Sockel 1156 bald im ITX-Format
Autor: Jörg Sukale

Im kommenden Jahr wird Intel anscheinend sein Engagement im ITX-Bereich weiter ausbauen und zeigte bereits ein erstes Mainboard auf Basis des noch nicht erschienenden H57-Chipsatzes für den brandneuen Sockel 1156. Insbesondere die im 32nm-Verfahren gefertigten Clarkdale-Prozessoren mit integriertem Grafikkern sollen zusammen mit der gerade einmal 17 x 17cm großen Platine eine leistungsstarke Basis für besonders kleine Multimediastationen bilden.
Die Ausstattung kann im Großen und Ganzen als vollständig bezeichnet werden. So sind zwei digitale Bildausgänge (DVI und HDMI) genauso im I/O-Panel vorhanden wie sechs USB-, 5.1 Sound-, ein GBit-LAN- sowie ein eSATA-Anschluss. Die digitalen Bildausgänge funktionieren aber selbstverständlich nur im Zusammenspiel mit einem Prozessor mit integriertem Grafikkern.
Wer die onboard-Grafik nicht benötigt, wird eventuell auch auf leistungsstärkere Quadcore-Prozessoren der Core i5 bzw. Core i7-Serie zurückgreifen und den nun vorhandenen PCIe-x16 Slot mit einer leistungsstarken Grafikkarte ausstatten können. Dieser dürfte wohl vor Allem dem neuen Zwei-Chip-Design (Prozessor + Chipsatz) zu verdanken sein, wodurch im Gegensatz zu den aktuell erhältlichen DG41MJ, DG45FC und DQ45EK eine ganze Menge Platz eingespart werden konnte. Ob stärkere Prozessoren wirklich verbaut werden dürfen, kann allerdings auch an der anscheinend sehr kompakten Spannungsversorgung scheitern bzw. nur spezielle Stromsparmodelle wie bei den Sockel 775-Pendants zum Einsatz kommen.
Das Layout erinnert dagegen kaum noch an die Vorgängermodelle. So sitzt der Sockel nun mittig auf dem Mainboard und liegt gefährlich nah am PCIe-Slot. Große Kühler werden somit nur ohne Grafikkarte und entsprechendem Gehäuse verbaut werden können. Die ansonsten verbauten zwei RAM-Steckplätze gehören zum Standard im ITX-Segment und können wohl mit mindestens 4GB DDR3-Speicher bestückt werden. Anwender, die das Board über ein picoPSU (Modelle mit zwei Platinen) mit Strom versorgen möchten, dürfen sich außerdem darüber freuen, dass nun auch beide RAM-Slots bestückt werden können.
Interessant ist außerdem der kleine Steckplatz für Flashspeicher (Braidwood), der eigentlich eingestellt werden sollte. Eventuell ist es aber auch nur noch ein Überbleibsel aus der Entwicklung und wird in der Serienversion nicht zu finden sein.
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geschrieben am Montag, den 28. September 2009 um 17:41 Uhr
Kategorie(n): News
Tags: Clarkdale, Core i3, Core i5, Core i7, H57, Intel, Mainboard, Mini-ITX, News - Mainboard, News - Mini-ITX, Sockel 1156




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