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5 leise Netzteile im Härtetest

Einleitung

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Dieses kleine Roundup soll als Fortsetzung von unserem Ende Juni veröffentlichten Testbericht dienen. Mit den Produkten von Xigmatek, Cougar, NesteQ und Scythe sind gleich vier relativ neue, beziehungsweise noch recht unbekannte Netzteile vertreten. Zudem schickt Ichbinleise eine modifizierte Version des Silverstone ST50EF-Plus mit in das Rennen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Herstellern für die Bereitstellung der Testsamples bedanken.

Wie sich die fünf Kontrahenten in unserem Testparcour schlagen, kann auf den folgenden Seiten gelesen werden. Viel Spaß dabei!

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BereichHerstellerangabe
Leistung400W
Effizienz84%
Abmessungen (Bx Hx T)150 x 86 mmx 140 mm
MTBF
Garantie3 Jahre

Um einen kleinen Vergleich zwischen zwei Netzteilen einer Produktlinie bei den Messwerten zu machen, wurden uns von Cougar freundlicherweise zwei Versionen des Power Modelles bereitgestellt. In diesem Abschnitt gehen wir (abgesehen von der Kabelausstattung) nur auf das Cougar Power mit 400 Watt ein.

Dass es sich beim Cougar Power um ein Netzteil handelt, bei dem viel Wert auf die Optik gelegt wurde, wird schon an der Verpackung deutlich. Diese signalisiert das Farbschema schwarz-orange und informiert über allerlei Stärken und Funktionen des Gerätes. Neben einer Schutztasche aus Stoff und diversen Stickern, befinden sich im Lieferumfang ein obligatorisches Netzkabel und Befestigungsschrauben. Ein kleines Faltblatt mit Informationen liegt ebenso im Karton.

Wie bereits angesprochen macht das Cougar einen sehr stylischen Eindruck. Die orangene Metallic-Lackierung ist ein echter Eyecatcher und lässt das Netzteil positiverweise vom schwarzen Einheitsbrei abheben. Abgerundet wird die Optik von einem nicht abstehenden Lüftergitter und dem darunter befindlichen, schwarzen Lüfter. Zusammen mit dem Firmenlogo in Form einer Raubkatze, welches mittig als Emblem auf dem Lüftergitter platziert ist, und einer Prägung in der Seitenwand, wirkt das Cougar schon fast wie ein Sportwagen. Nicht zu vergessen sind Lüftungsschlitze an der Rückwand und die geringe Einbautiefe von 140mm.
Die Firma geht mit diesem Aussehen einen kritischen Weg, denn nicht jeder möchte ein orangenes Netzteil in seinem Rechner stecken haben. Dennoch sehen wir die Optik als klaren Pluspunkt an und wollen den Mut in dieser Hinsicht auf jedenfall belohnen.

400W Version:

Cougar wäre nicht Cougar, wenn selbst die Kabel nicht eine optische Besonderheit darstellen würden. Sie ähneln mit ihrem merhfarbigem Sleeve einer Schlange und sind erfreulicherweise ziemlich blickdicht.
Ein einzelnes 6-Pin PCIe Kabel kann mittlerweile (leider) als Standard in der Riege der 400 Watt Modelle gesehen werden. Ein zweites PCIe Kabel hätte nämlich nicht geschadet. Doch laut Hersteller soll bereits in den aktuellen Modellen ein zweites PCIe Kabel vorhanden sein.
Vier SATA und fünf Molex Kabel gehen in Ordnung und sollten die meisten Käufer zufrieden stellen.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)48
1x EPS (4+4 Pin)48
1x PCIe 6 Pin50
2x Molex + 1x SATA49 - 64 - 79
3x Molex + 1x FDD49 - 64 - 79 - 94
3x SATA49 - 64 - 80

550W Version:

Erst das 550 Watt Modell beglückt den Käufer mit dem lang ersehnten, zweiten PCIe Kabel. Ansonsten hat sich im Vergleich zum Cougar Power 400W kabeltechnisch nichts geändert. Somit ist die Anzahl der SATA Stecker des 550 Watt starken Gerätes fast schon unakzeptabel. Durchschnittlich gesehen hätten es mindestens fünf, besser sechs Stecker bieten sollen.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)47
1x EPS (4+4 Pin)50
1x PCIe (6+2 Pin)50
1x PCIe (6 Pin)50
2x Molex + 1x SATA48 - 63 - 78
3x Molex + 1x FDD49 - 64 - 79 - 94
3x SATA48 - 63 - 78

Zwei 12V Schienen mit jeweils 20 Ampere stellt das Netzteil den PC-Komponenten zur Verfügung. Das sollte für dieses Gerät gut ausreichen. Ebenso kann die Combined Power mit 32 Ampere also sehr solide Basis gesehen werden. Nicht zu vergessen ist das 80Plus Bronze Zertifikat. Erfreulicherweise wurde an fast alle wichtigen Schutzschaltungen gedacht. Lediglich ein Überhitzungsschutz fehlt dem Netzteil.

Leistungsdaten:

+5V: 15A
+3,3V: 24A
+12V1: 20A
+12V2: 20A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 2,5A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)k.A.

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Cougar
Typ: DFS122512L
Stromstärke: 0,18A
Verbrauch (Volllast): 2,16W

Der Innenraum macht einen aufgeräumten Eindruck und beherbergt gleich drei Kühlkörper. Diese sind sehr schmal gehalten und begünstigen dadurch den Airflow und die Kühlung versteckter Komponenten.
Zusätzlich wurde ein kleiner Kühlkörper an der Gleichrichterbrücke angebracht.
Die Spulen wurden teilweise mit Kabelbindern und/oder mit Silikonkleber fixiert. Eine mittlerweile gängige Praxis, die Störgeräusche der Spulen verhindern soll. Da sich die Spulen unter Wärme ausdehnen, kann es leicht vorkommen, dass eine Schwingung entsteht welche zum bekannten “Netzteilpfeifen” führt. Die Spule im primären Bereich wurde übrigens mit einer Art Folie überzogen, die vor dem gleichen Problem schützen soll. Auf Grund dessen, dass die Folie Wärmedurchlässig ist, sollte es zu keinen Temperaturproblemen kommen.

Ein Ferritkern direkt im Eingangsbereich dient als Grundlage der Netzfilterung. Rechts davon befindet sich ein erster X-Kondensator. Zudem zeigen sich zwei weitere X-Kondensatoren, welche interessanterweise unter jeweils einer Spule positioniert sind. Das soll zweifelsfrei die Ordnung und das Platzangebot positiv beeinflussen.
Nicht zu vergessen sind mehrere kleine Y-Kondensatoren. Diese zeichnen sich durch ihre meist blaue und rundliche Optik aus und dienen für die Unterdrückung von Gleichtaktstörungen.
Bei billigen Netzteilen wird oft am MOV (Metal Oxide Varistor) gespart, welcher als Spannungsbegrenzung dient. Beim Cougar ist der MOV jedoch erfreulicherweise vorhanden.

Der Rest des Cougars macht einen durchdachten und hochwertigen Eindruck, was durch den Primärkondesator nur bestätigt werden kann. Dieser stammt aus dem japanischen Hause Nippon-Chemicon (GU Baureihe) und ist bis 105°C ausgelegt.
Die Kondensatoren im sekundären Bereich mit Aufgabe der Spannungsglättung kommen zum größten Teil vom bekannten Produzenten Teapo aus Taiwan und halten ebenso 105°C stand. Sicherlich fragen sich nun einige Leser, warum Cougar dort keine japanischen Kondensatoren verbaut hat. Die Erklärung lautet, dass noch hochwertigere Modelle in diesem Bereich so gut wie keine Vorteile mit sich bringen und somit fast schon verschwendetes Budget sind. Dennoch: Besser schadet nie.

Da Ordnung in einem Gerät, das eine Fülle an Elektronik enthält, eine große Rolle spielt, wurde recht sparsam mit Silikonkleber umgegangen. Auch sonst wirkt das Cougar sehr aufgeräumt, was durch die bereits erwähnte Tatsache, dass zwei Spulen auf jeweils einem X-Kondensator aus Platzgründen positioniert wurden, nur bestätigt werden kann.
Die ganze Konstruktion befindet sich auf einer gängigen Pertinax-Platine aus Hartpapier, was natürlich nicht das Ende der Fahnenstange darstellt. Bei Modellen mit einer größeren Leistung finden beispielsweise oft hochwertigere Epoxidharz Platinen ihren Einsatz.

Alles in allem zeigt sich an den verwendeten Bauteilen und an der Verarbeitung, dass der Hersteller bei diesem Netzteil stark auf Qualität geachtet hat. Schrumpfschläuche an den Kabelenden zum Schutz vor Kontaktkurzschlüssen und akkurate Lötstellen sind zwei weitere Beispiele.

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BereichHerstellerangabe
Leistung400W
Effizienz>85%
Abmessungen (Bx Hx T)150 x 86 x 160 mm
MTBF
Garantie

Mit vielen Informationen wartet die Verpackung des Nesteq ASM XZero auf den Käufer. Neben Texten zum Power Monitoring Panel findet sich eine per Klettverschluss befestigte Klappe auf dem Karton, hinter der ein Sichtfenster und eine Erklärung des ASM-Mode zu sehen ist. Das Zubehör fällt sehr reichhaltig aus. Eine Tasche zum Aufbewahren der modularen Kabel, ein Netzkabel, eine Bedienungsanleitung, mehrere Kabelbinder und vier Befestigungsschrauben liegen mit dabei. Doch das ist noch lange nicht alles. Das erweiterte Zubehör setzt sich aus kleinen Abdeckungen für nicht verwendete Anschlussbuchsen und einem modifizierten ATX Stecker zusammen. Bei diesem sind zwei Pins per Käbelchen kurzgeschlossen, weshalb sich das Netzteil ohne Computer bei Anschluss an den ATX Stecker starten lässt.

Eine gewohnt schwarze Optik beherrscht das Netzteil. Abwechslung bietet nur ein goldfarbenes, nicht abstehendes Lüftergitter mit mittigem Firmenlogo. Zudem besitzt das Gerät auf seiner Seitenwand eine recht ansprechende Grafik, welche auf die so genannte ASM-Technologie hinweist. Was es damit auf sich hat, verrät der Bereich neben dem Bienenwabengitter. Dort ist ein hochwertig wirkender metallischer Drehregler angesiedelt. Durch drücken auf selbigen wird zwischen dem ASM-Modus und einer manuellen Lüfterregelung gewechselt. Letztere ermöglicht dem Benutzer die Lüftergeschwindigkeit stufenlos zu regulieren. Der ASM-Modus aktiviert hingegen eine vollkommen automatische, temperaturgesteuerte Regelung des Lüfters. Diese bewirkt, dass der Lüfter erst ab 65°C Netzteiltemperatur seine Arbeit verrichtet. Somit handelt es sich beim NesteQ ASM XZero um ein semi-passives Netzteil.
Ein weiteres Extra, das Power Monitoring Panel, befindet sich direkt über dem Drehregler. Es zeigt mögliche Probleme bei den wichtigsten Stromleitungen (+12V, +5V, +3,3V, +5Vsb) per LED an.

Bei den Kabeln geht es direkt weiter mit den Innovationen. Alle Peripherie-Kabel haben an ihrem Ende eine Buchse, wie sie auch am Netzteil vorhanden ist. Somit lassen sich die Festplatten-, Floppy- und SATA-Kabel frei miteinander kombinieren. Laut Hersteller lassen sich bis zu vier Kabelstränge miteinander verbinden; Probleme durch zu kurze Kabel sind somit passé. Leider geht dadurch an jedem Strang ein potenzieller Stecker für den Anschluss einer PC-Komponente verloren. Dies schlägt sich leider in der geringen Anzahl von SATA und Molex Steckern (jeweils vier) nieder.
Für den Fall, dass ein einzelnes Kabel zu kurz und zwei zusammengeschlossene zu oversized sind, hilft die Kabeltasche mit einem 40cm Verlängerungskabel aus.
Für den direkten Anschluss der Gehäuselüfter an das Netzteil sind zwei passende Kabel mit jeweils 3 Verbindungsmöglichkeiten vorhanden. Das eine Kabel regelt die Lüfter auf 5V herunter, das Andere lässt sie auf vollen 12V laufen. Zusätzlich lässt sich die Geschwindigkeit des internen Netzteillüfters über einen normalen 3-Pin Anschluss am Mainboard auslesen.
Die Blickdichtigkeit des Sleeves ist sehr gut, wenngleich er (wie üblich) einige Zentimeter vor dem Kabel endet.
Ein weiterer Eckpunkt sind zwei 8-Pin PCIe Kabel – absolut Top für ein 400 Watt Netzteil.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)57
1x EPS (8 Pin) + 1x EPS (4 Pin)57 - 70
1x Lüfter48
1x PCIe (6+2 Pin)1x PCIe (6+2 Pin)50
1x PCIe (6+2 Pin)1x PCIe (6+2 Pin)50
2x Molex + 1x Verbindung24 - 39 - 45
2x Molex + 1x Verbindung24 - 39 - 45
2x SATA + 1x Verbindung24 - 39 - 44
2x SATA + 1x Verbindung24 - 39 - 44
1x Verlängerung39

Ganze vier 12V Schienen mit jeweils 18 Ampere sind vorhanden. Wir finden zwar eine Lösung mit weniger Schienen, welche dafür allerdings mit einer höheren Stromstärke ausgelastet werden können besser, doch 18 Ampere sollten in dieser Leistungsklasse genügen. Die Combined Power beträgt etwas magere 27 Ampere. Somit kann das Gerät real nur 324W auf der wichtigen 12V Versorgung liefern. Xigmatek und Cougar bieten beispielsweise bei ihren 400W Modellen 32 Ampere. Positiverweise hat Nesteq, mit Außnahme des Überstromschutzes, an alle wichtigen Schutzschaltungen gedacht.

Leistungsdaten:

+5V: 20A
+3,3V: 24A
+12V1: 18A
+12V2: 18A
+12V3: 18A
+12V4: 18A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 3,0A

Bereich
Überstromschutz (OCP)k.A.
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: ADDA Corp.
Typ: AD1212MS-A73GL
Stromstärke: 0,34A
Verbrauch (Volllast): 4,08W

Während den Tests befand sich der Lüfter im automatischen ASM-Mode. Er beginnt zwischen 150W und 200W Auslastung zu drehen.

Im Innenraum nehmen zwei große Kühlblöcke auf der Pertinax-Platine ihren Platz ein. Von dort aus führt jeweils eine Heatpipe zu einem dritten Kühlkörper, der direkt vor dem Bienenwabengitter sitzt und komplett in Lamellenform aufgebaut ist. Aufgrund dessen, dass es sich hier um ein semi-passives Netzteil handelt, ist dies kein schlechter Schachzug.
Leider geht es, bedingt durch das aufwändige Kühlkonzept, vor allem im primären Bereich recht gedrängt zu. Dort wurde übrigens sehr viel mit Siliconkleber gearbeitet.

Hinter dem Netzsteckeranschluss befindet sich eine kleine Zusatzplatine für die Lüftersteuerung. Auf dieser liegt ein erster X-Kondensator; schräg oberhalb davon dient ein Ferritkern als Basisfilterung. Zwei Y-Kondensatoren komplettieren diesen Bereich.
Weiter geht es in Richtung Heatpipe, wo zwei X-Kondensatoren dicht gedrängt per Silikon auf jeweils eine Spule geklebt sind und sich vor zwei Y-Caps befinden.
Zusätzlich konnten wir einen X-Kondensator im PFC Bereich erblicken, welcher allerdings nicht mehr zur Netzfilterung gehören dürfte und um den es platztechnisch nicht besser bestellt ist: Er muss sich seinen Platz zwischen einem Zusatzkühlkörper der Gleichrichterbrücke und einer großen Spule hart erkämpfen.
Natürlich verdient auch der MOV (Metal Oxide Varistor) eine Erwähnung. Letzterer wird bei billigen Geräten oftmals “vergessen”.

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Spulen mit Silikonkleber befestigt und somit (hoffentlich) ausreichend vor Schwingungen geschützt.

Im primären Bereich wird ein hochwertiger japanischer Kondensator von Nippon-Chemicon mit einer Auslegung von bis zu 105°C verwendet. Wie bereits vom Cougar Power bekannt, stammen die Kondensatoren im sekundären Bereich zum größten Teil von Teapo aus Taiwan (ebenfalls bis 105°C).

Somit bietet das NesteQ eine überdurchschnittliche/sehr gute Ausstattung an Filtereinheiten und kann auch mit der Qualität der Hauptkondensatoren glänzen. Lediglich die Unordnung und die nicht gerade sparsame Verwendung von Silikonkleber trüben das Bild.

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BereichHerstellerangabe
Leistung450W
Effizienz84%
Abmessungen (Bx Hx T)150 × 160 × 86 mm
MTBF
Garantie2 Jahre

Die Verpackung macht in ihrer blutroten Optik einen ansprechenden Eindruck und informiert den Käufer über die Lautstärkekurve und bestimmte Finessen des Scythe Kamarik 4 Plug-In. Der Lieferumfang kann als guter Standard bezeichnet werden: Ein sehr ausführliches Handbuch, ein Netzkabel und vier Befestigungsschrauben packt Scythe mit in den Karton. Desweiteren sind kleine 3-Pin Lüfterkäbelchen vorhanden, auf die wir aber später noch genauer eingehen werden. Den Schutz des Netzteils übernimmt eine Luftpolsterfolie gepaart mit einem Schaumstoffboden.

Wer das Gerät in die Hand nimmt wird sich wohl als erstes denken, dass der alte Spiegel im Zimmer doch gleich entsorgt werden sollte. Dieser kann nämlich ohne Probleme vom Scythe Kamariki ersetzt werden. Die Bezeichnnung hochglänzend ist hier schon fast untertrieben. Allerdings hat diese extravagante und reizende Optik auch ihre Schattenseiten: Auf der Oberfläche ist sofort jeder Fingerabdruck zu sehen und als kratzunempfindlich kann man das Netzteil wahrlich nicht bezeichnen. Das eingelassene Lüftergitter rundet die edle Erscheinung ab und ermöglicht einen Blick auf den 100mm großen Lüfter. “Ziemlich klein” mögen sich nun sicherlich viele Leser denken, doch ob dies tatsächlich ein Nachteil ist, wird unser Testparcour zeigen. Der Bereich mit den Anschlüssen für die modularen Kabel ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet drei Buchsen für den Anschluss von jeweils einem Lüfter. Wie die Beschriftung “Intelligent Fan” schon vermuten lässt, werden die angeschlossenen Lüfter in ihrer Drezahl automatisch temperaturgesteuert. Die Verarbeitung befindet sich auf sehr hohem Niveau.

Das Netzteil kann mit jeweils sechs SATA und Molex Stecker aufwarten. Zudem können zwei Geräte mit FDD Anschluss betrieben werden. Dies sollte für das 450 Watt starke Kamariki 4 in fast jedem Falle ausreichen. Ferner liegt ein 8-Pin PCIe Kabel mit dabei, welchem man jedoch besser einen Bruder spendieren hätte sollen. Die bereits erwähnten Lüfterkäbelchen bieten zusätzlich ein nettes Extra: Von jedem Lüfter lässt sich die Drezahl per Anschluss einer Verzweigung des Käbelchens an das Mainboard auslesen.
Der verwendete Sleeve hinterlässt gemischte Gefühle. Einerseits wurde er positiverweise fast komplett bis zum Stecker geführt (bis dato die beste Arbeit eines Herstellers, die wir zu Gesicht bekommen), andereseits kann von blickdickt kaum die Rede sein.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)50
1x EPS (4+4 Pin)56
1x PCIe 8 Pin51
3x SATA46 - 62 - 78
3x SATA46 - 62 - 78
3x Molex + 1x FDD46 - 62 - 77 - 92
3x Molex + 1x FDD46 - 62 - 77 - 92

Die Hauptstromversorgung übernehmen zwei 12V Schienen, die mit jeweils recht mageren 18 Ampere belastet werden können. Dabei können 33 Ampere (Combined Power) verfügbar gemacht werden. Leider wurden außerdem nur wenige Schutzschaltungen integriert.

Technische Daten:

+5V: 20A
+3,3V: 24A
+12V1: 18A
+12V2: 18A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 3,0A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)k.A.
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)k.A.
Überhitzungsschutz (OTP)k.A.

Technische Daten des 100mm Lüfters:

Hersteller: Scythe
Typ: SY1025SL12LM
Stromstärke: 0,10A
Verbrauch (Volllast): 1,2W

Als Basis des Netzteils dient eine schwarz gefärbte Pertinax-Platine, auf welcher drei Kühlkörper montiert sind. Zwei von diesen bieten eine recht ausladende Kühloberfläche. Dies ist zwar sehr vorteilhaft für die daran anliegenden Bauteile, behindert allerdings den Airflow und damit die Kühlung versteckt sitzender Komponenten. Dennoch sollte dies, solange nicht der Großteil des Innenraums mit Kühlerlamellen überzogen ist, zu keinerlei Problememen führen.

Werfen wir einen Blick auf den Bereich mit den meisten EMI Filtereinheiten direkt vor dem Bienenwabengitter. Dort lässt sich zwischen zwei Spulen ein gelber X-Kondensator finden. Direkt daneben sitzt ein weiß eingepackter MOV hinter zwei Y-Kondensatoren.
Im unmittelbaren Eingangsbereich hat Scythe auf einen Ferritkern verzichtet, stattdessen wurde dort ein X-Kondensator mit zwei Y-Kondensatoren montiert.

Die bereits erwähnten Spulen sind mit einer Gummiummantelung umhüllt, was nicht unbedingt die beste Lösung ist, da die Ummantellung kaum Wärme hinaus lässt. Aus diesem Grunde haben viele Hersteller wie Enermax oder Cougar den Weg eingeschlagen, die Spulen mit Kabelbindern und Silikonklebern zu befestigen. Sehr positiv zu Werten ist hingegen der Einsatz des Gummis an den Kabelenden, wo er als Schutz vor Kontaktkurzschlüssen angebracht ist.

Im sekundären Bereich wurden bis 105°C ausgelegte Kondensatoren vom taiwanesischen Hersteller TREC verbaut. Unserer Meinung nach hätte man dort ruhig auf etwas hochwertigere Modelle setzen können. Der Primärkondensator stammt hingegen aus dem bekannten Hause Nippon-Chemicon und hält 105°C stand.

Insgesamt macht der Innenraum einen soliden und recht gut verarbeiteten Eindruck, wenngleich dank der großen Kühlkörper ein leichtes Gedränge herrscht und die Filtereinheiten in ihrer Anzahl nicht mit hochwertigeren Modellen mithalten können.

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BereichHerstellerangabe
Leistung500W
Effizienz>80%
Abmessungen (Bx Hx T)150 x 86 x 140 mm
MTBF100.000 h
Garantie

Das Silverstone ST50EF-Plus -ichbinleise edition- kommt in einer recht kleinen Verpackung daher, welche Aufschluss über die wichtigsten Merkmale des Netzteils gibt. Zum Lierferumfang gehört ein kleines Handbuch, vier Befestigungsschrauben und ein Netzkabel. Extras sucht man leider vergebens.

Das Netzteil selbst ist durchgehend schwarz gehalten und erregt nur durch seine Rückseite Aufmerksamkeit. Diese ist nämlich zu einem Drittel mit Lüftungsschlitzen überzogen. Das nicht abstehende Lüftergitter komplettiert die schnörkellose Optik und gibt den Blick auf die wahre Besonderheit des Gerätes preis. Die in Baden-Württemberg angesiedelte Firma “Ichbinleise” hat sich den Lüfter zur Brust genommen und diesen gegen ein Modell aus dem Hause Papst ersetzt. Papst ist leider schon lange nicht mehr als Produzent von leisen Lüftern bekannt und wurde bereits vor einigen Jahren von Scythe und Co. aus dem Endverbrauchermarkt verdrängt. Umso gespannter dürfen wir sein, ob Papst mit diesem Lüftermodell vielleicht an alter Stärke zurückgewonnen hat.

Leider wurden lediglich die ATX-, EPS- und PCIe Kabel gesleeved. Letztere bestehen aus zwei 6-Pin Stecker und können somit zum Problem beim Anschluss einer Grafikkarte mit 8-Pin Buchse werden. Bei den Molex und SATA Kabeln lässt sich Silverstone nicht lumpen und bietet jeweils sechs Stecker. Nicht zu vergessen sind zwei FDD Anschlussmöglichkeiten.
Die relativ lange Marktpräsenz dürfte die leichten Schwächen in Sachen Sleeve und verfügbaren Anschlusskabeln (PCIe) wohl erklären. Dafür spielt das Gerät in Sachen Kabellängen allerdings ganz oben mit.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)55
1x EPS (8 Pin) + 1x EPS (4 Pin)55 - 70
1x PCIe (6 Pin)55
1x PCIe (6 Pin)55
3x SATA50 - 75 - 100
3x SATA50 - 75 - 100
3x Molex + 1x FDD50 - 75 - 90 - 105
3x Molex + 1x FDD50 - 75 - 90 - 105

Mit zwei 18 Ampere 12V Schienen ist das Ichbinleise für ein 500W Netzteil etwas schwächer ausgestattet. Insgesamt können 36 Ampere auf diese beiden Schienen verteilt werden. Das ist wahrlich kein herausragender Wert, wenn man bedenkt, dass beispielsweise manche 400W Modelle nur 4 Ampere schwächer in ihrer 12V Combined Power sind. Insgesamt sind beachtliche sechs Schutzschaltungen integriert, wenngleich man statt dem Schutz vor lastfreiem Betrieb lieber auf einen Überhitzungsschutz hätte zurückgreifen sollen.

Technische Daten:

+5V: 25A
+3,3V: 25A
+12V1: 18A
+12V2: 18A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 3,0A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCPvorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)k.A.
Schutz vor lasfreiem Betrieb (NLP)vorhanden

Technische Daten des 120mm Lüfters:

Hersteller: Papst
Typ: 4412 F/2GLL
Stromstärke: k.A.
Verbrauch (Volllast): 0,72W ?

Der Innenraum macht nicht unbedingt einen sehr aufgeräumten Eindruck, was vor allem im Segment zwischen dem primären und dem sekundären Bereich sichtbar wird. Die Kühlkörper sind sehr großzügig dimensioniert, dürften allerdings durch ihre Finnenform genügend Luft für die versteckteren Bauteile durchlassen. Dennoch kann man das Silverstone nicht als Airflow-Liebling bezeichnen. Zusätzlich ist ein dritter, kleinerer Kühlkörper an der Gleichrichterbrücke positioniert. Insgesamt sollten die großzügig dimensionierten Kühlkörper jedoch auch einen Betrieb mit moderaten Lüfterdrehzahlen ermöglichen.

Die Filtereinheit beginnt mit einer kleinen Zusatzplatine hinter dem Netztstecker. Auf dieser befinden sich zwei Y-Kondensatoren und ein kopfüber liegender X-Kondensator. Von oben ist übrigens sehr gut die längliche Schmelzsicherung zu erkennen.
Weiter geht es auf der Pertinax Hauptplatine mit mehreren Y-Kondensatoren, zwei Spulen, zwei weiteren X-Kondensatoren und einem MOV. Leider wirkt der komplette Bereich sehr gedrängt und nicht unbedingt gut verarbeitet. Ein typisches Platzproblem. Dennoch muss man die Ausstattung der Filtereinheit als sehr gut deklarieren.

Sowohl der Primärkondesator (Aufgabe: Energiespeicher) als auch die sekundären Kondensatoren (Aufgabe: Glättung von Spannungsspitzen) stammen vom bekannten taiwanesischen Produzenten Teapo. In beiden Segmenten sind sie zudem bis 105°C ausgelegt. Schade, dass Silverstone im primären Bereich nicht auf japanische Produkte gesetzt hat, doch auch Teapo ist nicht die schlechteste Wahl.

Seltsamerweise waren bei unserem Testsample die Kabel im sekundären Bereich nicht mit Shrink isoliert, was im schlimmsten Fall zu Kontaktkurzschlüssen führen kann und daher bei Netzteilen als Standardschutz gesehen werden sollte. Für den Schutz vor Spulenfiepen setzt Silverstone hauptsächlich auf Silikonkleber, wobei zwei kleinere Spulen in der Mitte der Pertinax-Platine mit Gummi überzogen wurden.

Summa summarum hinterlässt der Innenraum einen ordentlichen Eindruck, was allerdings nicht verbergen soll, dass einige Verbesserungsmöglichkeiten vorhanden sind.

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BereichHerstellerangabe
Leistung400W
Effizienz85%
Abmessungen (Bx Hx T)150 x 86 x 160 mm
MTBF100.000 h
Garantie3 Jahre

Als sehr kreativ entpuppt sich die Verpackung des Xigmatek GO GREEN NRP. Eine Grafik zeigt einen Wald im Inneren des Netzteils. Dies soll zweifelsfrei suggerieren, wie effizient und damit umweltschonend das Xigmatek ist. Zusätzlich lässt das verwendete Kartonmaterial sofort Gedanken an die grauen/braunen Recycling-Hefte der Schulzeit aufkommen.
Das Zubehör setzt sich aus einer Schutztasche, einem Netzkabel, vier Befestigungsschrauben und einem kleinen “Handbuch” zusammen. Sehr vorbildlich wurde an den Transportschutz des Netzteiles gedacht. Neben der bereits erwähnten stoffartigen Schutztasche ist das Netzteil in einen Schaumstoffwürfel eingepackt.

Optisch macht das Xigmatek keine großen Sprünge. Wenigstens hebt es sich durch seine graue statt schwarze Lackierung etwas vom Mainstream ab. Das Lüftergitter wirkt recht dünn und steht nicht über das Gehäuse hinaus. Darunter zeigt sich ein riesiger 135mm Lüfter. Nicht zu vergessen sind insgesamt 8 Lüftungsschlitze in der Rückseite.

Die Kabel sind wenig Blickdicht und verdienen ihr Lob eher durch die große Anzahl an Molex Steckern. Dagegen fällt die Zahl der SATA Stecker (vier Stück) recht gering aus. Außerdem bietet das Gerät mit einem 6-Pin PCIe Stecker lediglich das Minimalprogramm und dürfte damit bei einigen Käufern für Probleme sorgen.

Stecker je Kabel (fest)Stecker je Kabel (modular)Länge in cm
1x ATX (20+4 Pin)49
1x EPS (4+4 Pin)50
1x PCIe (6 Pin)51
3x Molex + 1x FDD50 - 66 - 81 - 95
3x Molex + 1x FDD50 - 65 - 78 - 92
4x SATA50 - 64 - 79 - 94

Punkten kann das Xigmatek mit der Stromversorgung. Nicht nur sind 20 Ampere pro 12V Schiene ein ordentlicher Wert, auch die Combined Power muss mit 32 Ampere bei einem als 400 Watt stark vermarkteten Netzteil löblich erwähnt werden. Das ebenfalls mit 400W beworbene NesteQ ASM XZero kann beispielsweise “nur” 27 Ampere liefern.
Glänzen kann ebenso die Sicherheitszentrale mit allen wichtigen Schutzeinrichtungen.

Technische Daten:

+5V: 15A
+3,3V: 24A
+12V1: 17A
+12V2: 14A
-12V: 0,3A
+5Vsb: 3,0A

Bezeichnung
Überstromschutz (OCP)vorhanden
Kurzschlussschutz (SCP)vorhanden
Überlastschutz (OLP o. OPP)vorhanden
Überspannungsschutz (OVP)vorhanden
Unterspannungsschutz (UVP)vorhanden
Überhitzungsschutz (OTP)vorhanden

Technische Daten des 140mm Lüfters:

Hersteller: Young Lin
Typ: DFS13512H
Stromstärke: 0,25A
Verbrauch (Volllast): 3,0W

Interessanterweise ist die Basis des Xigmatek eine Platine von HEC. Logischerweise ist deshalb eine große Ähnlichkeit mit dem Layout des Cougars vorhanden. Dank drei sehr schmaler Kühlkörper wird die Ordnung und der Airflow im Inneren sehr begünstigt. Allerdings haben selbstverständlich ausladendere Kühlkörper ebenso ihre Vorteile, wie wir beim Scythe Kamariki kurz erläutert haben.

Bei den Filterbausteinen konnten wir keinen Unterschied zu den Cougar Geräten feststellen. Ein Ferritkern mit neben liegendem X-Kondensator hinter dem Netztsteckeranschluss, zwei weitere X-Kondensatoren unter jeweils einer Spule, ein MOV und mehrere Y-Kondensatoren bilden die Filtereinheit. Insgesamt also eine sehr gute und stimmige Ausstattung.

Der Primärkondensator weicht negativerweise von den Cougar Modellen ab, stammt von Teapo und ist bis 85°C spezifiziert. Im sekundären Bereich bleibt Xigmatek diesem Hersteller treu und verwendet Modelle mit 105°C Auslegung. Alles in allem sollte diese Wahl für das Netzteil genügen, wenngleich der Primärkondesator natürlich nicht mit japanischen Produkten mithalten kann, welche wir des öfteren in Konkurrenznetzteilen gesehen haben. Die Kabelenden wurden zum Schutz vor Kontaktkurzschlüssen löblicherweise mit Schrumpfschläuchen vershen.

Bis auf die Tatsache, dass im Vergleich zum Cougar weißer statt schwarzer Silikonkleber verwendet wurde, gibt es keinen Unterschied bei der Befestigung der Spulen. Wer eine genaue Beschreibung lesen möchte, kann sich den Textabschnitt über den Innenraum des Cougars noch einmal durchlesen.

Alles in allem wirkt der Innenraum sehr hochwertig und ordentlich. Die These, dass man Cougar Qualität zu einem vielleicht billigeren Preis unter dem Namen Xigmatek bekommt, kann somit in großen Teilen bestätigt werden. Nicht zu vergessen ist allerdings der etwas minderwertigere Primärkondensator.

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1. Testsystem

BereichKomponente
ProzessorAMD Phenom X4 9550
ProzessorkühlerScythe Ninja 2 (+ Scythe Slip Stream 1200)
MainboardASRock K10N78FullHD-hSLI R3.0
Arbeitsspeicher1024MB MDT DDR2-800 Cl5
GrafikkarteSapphire X1950XT 256MB GDDR3
GrafikkartenkühlerAC Accelero S1 Rev.2 (+ Cooltek 1000)
FestplatteSamsung HD200HJ (+ Silentmaxx HD-Silencer Rev.2.0)
GehäuseLian Li A09B
GehäuselüfterScythe Slip Stream 1200

2. Testablauf

- 20 Minuten IDLE
- 20 Minuten Testphase 1
- 15 Minuten IDLE
- 20 Minuten Testphase 2
- …

Während der 20 Minuten Testphase misst ein Voltcraft Energy Logger 3500 den Gesamtverbrauch des Systems. Die Aufzeichnung wird dabei auf eine SD-Karte gespeichert, um sie später am PC auswerten zu können.

Am Ende jeder Testphase kommt ein PCE 999 Lautstärkemessgerät zum Einsatz, welches aktuell kalibriert ist. Die Messung erfolgt auf Höhe des Netzteils und in einer Entfernung von 20cm. Selbstverständlich ist es ohne schallgedämmten Raum nicht möglich, eine sehr exakte Messung durchzuführen. Dennoch versuchen wir immer, die Umgebungsgeräusche bis auf ein Minimum zu reduzieren.

Bei den 50, 100, 200 und 300W Tests wird nach Ablauf der 20 Minuten die Temperatur gemessen. Dies geschieht mir Hilfe von zwei Scythe Kama Thermo Messgeräten. Der eine Sensor befindet sich außerhalb des PCs am Bienenwabengitter des Netzteils um die Temperatur der Abluft zu messen, der andere ist im PC am Gehäuse des Netzteils angebracht. Die Raumtemperatur misst eine Wetterstation.

Nach der Temperaturmessung wird bei den 100, 200 und 300W Tests die vom Netzteil ausgegebene 5V und 12V Spannung ermittelt. Dabei kommt ein Benning MM P3 Multimeter zum Einsatz, welches für ca. 10 Sekunden die Spannungen an einem Molex-Stecker misst.

3. Erzeugung der einzelnen Testphasen

Bios-Settings:

TestCPU TaktCPU SpannungNB SpannungRAM SpannungGrafikkarte
50W1000 MHz0,8 V1,1 V1,8 VGF8200
75W1000 MHz0,8 V1,1 V1,8 VGF8200
100W1000 MHz0,8 VAUTOAUTOX1950XT
150W2200 MHz1,1 VAUTOAUTOX1950XT
200W1000 MHz0,8 VAUTOAUTOX1950XT
250W2200 MHz1,1 VAUTOAUTOX1950XT
300W2530 MHz1,25 VAUTOAUTOX1950XT

Lüfter:

- CPU: Scythe Slip Stream 1200
- Gehäuse: Scythe Slipstream 1200
- Grafikkarte: Cooltek 1000

TestCPUGehäuseGrafikkarte
50W-5 V-
75W-5 V-
100W-5 V-
150W5 V--
200W-5 V7 V
250W5 V5 V7 V
300W5 V5 V7 V

Belastung:

TestBelastungsart
50WIDLE
75WIDLE
100WPrime x4
150WPrime x2
200WPrime x4 + FurMark
250WPrime x2 + FurMark
300WPrime x4 + FurMark
–~~~~~~~~~~~~–

Die Werte entsprechen immer der Lautstärke des gesamten Testsystems!

50W

Amacrox Calmer 560W 33.2 
Silverstone Nightjar 450W 33.3 
Enermax Modu82+ 425W 33.5 
NesteQ ASM XZero 400W 33.5 
Scythe Kamariki 4 450W 33.6 
Enermax Liberty ECO 400W 33.7 
Nexus Value 430W 33.8 
Enermax Pro82+ 385W 33.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.1 
Cougar Power 400W 34.2 
Fractal Newton 500W 34.4 
Cougar Power 550W 35.2 
Corsair CX 400W 36.4 
Aerocool Horse Power 500W 36.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 36.9 
OCZ Fatal1ty 400W 38.0 
Lian Li Silent Force 650W 38.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 39.0 
Angabe in Dezibel (dB)

75W

Silverstone Nightjar 450W 33.0 
Amacrox Calmer 560W 33.2 
Enermax Modu82+ 425W 33.5 
NesteQ ASM XZero 400W 33.5 
Scythe Kamariki 4 450W 33.6 
Enermax Liberty ECO 400W 33.7 
Nexus Value 430W 33.8 
Enermax Pro82+ 385W 33.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.1 
Fractal Newton 500W 34.4 
Cougar Power 400W 34.9 
Cougar Power 550W 35.2 
Corsair CX 400W 36.4 
Aerocool Horse Power 500W 36.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 36.9 
OCZ Fatal1ty 400W 38.0 
Lian Li Silent Force 650W 38.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 39.0 
Angabe in Dezibel (dB)

100W

Silverstone Nightjar 450W 33.1 
Amacrox Calmer 560W 33.2 
NesteQ ASM XZero 400W 33.5 
Scythe Kamariki 4 450W 33.5 
Enermax Modu82+ 425W 33.6 
Nexus Value 430W 34.0 
Enermax Pro82+ 385W 34.3 
Enermax Liberty ECO 400W 34.3 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.4 
Fractal Newton 500W 34.6 
Cougar Power 400W 35.9 
Corsair CX 400W 36.4 
Cougar Power 550W 36.5 
Aerocool Horse Power 500W 37.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 37.4 
OCZ Fatal1ty 400W 38.0 
Lian Li Silent Force 650W 38.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 40.7 
Angabe in Dezibel (dB)

150W

Silverstone Nightjar 450W 33.7 
Amacrox Calmer 560W 33.7 
NesteQ ASM XZero 400W 33.9 
Enermax Modu82+ 425W 34.0 
Nexus Value 430W 34.3 
Enermax Pro82+ 385W 34.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 34.6 
Scythe Kamariki 4 450W 34.9 
Enermax Liberty ECO 400W 35.4 
Fractal Newton 500W 36.5 
CoolerMaster Silent Pro 500W 36.6 
Aerocool Horse Power 500W 37.1 
OCZ Fatal1ty 400W 38.2 
Cougar Power 400W 39.3 
Lian Li Silent Force 650W 39.3 
Cougar Power 550W 40.4 
Corsair CX 400W 42.0 
Xigmatek NRP-PC402 400W 42.1 
Angabe in Dezibel (dB)

200W

Silverstone Nightjar 450W 33.6 
Amacrox Calmer 560W 33.8 
Scythe Kamariki 4 450W 34.8 
NesteQ ASM XZero 400W 35.1 
Nexus Value 430W 36.6 
Aerocool Horse Power 500W 36.9 
Fractal Newton 500W 37.5 
CoolerMaster Silent Pro 500W 37.6 
OCZ Fatal1ty 400W 38.2 
Enermax Pro82+ 385W 38.3 
Enermax Modu82+ 425W 39.0 
Enermax Liberty ECO 400W 39.3 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 39.8 
Cougar Power 400W 41.5 
Lian Li Silent Force 650W 41.6 
Xigmatek NRP-PC402 400W 43.8 
Cougar Power 550W 43.8 
Corsair CX 400W 49.7 
Angabe in Dezibel (dB)

250W

Silverstone Nightjar 450W 33.6 
Amacrox Calmer 560W 33.9 
Aerocool Horse Power 500W 37.0 
Scythe Kamariki 4 450W 37.7 
Nexus Value 430W 37.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 38.0 
OCZ Fatal1ty 400W 38.3 
NesteQ NRP XZero 400W 39.0 
Fractal Newton 500W 41.2 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 41.6 
Enermax Pro82+ 385W 42.2 
Enermax Liberty ECO 400W 42.8 
Cougar Power 400W 43.2 
Enermax Modu82+ 425W 43.2 
Lian Li Silent Force 650W 44.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 45.2 
Cougar Power 550W 45.6 
Corsair CX 400W 53.0 
Angabe in Dezibel (dB)

300W

Amacrox Calmer 560W 34.0 
Silverstone Nightjar 450W 34.1 
Nexus Value 430W 37.8 
OCZ Fatal1ty 400W 39.5 
Scythe Kamariki 4 450W 41.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 41.6 
CoolerMaster Silent Pro 500W 42.2 
Cougar Power 400W 46.2 
Aerocool Horse Power 500W 47.2 
Xigmatek NRP-PC402 400W 47.3 
Enermax Pro82+ 385W 47.5 
Fractal Newton 500W 48.0 
NesteQ ASM XZero 400W 48.0 
Enermax Liberty ECO 400W 48.2 
Enermax Modu82+ 425W 48.6 
Cougar Power 550W 48.8 
Lian Li Silent Force 650W 49.4 
Corsair CX 400W 53.2 
Angabe in Dezibel (dB)

Gesamtwert

Silverstone Nightjar 450W 234.4 
Amacrox Calmer 560W 235.0 
Nexus Value 430W 248.1 
Scythe Kamariki 4 450W 249.6 
NesteQ ASM XZero 400W 256.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 260.2 
Enermax Pro82+ 385W 264.6 
Enermax Modu82+ 425W 265.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 265.5 
Fractal Newton 500W 266.6 
Enermax Liberty ECO 400W 267.4 
OCZ Fatal1ty 400W 268.2 
Aerocool Horse Power 500W 269.2 
Cougar Power 400W 275.2 
Cougar Power 550W 285.5 
Lian Li Silent Force 650W 290.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 297.1 
Corsair CX 400W 307.1 
Werte der einzelnen Tests addiert
)

–~~~~~~~~~~~~–

50W

NesteQ ASM XZero 400W 38.3 
Enermax Modu82+ 425W 38.7 
Enermax Pro82+ 385W 39.0 
Amacrox Calmer 560W 39.6 
CoolerMaster Silent Pro 500W 39.7 
Enermax Liberty ECO 400W 39.8 
Aerocool Horse Power 500W 39.8 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 40.1 
Cougar Power 400W 40.4 
Cougar Power 550W 41.2 
Xigmatek NRP-PC402 400W 41.7 
Silverstone Nightjar 450W 41.9 
Lian Li Silent Force 650W 42.0 
Nexus Value 430W 42.4 
Corsair CX 400W 42.4 
OCZ Fatal1ty 400W 42.7 
Scythe Kamariki 4 450W 46.2 
Fractal Newton 500W 56.1 
Angabe in Watt (W)

75W

Amacrox Calmer 560W 62.2 
NesteQ ASM XZero 400W 64.6 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 65.0 
Silverstone Nightjar 450W 65.5 
Cougar Power 400W 65.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 66.6 
Cougar Power 500W 66.6 
Enermax Modu82+ 425W 67.0 
Enermax Pro82+ 385W 67.1 
Aerocool Horse Power 500W 67.5 
CoolerMaster Silent Pro 500W 67.7 
Enermax Liberty ECO 400W 67.9 
Lian Li Silent Force 650W 68.9 
OCZ Fatal1ty 400W 70.2 
Corsair CX 400W 70.5 
Scythe Kamariki 4 450W 71.0 
Nexus Value 430W 72.6 
Fractal Newton 500W 80.4 
Angabe in Watt (W)

100W

Amacrox Calmer 560W 85.2 
NesteQ ASM XZero 400W 85.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 88.5 
Enermax Modu82+ 425W 92.9 
Cougar Power 550W 93.2 
Cougar Power 400W 93.4 
Xigmatek NRP-PC402 400W 93.7 
Aerocool Horse Power 500W 94.4 
Enermax Liberty ECO 400W 94.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 95.3 
Scythe Kamariki 4 450W 96.1 
Enermax Pro82+ 385W 96.1 
Silverstone Nightjar 450W 96.2 
Lian Li Silent Force 650W 96.3 
Corsair CX 400W 97.9 
OCZ Fatal1ty 400W 98.3 
Nexus Value 430W 100.8 
Fractal Newton 500W 111.9 
Angabe in Watt (W)

150W

Amacrox Calmer 560W 135.0 
Enermax Modu82+ 425W 143.2 
NesteQ ASM XZero 400W 144.9 
Cougar Power 400W 145.1 
Cougar Power 550W 145.1 
Scythe Kamariki 4 450W 145.3 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 145.5 
Silverstone Nightjar 450W 145.5 
Xigmatek NRP-PC402 400W 145.6 
OCZ Fatal1ty 400W 145.6 
Aerocool Horse Power 500W 145.8 
Enermax Liberty ECO 400W 145.8 
Enermax Pro82+ 385W 145.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 146.0 
Lian Li Silent Force 650W 146.4 
Corsair CX 400W 147.6 
Nexus Value 430W 150.2 
Fractal Newton 500W 165.1 
Angabe in Watt (W)

200W

Amacrox Calmer 560W 210.8 
Enermax Modu82+ 425W 211.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 214.5 
Cougar Power 550W 215.0 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 215.1 
Enermax Pro82+ 385W 215.7 
Aerocool Horse Power 500W 216.0 
Cougar Power 400W 216.6 
Silverstone Nightjar 450W 216.8 
NesteQ ASM XZero 400W 217.1 
OCZ Fatal1ty 400W 218.1 
CoolerMaster Silent Pro 500W 218.3 
Enermax Liberty ECO 400W 218.3 
Corsair CX 400W 219.6 
Lian Li Silent Force 650W 222.0 
Nexus Value 430W 223.0 
Scythe Kamariki 4 450W 224.9 
Fractal Newton 500W 247.2 
Angabe in Watt (W)

250W

Amacrox Calmer 560W 246.0 
Enermax Modu82+ 425W 250.0 
Xigmatek NRP-PC402 400W 251.1 
Cougar Power 400W 251.7 
NesteQ ASM XZero 400W 251.8 
Cougar Power 550W 252.2 
Lian Li Silent Force 650W 252.6 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 252.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 253.3 
Enermax Pro82+ 385W 254.7 
Silverstone Nightjar 450W 255.2 
Enermax Liberty ECO 400W 255.8 
Aerocool Horse Power 500W 256.0 
OCZ Fatal1ty 400W 256.3 
Corsair CX 400W 256.5 
Nexus Value 430W 261.3 
Scythe Kamariki 4 450W 264.8 
Fractal Newton 500W 290.1 
Angabe in Watt (W)

300W

NesteQ ASM XZero 400W 316.8 
Enermax Modu82+ 425W 317.8 
Enermax Pro82+ 385W 318.9 
Amacrox Calmer 560W 319.6 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 319.8 
Lian Li Silent Force 650W 319.8 
Cougar Power 550W 320.8 
Cougar Power 400W 321.8 
Silverstone Nightjar 450W 321.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 322.9 
Aerocool Horse Power 500W 324.0 
CoolerMaster Silent Pro 500W 324.0 
Enermax Liberty ECO 400W 324.2 
OCZ Fatal1ty 400W 325.0 
Nexus Value 430W 325.1 
Scythe Kamariki 4 450W 328.0 
Corsair CX 400W 328.3 
Fractal Newton 500W 347.8 
Angabe in Watt (W)

Gesamtwert

Amacrox Calmer 560W 1099.0 
NesteQ ASM XZero 400W 1119.0 
Enermax Modu82+ 425W 1122.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 1126.8 
Cougar Power 550W 1134.1 
Cougar Power 400W 1134.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 1136.1 
CoolerMaster Silent Pro 500W 1136.4 
Enermax Pro82+ 385W 1137.4 
Silverstone Nightjar 450W 1143.0 
Aerocool Horse Power 500W 1143.5 
Enermax Liberty ECO 400W 1147.7 
Lian Li Silent Force 650W 1148.0 
OCZ Fatal1ty 400W 1156.2 
Corsair CX 400W 1162.8 
Nexus Value 430W 1175.4 
Scythe Kamariki 4 450W 1176.3 
Fractal Newton 500W 1298.6 
Werte der einzelnen Tests addiert

–~~~~~~~~~~~~–

1. Übersicht

Cougar Power 400W

5V12V
100W4,9812,22
200W5,0212,06
300W5,0711,92

Cougar Power 550W

5V12V
100W4,9812,21
200W5,0212,07
300W5,0511,95

NesteQ ASM XZero 400W

5V12V
100W5,0412,09
200W5,1011,95
300W5,1311,85

Scythe Kamariki 4 450W

5V12V
100W5,0612,31
200W5,0812,27
300W5,1112,18

Ichbinleise Silverstone ST50EF-Plus 500W

5V12V
100W5,0012,00
200W5,0011,99
300W5,0011,99

Xigmatek NRP-PC402 400W

5V12V
100W4,9912,22
200W5,0412,04
300W5,0911,89

–~~~~~~~~~~~~–

Messung am Netzteilgehäuse im System.

Hinweis: Dies ist der letzte Test, in dem die Temperaturmessung mit jeweils einem Foliensensor am Bienenwabengitter und am Netzteilgehäuse durchgeführt wird.
Ab dem nächsten Review wird die Temperatur direkt im Innenraum gemessen.

50W

Xigmatek NRP-PC402 400W 7.1 
Corsair CX 400W 7.2 
Cougar Power 400W 7.3 
Lian Li Silent Force 650W 7.4 
Cougar Power 550W 7.5 
Fractal Newton 500W 7.7 
OCZ Fatal1ty 400W 8.1 
Aerocool Horse Power 500W 8.3 
NesteQ ASM XZero 400W 8.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 8.8 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 8.9 
Enermax Pro82+ 385W 9.6 
Scythe Kamariki 4 450W 9.9 
Enermax Liberty ECO 400W 10.3 
Enermax Modu82+ 425W 10.4 
Nexus Value 430W 11.0 
Amacrox Calmer 560W 12.5 
Silverstone Nightjar 450W 12.6 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

100W

Corsair CX 400W 8.9 
Xigmatek NRP-PC402 400W 9.0 
Cougar Power 400W 9.1 
Lian Li Silent Force 650W 9.4 
Cougar Power 550W 9.4 
NesteQ ASM XZero 400W 9.6 
Fractal Newton 500W 9.8 
Aerocool Horse Power 500W 10.7 
OCZ Fatal1ty 400W 10.7 
Enermax Pro82+ 385W 10.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 10.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 11.0 
Amacrox Calmer 560W 11.2 
Enermax Modu82+ 425W 12.8 
Scythe Kamariki 4 450W 13.0 
Enermax Liberty ECO 400W 13.3 
Nexus Value 430W 13.6 
Silverstone Nightjar 450W 14.1 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

200W

Corsair CX 400W 13.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 15.1 
Cougar Power 400W 15.3 
Fractal Newton 500W 15.3 
Cougar Power 550W 15.5 
NesteQ ASM XZero 400W 15.8 
Lian Li Silent Force 650W 16.4 
Scythe Kamariki 4 450W 16.7 
OCZ Fatal1ty 400W 16.8 
Enermax Pro82+ 385W 17.1 
Amacrox Calmer 560W 17.1 
Enermax Liberty ECO 400W 17.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 18.0 
Silverstone Nightjar 450W 18.1 
Enermax Modu82+ 425W 18.2 
Aerocool Horse Power 500W 18.5 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 18.8 
Nexus Value 430W 19.4 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

300W

Scythe Kamariki 4 450W 18.7 
Corsair CX 400W 19.3 
Lian Li Silent Force 650W 19.5 
Fractal Newton 500W 19.6 
NesteQ ASM XZero 400W 19.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 20.0 
Enermax Liberty ECO 400W 20.5 
Enermax Pro82+ 385W 20.5 
Enermax Modu82+ 425W 20.6 
Cougar Power 550W 20.9 
Cougar Power 400W 20.9 
Silverstone Nightjar 450W 22.1 
OCZ Fatal1ty 400W 22.4 
Nexus Value 430W 23.1 
Amacrox Calmer 560W 23.3 
Aerocool Horse Power 500W 23.4 
CoolerMaster Silent Pro 500W 23.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 25.9 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

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Messung am Bienenwabengitter des Netzteils.

Hinweis: Dies ist der letzte Test, in dem die Temperaturmessung mit jeweils einem Foliensensor am Bienenwabengitter und am Netzteilgehäuse durchgeführt wird.
Ab dem nächsten Review wird die Temperatur direkt im Innenraum gemessen.

50W

NesteQ ASM XZero 400W 5.2 
Silverstone Nightjar 450W 5.7 
Xigmatek NRP-PC402 400W 5.8 
Amacrox Calmer 560W 5.9 
Cougar Power 550W 6.3 
Cougar Power 400W 6.9 
Corsair CX 400W 7.2 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 7.2 
Nexus Value 430W 8.5 
Lian Li Silent Force 650W 8.5 
OCZ Fatal1ty 400W 8.5 
Aerocool Horse Power 500W 9.7 
Scythe Kamariki 4 450W 9.7 
Fractal Newton 500W 9.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 10.3 
Enermax Pro82+ 385W 11.2 
Enermax Modu82+ 425W 11.2 
Enermax Liberty ECO 400W 11.3 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

100W

Amacrox Calmer 560W 5.2 
NesteQ ASM XZero 400W 5.6 
Silverstone Nightjar 450W 6.1 
Xigmatek NRP-PC402 400W 7.5 
Cougar Power 550W 8.4 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 9.1 
Corsair CX 400W 9.3 
Cougar Power 400W 9.3 
Nexus Value 430W 9.8 
OCZ Fatal1ty 400W 10.1 
Lian Li Silent Force 650W 11.1 
Fractal Newton 500W 12.2 
Aerocool Horse Power 500W 12.6 
Scythe Kamariki 4 450W 12.9 
CoolerMaster Silent Pro 500W 13.4 
Enermax Pro82+ 385W 13.5 
Enermax Modu82+ 425W 14.1 
Enermax Liberty ECO 400W 16.3 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

200W

Silverstone Nightjar 450W 6.6 
Amacrox Calmer 560W 8.4 
Corsair CX 400W 13.1 
Xigmatek NRP-PC402 400W 14.4 
Cougar Power 550W 14.5 
Nexus Value 430W 15.3 
Cougar Power 400W 15.7 
Ichbinleise Silverstone Element 500W 16.4 
OCZ Fatal1ty 400W 17.0 
Scythe Kamariki 450W 17.0 
Lian Li Silent Force 650W 18.4 
Enermax Modu82+ 425W 18.7 
Fractal Newton 500W 18.7 
Enermax Pro82+ 385W 18.9 
Enermax Liberty ECO 400W 19.6 
NesteQ ASM XZero 400W 19.9 
Aerocool Horse Power 500W 21.0 
CoolerMaster Silent Pro 500W 21.1 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

300W

Silverstone Nightjar 450W 7.2 
Amacrox Calmer 560W 11.4 
Nexus Value 430W 17.6 
Corsair CX 400W 18.1 
Cougar Power 550W 18.4 
Xigmatek NRP-PC402 400W 18.7 
Scythe Kamariki 4 450W 19.8 
Fractal Newton 500W 20.8 
Enermax Modu82+ 425W 20.9 
SilverStone ST50EF-Plus Ibl-Edition 500W 21.0 
Cougar Power 400W 21.3 
NesteQ ASM XZero 400W 22.0 
Enermax Liberty ECO 400W 22.1 
Enermax Pro82+ 385W 23.2 
Lian Li Silent Force 650W 23.3 
OCZ Fatal1ty 400W 24.2 
Aerocool Horse Power 500W 25.8 
CoolerMaster Silent Pro 500W 27.4 
delta T zwischen Sensor- und Raumtemperatur

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NesteQ ASM XZero 400W

unbenannt-1

Die Entscheidung war nicht leicht, aber schlussendlich kann das NeseteQ XZero 400W den Gold-Award für sich einheimsen.
Eine sehr hohe Effizienz, sehr gute Spannungswerte und eine geringe Lautstärke sind dabei die Eckpunkte für diese Entscheidung. Dank des ASM-Mode bleibt das NesteQ beispielsweise bis zu einer Auslastung von ca. 200W unhörbar. Nicht zu vergessen ist die Fülle an Innovationen und Extras: Ein auf Wunsch manuell regelbarer Lüfter, ein Kabelstecksystem und ein Power Monitoring Panel sind an dieser Stelle zu nennen. Nicht zu vergessen ist der große Lieferumfang, inklusive zwei 8-Pin PCie Kabeln.
Der Innenraum wartet neben der nächsten Besonderheit, der Heatpipe, mit einer leichten Unordnung bzw. Platzproblemen auf. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass viele Filterbausteine und hochwertige Kondensatoren verbaut wurden.

Cougar Power 400W
Die einzig wahre Schwäche des Cougar Power 400W liegt in der Lautstärke. Diese ist im Vergleich zu anderen Geräten bei mittlererer Auslastung recht hoch.
Die restlichen Messwerte bieten hingegen Grund zu Freude. Eine hohe Effizienz, ordentliche Spannungswerte und eine niedrige Temperatur verschaffen dem Cougar Power schlussendlich zu einem fiktiven Silber-Award.
Maßgeblich daran beteiligt ist der sehr aufgeräumte und durchdachte Innenraum. Hochwertige Kondensatoren sind ebenso wie genügend Filterungen (darunter auch ein MOV) und eine Airflow optimierte Kühltopologie vorhanden.
In fast allen anderen Bereichen, von den Schutzschaltungen bis zur hohen Combined Power, kann das Cougar ebenso glänzen.

SilverStone ST50EF-Plus 500 Watt -ichbinleise edition-
Ebenso knapp entging das von Ichbinleise modifizierte Modell des Silverstone Element Plus einem Award. Effizienztechnisch kann sich das Gerät sogar knapp vor der Riege der Cougar Netzteile platzieren und präsentiert optimale Spannungswerte. Die Lautstärke zeigt sich durchgehend auf einem guten Niveau und lässt den Vorteil eines etwas teureren Lüfters hervorblitzen.
Die Temperatur am Gehäuse des Netzteils kann leider nicht an die positiven Aspekte anschließen und ist zusammen mit einigen Negativpunkten im Innenraum der Haupgrund dafür, dass das Silverstone leider leer ausgehen muss.
Die bereits erwähnten Negativpunkte im Innenraum setzen sich hauptsächlich aus dem Fehlen eines japanischen Primärkondensators und der Unordnung zusammen. Die Filterbausteine lassen hingegen keinen Platz für Kritik.
Alles in Allem ist das Ichbinleise Gerät, mit einigen kleineren Abstrichen, durchaus empfehlenswert.

Xigmatek GO GREEN NRP-PC402 400W
Das Xigmatek NRP ist im Grunde fast baugleich mit den Cougar Modellen. Aber eben nur fast, die Unterschiede liegen im Detail. So ist zum Beispiel im primären Bereich ein Kondensator von Teapo, statt von Nippon-Chemicon verbaut. Bis auf diesen kleinen Unterschied erhält man echte HEC/Cougar Qualität für einen sehr günstigen Preis. Somit wäre dies eigentlich eine klare Kaufempfehlung, gäbe es nur nicht den lauten Lüfter. Das von Young Lin Tech gefertigte, 135mm große Modell gehört bis zu einer Auslastung von ca. 250 Watt leider zu den lautesten Lüftern.
Allerdings kann das Netzteil dafür mit einer niedrigen Temperatur glänzen.
Ansonsten befinden sich die Effizienz und Spannungswerte auf dem selben, hohen Niveau der Cougar Netzteile.

Scythe Kamariki 4 Plug-In 450W
Das Schlusslicht unseres Roundups markiert das Scythe Kamariki 4. Hier wird sichtbar, dass Scythe auf dem europäischen Markt noch nicht Richtig Fuß fassen konnte. Allerdings kann das Kamariki 4 auch in manchem Punkt überzeugen. So sind die die ordentlichen Temperaturen und vor allem die äußerst geringe Lautstärkeentwicklung positiv hervorzuheben. Diese stellt die Spitze in unserem Testfeld dar und reicht um ein Haar an die Messwerte des Nexus Value 430 heran. Interessenten, die in erster Linie ein leises und relativ preiswertes Netzteil ohne Umbauten haben möchten, sollten das Kamariki 4 (Plug-In) also unbedingt in die engere Auswahl aufnehmen. Leider stehen den positiven Eigenschaften jedoch eine wenig überzeugende Effizienz, die wenigen Schutzschaltungen und die etwas schwächere Qualität im Innenraums entgegen.

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