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Roundup: Neun 92mm-Kühler im Vergleich

Cooler Master Hyper TX3 im Detail

Lieferumfang

  • Montagematerial Sockel 775/1156
  • Montagematerial Sockel 754/939/940/AM2(+)/AM3
  • kleine Tube Silikon-Wärmeleitpaste
  • bebilderte Montageanleitung

  • Technische Daten

  • Hybrid-Tower-Kühler
  • drei 6mm U-Heatpipes (effektiv 6)
  • Abmessungen: 139mm x 90mm x 51mm (H x B x T / mit Lüfter)
  • Gewicht: 470g (ohne Lüfter)
  • Kompatibilität: Intel (Sockel 775/1156) und AMD (Sockel 754/939/940/AM2(+)/AM3)
  • Lüfter: 92mm PWM-Lüfter mit 800 bis 2800U/min (17dB(A) ~ 35dB(A))
  • Der Cooler Master Hyper TX3 soll sich im direkten Vergleich mit den günstigsten Tower-Kühlern messen und Kunden gewinnen, die ansonsten eher zu Arctic Cooling- oder Xilence-Produkten greifen würden. Zur Kostenreduzierung wurde erstmals im Hause Cooler Master auf eine Bodenplatte verzichtet und auf die bei anderen Herstellern bereits gängige Direct-Touch-Heatpipe Technik gesetzt.
    Qualitativ überrascht der neue Billigkühler allerdings auf ganzer Linie. Die Materialien wirken hochwertig und die Verarbeitung lässt keinen Grund zur Kritik. Selbst der Kühlerboden ist plan und sorgt somit für einen optimalen Kontakt zwischen Kühler und Prozessor.

    Wie eingangs erwähnt, setzt Cooler Master erstmals auf die sogenannte Direct-Touch-Heatpipe Technik. Anstelle von Touch verwendet Cooler Master allerdings das Wort Contact. Die drei im Boden eingelassenen 6mm Heatpipes erstrecken sich anschließend in einem Lamellenkühlkörper aus insgesamt 42 Aluminiumlamellen. Leider ist der Abstand jedoch ziemlich eng, weshalb immer eine ausreichend starke Belüftung vorhanden sein muss, damit es nicht zu einem Einbruch der Kühlleistung kommt. Als kleine Besonderheit sind die Lamellen in der Mitte leicht versetzt, um für eine verbesserte Wärmeabgabe zu sorgen.

    Cooler Master legt dem Hyper TX3 einen 92mm PWM-Lüfter, jedoch insgesamt vier Lüfterklammern bei. Einem Dual-Lüfter-Setup steht somit nichts im Wege. Um Vibrationen an den Kühlkörper zu reduzieren, kleben vier Gummipads an den Ecken des mitgelieferten Lüfters. Diese werden zwar durch den direkten Kontakt zum Kühlkörper über die Lüfterklammern immer noch übertragen, jedoch nur noch in einem deutlich reduziertem Maß. Ein kleines Lob haben außerdem die einfach zu handhabenden Lüfterklammern verdient.
    Preislich liegt der Hyper TX3 praktisch gleich auf mit dem bereits vorgestellten und viel verkauften Arctic Cooling Freezer 7 Pro. Nach der bisherigen Betrachtung hat der Cooler Master Hyper TX3 jedoch alle Pluspunkte für sich verbuchen können.

    Montage

    Als einziger Kühler im Testfeld kann der Hyper TX3 auch auf Intels kommendem Sockel 1156 verbaut werden. Dafür liegen dem Kühler genauso wie für den bekannten Sockel 775 Pushpins bei. AMD-Anhänger greifen dagegen auf die übliche Klammermontage zurück und können sich über die besondere Ausrichtung des Hyper TX3 freuen. Bei einem vertikal ausgerichteten Montagemodul, wie es bei den meisten AMD-Mainboards der Fall ist, kann der Kühler so in Richtung Heck ausgerichtet werden.

    Auch dem Cooler Master Hyper TX3 dürfte kein Standard-Towergehäuse zu klein oder Mainboardkühler zu groß sein. Die rundum kompakte Bauweise und die Verwendung der Standardbefestigungsmethoden sorgt demnach für eine umfassende Kompatibilität, die durch das bereits mitgelieferte Montagematerial für den neuen Sockel 1156 nochmals erhöht wird.

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