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20W Stromsparwunder – Intels neue 45nm Celerons


Still und heimlich hat Intel nun auch die Einsteigermodelle der Celeron-Serie mit 45nm Wolfdale-Kernen ausgestattet. Während beim FSB alles beim Alten bleibt, steigt die Taktrate um 100 MHz (Vergleich der beiden Topmodelle) und der L2-Cache wurde auf 1MB verdoppelt. Zusätzlich ist nun auch VT an Board, welches Intel aufgrund des virtuellen XP in Windows 7 nun auch nach und nach in die Serien E5xxx, E7xxx und Q8xxx einbinden muss, damit es dann auch genutzt werden kann. Die neue Serie besteht zu Anfang aus zwei Modellen, die sich lediglich in der Taktrate unterscheiden. Während der E3200 mit 2400MHz taktet, bringt es der E3300 auf 2500MHz bei identischen Features.

Einen ersten ausführlichen und sehr interessanten Testbericht haben nun auch die Kollegen von xbitlabs.com veröffentlicht, die den neuen Celeron Modellen eine sehr ordentliche Leistung bescheinigen. Im Schnitt konnten sich sowohl der E3200 als auch der E3300 vor einen Athlon 64 X2 5600+ (65nm Brisbane 2900MHz) platzieren. Dies ist deshalb interessant, da immer noch oftmals zu den 45W-Modellen 4×50e und 5×50e gegriffen wird, welche aufgrund der maximalen Taktrate von 2600MHz leicht hinter dem getesteten 5600+ liegen.

Leistungsaufnahme Intel Celeron E3200 / E3300 45nm

Quelle / Link zum Testbericht: xbitlabs.com

Neben der ordentlichen Leistung können die beiden Celerons aber auch in Sachen Leistungsaufnahme überzeugen. Mit einer maximalen Leistungsaufnahme von gerade einmal rund 20W sind sowohl der E3200 als auch der E3300 die wohl aktuell am effizientesten arbeitenden Desktop-Zweikernprozessoren. Die sehr guten Übertaktungsergebnisse im Testbericht lassen außerdem darauf schließen, dass in den Prozessoren das für Wolfdale-Modelle übliche gute Undervolting-Potential steckt. Aber auch im Originalzustand stellen die neuen Celerons aufgrund ihres äußerst geringen Kühlaufwands wahrscheinlich die beste Wahl für besonders kleine oder flache Systeme dar.

Die Verfügbarkeit ist aktuell jedoch noch nicht besonders gut. Lediglich das kleinere Modell E3200 soll bei einigen Händlern bereits für etwas mehr als 40 Euro erhältlich sein.

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