Druck auszuüben, da ansonsten die GPU beschädigt werden könnte. Der Lüfter wird mit einfachen Kunststoffnieten fixiert, was bei dem von uns gewählten Modell (Scythe S-Flex) leider nicht möglich war, da der Rahmen des Lüfters etwas zu dick für die kurzen Nieten ist. So mussten wir uns mit Kabelbinder aushelfen, was dann leider nicht ganz so schön aussieht. Mit montiertem Lüfter beansprucht der Auras ganze drei Slots für sich, hier sollte vorher abgeklärt werden ob die Steckplätze entbehrlich sind.
Lieferumfang
- 4 Abstandhalter
- 4 Rändelschrauben
- 4 Kreuzschrauben
- 8 Gummiunterlegscheiben
- 6 Kunststoffunterlegscheiben
- 8 VRAM-Kühlerchen
- Zalman-Aufkleber
- FanMate 2
- mehrsprachige, bebilderte Montageanleitung
- Wärmeleitpaste
Technische Daten
- Kupfer-Heatpipe-Grafikkartenkühler
- vier 6mm Heatpipes
- Abmessungen: 160mm x 80mm x 30mm (B x T x H / mit Lüfter)
- Gewicht: 390g (mit Lüfter)
- Lüfter: ein 80mm Lüfter(</li)
Der Kühler im Detail
Verpackungstechnisch setzt Zalman auf eine Kombination aus Blister- und Pappverpackung, welche auch optisch einiges hermacht. So kann man schon von außen einen kurzen Blick auf den Kühler sowie seine Bodenplatte werfen. Nach öffnen der Umverpackung aus Karton finden wir den Kühler gut geschützt zwischen zwei Plastikschalen, das Zubehör wird extra in einer kleinen Schachtel untergebracht. Bei Letzterem wurde von Zalman an alles gedacht, so finden wir neben den notwendigen Montagematerialien noch eine ausführliche Anleitung, einen Aufkleber mit dem Logo des Herstellers, eine kleine Tube Wärmeleitpaste sowie eine simple Lüftersteuerung vor.
Der Aufbau von Zalmans GV1000 ist absolut ident mit dem, schon von uns getesteten VF1000. So wird auch hier die abgegebene Wärme der GPU von der spiegelpolierten Bodenplatte aufgenommen, auf die vier 6mm starken Heatpipes übertragen und über diese direkt an die 52 Lamellen abgegeben. Die Heatpipes sind dabei leicht versetzt durch die Lamellen gezogen um die Wärme gleichmäßig über den vorhandenen Kühlkörper zu verteilen. Auffällig ist auch der, in den Kühlkörper eingelassene Lüfter. Selbiger integriert sich so optimal ins Gesamtbild, ein Austauschen ist allerdings nur mit hohem Aufwand möglich. Wie auch beim VF1000 ist der Rotor beleuchtet, bei der Farbgebung hat man sich diesmal allerdings für Rot entschieden. Der größte und augenmerklichste Unterschied aber gegenüber seinem Zwillingsbruder ist die komplette Vernickelung. So erstrahlt der gesamte Kühler in einem silbergrauen Kleid.
Neben der schicken Optik hat man sich auch bei der Qualität nicht lumpen lassen. So setzt Zalman, seit jeher bekannt für ihre perfekte Verarbeitung, bei der Materialwahl ausschließlich auf vernickeltes Kupfer. Die Lamellen, jede von ihnen mit einem Muster und einem kleinen Slogan geprägt, sind ausreichend stabil und lassen sich nur schwer verbiegen. Zudem wurde jede einzelne Finne mit den Heatpipes verlötet. Gehen wir weiter zur Bodenplatte wird auch hier der angestrebte Qualitätsstandard schnell klar. Sie ist sauber gefräst, perfekt plan und zudem noch auf Hochglanz poliert. Auch die Aufhängung des Lüfters wurde gut gelöst und hält diesen sicher und fest in Position.
Montage
Bei der Montage macht sich Zalmans langjährige Erfahrung deutlich bemerkbar. So ist diese äußerst anwenderfreundlich aufgebaut und sollte selbst von unerfahrenen Benutzern schnell und sicher vollzogen werden können. Bevor man sich der Kühlermontage selbst widmet sollte man die kleinen, mitgelieferten Kühlerchen für den VRAM montieren. Anschließend kann man nun die vier Abstandsbolzen in die, je nach Modell passenden, Gewinde gedreht und mit den Gummiringen bestückt. Dann kann der Kühler auch schon auf die Karte gesetzt werden und die Rückseite mit den mitgelieferten Beilagscheiben aus Kunststoff isoliert werden.
Zalman hat auch an Anwender mit SLI bzw. CrossFire Systemen gedacht und legt dem Kühler zwei unterschiedliche Schraubentypen bei. So liegen neben leicht zu montierenden Thumbscrews auch kleiner gehaltene Kreuzschlitzschrauben bei. Je nach Platzverhältnissen wählt man nun eine der zwei Schraubenarten, bestückt diese mit den Federn und dreht diese über Kreuz auf die Gewindebolzen. Hat man diese Schritte ausgeführt kann die Karte auch schon wieder zurück in den Computer. Durch die recht kompakten Ausmaße des GV1000 sollten hierbei auch keine Probleme auftreten. Bei Bedarf kann noch die mitgelieferte Lüftersteuerung angeschlossen werden.
Lieferumfang
- 4 Abstandhalter
- 4 Schrauben
- 4 Pappunterlegscheiben
- 8 VRAM-Kühlerchen
- 4 Mosfetkühler
- Stromadapter für Lüfter
- 2 gelochte Slotblenden
- AC-Aufkleber
- bebilderte Montageanleitung
Technische Daten
- Hybrid-Heatpipe-Grafikkartenkühler
- vier 6mm Heatpipes
- Abmessungen: 215mm x 105mm x 53mm (B x T x H / mit Lüfter)
- Gewicht: 350g (mit Lüfter)
- Lüfter: zwei 80mm Lüfter
Der Kühler im Detail
Bei der Verpackung setzt Arctic Cooling, wie so viele andere Hersteller auch, auf eine einfache Blisterverpackung mit farbigem Inlay. Diese ist – Gott sei Dank – nicht verschweißt worden und lässt sich so sehr einfach öffnen. Der Kühler selbst ist durch die passgenaue Verpackung ganz gut geschützt. Das rudimentäre Zubehör wurde teils unter dem Kühler, teils hinter dem Kühler verstaut. Dabei handelt es sich unter Anderem um eine Anleitung, in der kurz und knapp alles erklärt wird, zwei gelochte Slotblende, vier selbstklebende Kühlrippen für die Spannungswandler, acht selbstklebende Kühler für den VRAM, ein Säckchen mit Montagematerial und einem AC-Aufkleber sowie eine sehr simple Lüftersteuerung in Form eines Stromadapters. Wärmeleitpaste liegt keine extra bei, selbige ist schon direkt auf dem Kühler aufgetragen.
Acrtic Coolings Accelero TwinTurbo kann im Grunde als kleiner Bruder des Accelero S1 angesehen werden. So fallen beim ersten Blick schon deutliche Gemeinsamkeiten in der Funktionsweise und dem Aufbau auf. Die Wärme wird hierbei vom Kupferboden auf die vier 6mm starken Heatpipes übergeleitet, welche mit recht weitem Abstand von einander in den, insgesamt 30 Stück umfassenden Kühlblock münden. Durch die gute Verteilung kann sich die Wärme schneller auf die komplette Fläche ausbreiten und so schneller abgeführt werden. Obwohl der TwinTurbo im Gegensatz zum S1 bedeutend geringere Maße aufweist, fielen der Verkleinerungskur lediglich zwei Finnen zum Opfer. Dies wurde durch einen geringeren Abstand zwischen den selbigen erkauft, was ihn vor allem für den aktiven Betrieb prädestiniert. So liefert Arctic Cooling den TwinTurbo auch gleich mit zwei 80mm Lüfter aus, welche mittels eines Kunststoffgehäuses befestigt sind.
Werfen wir einen Blick hinsichtlich der Qualität, so können wir getrost sagen, dass die Verarbeitungs- und Materialqualität trotz des niedrigen Preises sehr gut ist. So sind die Lamellen fest auf die Heatpipes gesteckt und weisen auch alle den gleichen Abstand voneinander auf. Die Heatpipes selbst sind gut mit dem Kühlerboden verbunden. Zwar quillt zwischen Kupferbodenplatte und den einzelnen Heatpipes ein wenig Lötzinn hervor, jedoch spricht dies dafür, dass keine Lufteinschlüsse für eine eingeschränkte Kühlleistung sorgen können.
Montage
Die Montage wurde eins zu eins vom Accelero S1 übernommen. So werden zu allererst die mitgelieferten VRAM-Kühlerchen aufgeklebt sowie, wenn benötigt, die vier separaten Kühler für die Spannungswandler. Hat man das erledigt zieht man die Klebefolie an der Halterung des TwinTurbos ab und fixiert die vier kleinen Abstandshalter auf die entsprechenden Löcher.
Danach kann die Karte auf den Kühler gesetzt werden und mittels vier kleiner Schrauben fixiert werden. Hierbei vorher die isolierenden Unterlegscheiben vergessen. Wer will kann nun die Lüfter direkt an den Stromanschluss der Karte anschließen und folglich die Lüfter auch von jener regeln lassen. Für diejenigen die das gerne selbst in die Hand nehmen legt der Hersteller einen simplen Adapter bei um die Lüfter über der 12V bzw. 7V Leitung eines Molex-Steckers zu betreiben. Anschließen kann die Karte auch schon wieder in ihr Zuhause zurück und das im Normalfall auch ohne Probleme, bedingt durch die kompakten Ausmaße des Kühlers.
Testsystem
- Intel Core 2 Duo E8400 “Wolfendale” (3600MHz mit 1,275V; aktiv gekühlt durch Thermalright HR-01 Plus mit S-Flex 1200)
- DFI LANParty UT X48-T2R (Intel X48)
- 4x 1024MB Crucial Ballistix DDR-II 800 CL4 (1080Mhz 5-5-5-15 mit 2V; passiv gekühlt mit Thermalright HR-07 Duo)
- Gigabyte HD4850 1GB OC (RV770)
- Lian Li A09 mit 2x Scythe S-FLEX SFF21E (je einmal vorne und hinten)
- Corsair HX520W
- Digital Caviar SE WD6400AAKS in GrowUp Smart Drive 2002
Testablauf
Für vergleichbare Ergebnisse ist es erforderlich, einen festgelegten Testablauf strikt einzuhalten. Die Temperatur der Grafikkarte wurden nach einiger Aufwärmphase gemessen. Dazu wurde die GPU mithilfe von FurMark v1.6.5 ausgelastet, nach 15 Minuten wurde dann die maximale Temperatur notiert.Beim Test mit aktiven Grafikkartenkühlern wurde die Gehäuselüfter mit 7V (710U/min) betrieben und die Lüfter der Grafikkarte in drei Stufen mit 12V, 7V und 5V Betrieben. Bei den passiven Tests wurde die Gehäusebelüftung auf 12V (1220U/min), 7V (710U/min) und 5V (440U/min) geregelt. Zudem wurde die GPU auf 600Mhz bei 1,09V runtergetaktet.
- 30 minütige Aufwärmphase durch Furmark 1.6.5
- jeweils 15min Aufheizen mittels Furmark 1.6.5 “Xtreme-Burning”
- Aufzeichnen der GPU-Temperatur durch Rivatuner
- Aufzeichnen der Raumtemperatur durch Aquaero 4.00
Bei Kühlern ohne mitgelieferten Lüftern kamen als Referenzlüfter ein Scythe S-Flex 120mm mit 1200U/min sowie ein oder zwei Scythe Kama Flex 92mm mit 1600U/min zum Einsatz. Bei Kühlern die einen Tausch der Lüfter gegen unsere Referenzbelüftung erlaubten, testeten wir zuerst mit den mitgelieferten Lüftern sowie anschließend noch einmal mit den Referenzpendaten. Die Slotblende unter/über der Karte sind gelocht, um den Kühler durch die einströmende Luft zu unterstützen.
| [Testeinstellungen] |
[Referenzlüfter] |
Prozessor: 3600MHz @ 1,275V Prozessor: 3600MHz @ 1,275V
|
“12V”: 1220U/min “12V”: 1600U/min |
In der linken Spalte sind unsere neuen Testeinstellungen aufgelistet. Enthalten sind sowohl die Konfigurationen für den aktiven sowie den passiven Testablauf.
Die rechte Spalte zeigt dagegen unsere verwendeten Referenzlüfter in den jeweiligen Größen inklusive der entsprechenden Drehzahlen für die einzelnen Testsituationen.
Danksagung
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Gigabyte für die Bereitstellung der Radeon HD4850 bedanken.
Nun wollen wir einen Blick auf alle erzielten Testergebnisse werfen. Starten wir zuerst mit den Ergebnissen im aktiven Betrieb. Die Raumtemperatur lag hierbei immer bei 21°.
Testergebnisse bei 12V |
|
|---|---|
| Thermalright T-Rad² (2x 92mm) |
42
|
| Scythe Musashi* |
44
|
| Thermalright T-Rad² (120mm) |
45
|
| Xigmatek Battle Axe* |
45
|
| Auras Fridge (120mm) |
46
|
| Arctic Cooling Accelero S1 (120mm) |
46
|
| Xigmatek Battle Axe (2x 92mm) |
47
|
| Thermalright HR-03 GT (92mm) |
48
|
| Zalman GV1000* |
50
|
| Arctic Cooling TwinTurbo* |
53
|
| Kerntemperatur in Grad Celsius - weniger ist besser (ATi HD4850 1GB @ 700Mhz 1,19V - Casefan @ 710U/min) *Resultat mit mitgeliefertem Standardlüfter |
|
Mit zwei Stück 92mm Lüfter kann sich der Thermalright T-Rad² ganz klar an die Spitze setzen, dicht gefolgt vom Scythe Musashi. Mit einem 120mm Lüfter verliert der T-Rad² ca. 3k an Kühlleistung und liegt somit auf gleicher Höhe wie Xigmateks Battle Axe. Letzterer geht dabei allerdings bedeutend geräuschvoller ans Werk. Mit 1° Abstand zu ihren Vordermännern landen der Accelero S1 sowie der gleich gute Auras Fridge auf dem vierten Platz. Am schlechtesten schneidet der Accelero TwinTurbo ab, welcher 11° hinter dem Topkühler liegt. Noch enttäuschender zeigt sich allerdings Zalmans GV1000, welcher trotz der enorm hohen Lüfterdrehzahl nur knapp vor dem TwinTurbo positionieren kann.
Testergebnisse bei 7V |
|
|---|---|
| Scythe Musashi* |
47
|
| Xigmatek Battle Axe* |
48
|
| Thermalright T-Rad² (2x 92mm) |
48
|
| Arctic Cooling Accelero S1 (120mm) |
49
|
| Auras Fridge (120mm) |
50
|
| Zalman GV1000* |
51
|
| Xigmatek Battle Axe (2x 92mm) |
52
|
| Thermalright HR-03 GT (92mm) |
53
|
| Thermalright T-Rad² (120mm) |
53
|
| Arctic Cooling TwinTurbo* |
56
|
| Kerntemperatur in Grad Celsius - weniger ist besser (ATi HD4850 1GB @ 700Mhz 1,19V - Casefan @ 710U/min) *Resultat mit mitgeliefertem Standardlüfter |
|
Beim Betrieb mit 7V kann sich der Musashi knapp an die Spitze setzen. Zudem rutscht auch der GV1000 um einiges weiter nach oben, da er durch seine konstant hohe Lüfterdrehzahl kaum an Kühlleistung verliert.
Testergebnisse bei 5V |
|
|---|---|
| Xigmatek Battle Axe* |
51
|
| Scythe Musashi* |
52
|
| Zalman GV1000* |
56
|
| Thermalright T-Rad² (2x 92mm) |
57
|
| Auras Fridge (120mm) |
57
|
| Arctic Cooling Accelero S1 (120mm) |
58
|
| Arctic Cooling TwinTurbo* |
61
|
| Thermalright T-Rad² (120mm) |
64
|
| Thermalright HR-03 GT (92mm) |
65
|
| Xigmatek Battle Axe (2x 92mm) |
66
|
| Kerntemperatur in Grad Celsius - weniger ist besser (ATi HD4850 1GB @ 700Mhz 1,19V - Casefan @ 710U/min) *Resultat mit mitgeliefertem Standardlüfter |
|
Regeln wir alle Lüfter auf 5V wird der Spitzenreiter ein weiteres Mal abgelöst und heißt nun Battle Axe. Auch der Zalman positioniert sich ganz weit oben, allerdings liegt er trotz fast 2000U/min immer noch hinter dem Musashi. Ansonsten konnte auch noch der Accelero TwinTurbo aufholen und liegt nun endlich nicht mehr auf den hinteren Rängen.
Desweiteren interessieren uns natürlich auch die Kühler, welche sich für einen vollkommen lüfterlosen Betrieb eignen. Die Raumtemperatur lag auch hier bei ca. 21°.
Testergebnisse bei 12V |
|
|---|---|
| Arctic Cooling Accelero S1 |
49
|
| Auras Fridge |
52
|
| Thermalright HR-03GT |
67
|
| Kerntemperatur in Grad Celsius - weniger ist besser (ATi HD4850 1GB @ 600Mhz 1,09V - Casefan @ 1220U/min) *Resultat mit mitgeliefertem Standardlüfter |
|
Im passiven Betrieb ist der alteingesessene Accelero S1 ein weiteres Mal ungeschlagen. Der Fridge kämpft sich zwar nah heran, durch die ungünstigere Lamellenlage liegt er allerdings 3° zurück. Somit ist er allerdings immer noch um stolze 15° vor Thermalrights HR-03 GT, welcher schon bei 12V Casebelüftung Mühen hat, die Karte gut zu kühlen.
Testergebnisse bei 7V |
|
|---|---|
| Arctic Cooling Accelero S1 |
62
|
| Auras Fridge |
66
|
| Thermalright HR-03GT |
89
|
| Kerntemperatur in Grad Celsius - weniger ist besser (ATi HD4850 1GB @ 600Mhz 1,09V - Casefan @ 710U/min) *Resultat mit mitgeliefertem Standardlüfter |
|
Nach dem runterregeln der Gehäuselüfter auf 7V kann der Accelero S1 seinen Vorsprung auf den Fridge um ein weiteres Grad ausbaun. Der HR-03 GT liegt weit abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Testergebnisse bei 5V |
|
|---|---|
| Arctic Cooling Accelero S1 |
80
|
| Auras Fridge |
84
|
| Thermalright HR-03GT | nicht bestanden |
| Kerntemperatur in Grad Celsius - weniger ist besser (ATi HD4850 1GB @ 600Mhz 1,09V - Casefan @ 440U/min) *Resultat mit mitgeliefertem Standardlüfter |
|
Ab 5V sind nur noch Accelero S1 und Auras Fridge in der Lage, die GPU ausreichend zu kühlen, wobei sich letzterer ein weiteres Mal mit dem zweiten Platz begnügen muss.
Kommen wir nun zur Geräuschentwicklung, die für Viele immer wichtiger wird und gar nicht gering genug sein kann. Die Geräuschentwicklung der Lüfter ist auf jedem der Kühlkörper in etwa gleich und deshalb bewerten wir direkt die Lüfter in Sachen Laufruhe und Geräuschentwicklung. Zur Optimierung der Lautstärke sollten Lüfter allerdings generell noch entkoppelt werden.
In Anbetracht der doch recht schnell drehenden 100mm Lüfter kann Scythes Musashi bei 12V natürlich nicht wirklich als leise bezeichnet werden, dafür wird durch die gleich zwei Lüfter eine ordentliche Menge an Luft gefördert. Auch bei 7V ist ist die Drehzahl immer noch recht hoch, was sich durch ein hörbares Luftrauschen bemerktbar macht. Zudem ist ein leises Surren hörbar, welches allerdings bei geschlossenem Gehäuse nur noch schwer hörbar ist. Auf 5V runtergeregelt verstummen die Lüfter fast vollständig, nur ein sehr leises Surren zeigt dem Anwender, dass die Lüfter noch in Betrieb sind.
- Drehzahl bei 12V: 1700U/min
- Drehzahl bei 7V: 1280U/min
- Drehzahl bei 5V: 830U/min
- Nebengeräusche bei 5V: sehr leises Surren
Was bei Zalman schon beim VF1000 nicht überzeugen konnte, wurde leider auch beim GV1000 nicht besser umgesetzt. Der Lüfter dreht bei 12V mit eigendlich unnötigen und viel zu schnellen 3700U/min, wodurch ein unüberhörbares Luftrauschen erzeugt wird. Zudem fällt auch noch ein oftmals auftretenden Klackern störend auf, welches durchgehend bei allen Drehzahlen vorhanden ist. Auf 7V wird der Lüfter kaum leiser, was auch keinen überraschen sollte, dreht der Lüfter doch immer noch mit ganzen 2530U/min. Auf 5V lässt das Luftrauschen nach, ist aber weiterhin noch lauter als bei den Konkurrenzprodukten. Hier sollte Zalman eventuell mal ihr Lüfterkonzept überdenken.
- Drehzahl bei 12V: 3700U/min
- Drehzahl bei 7V: 2530U/min
- Drehzahl bei 5V: 1990U/min
- Nebengeräusche bei 5V: leises Klackern
Arctic Cooling setzt wie beim Musashi auf zwei recht schnell drehende Lüfter. So weist auch der TwinTurbo ein recht lautes Luftrauschen bei voller Drehzahl auf, welches bei 7V und 1200U/min allerdings deutlich leiser wird. Ab 800U/min verstummt es gänzlich und die Lüfter sind nicht mehr hörbar.
- Drehzahl bei 12V: 2000U/min
- Drehzahl bei 7V: 1200U/min
- Drehzahl bei 5V: 800U/min
- Nebengeräusche bei 5V: keine
Scythe hat mit seinem Erstlingswerk einen absoluten Top-Kühler auf den Markt gebracht, der trotz seiner Einfachheit eine gute Kühlleistung sowie Silenttauglichkeit besitzt. Zudem bewegt sich der Preis im Angesicht der sehr guten Verarbeitung auf angenehmen Niveau. Auch fällt das zahlreiche Zubehör sowie die Lüftersteuerung positiv ins Gewicht, womit Scythe sich einen weiteren Gold-Award, nun zum ersten Mal mit einem Grafikkartenkühler, verdient hat.
Auch Thermalright hat mit dem T-Rad² einen sehr guten Kühler in der Mache, welcher sich nicht mehr, wie der HR-03 zuvor, zuviel Platz gönnt. Zudem konnte die ohnehin schon gute Kühlleistung des Vorgängers noch weiter gesteigert werden. Auch die Qualität bewegt sich auf einem außergewöhnlich hohem Standard, was sich allerdings auch im Preis wiederspiegelt. Trotzalldem verdient auch Thermalrights neuester Sposs wieder einmal unseren Gold-Award.
Mit dem Fridge liefert Auras einen perfekt verarbeiteten Silentkühler ab, welcher in Sachen Verarbeitungs- und Materialqualität alle anderen Kühler übertrifft…und das sogar zu einem recht günstigen Preis. Ein schweres Contra ist allerdings die Montage, welche ziemlich aufwendig und kompliziert gestaltet wurde. Auch ist die Kompatibilität mit ATIs neueren Karten eingeschränkt. Durch seine guten Silentfähigkeiten, vorallem im passiven Betrieb, bekommt er von uns jedoch unseren Silent-Award.
Unseren letzten Award in diesem Bericht bekommt der TwinTurbo aus dem Hause Arctic Cooling. So kann der Kühler sich zwar in Punkto Leistung gegen die Konkurrenz nicht durchsetzen, ist dafür allerdings schon sehr günstig zu bekommen und auch die Verarbeitung ist tadellos. Zudem weißt er eine hohe Kompatibilität auf und ist einfach zu montieren.
Leer ausgehen muss am Ende dieses Roundups leider Zalman. So ist die erbrachte Kühlleistung zwar in Ordnung, aber bei welcher Lautstärke? Der Lüfter dreht leider viel zu schnell, schneller als alle Mitstreiter und kann sich selbst dadurch nicht an die Spitze setzen. Auch wirkt die preisliche Gestaltung etwas zu hoch angesetzt. Davon abgesehen ist die Qualität allerdings ausgezeichnet und die Montage einfach und durchdacht.
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Link zum Thema: „Grafikkartenkühler-Roundup 2009”
Info zum Beitrag
geschrieben am Montag, den 22. Juni 2009 um 18:33 Uhr
Kategorie(n): Grafikkarten-Kühler, featured
Tags: Accelero S1, Accelero Twin Turbo, Arctic Cooling, Auras, Fridge, Musashi, Scythe, T-Rad², Thermalright, Z-Machine GV1000, Zalman




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