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Netzteil Roundup 2009

Einleitung

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Heutzutage gibt es eine fast schon unüberschaubare Menge an Netzteilen für den PC Gebrauch. Vom Grafikkartenspezialist BFG bis hin zur Gehäuseschmiede Lian Li stellen mittlerweile viele große Hardwareproduzent Netzteile her. Das jüngste Beispiel: XFX. Der Ausdruck “herstellen” ist aber zumeist falsch, da die Geräte oftmals von großen Produzenten wie Enance o.ä. gefertigt werden und die Firmen nur geringe Änderungen (z.B. am Design oder am Lüfter) vornehmen. Dementsprechend leicht ist es für Unternehmen in den Netzteilmarkt einzusteigen, da die eigentliche Produktion nicht selbst übernommen werden muss. Den daraus resultierenden Netzteil-Dschungel wollen wir in diesem Roundup etwas lichten. Viel Spaß beim Lesen!

Ein kleiner Exkurs in das 12V Thema

Die 12V Schiene wird zweifelsfrei am meisten beansprucht, 90% der Energie eines PCs muss sie bereitstellen. Die 3,3V und 5V Schienen spielen also eine eher kleine Rolle. Heutige Hersteller von High-End Netzteilen werben oft damit, Geräte im Angebot zu haben, die mit drei oder sogar mehr 12V Schienen ausgestattet sind. Doch der Vorteil trügt. Ein Netzteil kann immer nur eine bestimmte Leistung, die Combined Power, bereitstellen. Nehmen wir als Beispiel, dass es maximal 30A sind. Nun steht aber auf der Verpackung, dass Schiene 12V1 20A und Schiene 12V2 auch 20A hat. Das sind doch 40A?! Die Angabe zeigt nur, wie viel Ampere von der Gesamtleistung (30A) maximal auf eine Schiene geleitet werden kann. Bei hoher Belastung von 12V1 können dort beispielsweise alle 20A verfügbar gemacht werden, und folgerichtig sind auf 12V2 nur noch 10A anzutreffen. Genauso könnten es 15A + 15A, 18A + 12A und so weiter sein. Es können allerdings nie mehr als die auf der Verpackung erwähnten 20A auf einer Schiene bereitgestellten werden. Dies wird vor allem zum Problem, wenn stromziehende High-End Grafikkarten an einer 12V Schiene sitzen und mehr als 20A verbrauchen. In so einem Fall ist das Netzteil dann überlastet. Eine einzelne 12V Schiene hat also den Vorteil, dass sie kaum überlastet werden kann, da sie immer die volle Gesamtleistung des Netzteils zur Verfügung stellen kann und keine Beschränkung wie im Beispiel mit den beiden 12V Schienen von 20A pro Schiene besitzt. Die Schienen werden oft auch als „virtual Rails“ bezeichnet, da sie über einen gemeinsamen Transformator laufen, nicht wirklich eigenständig sind und logischerweise nur eine Aufteilung einer starken 12V Versorgung darstellen.
Allerdings haben mehrere Schienen auch ihren Vorteil. So wird die gesamte Leistung nicht über nur eine Schiene geschickt, welche sich dann durch die sehr hohen Widerstände zum Beispiel zu stark erhitzen und zu einem Brand führen könnte. Somit bieten mehrere Schienen eine bessere Absicherung und Verteilung der Last. Schlussendlich bieten beide Lösungen ihre Vorteile und die Aussage: „Mehr Schienen sind besser“ ist völlig aus der Luft gegriffen.

Anmerkung zur Messtechnik der Kabellänge

Die Kabel wurden alle per Hand und nach besten Möglichkeiten gemessen. Vor allem die ATX Kabel weichen oft von der Längenangabe der Hersteller ab, da sie so dick und steif sind, dass sie nicht komplett gestreckt werden können. Doch diese Abweichung durch das Messen sollte man positiv sehen, da sie nur die Realität widerspiegelt. Was nützt dem späteren Käufer ein 50cm Kabel, das er aber nur auf 45cm gestreckt bekommt?

Danksagung

An diesem Punkt möchten wir uns ganz herzlich bei Amacrox, Caseking, Cooler Master, Corsair, Enermax, Fractal Design, Keep-Silent.de und Lian Li für den freundlichen Kontakt und die Bereitstellung der Testmuster bedanken. Alle Netzteile sind ab sofort im Handel erhältlich.

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BereichHerstellerangabe
Leistung500W
Effizienz > 80%
Abmessungen (BxHxT)150x 86x 160mm
MTBFk.A.
Garantiek.A.

Fast schon riesig wirkt der verspielte Karton des Aercools. Ein Abbild des Netzteils in einem bulligen Motor suggeriert Leistung und stellt sofort klar, wie die Bezeichnung Horsepower zu verstehen ist. Praktischerweise ist der Karton mit einem Tragegriff ausgestattet, was angesichts der Größe kein schlechter Schachzug ist. Zum Lieferumfang gehören vier Schrauben, ein etwas mickrig ausfallendes Handbuch, ein Netzkabel und eine Tasche zum Verstauen der modularen Kabel. Das Netzteil wirkt in dem riesigen Karton fast schon verloren, trotzdem wird es wie das Cooler Master nur durch eine einfache Folie geschützt.

Das Horse Power ist wie die meisten seiner Kontrahenten schwarz lackiert und weicht nur durch den transparenten Lüfter und einem blauen Schalter von der Farbgebung ab. Dieser Schalter lässt den Benutzer die blaue Beleuchtung ein- und ausschalten. Somit kann je nach Geschmack entschieden werden. Die Verarbeitung weiß ebenfalls zu überzeugen. Mit 160mm Einbautiefe übertrifft das Horse Power die ATX Norm jedoch um ganze 20mm, dies kann schlimmstenfalls zu Problemen beim Einbau in kleinen Gehäusen führen.

Etwas lieblos sehen die Kabel aus. Die Ummantelung ist leider wie so oft nicht komplett durchgehend ausgeführt und arg durchsichtig. An sich kein Beinbruch, dennoch gibt es nun mal einige Hersteller, die etwas mehr in die Optik investieren. Viel schwerwiegender ist, dass dem Netzteil nur ein 8-Pin PCIe Stecker zur Verfügung steht. Immerhin besser als das alleinige 6-Pin PCIe Kabel anderer Modelle (z.B. OCZ Fatal1ty 400W, Pro82+ 385W, Corsair CX400W) denken sich nun sicher einige Leser. Doch man sollte ins Kalkül ziehen, dass das Aercool auch 100W mehr Leistung bietet und daher noch stärker für stromhungrige Grafikkarten ausgelegt sein sollte. Dank des fehlenden zweiten PCIe Steckers lassen sich ausschließlich Grafikkarten im gemäßigten Preissegment anschließen. Nicht besser sieht es übrigens beim EPS Kabel aus, da lediglich eine 4-Pin statt 8-Pin Zusatzversorgung vorhanden ist. Auch bei den SATA Kabeln merkt man einen gewissen Sparkurs des Herstellers. Neben der geringen Anzahl von vier Steckern stört die maximale Länge, welche nur 66cm beträgt. Die Molex Stecker setzen den Negativtrend fort: Nur 65cm beträgt der maximale Abstand vom Stecker bis zum Netzteil.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)49
1x ATX (20+4 Pin)50
1x PCIe (6+2 Pin)50
3x Molex50 - 63 - 78
2x Molex + 1x FDD50 - 65 - 80
2x SATA50 - 66
2x SATA50 - 66

Die Hauptstromversorgung besteht aus zwei 12V Schienen, die jeweils 18A bereitstellen können. Zum Vergleich: Ein Enermax Modu82+ 425W schafft jeweils 22A auf 3 Schienen.

Leistungsdaten:

+5V: 15A
+3,3V: 24A
+12V1: 18A
+12V2: 18A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 3A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)?
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)?
Überhitzungsschutz (OTP)?

Technische Daten des 140mm Lüfters

Hersteller: Yate Loon
Typ: D12BM-12
Stromstärke: 0,70A
Verbrauch (Volllast): 8,4W
Beleuchtung: blau

Der im Gehäuse schlummernde, große Lüfter wird fast zur Hälfte von einer Luftleitvorrichtung verdeckt. Als Isolier- und Befestigungsmaterial hat man sehr auf Silikonkleber vertraut, was einen etwas unordentlichen Eindruck macht. Zudem wirkt die kleine Basis im Gehäuse fast schon verloren. Bei den Kondensatoren im sekundären Bereich gäbe es sicherlich bessere Möglichkeiten als die verbauten SamXon Modelle, doch offensichtlich erfüllen diese ihren Zweck zufriedenstellend. Der Primärkondensator kommt ebenso aus dem Hause SamXon. Im Gegensatz zum Cooler Master hat Aerocool auf Schrumpfschläuche an den Kabelenden geachtet. Insgesamt hinterlässt der Innenraum einen durchwachsenen Eindruck.

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BereichHerstellerangabe
Leistung560/400 W
Effizienz85%
Abmessungen (Bx Hx T)150 x 86 x 140 mm
MTBFk.A.
Garantiek.A.

Ein Aluminiumgriff erregt beim erstmaligen Betrachten des Kartons die Aufmerksamkeit. Nach dem Ablegen der äußeren Kartonage zeigt sich der Grund: Ein schicker Metallkoffer schützt das Netzteil, welches zusätzlich noch in Luftpolsterfolie eingewickelt ist. Vielleicht hätte man sich zu Gunsten des Preises den Koffer lieber sparen sollen, da selbiger höchst wahrscheinlich sein Leben in einem Schrank verbringen wird. Das Zubehör setzt sich aus Befestigungsschrauben, einem Handbuch, einem Netzkabel, sowie zwei Schlüsseln zum Abschließen des Koffers zusammen.

Äußerlich schließt sich das Amacrox dem Design des Silverstone Nightjars an. Die Seitenwände sind perforiert und der Deckel wurde vollständig mit dicken Kühlerlamellen überzogen. Das hohe Gewicht lässt darauf schließen, dass große Teile des Innenraums sowie das komplette Gehäuse aus Metall bzw. Blech gefertigt sind. Anderes wäre auch kaum vorstellbar, da bei einem passiven Netzteil jede Fläche zum Ableiten der Wärme benötigt wird. Insgesamt macht die Optik einen stimmigen Eindruck, was nicht zuletzt am Deckel liegt. Dieser erinnert mit seinen Seitenflächen stark an gebürstetes Aluminium aus dem Gehäuse Segment Lian Li’s. Jedoch will der Knopf zum Einschalten des Gerätes nicht so richtig zur sonst hochwertigen Verarbeitung passen. Ein Gebilde aus Plastik und Gummi erfüllt diesen Zweck. Dementsprechend wirkt er etwas billig und wackelig.

Kabeltechnisch gibt es beim Amacrox nicht viel neues zu sagen. Die Blickdichtigkeit des Sleeves lässt zu wünschen übrig und auch mit der sparsamen Verwendung von selbigem kann das Gerät nicht punkten. Leider können immer weniger Netzteile mit ihrem Sleeve überzeugen, obwohl gerade die Kabeloptik in Zeiten von perfektionistischem Case-Modding immer wichtiger wird. Ein einzelner 6-Pin PCIe Stecker und ein 4-Pin EPS Kabel sind etwas spärlich bemessen, sollten aber für die Zielgruppe ausreichen. Weiterhin bewegen sich die vier SATA Stecker auf einem Grad zwischen zu wenig und gerade ausreichend. In einem besseren Licht präsentieren sich die Molex Stecker, da diese in einer ordentlichen Anzahl von sechs Stück auftreten. Zwei der veralteten FDD Stecker sind zusätzlich an Bord. Die Kabellänge ist dagegen alles andere als befriedigend. Nur 55cm reicht das Kabel vom Gerät bis zum zweiten SATA Stecker, das ist deutlich zu wenig. Man beachte dabei, dass der Durchschnittswert des Abstandes vom Netzteil zum am weitesten entfernten SATA Stecker in unserem Testfeld bei ca. 70cm liegt. Die Molex Kabel entsprechen hingegen wieder dem Durchschnitt.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin45
1x EPS (4+4 Pin)41
1x PCIe (6Pin)47
3x Molex + 1x FDD40 - 55 - 69 - 85
3x Molex + 1x FDD40 - 55 - 69 - 85
2x SATA39 - 55
2x SATA39 - 55

Beim Betrachten der Leistungsdaten fiel uns als aller erstes auf, dass es sich hier um ein 400W statt 560W Netzteil handelt. Bisher waren wir dank der Bezeichnung (Calmer 560) von letzterem ausgegangen. Die 560W sind nur die Peak-Leistung, also die Leistung, die ein Netzteil kurzzeitig bereitstellen kann. Zwei 12V Schienen liefern mickrige 14 und 13 Ampere. Unserer Meinung nach wäre eine einzelne 12V Schiene in diesem Fall deutlich angebrachter, denn somit degradiert sich das Amacrox selbst zum gemäßigten Multimedia-Gerät. Aktuelle Highend-Grafikkarten sind beim Calmer durchaus in der Lage, eine der zwei Schienen zu überlasten. Zu zwei Schutzschaltungen konnten wir leider keine Angabe finden, was darauf schließen lässt, dass sie nicht vorhanden ist. Beim Preis des Gerätes ist dies etwas verwunderlich.

Leistungsdaten:

+3.3V: 20A
+5V: 14A
+12V1: 14A
+12V2: 13A
-12V: 0,5A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)k.A.
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)k.A.
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Zwei riesige Kühler im Innenraum sind per Wärmeleitpaste mit dem Deckel verbunden. Durch eine Aussparung ist der große 105°C Panasonic Primär-Elko zu erkennen. Im sekundären Bereich finden sich ebenfalls bis 105°C ausgelegt Elkos von Teapo und Ostro. Die zwei Spulen an der rechten Seite sind über ein Wärmeleitpad mit einem der beiden Hauptkühlkörper verbunden, was verdeutlicht, wie das Kühlprinzip des passiven Gerätes funktioniert. Ein Großteil der Wärme soll über die Kühlkörper auf äußere Flächen übertragen werden, welche vom Airflow des Systems profitieren. Somit kann man potenziellen Käufern nur raten, keinen komplett passiven PC aufzubauen. Gummiummantelungen sind vorhanden, könnten aber zahlreicher ausfallen.

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BereichHerstellerangabe
Leistung500W
Effizienz Max. 85%
Abmessungen (BxHxT)150 x 86 x 150 mm
MTBF> 100.000 h
Garantie5 Jahre

Das Silent ProM wird in einem unbedruckten Karton geliefert, der von einer Banderole umgeben ist und schon gleich einen besonderen Eindruck erzeugt. In dem Karton finden das Netzteil, die Kabel und das weitere Zubehör ihren Platz. Letzteres besteht aus einer Produkt-CD in 10 Sprachen, vier Befestigungsschrauben, einer kleinen Broschüre mit den technischen Daten, einem Netzkabel und zwei Silikondämpfern. Diese sind genau an das Netzteil angepasst und können zum Dämmen von Vibrationen vor und hinter dem Gerät angebracht werden. Insgesamt kann man den Lieferumfang als sehr ordentlich bezeichnen. Ebenso ist die lange Garantiezeit von 5 Jahren ein sehr positiver Aspekt.

Beim ersten Blick auf das Netzteil fällt sofort der große 135mm Lüfter auf. Das Gehäuse ist schwarz lackiert und besticht mit einigen silber farbenen Elementen, wie dem Firmenlogo auf der Rückseite. Diese Aspekte führen zu einer kraftvollen Optik des Silent Pro, die schon hohe Erwartungen wecken lässt. Die gute Verarbeitung kann dies nur unterstreichen. Beim Einbau sollte man durch die Einbautiefe von 150mm und dem nicht abstehenden Lüftergitter keine Probleme bekommen.

Wie üblich sind beim Silent ProM die ATX und EPS Kabel fest montiert. Die Stecker lassen sich, um das Herumliegen eines unnötigen Kabels zu verhindern, teilen. Allerdings enttäuschten uns die fest angebrachten Kabel ein wenig, da ihre Ummantelung bereits 10cm vor dem Stecker endet. Des weiteren kann von blickdicht auch kaum die Rede sein.
Viel besser gefielen uns die modularen Kabel, welche bis in den Stecker hinein schwarz sind und vor allem durch die flache Anordnung ein optischer Leckerbissen im Gehäuse sein dürften. Die ebenso schwarzen Stecker runden die Optik dabei ab. Die Anzahl und Länge der Kabel ist durchschnittlich und sollte in fast allen Fällen gut ausreichen. Abziehhilfen sind nicht vorhanden.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)46
1x EPS (4+4 Pin)54
1x PCIe (6+2 Pin)45
1x PCIe (6+2 Pin)45
3x Molex45 - 60 - 75
2x Molex + 1x FDD45 - 60 - 75
3x SATA45 - 60 - 75
3x SATA45 - 60 - 75

Interessanterweise ist das Netzteil mit nur einer 12V Versorgung ausgestattet, was zeigt, welche unterschiedlichen Lösungen die Hersteller in der Sache mit den 12V Schienen bevorzugen. Hier verweise ich gerne noch einmal auf meine Einleitung: „Ein kleiner Exkurs in die 12V Thematik“.
Die einzelne Schiene des Silent ProM kann eine Stromstärke von 34A liefern. Ferner besitzt das Gerät alle wichtigen Schutzeinrichtungen.

Leistungsdaten:

+5V: 20A
+3,3V: 20A
+12V: 34A
-12V: 0,5A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 135mm Lüfters:

Hersteller: Young Lin Tech
Typ: DFS132512M
Stromstärke: 0,2A
Verbrauch (Volllast): 2,4W
Upm: ca. 620 – 840

Nach dem Öffnen des Netzteils erwarten uns Aluminium-Kühlkörper mit Kupferbasis, die extra feinzahnig sind um einen optimalen Wärmeaustausch zwischen dem Kühler und der Umgebungsluft zu garantieren. Ein Blick auf die Elkos bringt erfreulicherweise zwei große Nippon Chemi-Con im primären Bereich mit einer Auslegung bis 105°C hervor. Desweiteren finden sich Teapon und Su’scon Elkos, die ebenfalls 105°C stand halten und eine oftmals doppelt so lange Lebensdauer wie 85°C Elkos vorweisen. Der Innenraum macht ansonsten einen sehr hochwertigen und aufgeräumten Eindruck. Wer sich einmal über die seitlichen Plastikfolien wundern sollte; sie dienem dem Schutz vor Kurzschlüssen mit der Außenwand. Auf Schrumpfschläuche bei den Kabelenden an der Platine wurde hingegen verzichtet, obwohl sie ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit wären.

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BereichHerstellerangabe
Leistung400W
Effizienz >80%
Abmessungen (BxHxT)150x 86x 140mm
MTBF100.000 h
Garantie5 Jahre

Das Corsair erreichte uns in einem schlichten, sehr kleinen Karton, über den man kaum viele Worte verlieren kann. Das Zubehör ist für das Preissegment ordentlich. Dieses setzt sich aus Befestigungsschrauben, Kabelbindern, einem Sticker und einem Netzkabel zusammen. Wie man es von Corsair nicht anders erwarten konnte, spendierten sie dem CX ganze 5 Jahre Garantie. Geschützt ist das Netzteil durch eine Luftpolsterfolie.

Optisch gibt es beim Corsair nur eine wirkliche Farbe, nämlich Schwarz. Das Gehäuse, die Schrauben, der Lüfter, das Lüftergitter – alles ist schwarz und wirkt daher wie aus einem Guss. Da keine bunten Aufkleber vorhanden sind, wird diese Wirkung noch verstärkt. Einen sehr wertigen Eindruck erzeugt die große Prägung der Modellbezeichnung an den Seiten des Netzteils. Erfreulicherweise befindet sich das Lüftergitter auf der exakt selben Höhe wie das Gehäuse und kann sich somit einen Pluspunkt verdienen. Die Einbautiefe entspricht mit 150mm dem gängigen Standard und die Verarbeitung befindet sich, wie von Corsair gewohnt, auf sehr hohem Niveau.

Die Kabelanzahl muss man als sehr ordentlich bezeichnen. Jeweils sechs SATA und Molex Stecker bietet das geldbeutelschonende Gerät – absolut Top! Das auftrennbare EPS Kabel mit 8-Pins sollte zwar eher selbstverständlich sein, bekommt aber durch die schlechte Erfahrung beim OCZ Fatal1ty doch eine extra Bemerkung. Die Ummantelung verdient eher weniger durch ihre Blickdichtigkeit, sondern viel mehr dadurch, dass sie relativ weit in Richtung Stecker führt ein Lob. Mit den optischen Leckerbissen in Sachen Kabel, wie sie beispielsweise die Corsair HX Serie oder das CoolerMaster Silent Pro M bieten, kann das CX natürlich nicht mithalten. Genauso wie bei der direkten Konkurrenz (OCZ Fatal1ty 400W, Enermax Pro82+ 385W) ist nur ein 6-Pin PCIe Stecker vorhanden. Die Länge der SATA und Molex Kabel entspricht mit maximal 78 bzw. 75cm dem gängigen Standard

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)62
1x EPS (4+4 Pin)58
1x PCIe 6 Pin62
3x Molex + 1x FDD45 - 60 - 75 - 89
3x Molex + 1x FDD46 - 60 - 75 - 90
3x SATA48 - 63 - 78
3x SATA48 - 64 - 78

Eine 12V Schiene mit 30A und alle wichtigen Schutzeinrichtungen, abgesehen vom Überhitzungsschutz, stehen zur Verfügung.

Leistungsdaten:

+3,3: 20A
+5V: 20A
+12V: 30A
-12V: 0,8A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)-

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: ADDA
Typ: AD1212MB-A71GL
Stromstärke: 0,33A
Verbrauch (Volllast): 3,96W

Der Lüfter ist der Selbe, der auch in den Corsair HX Serien verbaut wird. Die Anordnung im Inneren wirkt sehr aufgeräumt und luftig. Hier lässt sich wieder erkennen, dass Seasonic die Corsair Netzteile fertigt. Der primäre Haupt-Elko kommt aus dem Hause Nippon Chemicon und hält 85°C stand. Im sekundären Bereich sind überwiegend Elkos von OST mit einer Auslegung bis 105°C anzutreffen. Gegensätzlich zu den Enermax Netzteilen haben die Bauteile im sekundären Bereich übrigens deutlich mehr Platz. Ein paar weitere Gummiummantelungen als Prävention vor Netzteilfiepen hätten sicherlich nicht geschadet, doch immerhin sind die Kabelenden mit Schrumpfschläuchen versehen. Alles in allem kann die Verarbeitung im Inneraum als sehr ordentlich gewertet werden.

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BereichHerstellerangabe
Leistung400W
Effizienz80-86%
Abmessungen (Bx Hx T)150x 86x 140mm
MTBF100.000 h
Garantie3 Jahre

Grün und mit einem Blatt im Logo präsentiert sich die Verpackung des Enermax Liberty ECO. Dies soll zweifelsfrei suggerieren, dass es sich hier um ein besonders effizientes und damit umweltschonendes Netzteil handelt. Hat man sich an den zahlreichen Features, die auf der Rückseite präsentiert werden, satt gesehen, kann man sich nun dem Inhalt des Kartons widmen. Wen würde es wundern, dass auch dieses Enermax Netzteil durch eine Luftpolsterfolie geschützt ist. Befestigungsschrauben, ein ausführliches Faltblatt, Klettverschlusskabelbinder, eine Tasche für die modularen Kabel und ein obligatorisches Netzkabel fungieren als Zubehör. Zu den Anleitungen lässt sich sagen, dass die Qualität von Modell zu Modell abnimmt. Hatte das Modu82+ noch ein schönes Handbuch, kommt beim LibertyECO nur noch ein sehr ausführliches Faltblatt und beim Pro82+ schließlich ein etwas dünneres Faltblatt zum Einsatz.

Außen überzeugt das Liberty ECO mit der bereits vom Modu82+ und Pro82+ bekannten Optik. Einzig und allein das Fehlen der großen Modellbezeichnung an den Seiten differenziert das Liberty ECO von den anderen Enermax Netzteilen. Das schwarz pulverbeschichtete Gehäuse ergibt zusammen mit den goldenen Farbakzenten nicht nur einen schönen Kontast, es vermittelt vor allem Wertigkeit – kein Wunder, dass das Design ebenso bei den beiden anderen Enermax Sprösslingen zum Einsatz kommt. Wer mehr über die äußeren Details wissen will, sollte dazu noch einmal die ersten Abschnitte des Modu82+ oder Pro82+ Tests lesen.

Die Kabel entsprechen exakt denen, die beim Modu82+ zum Einsatz kommen. Somit herrscht abermals unsere bereits bekannte Meinung zu der Ummantelung: Blickdichtigkeit hui, Verwendung pfui. Auch bei diesem im 400 Watt Bereich angesiedelten Modell zaubern die zwei 6+8 Pin PCIe Kabel ein Lachen in das Gesicht des Käufers. Jeweils fünf Molex und SATA Kabel entsprechen dem Durchschnitt und dürften gut ausreichen. Die Stecker der beiden festen Kabel (ATX und EPS) lassen sich wie üblich auftrennen, die Anschlussbuchsen für die Kabel sind leider nicht in das Gehäuse intigriert. Außerdem ist zu bemängeln, dass die SATA Kabel mit einer maximalen Länge von 65cm etwas knapp bemessen sind.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)42
EPS (4+4 Pin)45
2x PCIe (6+2Pin)50 - 50
3x Molex + 1x FDD45 - 55 - 65 - 75
2x SATA + 2x Molex45 - 55 - 56 - 75
3x SATA45 - 55 - 65

Die Hauptstromversorgung übernehmen zwei 12V Schienen mit jeweils 22 Ampere. Für den Schutz des Netzteils und des PCs ist der bereits bekannte SafeGuard zuständig.

Leistungsdaten:

+3,3V: 20A
+5V: 20A
+12V1: 22A
+12V2: 22A
-12V: 0,6A
+5Vsb: 3A

Bezeichung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Globe Fan
Typ: EB122512H
Stromstärke: 0,3A
Verbrauch (Volllast): 3,6W
Upm: 450-2000

Zwei schwarz eloxierte Kühlkörperreihen übernehmen die Aufgabe der Kühlung. Etwas verwundert waren wir wieder einmal über die Befestigung der großen Spule, die von einem Kabelbinder übernommen wird. Der Primärkondensator kommt aus Japan, genauer gesagt von Hitachi, und trägt die Bezeichnung HP3. Dieser ist bis 85°C ausgelegt. Kostengründe und die relativ geringe Leistung werden die Hauptgründe bei der Wahl gegen einen 105°C Kondensator gewesen sein. Die 105°C Nippon Chemi-Con im sekundären Bereich komplettieren das Bild, dass beim Liberty ECO 400W die selben Kondensatoren wie im Pro82+ 385W verbaut wurden. Insgesamt also eine recht hochwertige Wahl, wenngleich die Liberty ECO und Pro82+ Modelle natürlich nicht eine solche Flut von hochwertigen 105°C Kondensatoren wie das Silent ProM oder das Nightjar beherbergen. Der hochwertige Innenraum kann sich wieder einmal sehen lassen und lässt daher kaum Grund zu weiterer Kritik. Auf Schrumpfschläuche an den Kabelenden, sowie Gummiummantelungen einzelner Bauteile hat Enermax selbstverständlich nicht verzichtet.

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BereichHerstellerangabe
Leistung425W
Effizienz 84-88%
Abmessungen (BxHxT)150x 85x 140mm
MTBF100.000 h
Garantie3 Jahre

Wie auf einem goldenen Thron ist das Modu82+ auf der Verpackung aufgedruckt, was zusammen mit der Aussage „Raising Standards“ schon hohe Erwartungen weckt. Das Zubehör lässt zumindest einmal hoffen: Eine Tasche für die modularen Kabel, ein Handbuch, mehrere Klettverschlusskabelbinder, Befestigungsschrauben, Sticker und ein Netzkabel liegen im Karton. Das Handbuch ist sehr umfangreich und mit bebilderten Details geführt. Transportschäden werden durch eine Luftpolsterfolie vorgebeugt, welche das Netzteil vollständig umgibt.

Außen präsentiert sich das Netzteil schwarz und glänzend in der Farbe Anthrazit-Metallic. Zusammen mit dem goldfarbenen Lüftergitter, welches leider etwas vom Gehäuse absteht, entsteht eine stimmige Optik. Die Kabelanschlüsse ragen ebenso etwas hinaus, was aber nichts daran ändert, dass das Modu82+ mit einer Einbautiefe von 140mm eine äußerst kompakte Bauweise aufzeigt und damit genau der ATX Norm entspricht. Auffallend ist der große Schriftzug „Modu82+“ an den Seiten. Richtung Lüfter ist das Gehäuse abgeflacht, so dass ein fast nahtloser Übergang entsteht. Dies soll strömungstechnisch von Vorteil sein und nennt sich AirGuard. Die Verarbeitung lässt keinen Grund zur Kritik.

Die Kabelummantelung ist sehr blickdicht, weißt aber durch ihre goldenen Streifen eine recht gewöhnungsbedürftige Optik auf. Leider wurde wie bei vielen anderen Netzteilen auch hier viel zu früh mit der Verwendung von Geflechtschlauch aufgehört, was in langen, bunten Kabelenden resultiert.
Den richtigen Weg beschreitet Enermax hingegen wieder mit den teilbaren ATX und EPS Kabeln. Auch die zwei 6+2 Pin PCIe Kabel wissen zu gefallen, was bei einem Netzteil in der 425W Größenordnung keinesfalls als selbstverständlich gesehen werden kann. Als nettes Gimmick lässt sich durch ein zwei-adriges Kabel die Lüftergeschwindigkeit am PC auslesen, was auf eine PWM Steuerung des internen Lüfters schließen lässt. Um eine Verwechslung des EPS Steckers mit dem PCIe Stecker auszuschließen, wurden an beiden Kabeln Fähnchen mit der Bezeichnung angebracht. Insgesamt ist das 425 Watt Modell mit seinen Kabeln recht ordentlich bestückt, wenngleich die SATA Kabel etwas kurz geraten sind.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)45
1x EPS (4+4 Pin)47
2x PCIe (6+2 Pin)50 - 50
2x SATA + 2x Molex45 - 55 - 65 -7 5
3x Molex + 1x FDD45 - 55 - 65 - 75
3x SATA45 - 55 - 65

Jeweils 22A können auf den drei 12V Schienen bereitgestellt werden. Nicht zu vergessen ist, dass sich das Gerät mit einem 80Plus Bronze Zertifikat schmücken kann. Selbstverständlich sind auch hier alle wichtigen Schutzeinrichtungen, von Enermax SafeGurad genannt, vorhanden.

Leistungsdaten:

+5V: 20A
+3,3V: 20A
+12V1: 22A
+12V2: 22A
+12V3: 22A
-12V: 0,6A
+5Vsb: 3A

Bezeichung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller Globe Fan
Typ: EB122512H
Stromstärke: 0,3A
Verbrauch (Volllast): 3,6W
Upm: 450-2000

Bedingt durch die geringe Größe des Gehäuses findet man im Inneren ein leichtes Gedränge vor. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Verarbeitung erstklassig wirkt. Einzig und allein ein provisorisch anmutender Kabelbinder, der eine große Spule an ihrem Platz hält, ist zu bemängeln. Ferner befinden sich Gummiummantelungen als Vorsorge für fiepende Störgeräusche über einigen Bauteilen. Der primäre HP3 Elkos ist bis 85°C ausgelegt, alle restlichen Kondensatoren stammen von Nippon Chemicon und sind bis 105°C ausgelegt. Positiv sind noch die Schrumpfschläuche an den Kabelenden zu erwähnen, die Kurzschlüssen vorbeugen. Das Kühlkonzept besteht aus zwei Reihen schwarz eloxierter Kühler, die einen etwas unterdimensionierten Eindruck machen. Ebenso erstaunte uns, dass kein 105°C Elko im primären Bereich vorhanden ist. In dieser Hinsicht kann sich das Modu82+ also nicht von billigeren Netzteilen unterscheiden.

–~~~~~~~~~~~~–

BereichHerstellerangabe
Leistung385W
Effizienz84-88%
Abmessungen (BxHxT)150x 85x 140mm
MTBF100.000 h
Garantie3 Jahre

Auf der Verpackung zieht erst einmal der für das Gehäuse sehr groß wirkende Lüfter alle Blicke auf sich. Wie auch beim Modu82+ scheint das Pro82+ auf einem Thron zu sitzen, doch hier ist er nicht goldfarben, sondern blau. Daraus lässt sich natürlich sofort erkennen, welches Netzteil eine Preis- und Leistungsklasse höher angesiedelt ist. Der Lieferumgang unterscheidet sich nur geringfügig zum Modu82+ und ist zufriedenstellend: Statt einem Handbuch kommt beim Pro82+ ein Faltblatt zum Einsatz, Befestigungsschrauben, Klettverschlusskabelbinder zum Zähmen der nicht modularen Kabel, ein Sticker und das klassische Netzkabel sollten bereits bekannt sein. Wie gewohnt ist das Gerät selbst in eine Luftpolsterfolie eingewickelt.

Das Netzteil unterscheidet sich in der Gestaltung nur leicht von seinem großen Bruder. Die schwarz-goldene Optik mit einem transparenten Lüfter – eine bereits bekannte Beschreibung. Ebenso ist die Abflachung des Gehäuses zum Lüfter hin, der AirGuard, wieder mit von der Partie. Doch die Pulverbeschichtung ist diesmal deutlich dünner aufgetragen und resultiert in einer hochglänzenden Oberfläche. An den Seiten findet man erneut die charakterisierende Modellbezeichnung, welche in großen Lettern aufgedruckt ist. Die Einbautiefe ist mit 140mm sehr kompaket und dürfte in keinen Gehäusen Probleme bereiten.

Das ATX und EPS Kabel ist wie üblich auftrennbar. Für die Grafikkarte stellt das Pro82+ einen 6-Pin PCIe Stecker zur Verfügung. Es hätte zwar noch gerne ein zweites PCIe Kabel mit im Karton liegen dürfen, doch in Anbetracht dessen, dass es sich um eine abgespeckte Version des Modu82+ handelt und die Leistung bei 385W liegt, geht dies in Ordnung. Jeweils fünf Molex und SATA Stecker sollten im Gegensatz zur Kabellänge gut ausreichen. Beispielsweise beträgt der Abstand vom Netzteil zum am weitesten entfernten Molex Stecker gerade einmal 55cm.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)44
1x EPS (4 Pin)47
1x PCIe 6 Pin46
2x Molex45 - 55
3x Molex + 1x FDD44 - 54 - 64
2x SATA54 - 64
2x SATA44 - 54 - 64

Die beiden 12V Schienen sind bis 20 Ampere ausgelegt. Daran ist erneut zu sehen, wie sich die Hersteller qualitativ unterscheiden. Das OCZ Fatal1ty 400W bietet beispielsweise trotz einer etwas höheren Leistung weniger Ampere auf seinen zwei 12V Schienen. Die Schutzeinrichtungen unterscheiden sich positiverweise nicht gegenüber denen des Modu82+.

Leistungsdaten:

+3,3V: 20A
+5V: 20A
+12V1: 20A
+12V2: 20A
-12V: 0,6A
+5Vsb: 3A

Bezeichung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Globe Fan
Typ: EB122512H
Stromstärke: 0,3A
Verbrauch (Volllast): 3,6W
Upm: 450-2000

Die Kondensatorbestückung hat Enermax bei diesem Netzteil nicht geändert. Ein 85°C HP3 Modell im primären- und 105°C Nippon Chemi-Cons im sekundären Bereich sollten daher bekannt sein. Auch hat sich die Befestigung der großen Spule neben dem primären Elko nicht verbessert: ein Kabelbinder verrichtet dort seine Arbeit. Schrumpfschläuche an den Kabelenden sowie Gummiummantelungen bestimmter Bauteile gegen ein Fiepen sind vorhanden. Das Kühlkonzept ist mit den zwei Reihen der Kühler gleich geblieben. Insgesamt ist die Verarbeitung im Innenraum sehr lobenswert.

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BereichHerstellerangabe
Leistung500W
Effizienz >80%
Abmessungen (BxHxT)150x 86x 140mm
MTBFk.A.
Garantie3 Jahre

Die Verpackung lässt gleich erahnen, dass Fractal mit dem Newton auf das High-End Segment abzielt. Glänzend und edel wirkt der Karton, auf welchem die wichtigsten Merkmale des Netzteiles aufgedruckt sind. Der Lieferumfang überraschte uns allerdings ein wenig. Nur ein Netzkabel ist vorhanden, Befestigungsschrauben oder ein Handbuch sucht man vergebens. Gegen Transportschäden ist das Fractal durch eine Luftpolsterfolie geschützt.

Das Netzteil kommt optisch sehr ansprechend daher. Sowohl das Gehäuse, als auch das nicht abstehende Lüftergitter und der darunter liegende 120mm Lüfter sind in schwarz gehalten. Mit einer Einbautiefe von 150mm übertrifft das Newton die ATX Norm um gut 10mm. Ein kräftiger Farbakzent wird durch die neongrüne Farbe der Kabelanschlüsse gesetzt – hier macht Fractal Design seinem Namen alle Ehre. Verarbeitungstechnisch bewegt sich das Newton auf sehr hohem Niveau und lässt keinen Grund zum Tadeln. Vor allem die Lackierung besticht durch ihre sehr feine und glatte Struktur.

Die Kabel sind bis auf das ATX und EPS Kabel (Stecker teilbar) alle modular und vom Netzteil abnehmbar. Die Molex Stecker besitzen darüber hinaus eine Abziehhilfe. Besonders erfreute uns die sehr große Anzahl dieser Molex Stecker und die relativ blickdichte Ummantelung der Kabel. Weniger gut punkten kann das Gerät mit der Kabellänge. Es sind zwar positiverweise verschiedene Längen pro Kabelmodell vorhanden, doch auch die lange Variante überschreitet nie die 70cm Marke. In großen Gehäusen kann das schnell zum Problem werden.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)46
1x EPS (4+4 Pin)45
1x PCIe (6+2 Pin)45
1x PCIe (6+2 Pin)45
3x Molex30 - 40 - 50
3x Molex44 - 54 - 64
2x Molex 1x FDD44 - 54 - 64
3x SATA45 - 56 - 67
3x SATA30 - 41 - 51

Mit seinen technischen Daten siedelt sich das Gerät im durchschnittlichen Bereich an. Zwei 12V Schienen, die jeweils 20A bereitstellen können, und einen entkoppelten, temperaturgeregelten 120mm Lüfter besitzt es. Zu den Schutzschaltungen konnten wir leider keinerlei Informationen finden.

Leistungsdaten:

+3,3: 30A
+5V: 45A
+12V1: 20A
+12V2: 20A
-12V: 1A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)k.A.
Kurzschlussschutz (SCP)k.A.
Überlastschutz (OLP o. OPP)k.A.
Überspannungsschutz (OVP)k.A.
Unterspannungsschutz (UVP)k.A.
Überhitzungsschutz (OTP)k.A.

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Fractal
Typ: ?
Stromstärke: ?
Verbrauch (Volllast): ?
Max. UPM: 2000

Sehr gedrängt geht es im Innenraum zu. Kaum Platz ist vorhanden, was selbstverständlich den Temperaturen nicht zu gute kommen kann. Kabel führen durch Kühler, Platinen sind unordentlich befestigt und vor allem im sekundären Bereich sieht es optisch und verarbeitungstechnisch für das Newton nicht gut aus. Ein Beispiel ist eine mit Klebstoff verschmutze Metallplate oberhalb der Kühlkörper. Immerhin wurden die Spulen mit dünnem Plastik ummantelt. Auf Schrumpfschläuche an den Kabelenden wurde hingegen verzichtet. Einen Lichtblick verschaffen die Kondensatoren: Zwei 85°C Modelle im primären Bereich und 105°C Elkos im sekundären Bereich sind durchschnittlich.

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BereichHerstellerangaben
Leistung650W
Effizienz Max. 86%
Abmessungen (BxHxT)150x 86x 160mm
MTBF > 100.000 h
Garantie2 Jahre

Wie viele andere Hersteller wählt Lian Li für ihre Produktverpackung die Farbe Schwarz, auf welcher die typischen Werbefeatures und Impressionen zu finden sind. Nach dem Auspacken stößt man auf einen schaumstoffartigen Kubus, der das Netzteil enthält und vor allerlei Beschädigungen schützen soll – vorbildlich! Als nächstes sticht ein mit modularen Kabeln, vier Befestigungsschrauben und dem Netzkabel bestückter Beutel ins Blickfeld. Eine ansprechende Beilage, die eine saubere Aufbewahrung der nicht benötigten Kabel ermöglicht. Ein obligatorisches Handbuch lässt sich natürlich ebenso finden. Weniger positiv ist die Garantiezeit von 2 Jahren, die bei vielen anderen Herstellern oftmals deutlich länger ausfällt.

Imposant ist das erste Wort, was uns beim Betrachten des Silent Force einfällt. Der transparente 130mm Lüfter, die darunter liegende Kühlkörperkonstruktion und die raue Oberflächenoptik lassen einen viel versprechenden Eindruck zurück. Das Lüftergitter könnte zwar noch schwarz lackiert sein, aber das wäre wohl zu viel verlangt. Laut Lian Li stellt die Oberfläche etwas ganz besonderes dar: Im Lack befinden sich eine Art Kristalle, die eine Oberflächenvergrößerung bewirken und daher mehr Wärme nach außen abtransportieren sollen. Um diesen Effekt zu verstärken, wurden die Innenseiten schwarz lackiert, da dunkle Flächen bekannterweise die Wärme besser aufnehmen. Wer selbst schon einmal ein Lian Li Gehäuse in den Händen hatte, der weiß, dass sich diese in Sachen Verarbeitung auf aller höchstem Niveau bewegen. Beim Silent Force ist dies nicht anders.

Über allen Anschlussbuchsen des Netzteils für die modularen Kabel klebt ein kleines Bildchen, das die Pin Belegung aufzeigt. Was genau dies beim Anschließen bezwecken soll ist uns unklar, dennoch kann man die Bildchen als nettes Gimmick ansehen. Die Optik der Kabel kehrt hingegen wieder zum Üblichen zurück. Die Ummantelung ist wenig effektiv und lässt wie bei vielen anderen Netzteilen die bunten Adern durchscheinen. Nimmt man ein PCIe Kabel in die Hand, fragt man sich wohl als erstes, was für eine Funktion der schwarze Plastiküberzug am Ende des Kabels hat. Die Antwort ist, dass dieser die elektromagnetischen Inferenzen (EMI’s) verhindern soll.

Das ATX Kabel besitzt feste 24 Pins, ohne die Möglichkeit vier Pins abzutrennen. EPS Kabel hat Lian Li gleich zwei an das Netzteil gehängt, einmal die 8-Pin- und einmal die 4-Pin Variante. Leider hat man deshalb immer ein unnötiges Kabel im PC hängen, eine Version mit einem teilbaren 8-Pin Stecker ist da schon deutlich vorteilhafter. Sehr positiv hervorzuheben sind die SATA Kabel. Mit bis zu 83cm Länge dürfte man selbst in Big-Towern keine Probleme bekommen. Leider kann die Kabellänge der Molex Stecker nicht daran anschließen und dümpelt mit höchstens 66cm im hinteren Mittelfeld herum.
Zwar handelt es sich bei unserem Testmuster nicht um das Modell Maxima Force, dennoch sollte es bei einem 650W Netzteil als Selbstverständlichkeit angesehen werden, zwei 6+2 Pin PCIe Stecker zur Verfügung zu stellen. Stattdessen ist nur einer der PCIe 6+2 Pin Stecker vorhanden, was den Anschluss von aktuellen top Grafikkarten verhindert. Außerdem hätte man besser nur einen der veralteten FDD Stecker verbauen sollen, was Platz für einen zusätzlichen Molex Stecker geschaffen hätte. Diese sind leider in der Anzahl etwas knapp bemessen.

Stecker pro Kabel (modular)Stecker pro Kabel (fest)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)50
1x EPS (4 Pin)50
1x EPS (8 Pin)50
1x PCIe (6+2 Pin)50
1x PCIe (6 Pin)50
2x Molex + 1x FDD51 - 66 - 80
2x Molex + 1x FDD51 - 66 - 80
3x SATA51 - 67 - 83
3x SATA51 - 67 - 83

Technisch fährt das Silent Force solide mit zwei 12V Schienen (jeweils 25A). Vorteilhafterweise sind nicht wie beim Maxima Force 650W drei Schienen mit jeweils 19A anzutreffen. Diese Stromstärke wäre nach unserem Geschmack für ein 650W Modell ein klein wenig zu gering. Ferner sind alle wichtigen Schutzschaltungen intigriert.

Leistungsdaten:

+5V: 25A
+3,3V: 25A
+12V1: 25A
+12V2: 25A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 130mm Lüfters:

Hersteller: Globe Fan
Typ: RL4T S1352512HH
Stromstärke: 0,45A
Verbrauch (Volllast): 5,4W
Upm: max. 2500

Das Öffnen des Gerätes präsentiert eine mächtige Kühlkörperkonstruktion aus Aluminium mit Kupferoptik in ihrer vollen Pracht. Unter dem Lüfter sitzt eine so genannte Luftleitvorrichtung, die den Ansaugbereich zu ca. einem Drittel bedeckt und den Luftstrom zu den Bauteilen lenken soll, die ihn am meisten benötigen. Bei den Elkos setzt Lian Li durchweg auf 105°C ausgelegte Modelle. Der Hauptelko ist wie so oft ein Nippon Chemi-Con, auf welchem groß der Aufkleber „MIJ“ prangert. Dieser solll verdeutlichen, dass der Kondensator „Made in Japan“ ist. Die Kühlkörper wirken wie der komplette restliche Innenraum sehr hochwertig. Die Kabelenden sind mit Schrumpfschläuchen versehen und auch die Lötstellen machen einen optisch guten Eindruck.

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BereichHerstellerangabe
Leistung430W
Effizienz80-85%
Abmessungen (BxHxT)150x 86x 125mm
MTBF?
Garantie?

Wie beim Liberty ECO ist die Verpackung des Nexus mit grünen Elementen verziert. Grün, die Farbe der Natur, lässt auf eine hohe Effizienz schließen. Obwohl der Karton recht klein ausfällt, ist er mit einem Tragegriff versehen. Ansonsten wirkt die Verpackung sehr schlicht; eine leichte Ähnlichkeit zu teuren Thermalright Produkten dürfte wohl einigen Lesern auffallen. Damit dem Netzteil während dem Transport nichts gröberes zustößt, wurde es in eine Luftpolsterfolie eingewickelt. Das Zubehör erstaunte uns jedoch ein wenig: Am Handbuch wurde ebenso wie an einem Netzkabel oder sonstigem Zubehör gespart. Nur in der uns vorliegenden Version von Keep-Silent.de liegen Klettkabelbinder und ein Netzkabel bei.

Beim Netzteil selbst geht es so weiter, wie es bei der Verpackung begonnen hat. Sehr schlicht und funktionell zeigt sich das Value 430. Der Anblick erinnerte uns sogar etwas an die mausgrauen Geräte vergangener Tage. Ein kleines optisches Highlight setzt der 120mm Lüfter, welcher von einem nicht abstehenden Lüftergitter geschützt wird und durch seine unauffällige Umgebung sofort ins Auge des Betrachters fällt. Hier lässt sich erahnen, dass unter der schlichten Verkleidung vielleicht doch einiges an Technik steckt. Eine Pulverbeschichtung oder Lackierung fehlt dem Nexus gänzlich, es kommt nackt in seinem Metallgehäuse daher. Eine weitere Besonderheit ist die Einbautiefe; sie beträgt nur 125mm.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)56
1x EPS (4+4 Pin)47
1x PCIe (6+2Pin)56
1x PCIe (6Pin)56
2x SATA62 - 78
2x SATA62 - 78
3x Molex41 - 56 - 72
3x Molex + 1x FDD41 - 56 - 72 - 87

Fast schon unglaubwürdig, aber wahr. Hinter dem schlichten, altmodisch wirkenden Gehäuse schlummern tatsächlich vier 12V Schienen, die jeweils 20A packen! Somit entpuppt sich das Nexus als Wolf im Schafspelz.
Nicht ganz so gut hat es Nexus bei den Schutzschaltungen gemeint. Zum Überstrom- und Unterspannungsschutz konnten wir nämlich leider keine Angaben finden.

Leistungsdaten:

+3,3V: 24A
+5V: 24A
+12V1: 20A
+12V2: 20A
+12V3: 20A
+12V4: 20A
-12V: 0,5A
+5Vsb: 3A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)?
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)?
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Muhua Industrial Co. Ltd.
Typ: MH1 225L 12S
Stromstärke: 0,18A
Verbrauch (Volllast): 2,16W

Die Kondensatoren kommen durch die Bank aus dem Hause Teapo. Dies fängt mit einem bis 85°C ausgelegten Primärelko an und hört mit 105° Modellen im sekundären Bereich auf. Die Verwendung von Silikonkleber und Gummiummantelungen entspricht dem Üblichen. Bedauerlichweise wurde aber auf Schrumpfschläuche an den Kabelenden verzichtet, was im schlimmsten Fall zu einem Kontaktkurzschluss führen kann. Zum Kühlen der Hotspots sind relativ kleine Aluminium Kühlkörper vorhanden. Diese sind an den Seiten mit winzigen Furchen durchzogen um den Effekt der Oberflächenvergrößerung zu nutzen. Bis auf ein leichtes Gedränge im sekundären Bereich kann der Innenraum im großen und ganzen überzeugen.

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BereichHerstellerangabe
Leistung400W
Effizienz 82%
Abmessungen (BxHxT)150x 86x 140mm
MTBF100.000 h
Garantie3 Jahre

Dass OCZ der Bezeichnung Gaming Netzteil gerecht werden will, zeigt sich am kräftigen rot-schwarz Kontrast der Verpackung. Rechts oben prangert zudem das Fatal1ty Logo vom zwölf fachen Weltmeister Jonathan Wendel, daneben befindet sich ein weiteres Gaming Gütesiegel. Alles in allem erweckt OCZ damit wohl gemischte Gefühle bei den potenziellen Käufern. Die Fachkundigen werden beim Anblick der Verpackung eher schmunzeln und wollen statt „Fatal1ty“ lieber Technik-Features sehen, dagegen könnten sich Gamer von den Aufschriften beeindrucken lassen. Es zeigt sich somit ganz klar die Zielgruppe von OCZ. Nach dem Öffnen des Kartons stößt man auf ein Schaumstoffbett, in dem sich das Fatal1ty befindet und so gut vor Stößen geschützt wird. Der Lieferumfang besteht aus einem Handbuch, Befestigungsschrauben und einem Netzkabel. De facto ist alles vorhanden, was man braucht, jedoch könnte der ein oder andere vergeblich auf der Suche nach netten Beigaben sein. Auch ist das Handbuch relativ spartanisch ausgeführt.

Was bei der Verpackung begonnen hat, geht beim Netzteil weiter. Das schwarze Gehäuse gepaart mit einem roten Aufkleber an der Seite und einem rot leuchtenden 120mm Lüfter ergibt einen optischen Hingucker. Leider kann das silberne Lüftergitter nicht an die Optik anschließen, allerdings steht es auch nicht hervor. Desweiteren ist die Verarbeitung als sehr solide zu werten.

Die Austattung in Sachen Kabelanzahl lässt hingegen zu wünschen übrig. Nicht einmal ein 8-Pin EPS Kabel ist vorhanden, der Käufer muss sich also mit vier Pins zufrieden geben. Wenig besser sieht es bei den PCIe Kabeln aus: Lediglich ein 6-Pin Kabel wird für die Grafikkarte zur Verfügung gestellt. Und das bei einem Netzteil, das sich mit der Bezeichnung Gaming schmückt? Zwar besitzt das Netzteil „nur“ 400W, doch Enermax zeigt beispielsweise mit dem Modu82+ 425W, dass auch in diesem Wattbereich sogar zwei volle 6+2 Pin PCIe Stecker sinnvoll sein können. Somit sollte OCZ besser von der Bezeichnung „Gaming Netzteil“ abrücken. Einen weiteren Grund zur Kritik finden wir wie so oft bei der Kabelummantelung: Sehr durchsichtig und nur teilweise benutzt. Leider sind auch noch die sehr wenigen SATA Stecker (Anzahl drei) zu bemängeln. Dagegen kann das OCZ mit Abziehhilfen bei den Molex Steckern punkten.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)49
1x EPS (4 Pin)47
1x PCIe 6 Pin47
3x Molex42 - 57 - 72
2x Molex + 1x FDD41 - 57 - 72
3x SATA48 - 64 - 80

Die technischen Spezifikationen ergeben zwei 12V Schienen á 18 Ampere. Im Gegensatz zu den Kabeln sieht es bei den Schutzeinrichtungen wieder gut aus: Alles Wichtige ist vorhanden.

Leistungsdaten:

+3,3: 25A
+5V: 25A
+12V1: 18A
+12V2: 18A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Hong Sheng
Typ: A1 225L1 12S
Stromstärke: 0,30A
Verbrauch (Volllast): 3,6W
Beleuchtung: rot

Der Innenraum zeigt drei große, schwarz eloxierte Kühlkörper, welche an den Hotspots angebracht sind. Ein 85°C Teapo Elko ist im primären Bereich anzutreffen, 105°C Modelle von Rec nehmen im sekundären Bereich ihren Platz ein. Mit Silikonkleber wurde nur an den nötigsten Stellen gearbeitet. Nicht zu vergessen sind Gummiummantelungen bestimmter Bauteile und Schrumpfschläuche an den Kabelenden. Somit wurden die wichtigsten Maßnahmen zur Verminderung von Störgeräuschen beziehungsweise zum Schutz des Gerätes und der Hardware ergriffen. Bis auf grobe Sprühspuren der Lackierung macht die Verarbeitung einen soliden Eindruck, wenngleich die Wahl der Kondensatoren natürlich nicht mit teureren Geräten mithalten kann.

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BereichHerstellerangabe
Leistung450W
Effizienz> 82%
Abmessungen (BxHxT)150 x 86 x 160 mm
MTBF100.000 h
Garantie3 Jahre

Das Silverstone erreichte uns schwergewichtig in einem schlichten, silbernen Karton. Mehrere Klettverschlusskabelbinder, diverse Schrauben (darunter Thumbscrews), eine Befestigungsschiene, ein Handbuch, eine Installationsanleitung und ein Netzkabel legt der Hersteller mit in den Karton.

2,8 Kilogramm wiegt das Nightjar und ist damit wahrlich kein Leichtgewicht. Nach dem Auspacken zeigte sich auch der Grund: Das gesamte Netzteil ist aus massivem Stahlblech beziehungsweise Aluminium gefertigt um die Wärme besser abtransportieren zu können. Der Deckel ist dabei mit großflächigen Kühlrippen ausgestattet und die restlichen Seiten sind alle mit einem Lochgitter überzogen. Dadurch macht sich Silverstone den Effekt der Thermodynamik zu nutzen, in dem warme Luft durch die Kühlrippen nach oben steigt und kalte Luft mit sich reißt. Neben dem Netzanschluss erregen zwei LEDs die Aufmerksamkeit. Diese warnen vor Temperatur- und Stabilitätsproblemen durch verschiedene Farben. Die Verarbeitung ist piekfein, was durch den hochwertigen Eindruck der Metallbauteile nur bestätigt werden kann. Die große Kühlfläche geht allerdings auf Kosten der Einbautiefe, welche mit 160mm schon klar über der ATX Norm liegt.

In Sachen Kabeloptik hätte sich der Hersteller deutlich mehr Mühe geben können. Die Kabel sind nur teilweise ummantelt und gleichen mit ihren weißen Steckern der Optik der Netzteile von vor fünf Jahren. Abnehmbar sind sie leider auch nicht. Dafür kann das Nightjar mit dem ATX und EPS Kabel glänzen. Diese sind in 20+4 Pin (ATX) und 4+4 Pin (EPS) teilbar. Zwar besitzt das Netzteil keine zwei 8-Pin PCIe Kabel, doch es zielt auch nicht auf das Marktsegment der High-End Gamer ab. Professioneller hätte man zudem die Stabilisierung des Kabelstranges lösen können, anstatt einer Kabelmuffe kommt ein provisorisch wirkender Kabelbinder zum Einsatz. Dagegen kann sich das Nightjar mit seinen Kabellängen rühmen. Bis 89cm reichen beispielsweise die Molex Stecker, das ist Testfeldspitze!

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)52
1x EPS (4+4 Pin)57
1x PCIe (6+2 Pin) + 1x 6 Pin55 - 69
3x Molex + 1x FDD49 - 74 - 89 - 103
3x Molex + 1x FDD49 - 74 - 89 - 103
3x SATA49 - 65 - 81
3x SATA49 - 65 - 81

Das Nightjar besitzt eine 35A starke 12V Schiene und alle wichtigen Schutzeinrichtungen. Es schließt sich somit dem CoolerMaster im Trend der einfach ausgeführten 12V Schiene an. Darüber hinaus ist sogar eine “No Load Protection” und ein 80Plus Bronze Zertifikat vorhanden, was natürlich wie Musik in den Ohren der technisch fokusierten Leser klingen dürfte.

Leistungsdaten:

+3.3V: 22A
+5V: 15A
+12V: 35A
-12V: 0,5A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Schutz vor lastfreiem Betriebt (NLP)vorhanden

Kommen wir nun zum Blick unter die „Motorhaube“. Der Deckel ist an zwei großflächigen Stellen per Wärmeleitpaste mit zwei riesigen Hauptkühlkörpern des Innenraums verbunden. Diese Kühlkörper in T-Form sind so ausladend, dass ein tieferes Schauen in das Netzteil kaum möglich ist. Dennoch lassen sich die vier großen, sehr guten Nippon Chemi-Con Elkos im primären Bereich erkennen. Sie konnten wir bereits im CoolerMaster sehen, doch die Anzahl im Nightjar zeigt, welchen Aufwand der Hersteller betreibt. Die bis 105°C ausgelegten Elkos sind auch eine sehr kluge Entscheidung in Anbetracht dessen, dass es sich hier um ein passives Netzteil handelt. Im sekundären Bereich treffen wir vorteilhafte Solid State Caps an, die viele Leser von Grafikkarten oder Mainboards her kennen dürften. Als drittes nehmen die ebenfalls bis 105°C ausgelegten Teapo Modelle in der Reihe der Kondensatoren ihren Platz ein. Ferner ist die Verarbeitung im Innenraum makellos.

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1. Testsystem

BereichKomponente
ProzessorAMD Phenom X4 9550
ProzessorkühlerScythe Ninja 2 (+ Scythe Slip Stream 1200)
MainboardASRock K10N78FullHD-hSLI R3.0
Arbeitsspeicher1024MB MDT DDR2-800 Cl5
GrafikkarteSapphire X1950XT 256MB GDDR3
GrafikkartenkühlerAC Accelero S1 Rev.2 (+ Cooltek 1000)
FestplatteSamsung HD200HJ (+ Silentmaxx HD-Silencer Rev.2.0)
GehäuseLian Li A09B
GehäuselüfterScythe Slip Stream 1200

2. Testablauf

- 20 Minuten IDLE
- 20 Minuten Testphase 1
- 15 Minuten IDLE
- 20 Minuten Testphase 2
- …

Während der 20 Minuten Testphase misst ein Voltcraft Energy Logger 3500 den Gesamtverbrauch des Systems. Die Aufzeichnung wird dabei auf eine SD-Karte gespeichert, um sie später auswerten zu können.

Am Ende jeder Testphase kommt ein PCE 999 Lautstärkemessgerät zum Einsatz, welches aktuell kalibriert ist. Die Messung erfolgt auf Höhe des Netzteils und in einer Entfernung von 20cm. Selbstverständlich ist es ohne schallgedämmten Raum nicht möglich, eine sehr exakte Messung durchzuführen. Dennoch versuchen wir immer, die Umgebungsgeräusche bis auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei den 50, 100, 200 und 300W Tests wird nach Ablauf der 20 Minuten die Temperatur gemessen. Dies geschieht mir Hilfe von zwei Scythe Kama Thermo Messgeräten. Der eine Sensor befindet sich außerhalb des PCs am Bienenwabengitter des Netzteils um die Temperatur der Abluft zu messen, der andere ist im PC am Gehäuse des Netzteils angebracht. Die Raumtemperatur misst eine Wetterstation.

Nach der Temperaturmessung wird bei den 100, 200 und 300W Tests die vom Netzteil ausgegebene 5V und 12V Spannung ermittelt. Dabei kommt ein Benning MM P3 Multimeter zum Einsatz, welches für ca. 10 Sekunden die Spannungen an einem Molex-Stecker misst.

3. Erzeugung der einzelnen Testphasen

Bios-Settings:

TestCPU TaktCPU SpannungNB SpannungRAM SpannungGrafikkarte
50W1000 MHz0,8 V1,1 V1,8 VGF8200
75W1000 MHz0,8 V1,1 V1,8 VGF8200
100W1000 MHz0,8 VAUTOAUTOX1950XT
150W2200 MHz1,1 VAUTOAUTOX1950XT
200W1000 MHz0,8 VAUTOAUTOX1950XT
250W2200 MHz1,1 VAUTOAUTOX1950XT
300W2530 MHz1,25 VAUTOAUTOX1950XT

Lüfter:

- CPU: Scythe Slip Stream 1200
- Gehäuse: Scythe Slipstream 1200
- Grafikkarte: Cooltek 1000

TestCPUGehäuseGrafikkarte
50W-5 V-
75W-5 V-
100W-5 V-
150W5 V--
200W-5 V7 V
250W5 V5 V7 V
300W5 V5 V7 V

Belastung:

TestBelastungsart
50WIDLE
75WIDLE
100WPrime x4
150WPrime x2
200WPrime x4 + FurMark
250WPrime x2 + FurMark
300WPrime x4 + FurMark
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Die Werte entsprechen immer der Lautstärke des gesamten Testsystems!

50W

Amacrox Calmer 560W 33.2 
Silverstone Nightjar 450W 33.3 
Enermax Modu82+ 425W 33.5 
NesteQ ASM XZero 400W 33.5 
Scythe Kamariki 4 450W 33.6 
Enermax Liberty ECO 400W 33.7 
Nexus Value 430W 33.8 
Enermax Pro82+ 385W 33.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.1 
Cougar Power 400W 34.2 
Fractal Newton 500W 34.4 
Cougar Power 550W 35.2 
Corsair CX 400W 36.4 
Aerocool Horse Power 500W 36.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 36.9 
OCZ Fatal1ty 400W 38.0 
Lian Li Silent Force 650W 38.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 39.0 
Angabe in Dezibel (dB)

75W

Silverstone Nightjar 450W 33.0 
Amacrox Calmer 560W 33.2 
Enermax Modu82+ 425W 33.5 
NesteQ ASM XZero 400W 33.5 
Scythe Kamariki 4 450W 33.6 
Enermax Liberty ECO 400W 33.7 
Nexus Value 430W 33.8 
Enermax Pro82+ 385W 33.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.1 
Fractal Newton 500W 34.4 
Cougar Power 400W 34.9 
Cougar Power 550W 35.2 
Corsair CX 400W 36.4 
Aerocool Horse Power 500W 36.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 36.9 
OCZ Fatal1ty 400W 38.0 
Lian Li Silent Force 650W 38.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 39.0 
Angabe in Dezibel (dB)

100W

Silverstone Nightjar 450W 33.1 
Amacrox Calmer 560W 33.2 
NesteQ ASM XZero 400W 33.5 
Scythe Kamariki 4 450W 33.5 
Enermax Modu82+ 425W 33.6 
Nexus Value 430W 34.0 
Enermax Pro82+ 385W 34.3 
Enermax Liberty ECO 400W 34.3 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.4 
Fractal Newton 500W 34.6 
Cougar Power 400W 35.9 
Corsair CX 400W 36.4 
Cougar Power 550W 36.5 
Aerocool Horse Power 500W 37.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 37.4 
OCZ Fatal1ty 400W 38.0 
Lian Li Silent Force 650W 38.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 40.7 
Angabe in Dezibel (dB)

150W

Silverstone Nightjar 450W 33.7 
Amacrox Calmer 560W 33.7 
NesteQ ASM XZero 400W 33.9 
Enermax Modu82+ 425W 34.0 
Nexus Value 430W 34.3 
Enermax Pro82+ 385W 34.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.6 
Scythe Kamariki 4 450W 34.9 
Enermax Liberty ECO 400W 35.4 
Fractal Newton 500W 36.5 
CoolerMaster Silent Pro 500W 36.6 
Aerocool Horse Power 500W 37.1 
OCZ Fatal1ty 400W 38.2 
Cougar Power 400W 39.3 
Lian Li Silent Force 650W 39.3 
Cougar Power 550W 40.4 
Corsair CX 400W 42.0 
Xigmatek NRP-PC402 400W 42.1 
Angabe in Dezibel (dB)

200W

Silverstone Nightjar 450W 33.6 
Amacrox Calmer 560W 33.8 
Scythe Kamariki 4 450W 34.8 
NesteQ ASM XZero 400W 35.1 
Nexus Value 430W 36.6 
Aerocool Horse Power 500W 36.9 
Fractal Newton 500W 37.5 
CoolerMaster Silent Pro 500W 37.6 
OCZ Fatal1ty 400W 38.2 
Enermax Pro82+ 385W 38.3 
Enermax Modu82+ 425W 39.0 
Enermax Liberty ECO 400W 39.3 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 39.8 
Cougar Power 400W 41.5 
Lian Li Silent Force 650W 41.6 
Xigmatek NRP-PC402 400W 43.8 
Cougar Power 550W 43.8 
Corsair CX 400W 49.7 
Angabe in Dezibel (dB)

250W

Silverstone Nightjar 450W 33.6 
Amacrox Calmer 560W 33.9 
Aerocool Horse Power 500W 37.0 
Scythe Kamariki 4 450W 37.7 
Nexus Value 430W 37.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 38.0 
OCZ Fatal1ty 400W 38.3 
NesteQ NRP XZero 400W 39.0 
Fractal Newton 500W 41.2 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 41.6 
Enermax Pro82+ 385W 42.2 
Enermax Liberty ECO 400W 42.8 
Cougar Power 400W 43.2 
Enermax Modu82+ 425W 43.2 
Lian Li Silent Force 650W 44.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 45.2 
Cougar Power 550W 45.6 
Corsair CX 400W 53.0 
Angabe in Dezibel (dB)

300W

Amacrox Calmer 560W 34.0 
Silverstone Nightjar 450W 34.1 
Nexus Value 430W 37.8 
OCZ Fatal1ty 400W 39.5 
Scythe Kamariki 4 450W 41.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 41.6 
CoolerMaster Silent Pro 500W 42.2 
Cougar Power 400W 46.2 
Aerocool Horse Power 500W 47.2 
Xigmatek NRP-PC402 400W 47.3 
Enermax Pro82+ 385W 47.5 
Fractal Newton 500W 48.0 
NesteQ ASM XZero 400W 48.0 
Enermax Liberty ECO 400W 48.2 
Enermax Modu82+ 425W 48.6 
Cougar Power 550W 48.8 
Lian Li Silent Force 650W 49.4 
Corsair CX 400W 53.2 
Angabe in Dezibel (dB)

Gesamtwert

Silverstone Nightjar 450W 234.4 
Amacrox Calmer 560W 235.0 
Nexus Value 430W 248.1 
Scythe Kamariki 4 450W 249.6 
NesteQ ASM XZero 400W 256.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 260.2 
Enermax Pro82+ 385W 264.6 
Enermax Modu82+ 425W 265.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 265.5 
Fractal Newton 500W 266.6 
Enermax Liberty ECO 400W 267.4 
OCZ Fatal1ty 400W 268.2 
Aerocool Horse Power 500W 269.2 
Cougar Power 400W 275.2 
Cougar Power 550W 285.5 
Lian Li Silent Force 650W 290.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 297.1 
Corsair CX 400W 307.1 
Werte der einzelnen Tests addiert

–~~~~~~~~~~~~–

50W

NesteQ ASM XZero 400W 38.3 
Enermax Modu82+ 425W 38.7 
Enermax Pro82+ 385W 39.0 
Amacrox Calmer 560W 39.6 
CoolerMaster Silent Pro 500W 39.7 
Enermax Liberty ECO 400W 39.8 
Aerocool Horse Power 500W 39.8 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 40.1 
Cougar Power 400W 40.4 
Cougar Power 550W 41.2 
Xigmatek NRP-PC402 400W 41.7 
Silverstone Nightjar 450W 41.9 
Lian Li Silent Force 650W 42.0 
Nexus Value 430W 42.4 
Corsair CX 400W 42.4 
OCZ Fatal1ty 400W 42.7 
Scythe Kamariki 4 450W 46.2 
Fractal Newton 500W 56.1 
Angabe in Watt (W)

75W

Amacrox Calmer 560W 62.2 
NesteQ ASM XZero 400W 64.6 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 65.0 
Silverstone Nightjar 450W 65.5 
Cougar Power 400W 65.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 66.6 
Cougar Power 500W 66.6 
Enermax Modu82+ 425W 67.0 
Enermax Pro82+ 385W 67.1 
Aerocool Horse Power 500W 67.5 
CoolerMaster Silent Pro 500W 67.7 
Enermax Liberty ECO 400W 67.9 
Lian Li Silent Force 650W 68.9 
OCZ Fatal1ty 400W 70.2 
Corsair CX 400W 70.5 
Scythe Kamariki 4 450W 71.0 
Nexus Value 430W 72.6 
Fractal Newton 500W 80.4 
Angabe in Watt (W)

100W

Amacrox Calmer 560W 85.2 
NesteQ ASM XZero 400W 85.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 88.5 
Enermax Modu82+ 425W 92.9 
Cougar Power 550W 93.2 
Cougar Power 400W 93.4 
Xigmatek NRP-PC402 400W 93.7 
Aerocool Horse Power 500W 94.4 
Enermax Liberty ECO 400W 94.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 95.3 
Scythe Kamariki 4 450W 96.1 
Enermax Pro82+ 385W 96.1 
Silverstone Nightjar 450W 96.2 
Lian Li Silent Force 650W 96.3 
Corsair CX 400W 97.9 
OCZ Fatal1ty 400W 98.3 
Nexus Value 430W 100.8 
Fractal Newton 500W 111.9 
Angabe in Watt (W)

150W

Amacrox Calmer 560W 135.0 
Enermax Modu82+ 425W 143.2 
NesteQ ASM XZero 400W 144.9 
Cougar Power 400W 145.1 
Cougar Power 550W 145.1 
Scythe Kamariki 4 450W 145.3 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 145.5 
Silverstone Nightjar 450W 145.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 145.6 
OCZ Fatal1ty 400W 145.6 
Aerocool Horse Power 500W 145.8 
Enermax Liberty ECO 400W 145.8 
Enermax Pro82+ 385W 145.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 146.0 
Lian Li Silent Force 650W 146.4 
Corsair CX 400W 147.6 
Nexus Value 430W 150.2 
Fractal Newton 500W 165.1 
Angabe in Watt (W)

200W

Amacrox Calmer 560W 210.8 
Enermax Modu82+ 425W 211.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 214.5 
Cougar Power 550W 215.0 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 215.1 
Enermax Pro82+ 385W 215.7 
Aerocool Horse Power 500W 216.0 
Cougar Power 400W 216.6 
Silverstone Nightjar 450W 216.8 
NesteQ ASM XZero 400W 217.1 
OCZ Fatal1ty 400W 218.1 
CoolerMaster Silent Pro 500W 218.3 
Enermax Liberty ECO 400W 218.3 
Corsair CX 400W 219.6 
Lian Li Silent Force 650W 222.0 
Nexus Value 430W 223.0 
Scythe Kamariki 4 450W 224.9 
Fractal Newton 500W 247.2 
Angabe in Watt (W)

250W

Amacrox Calmer 560W 246.0 
Enermax Modu82+ 425W 250.0 
Xigmatek NRP-PC402 400W 251.1 
Cougar Power 400W 251.7 
NesteQ ASM XZero 400W 251.8 
Cougar Power 550W 252.2 
Lian Li Silent Force 650W 252.6 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 252.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 253.3 
Enermax Pro82+ 385W 254.7 
Silverstone Nightjar 450W 255.2 
Enermax Liberty ECO 400W 255.8 
Aerocool Horse Power 500W 256.0 
OCZ Fatal1ty 400W 256.3 
Corsair CX 400W 256.5 
Nexus Value 430W 261.3 
Scythe Kamariki 4 450W 264.8 
Fractal Newton 500W 290.1 
Angabe in Watt (W)

300W

NesteQ ASM XZero 400W 316.8 
Enermax Modu82+ 425W 317.8 
Enermax Pro82+ 385W 318.9 
Amacrox Calmer 560W 319.6 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 319.8 
Lian Li Silent Force 650W 319.8 
Cougar Power 550W 320.8 
Cougar Power 400W 321.8 
Silverstone Nightjar 450W 321.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 322.9 
Aerocool Horse Power 500W 324.0 
CoolerMaster Silent Pro 500W 324.0 
Enermax Liberty ECO 400W 324.2 
OCZ Fatal1ty 400W 325.0 
Nexus Value 430W 325.1 
Scythe Kamariki 4 450W 328.0 
Corsair CX 400W 328.3 
Fractal Newton 500W 347.8 
Angabe in Watt (W)

Gesamtwert

Amacrox Calmer 560W 1099.0 
NesteQ ASM XZero 400W 1119.0 
Enermax Modu82+ 425W 1122.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 1126.8 
Cougar Power 550W 1134.1 
Cougar Power 400W 1134.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 1136.1 
CoolerMaster Silent Pro 500W 1136.4 
Enermax Pro82+ 385W 1137.4 
Silverstone Nightjar 450W 1143.0 
Aerocool Horse Power 500W 1143.5 
Enermax Liberty ECO 400W 1147.7 
Lian Li Silent Force 650W 1148.0 
OCZ Fatal1ty 400W 1156.2 
Corsair CX 400W 1162.8 
Nexus Value 430W 1175.4 
Scythe Kamariki 4 450W 1176.3 
Fractal Newton 500W 1298.6 
Werte der einzelnen Tests addiert

–~~~~~~~~~~~~–

Aerocool Horsepower 500W

5V12V
100W5,0112,18
200W5,0412,00
300W5,0711,89

Amacrox Calmer 560W

5V12V
100W5,0512,07
200W5,0512,03
300W5,0512,05

CoolerMaster Silent Pro 500W

5V12V
100W4,9412,22
200W5,0012,06
300W5,0611,92

Corsair CX 400W

5V12V
100W5,1112,37
200W5,1412,25
300W5,1712,15

Enermax LibertyECO 400W

5V12V
100W4,9812,12
200W5,0012,02
300W5,0211,98

Enermax Modu82+ 425W

5V12V
100W4,9812,15
200W5,0112,00
300W5,0511,92

Enermax Pro82+ 425W

5V12V
100W5,01 12,24
200W5,0412,13
300W5,0612,06

Fractal Newton 500W

5V12V
100W0,51611,72
200W
300W

Lian Li Silent Force 650W

5V12V
100W5,0612,32
200W5,1012,25
300W5,1212,14

Nexus Value 430W

5V12V
100W5,0512,24
200W5,1112,13
300W5,1512,07

OCZ Fatal1ty 400W

5V12V
100W5,0612,25
200W5,0912,25
300W5,1212,16

Silverstone Nightjar 450W

5V12V
100W5,0812,17
200W5,0812,17
300W5,0712,16

Addierte Abweichungen 5V

Enermax Liberty ECO 400W 0.04 
Enermax Modu82+ 425W 0.08 
Enermax Pro82+ 385W 0.11 
CoolerMaster Silent Pro 500W 0.12 
AerocoolHorse Power 500W 0.12 
Amacrox Calmer 560W 0.15 
Silverstone Nightjar 450W 0.23 
OCZ Fatal1ty 400W 0.27 
Lian Li Silent Force 650W 0.28 
Nexus Value 430W 0.31 
Corsair CX 400W 0.42 

Addierte Abweichungen 12V

Amacrox Calmer 560W 0.15 
Enermax Liberty ECO 400W 0.16 
Enermax Modu82+ 425W 0.23 
Aerocool HorsePower 500W 0.29 
CoolerMaster Silent Pro 500W 0.36 
Enermax Pro82+ 385W 0.43 
Nexus Value 430W 0.44 
Silverstone Nightjar 450W 0.50 
OCZ Fatal1ty 400W 0.66 
Lian Li Silent Force 650W 0.71 
Corsair CX 400W 0.77 

–~~~~~~~~~~~~–

Messung am Netzteilgehäuse im System.

50W

Xigmatek NRP-PC402 400W 7.1 
Corsair CX 400W 7.2 
Cougar Power 400W 7.3 
Lian Li Silent Force 650W 7.4 
Cougar Power 550W 7.5 
Fractal Newton 500W 7.7 
OCZ Fatal1ty 400W 8.1 
Aerocool Horse Power 500W 8.3 
NesteQ ASM XZero 400W 8.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 8.8 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 8.9 
Enermax Pro82+ 385W 9.6 
Scythe Kamariki 4 450W 9.9 
Enermax Liberty ECO 400W 10.3 
Enermax Modu82+ 425W 10.4 
Nexus Value 430W 11.0 
Amacrox Calmer 560W 12.5 
Silverstone Nightjar 450W 12.6 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

100W

Corsair CX 400W 8.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 9.0 
Cougar Power 400W 9.1 
Lian Li Silent Force 650W 9.4 
Cougar Power 550W 9.4 
NesteQ ASM XZero 400W 9.6 
Fractal Newton 500W 9.8 
Aerocool Horse Power 500W 10.7 
OCZ Fatal1ty 400W 10.7 
Enermax Pro82+ 385W 10.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 10.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 11.0 
Amacrox Calmer 560W 11.2 
Enermax Modu82+ 425W 12.8 
Scythe Kamariki 4 450W 13.0 
Enermax Liberty ECO 400W 13.3 
Nexus Value 430W 13.6 
Silverstone Nightjar 450W 14.1 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

200W

Corsair CX 400W 13.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 15.1 
Cougar Power 400W 15.3 
Fractal Newton 500W 15.3 
Cougar Power 550W 15.5 
NesteQ ASM XZero 400W 15.8 
Lian Li Silent Force 650W 16.4 
Scythe Kamariki 4 450W 16.7 
OCZ Fatal1ty 400W 16.8 
Enermax Pro82+ 385W 17.1 
Amacrox Calmer 560W 17.1 
Enermax Liberty ECO 400W 17.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 18.0 
Silverstone Nightjar 450W 18.1 
Enermax Modu82+ 425W 18.2 
Aerocool Horse Power 500W 18.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 18.8 
Nexus Value 430W 19.4 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

300W

Scythe Kamariki 4 450W 18.7 
Corsair CX 400W 19.3 
Lian Li Silent Force 650W 19.5 
Fractal Newton 500W 19.6 
NesteQ ASM XZero 400W 19.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 20.0 
Enermax Liberty ECO 400W 20.5 
Enermax Pro82+ 385W 20.5 
Enermax Modu82+ 425W 20.6 
Cougar Power 550W 20.9 
Cougar Power 400W 20.9 
Silverstone Nightjar 450W 22.1 
OCZ Fatal1ty 400W 22.4 
Nexus Value 430W 23.1 
Amacrox Calmer 560W 23.3 
Aerocool Horse Power 500W 23.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 23.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 25.9 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

–~~~~~~~~~~~~–

Messung am Bienenwabengitter des Netzteils.

50W

NesteQ ASM XZero 400W 5.2 
Silverstone Nightjar 450W 5.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 5.8 
Amacrox Calmer 560W 5.9 
Cougar Power 550W 6.3 
Cougar Power 400W 6.9 
Corsair CX 400W 7.2 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 7.2 
Nexus Value 430W 8.5 
Lian Li Silent Force 650W 8.5 
OCZ Fatal1ty 400W 8.5 
Aerocool Horse Power 500W 9.7 
Scythe Kamariki 4 450W 9.7 
Fractal Newton 500W 9.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 10.3 
Enermax Pro82+ 385W 11.2 
Enermax Modu82+ 425W 11.2 
Enermax Liberty ECO 400W 11.3 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

100W

Amacrox Calmer 560W 5.2 
NesteQ ASM XZero 400W 5.6 
Silverstone Nightjar 450W 6.1 
Xigmatek NRP-PC402 400W 7.5 
Cougar Power 550W 8.4 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 9.1 
Corsair CX 400W 9.3 
Cougar Power 400W 9.3 
Nexus Value 430W 9.8 
OCZ Fatal1ty 400W 10.1 
Lian Li Silent Force 650W 11.1 
Fractal Newton 500W 12.2 
Aerocool Horse Power 500W 12.6 
Scythe Kamariki 4 450W 12.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 13.4 
Enermax Pro82+ 385W 13.5 
Enermax Modu82+ 425W 14.1 
Enermax Liberty ECO 400W 16.3 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

200W

Silverstone Nightjar 450W 6.6 
Amacrox Calmer 560W 8.4 
Corsair CX 400W 13.1 
Xigmatek NRP-PC402 400W 14.4 
Cougar Power 550W 14.5 
Nexus Value 430W 15.3 
Cougar Power 400W 15.7 
Ichbinleise Silverstone Element 500W 16.4 
OCZ Fatal1ty 400W 17.0 
Scythe Kamariki 450W 17.0 
Lian Li Silent Force 650W 18.4 
Enermax Modu82+ 425W 18.7 
Fractal Newton 500W 18.7 
Enermax Pro82+ 385W 18.9 
Enermax Liberty ECO 400W 19.6 
NesteQ ASM XZero 400W 19.9 
Aerocool Horse Power 500W 21.0 
CoolerMaster Silent Pro 500W 21.1 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

300W

Silverstone Nightjar 450W 7.2 
Amacrox Calmer 560W 11.4 
Nexus Value 430W 17.6 
Corsair CX 400W 18.1 
Cougar Power 550W 18.4 
Xigmatek NRP-PC402 400W 18.7 
Scythe Kamariki 4 450W 19.8 
Fractal Newton 500W 20.8 
Enermax Modu82+ 425W 20.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 21.0 
Cougar Power 400W 21.3 
NesteQ ASM XZero 400W 22.0 
Enermax Liberty ECO 400W 22.1 
Enermax Pro82+ 385W 23.2 
Lian Li Silent Force 650W 23.3 
OCZ Fatal1ty 400W 24.2 
Aerocool Horse Power 500W 25.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 27.4 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

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Enermax Modu82+ 425W

award-modu.jpg

Das kompletteste Paket bietet das Enermax Modu82+. Sowohl außen als auch innen weiß es durch eine hochwertige Verarbeitung und Optik zu überzeugen. Ebenso kann es mit einer großen Anzahl an Schutzeinrichtungen und Kabeln (im Vergleich zu anderen Geräten im 400W Bereich) glänzen. Als Beispiel lassen sich die zwei 6+2 Pin PCIe Stecker nennen. Technisch ist das Modu82+ solide bestückt (wenn auch nicht ganz so hochwertig wie manch andere Kontrahenten) und belegt in Sachen Effizienz sogar hinter dem Amacrox den zweiten Platz. Temperaturtechnisch dümpelt es jedoch im hinteren Mittelfeld der Charts herum. Die Lautstärke- und Spannungswerte sind wieder gewohnt gut und gehören zur Spitze unseres Testfeldes. Alles in Allem bekommt man mit dem Enermax Modu82+ ein tolles Netzteil mit nur geringen Schwächen, was durch das ordentliche Zubehör und der kleinen Einbautiefe nur bestätigt werden kann.

Amacrox Calmer 560W

award-amacrox.jpg

Den ECO Award bekommt das Amacrox schlichtweg deshalb verliehen, weil es mit Abstand das effizienteste Netzteil in unserem Testfeld ist. Zudem überzeugen die Spannungs- und natürlich die Lautstärkewerte. Beispielsweise veränderte sich die Spannung bei allen drei Testauslastungen um kein Zehntel. Auch die Verarbeitung und Optik weiß zu gefallen. Allerdings können wir solch ein passives Netzteil nicht für Hochleistungsrechner empfehlen, da einerseits die beiden 12V Schienen jeweils nur sehr schwach auf der Brust sind und andererseits das Gerät den PC und die darin enthaltenen Komponenten ziemlich aufheizt. Das Calmer konzentriert die Ableitung der entstandenen Wärme hauptsächlich auf die Lamellenkonstruktion im Deckel und bewirkt damit, dass sich die Wärme direkt über dem CPU Kühler staut. Andere Teile des Netzteilgehäuses (Seite + Bienenwabengitter) dienen weniger dem Ableiten der Wärme und bewegen sich dementsprechend temperaturtechnisch auf keinem auffallenden Niveau. Die zu geringe Anzahl und Länge von SATA Kabeln, sowie die nicht komplett vorhandenen Schutzeinrichtungen sind weitere Gründe, wieso dem Amacrox der Gold Award verwährt bleibt.

Nexus Value 430W

award-nexus.jpg

Das Nexus Value ist das mit Abstand leiseste aktive Netzteil in unserem Test. Ganze vier 12V Schienen weckten hohe Erwartungen an die Leistung, doch der Verbrauch ist überdurchschnittlich hoch. Ebenso wenig kann das Value mit der Netzteilgehäusetemperatur und den Spannungsabweichungen überzeugen. Lediglich die Temperaturen am Bienenwabengitter bewegen sich in einem guten Rahmen. Punkten kann das Value mit zwei PCIe Steckern und einer sehr geringen Einbautiefe. 4 SATA Kabel, zu wenige Schutzschaltungen und eine miese Optik führen hingegen wieder zu weiteren Kritkpunkten. Dennoch bekommt das Nexus Value 430W den Silent-Award verliehen.

Enermax Pro82+ 385W

award-pro.jpg

Im Vergleich zum Modu82+ gibts es in den meisten Bereichen kaum große Unterschiede. Die Messung der inneren Temperaturen ergab gute Werte, welche sich im oberen Mittelfeld wiederfinden. Die Temperaturen am Bienenwabengitter sehen hingegen nicht sehr rosig aus, bewegen sich aber noch in einem akzeptablem Rahmen. Spannungstechnisch fährt das Pro82+ solide und gibt keinen Grund zur Kritik. Wie zu erwarten, belegt es in der Gesamtskala des Verbrauches einen tollen dritten Platz, hält aber dennoch Respektabstand zum großen Bruder. Hin und wieder gibt es kleine Unterschiede zwischen den beiden Enermax Produkten in der Lautstärke; summa summarum befinden sie sich jedoch auf dem selben hohen Niveau. Gepaart mit einer guten Verarbeitung und einer akzeptablen Komponentenauswahl kann dies für das Pro82+ nur eins bedeuten: den Budget Award.

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Das Silverstone Nightjar ist ein hochwertiges Netzteil mit durchwegs guten Werten, reicht aber dennoch nicht an die Effizienz eines Amacrox heran. Dies ist der Grund, weshalb dem Nightjar ein Award verwährt bleibt. Besonders hervorzuheben ist die nicht vorhandene Geräuschentwicklung und die hohe Spannungsstabilität (an den Tabellen zu sehen). Zwischen den drei Testszenarien änderte sie die Spannung nur um minimale 0,01 Volt. Ein Grund dafür ist sicherlich die beeindruckende Armada an hochwertigen Bauteilen; Solid State Kondensatoren und vier große Nippon-Chemicon Elkos sind als Beispiel zu nennen.

Das Lian Li Silent Force enttäuschte lautstärketechnisch, kann aber durch seine niedrigen Temperaturwerte (hauptsächlich innen) punkten. Sowohl bei der Spannungsstabilität, als auch bei den Abweichungen vom Optimalwert sieht das Lian Li nicht gut aus, bewegt sich aber noch in einem völlig legitimen Rahmen. Ebenso enttäuschte das Netzteil aufgrund seiner eher mäßigen Effizienz, was auch auf die hohe Gesamtleistung von 650W zurückzuführen ist. Das Silent Force ist bei weitem kein schlechtes Netzteil, zielt aber auch in der kleinsten Variante eindeutig auf Rechner mit starkem Prozessor und starker Grafikkarte ab.

Dass das Enermax Liberty ECO eine abgespeckte Version des Modu82+ ist, zeigt sich noch nicht an den Lautstärkewerten. Diese sind erwartungsgemäßg gut und auf gleicher Höhe mit dem Konkurrenten aus selbem Hause. Auch unterscheidet sich die gemessene Temperatur nur minmimal. Spannungstechnisch übertrifft das Liberty ECO sogar all seine direkten Konkurrenten und glänzt mit geringen Abweichungen und einer sehr hohen Stabilität der Stromversorgung. Die Effizienzwerte nehmen jedoch ihren Platz im Mittelfeld ein.

Wenig überzeugend präsentierte sich das Corsair CX 400W. Der Verbrauch ist der dritthöchste im Testfeld und die Lautstärke sogar mit Abstand am höchsten. Das Resultat des schnell drehenden Lüfters sind sehr niedrige Temperaturwerte – man hätte die Lüftergeschwindigkeit also ruhig etwas nach unten regeln können. Zudem zeigen die hohen Abweichungen und die nicht optimale Stabilität in Sachen Spannung, das es sich hier um ein Einsteigernetzteil handelt. Preislich gehört das Netzteil allerdings zu den günstigsten im Feld und überzeugt mit satten fünf Jahren Garantie!

Unser Gesamtfazit fällt nur beim Fractal Newton 500W schlechter aus. Die Verbrauchswerte sind extrem hoch und nicht besser als die im Vergleich zu anderen Kandidaten wenig überzeugende Spannungsversorgung. Dies lies sich fast schon beim Blick in den Innenraum vorhersagen. Die Lautstärke- und Temperaturmessungen ergaben gute bis durchschnittliche Werte, ändern hingegen nichts daran, dass wir das Fractal als großen Verlierer dieses Roundups sehen müssen.

Zum OCZ Fatal1ty 400W gibt es kaum etwas zu sagen. Bei fast allen Messungen versteckt sich das Netzteil im Mittelfeld und sticht im positiven wie im negativen Sinne kaum aus der breiten Masse des Testfeldes heraus. Eine Ausnahme ist die Lautstärke: Unter hohen Auslastungen agiert das OCZ erstaunlich leise. Für potenzielle Käufer, die wenig Geld ausgeben und trotzdem ein solides Gerät besitzen möchten, ist das Fatal1ty zu empfehlen. Wer jedoch etwas höhere Anforderungen an die Effizienz oder ähnlichem stellt, der sollte sich in einer höheren Preisklasse umschauen.

Ähnlich zu bewerten wie das OCZ Fatal1ty ist das Aerocool Horsepower 500W. Ordentliche Spannungs- und Verbrauchswerte sind die Eckpunkte des Netzteils. Bei wenigen Messungen kann sich das Aerocool sogar unter den besten Drei wiederfinden. Die Lautstärke wird (wie bereits von anderen Kontrahenten bekannt) umso besser, je höher die Auslastung ist. Weniger gut sehen die Temperaturwerte aus, welche sehr schwankend sind und oftmals nur den vorletzten Platz belegen.

Fast schon 80Plus Bronze würdig ist die Effizienz des CoolerMaster Silent Pro 500W. Nur knapp befindet sich diese in der Gesamttabelle hinter den Enermax Sprösslingen. Die Lautstärke nimmt ebenso in der selben Klasse ihren Platz ein. Wobei sich das CoolerMaster, umso höher die Belastung wird, sogar deutlich von den Enermax Geräten absetzen kann. Die Spannungswerte bieten keinen Grund zur Kritik und schnüren mit der hochwertigen Auswahl an Bauteilen und vielen Schutzeinrichtungen ein gutes Paket, das auf jedenfall zu empfehlen ist.

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